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Internetzugangsdaten notwendig?

In vielen Netzen von Unitymedia sind Internet und Telefonie bereits verfügbar.
Wichtig:
  • Kunden aus Hessen und Nordrhein-Westfalen können über die Rufnummer 0221 / 466 191 00 Hilfe bei allen Problemen in Anspruch nehmen.
  • Kunden aus Baden-Württemberg können über die Rufnummer 0711 / 54 888 150 Hilfe bei allen Problemen in Anspruch nehmen.

Re: Internetzugangsdaten notwendig?

Beitragvon kecks » 23.08.2009, 14:04

Jo, ihr werdet es eh nicht kapieren.
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Re: Internetzugangsdaten notwendig?

Beitragvon Visitor » 23.08.2009, 15:22

Dabei ist es doch heute nicht so heiss.
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Re: Internetzugangsdaten notwendig?

Beitragvon kecks » 23.08.2009, 16:45

Das hat nichts mit der Temperatur zu tun. Der eine sieht halt die Probleme, der andere eben nicht.
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Re: Internetzugangsdaten notwendig?

Beitragvon maqic » 23.08.2009, 16:49

kecks hat geschrieben:Das hat nichts mit der Temperatur zu tun. Der eine sieht halt die Probleme, der andere eben nicht.


ohne Worte :zerstör:
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Re: Internetzugangsdaten notwendig?

Beitragvon Grothesk » 23.08.2009, 17:18

ROTFL
Und wenn dein Telefon überwacht werden sollte, dann wechselst du das Telefon aus und schon läuft die Überwachung ins Leere? :hirnbump:
Wäre ja schön blöd für bzw. von den Überwachern, sich auf bei der Zielperson eingesetzte Hardware verlassen zu müssen. Gerade der Internetprovider sieht deinen Datenstrom so oder so. Eigene Hardware hin- oder her.
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Re: Internetzugangsdaten notwendig?

Beitragvon kecks » 23.08.2009, 17:21

Lass es gut sein. Du kapierst es nicht und wirst es auch in 10 Jahren nicht kapieren.
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Re: Internetzugangsdaten notwendig?

Beitragvon Grothesk » 23.08.2009, 17:25

Doch. Ich kapiere bzw. weiß, wie das in der Realität läuft. Darum finde ich ja die paranoiden Bedenken so lächerlich. Aber du darfst mir gerne mal genauer erklären, warum ein Eingriff in dein Modem für den 'Angreifer' einen wesentlichen Vorteil gegenüber dem Abgreifen des Datenstromes an anderer Stelle bringt bzw. wo dich ein eigenes Modem besser schützen würde. Ich bin ehrlich gespannt.

Unbegründete Paranoia und Verschwörungstheorien schüren ist echt eine Krankheit im Netz.

Ich bin wirklich gegenüber der Vorratsdatenspeicherung kritisch eingestellt und würde es sehr begrüßen, wenn die Gegner der Überwachungsfunktionen zahlreicher würden. Nur mit solchen Ammenmärchen, wie sie hier verzapft werden (und dann nicht mal ansatzweise stichhaltig begründet) erweist man dem ganzen Anliegen einen Bärendienst. Zu schnell rückt man dann in den Augen der Öffentlichkeit in den Bereich der 'esoterischen Spinner'. Dafür ist das Thema aber viel zu wichtig, um sich durch eigenverschuldetes Lächerlichmachen jeglicher ernsthaften Diskussion zu entziehen.
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Re: Internetzugangsdaten notwendig?

Beitragvon Moses » 23.08.2009, 18:22

kecks hat geschrieben:Und wenn ich genau dieses Gerät nicht benutzen möchte, sondern lieber ein anderes Gerät, vielleicht von einem anderen Hersteller nutzen möchte? Und was ist mit dem Sicherheitsaspekt? Woher weiß ich, dass UM nicht irgendwelche Sachen in genau diesem Gerät implementiert hat, um bspw. mein Surfverhalten besser überwachen zu können?


1. Das Modem ist Eingentum von UM.
2. Der Internet-Provider hat die Pflicht dafür zu sorgen, dass verwendete Hardware sein Netz nicht stört. Bei DSL ist das Ganze nicht so wild, da jeder Kunde seine eigene Leitung hat und die Modems sich da (in gewissen Grenzen) frei bewegen können. Im Kabelnetz gibt's ein Shared-Medium, was bedeutet, dass jedes Modem sich an feste Spezifikationen zu halten hat. Wenn es das nicht tut, stört es andere Kunden => einfache Lösung: "Eigene" Hardware der Kunden wird ausgeschlossen, insbesondere auch, dass der Kunde am Modem rumfrickelt...

Das Modem hat sicherlich nicht genug Speicherplatz um sinnvoll "spionieren" zu können. Das ist auf zentralen Routern viel einfacher und, wie du schon sagst, ist UM ja sogar dazu verpflichtet das zu tun. Insofern wird das auch passieren, egal was für ein Modem oder UMTS-Surfstick du verwendest.
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Re: Internetzugangsdaten notwendig?

Beitragvon kecks » 23.08.2009, 18:39

Was kann man denn als Provider normalerweise abfragen? Doch eigentlich nur die Daten, die über ihn laufen. Sprich, er kann sagen auf welchen Webseiten man gesurft hat und was man alles für Daten an seinen gegenüber gesendet hat. Arbeitet man beispielsweise mit Verschlüsselungen und Proxyservern sieht der Provider gar nichts mehr. Und vom jeweiligen Kunden sieht man eigentlich auch nur das Modem und damit hat es sich dann auch. Was aber hinter dem Modem passiert, bleibt dem Provider verborgen. Kann man nun aber bestimmen, welche Hardware der Kunde bekommt, kann man die doch wunderbar manipulieren.

Wie genau sieht denn das Modem aus? Auf der einen Seite ist das UM-Netz, auf der anderen Seite ist das lokale Netzwerk. Sprich dort findet alles statt. Die Übersetzung der lokalen IP-Adresse in die externe IP-Adresse sowie anschließend in die UM-Signale. Damit kann man schonmal sehr schön das Netzwerk belauschen und keiner bekommt es mit. Man kann detailliert Informationen über das Netzwerk weiterleiten sowie Informationen über alle Rechner in diesem Netz und sogar die Verkehrsdaten, die intern verschickt werden. Vielleicht sind sogar Netzwerkfreigaben gesetzt oder die Rechner nicht ausreichend absichert, dann kann man sich sogar ansehen, was dort auf den Rechnern drauf ist. Das Netzwerk ist somit offen wie ein Scheunentor. Wer haut denn nochmal extra n NAT-Router hinter das Modem oder verwendet getrennte IP-Adressbereiche (DMZ)? Ich würde sagen, dass machen die wenigsten.

Es muss nicht einmal sein, dass der Staat gern irgendwelche Informationen bekommt. Es gibt viele Firmen, die einen Haufen Geld dafür bezahlt, nur um Informationen hinter den Modems und Routern zu bekommen. Da sind 4 Macs im Netzwerk? Dann können die doch bestimmt Mac-Software gebrauchen oder das neueste iPhone? Oh. Windows-Rechner, wo Updates noch nicht eingespielt sind oder sich irgendwelche andere Schwachstellen offenbaren. Dann wäre doch eine Sicherheitssoftware interessant.


Es muss nicht sein, dass sich UM an den Gerätschaften vergreift, aber die Möglichkeit besteht. Und mit diesen sensiblen Geräten haben sie mehr Möglichkeiten, als mit ihrem Netzwerk allein.
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Re: Internetzugangsdaten notwendig?

Beitragvon Grothesk » 23.08.2009, 18:49

Und wie verhinderst du, dass dein freigewählter Modemhersteller deine Daten an irgendwelche Dritte abliefert?
Könnte ja auch ein Router oder sonst irgendein Netzwerkgerät sein.

Aber vermutlich lötest du sämtliche Hardware selbst und schreibst dir auch die entsprechende Software selbst.

Arbeitet man beispielsweise mit Verschlüsselungen und Proxyservern sieht der Provider gar nichts mehr.

Wenn to end-to-end verschlüsselst sieht auch irgendwelche Hardware in deinem Netzwerk nichts mehr.
Aber vielleicht hat ja der Hersteller von deinem Mainboard eine Überwachungsfunktion in deinen Rechner gelötet.

Achso, stimmt ja, du lötest ja alles selber.

Am besten du gehst gar nicht mehr online. Alles viel zu gefährlich.
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