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Welche TV-Karte ab 2013?

Hier geht es um die technischen Geräte zum Empfang des digitalen Fernsehens.

Re: Welche TV-Karte ab 2013?

Beitragvon caliban2011 » 29.12.2012, 13:48

ratcliffe hat geschrieben:Nicht ganz richtig.
Sie kann QAM256, hat aber einen Hardware-Decoder, der nur SD-geeignet und nicht abschaltbar ist.

Das Thema hatte ich auch schon und bin deshalb von einer alten Hauppauge-Karte auf KNC One umgestiegen.

Ok, unter Linux kann sie laut VDR Wiki kein QAM256, das mit dem FF habe ich glatt übersehen ;)
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Re: Welche TV-Karte ab 2013?

Beitragvon Joshua » 29.12.2012, 13:54

ratcliffe hat geschrieben:[...]Da DVB-C Karten generell teuer sind als DVB-T/S, wirst Du mit zwei HD-fähigen Karten gegenüber einer Digital Devices Doppeltuner-Karte (ca. 160,- €) nicht viel sparen.[...]

Das ist ne Ansage, danke.

[...]Der Betrieb von zwei Karten gleichzeitig wird jedenfalls kein Problem sein, wenn der Rechner genug Puste hat und die Software es hergibt.

Software ist MePo, die kann mit mehreren Empfängern umgehen (tut sie aktuell ja auch, halt DVB-T).

Mein WHS2011 läuft auf nem AMD QuadCore, der sollte ausreichend Puste haben. Und btw, es geht mir hier -von den ÖRs abgesehen- auch gar nicht um HD. Ich will ja genau _kein_ CAM benutzen, sondern einfach in SD die Programme aufzeichnen können, für die ich bisher ne SmartCard benötigt habe. ;-)

Bleibt vielleicht abscliessend noch die Frage nach den Stromkosten im Betrieb, aber auch hier schätze ich, dass eine Karte mit mehreren Tunern weniger Strombedarf hat wie mehrere Karten mit je einem Tuner.

Mille Grazie.

Cheers,
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Re: Welche TV-Karte ab 2013?

Beitragvon ratcliffe » 29.12.2012, 14:31

Joshua hat geschrieben:Bleibt vielleicht abscliessend noch die Frage nach den Stromkosten im Betrieb, aber auch hier schätze ich, dass eine Karte mit mehreren Tunern weniger Strombedarf hat wie mehrere Karten mit je einem Tuner.

Die Karten ziehen erst dann merklich Strom, wenn sie mit der entsprechenden Software gestartet werden (bei mir ist es jedenfalls so).
Im Schnitt wird schätze ich der Standby-Stromverbrauch, die CPU, Grafikkarte und Verlust im Netzteil die meisten Kosten verursachen.
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Re: Welche TV-Karte ab 2013?

Beitragvon Pauling » 29.12.2012, 14:40

Höherer Strombedarf kommt auch durch die CPU-Last bei MPEG4(MPEG2)-Decodierung, deshalb verbrauchen Karten mit hardwaremäßiger Decodierung weniger Strom.
Bei Hardwaredecodierung kann man auch auf andere stromsparende(langsamere) CPU zurückgreifen. Die Graphikkarte nicht überdimensionieren.
Dann fallen billigere SD-TV-Karten natürlich weg.

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Re: Welche TV-Karte ab 2013?

Beitragvon ratcliffe » 29.12.2012, 16:32

Hardware-Dekodierung braucht übrigens auch Strom.

TV-Karten mit Hardwaredekoder hat man früher gebraucht, als die CPUs damit überfordert waren.
Heute sind sie völlig überflüssig und praktisch vom Markt verschwunden.

Bei meinem Rechner verursacht die Dekodierung eines HD-Programms mal gerade 10 % CPU-Last.
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Re: Welche TV-Karte ab 2013?

Beitragvon Matrix110 » 29.12.2012, 19:30

Stimmt, dass sie Strom verbraucht, aber der Hardwaredecoder braucht idr nur sehr wenig Strom im Gegensatz zum Softwaredecoding seitens der CPU.

Allerdings kann mittlerweile fast jede nicht gerade uralte (auch omboard) Grafikkarte(neu schon ab ~20€) problemlos als Hardwaredecoder für h.264 Streams arbeiten und sollte dedizierten Hardwaredecodern, die es eh praktisch nichtmehr gibt außer für den Prof. Bereich und integriert in den SoCs und GPUs(da zum Stromsparen), vorziehen.

Viele HTPCs bauen z.B. auf schmalbrüstige CPUs ala Intel Atom und verwenden zum decoden der 720p/1080p Streams die onboard GPU.
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Re: Welche TV-Karte ab 2013?

Beitragvon Wetter » 29.12.2012, 22:46

Ich hab das hier: http://www.terratec.net/de/produkte/tec ... ?premium=1

Läuft prima mit Windows und HD Bild bei ARD & Co sind super. SD Qualität ist völlig ausreichend. Dank der guten Aufnahmefunktion (ts fähig, AC3, 5.1 Sound, Unteritel... ) - und dank USB sparts man sich nen Netzteil :D
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