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Hausverstärker zwingend nötig?

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Re: Hausverstärker zwingend nötig?

Beitragvon kju » 21.07.2009, 20:11

Bastler hat geschrieben:Wenn man einen Verstärker wählt, der zur nachfolgenden Dämpfung recht genau passt, macht man sich dadurch den Signal-/Rauschabstand aber nicht kaputt oder gravierend schlechter, also "Schaden" tut der Verstärker also auch nicht. Zumal er ja auch nichts kostet...


Jeder Verstärker rauscht und verschlechtert damit das Signal. Es ist einfach nur absurd erst ein Signal zu verstärken um es danach zu dämpfen. Zumal der unnötige Hausverstärker ja auch Strom aufnimmt und damit Kosten verursacht. Als Funkamateur finde ich so eine Installation einfach nur gruselig.
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Re: Hausverstärker zwingend nötig?

Beitragvon Bastler » 21.07.2009, 20:16

Jeder Verstärker rauscht und verschlechtert damit das Signal. Es ist einfach nur absurd erst ein Signal zu verstärken um es danach zu dämpfen. Zumal der unnötige Hausverstärker ja auch Strom aufnimmt und damit Kosten verursacht.

Da gebe ich dir recht, Kollege ( Funkamateur :zwinker: ). Dieses erst Verstärken und danach wieder (ganz gewaltig) dämpfen (da Vr mit deutlich zu hoher Verstörung gewählt :zwinker: ) ist mir genau so zuwider wie dir, nur das ist beim Kabel gängige Praxis, auch draußen in der C-Linie oder NE4-Linien.

Ich wiederhole dir nochmal meine Aussage von eben, damit es deutlich wird:
Es gibt keine technische Handhabe dafür, aber UM schreibt den Verstärker vor.
Das ist im übrigen nicht der einzige Fall für eine UM-Vorschrift, wofür es keine technische Handhabe gibt :zwinker: ...
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Re: Hausverstärker zwingend nötig?

Beitragvon kju » 21.07.2009, 20:27

HariBo hat geschrieben:wieso regst du dich auf? Es hat dich doch nichts gekostet und im Bedarfsfall kann die Anlage problemlos aufgestockt werden.


Natürlich kostet es mich was. Und Dich auch. Meinst Du diese ganze unnötige Technik ist nicht in die Monatsgebühren eingerechnet?
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Re: Hausverstärker zwingend nötig?

Beitragvon kju » 21.07.2009, 20:30

Bastler hat geschrieben:
Jeder Verstärker rauscht und verschlechtert damit das Signal. Es ist einfach nur absurd erst ein Signal zu verstärken um es danach zu dämpfen. Zumal der unnötige Hausverstärker ja auch Strom aufnimmt und damit Kosten verursacht.

Da gebe ich dir recht, Kollege ( Funkamateur :zwinker: ). Dieses erst Verstärken und danach wieder (ganz gewaltig) dämpfen (da Vr mit deutlich zu hoher Verstörung gewählt :zwinker: ) ist mir genau so zuwider wie dir, nur das ist beim Kabel gängige Praxis, auch draußen in der C-Linie oder NE4-Linien.


Naja, der Techniker hat immerhin nach eigener Aussage den Hausverstärker mit der geringsten Verstärkung der verfügbar ist gewählt. Bei ihm bin ich eh offene Türen eingerannt mit meiner Missbilligung der Installation des Verstärkers.

Es ist auch so gut wie ausgeschlossen, dass da ein anderer Teilnehmer an den Anschluss kommt. Der HÜP war mindestens zwei Jahre unbenutzt (mit einem Kleber versiegelt auf dem noch ish stand) und es ist auch kaum möglich, von dort Koax in die Räume zu führen. Deswegen musste ich ja auch das VDSL-Gebastel machen statt Ethernet zu nutzen.
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Re: Hausverstärker zwingend nötig?

Beitragvon kju » 29.07.2009, 17:10

Um die Geschichte mal fortzuschreiben: Seit 50 Stunden war mein Anschluss gestört, keine Verbindung im Upstream (Ranging, Ranging und dann nix). Heute kam ein anderer Techniker, der mit Hinweis auf Reparaturen in der vergangenen Woche im Netz den Verstärker (der ja komplett runtergedreht war) aufgedreht hat, und dafür das Dämpfungsglied gegen ein höherdämpfendes tauschte und dann noch ein zweites dazusetzte. Damit ist die HF-Absurdität meiner Installation auf eine neue Stufe gestiegen, das glorreiche Resultat ist nun, daß der Pegel im DS nicht mehr 14 dBmV sondern 2 dBmV ist, dafür jetzt auch im DS der Verstärker aufgedreht ist und im US der Pegel wie zuvor auf rund 46 dBmV. Ausser dass die weitere Verstärkung und das zusätzliche Dämpfungsglied die SNR weiter verschlechtern (jetzt nur noch 34,0 dB statt 35,5 dB), hat die Aktion echt nix gebracht.

Und das eigentlich Problem ist auch noch nicht gefunden: Der Pegel sackt einfach mal um 20 dB ab, womit der Connect im Eimer ist. Trat während der Prüfung mehrmals auf, und einmal hatte der Techniker sogar schon das Haus verlassen, als es wieder passierte. Nach Wackeln am Erdkabel ging das Signal wieder auf alten Pegel, aber leider liess sich das Problem nicht gezielt reproduzieren. Vermutung ist also ein Bruch im Koax, aber man weiß es nicht. Ich kann jetzt also nur abwarten, ob (oder besser wann) es wieder passiert.

Seufz.
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