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Verhältnis von Down zu Upload

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Verhältnis von Down zu Upload

Beitragvon vmann » 15.11.2008, 20:47

Ich habe da mal eine Frage, die ist für manche User sicherlich nicht verständlich, aber ich frage trotzdem


Wieso ist der Upload eigentlich im Verhältns zum Download immer so niedrig

Gibt es eine Möglichkeit, bei nem 20000er Anschluss, durch eine Zuzahlung einen höheren Upload zu bekommen?

Interessiert mich schon ewig, wieso das so ist...
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Re: Verhältnis von Down zu Upload

Beitragvon 2bright4u » 15.11.2008, 20:51

vmann hat geschrieben:Gibt es eine Möglichkeit, bei nem 20000er Anschluss, durch eine Zuzahlung einen höheren Upload zu bekommen?
Nein, leider nicht.
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Re: Verhältnis von Down zu Upload

Beitragvon Moses » 15.11.2008, 20:54

Einer der Hauptgründe wird wohl sein, dass man sich hauptsächlich mit DSL messen muss, wo der Upload eigentlich auch keinen interessiert.. (und da ist es historisch bedingt, dass der Upload gering ist und der Download hoch. DSL war für Video on Demand gedacht, da braucht man eben viel DL und wenig UL).

Für die meisten Anwendungen ist der Downstream allerdings tatsächlich wichtiger. :)

Natürlich gibt es auch technische Gründe. So ist die Modelierung des Upstreams im Kabelnetz deutlich robuster gehalten, da im Modem keine so hochwertigen Komponenten verbaut sind, wie im CMTS.
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Re: Verhältnis von Down zu Upload

Beitragvon vmann » 15.11.2008, 21:04

Moses hat geschrieben:
Natürlich gibt es auch technische Gründe. So ist die Modelierung des Upstreams im Kabelnetz deutlich robuster gehalten, da im Modem keine so hochwertigen Komponenten verbaut sind, wie im CMTS.



das raffe ich nun nicht :)
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Re: Verhältnis von Down zu Upload

Beitragvon timmey » 15.11.2008, 21:40

Moses hat geschrieben:Einer der Hauptgründe wird wohl sein, dass man sich hauptsächlich mit DSL messen muss, wo der Upload eigentlich auch keinen interessiert.. (und da ist es historisch bedingt, dass der Upload gering ist und der Download hoch. DSL war für Video on Demand gedacht, da braucht man eben viel DL und wenig UL).


Abgesehen davon das ich deiner Argumentation alá "interessiert bei DSL keinen" überhaupt garnicht nachvollziehen kann, ist der Grund weniger historisch, sondern vorallem technologisch bedingt.

Für die meisten Anwendungen ist der Downstream allerdings tatsächlich wichtiger. :)


Jede Anwendung benötigt genau soviel Upsteam wie Downstream... irgendjemand muss schließlich die Pakete, die du mit deiner x-Mbit Leitung empfangen kannst, abschicken. Richtig wäre allerdings, dass ein Endkunge idR. mehr Downstream- als Upstreambandbreite benötigt.

Natürlich gibt es auch technische Gründe. So ist die Modelierung des Upstreams im Kabelnetz deutlich robuster gehalten, da im Modem keine so hochwertigen Komponenten verbaut sind, wie im CMTS.


Das ist der technische Hauptgrund und betrifft z.B. auch ADSL. ADSL ist ja, wie der Name schon sagt, asymmetrisch. Das hieße ja noch lange nicht, dass der DL grundsätzlich höher sein müsste als der UL, doch ist es genau der von dir genannte Grund: um z.B. ADSL in seiner Bandbreitenverteilung praktisch umzudrehen, bräuchte man einen sehr starken Sender beim Kunden bzw. im Modem.


Der eigentliche Grund ist, dass Upstream-Bandbreite einem Provider Geld kostet. Außerdem grenzen sich Privat- und Geschäftskundenprodukte über die stark unterschiedliche Upstream-Bandbreite ab. Eine Erhöhung beim Privatkundenprodukt lässt diese Grenze schwinden (und die Begründung, warum ein Geschäftskunde das x-fache für die quasi selbe Leistung zahlen soll). Privatkundenanschlüsse sollen halt keinen Standleitungskomfort bieten, daher auch so Sachen wie 24h Zwangstrennung. Man befürchtet, dass Jedermann selber zum Mini-Hoster wird, was eine ganze Branche überflüssig machen würde - und an den Hostern verdienen die Carrier gutes Geld oder bieten sogar selber eigene Hosting-Services an.
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