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UM und IPv6

In vielen Netzen von Unitymedia sind Internet und Telefonie bereits verfügbar.
Wichtig:
  • Kunden aus Hessen und Nordrhein-Westfalen können über die Rufnummer 0221 / 466 191 00 Hilfe bei allen Problemen in Anspruch nehmen.
  • Kunden aus Baden-Württemberg können über die Rufnummer 0711 / 54 888 150 Hilfe bei allen Problemen in Anspruch nehmen.

UM und IPv6

Beitragvon olba » 12.11.2008, 17:33

Hi,

nachdem ich heute mal wieder nachgefragt habe bei der technischen Hotline, werde ich langsam müde.
Diesmal wusste die Dame nichtmal was IPv6 ist. Mich mit jemanden sprechen lassen der wenigstens ein wenig Ahnung hat wollte sie aber auch nicht.
Sie verwieß immer auf eine 0900 Nummer für 0,99€/Min.
Aber warum soll ich denn Geld ausgeben wenn UM ein seit 10 Jahren existiernendes Protokoll nicht "unterstützt".

Naja, meine komplette Hardware ist IPv6 fähig, das Netz von Unitymedia selbst auch.
Ich erwarte ja nichtmal besonders viel engagment, einfach einschalten reicht mir ja.
Einfach so wie bisher IPv4.

Wann meint ihr könnte bei UM ein Sinneswandel stattfinden und ich meine IPv6 Tunnel abschalten und endlich IPv6 native nutzen?

Gruß,

Olaf
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Re: UM und IPv6

Beitragvon Red-Bull » 12.11.2008, 17:37

Ruf in 2-3 Jahre nochmal an
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Re: UM und IPv6

Beitragvon Moses » 12.11.2008, 20:58

olba hat geschrieben:Ich erwarte ja nichtmal besonders viel engagment, einfach einschalten reicht mir ja.


Naja.. erstmal müsste man ja mal IPv6 Adressen kaufen...
Moses
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Re: UM und IPv6

Beitragvon conscience » 12.11.2008, 21:02

Red-Bull hat geschrieben:Ruf in 2-3 Jahre nochmal an



Ich lach mit tot :brüll:

Der war jut Red Bull.
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Re: UM und IPv6

Beitragvon olba » 12.11.2008, 23:31

Moses hat geschrieben:Naja.. erstmal müsste man ja mal IPv6 Adressen kaufen...

Da muss man nichts kaufen.
Da sagt man dem RIPE "Hallo Ripe, wir haben hier ein Netz mit 1234567890 Kunden, gib uns bitte mal IPv6 Adressen".
Da wird nichts gekauft. So wie früher mit den IPv4 Adressen.

In Zukunft wird es einen "Prozess" geben wie man IPv4 Adressen verkauft/kauft da dies ja eine endliche Ressource ist.
olba
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Re: UM und IPv6

Beitragvon kju » 13.11.2008, 03:33

olba hat geschrieben:
Moses hat geschrieben:Naja.. erstmal müsste man ja mal IPv6 Adressen kaufen...

Da muss man nichts kaufen.
Da sagt man dem RIPE "Hallo Ripe, wir haben hier ein Netz mit 1234567890 Kunden, gib uns bitte mal IPv6 Adressen".
Da wird nichts gekauft. So wie früher mit den IPv4 Adressen.


Naja, auch wenns nicht direkt "kaufen" ist, zahlt eine LIR indirekt durchaus etwas für Adresszuteilungen. Anhand der Zuteilungen sie sie hat bestimmt sich nämlich ihre "Größe" und damit der jährliche RIPE-Mitgliedsbeitrag. UM ist allerdings schon jetzt die zweithöchste Stufe und eine v6 Allocation würde wahrscheinlich keine Auswirkungen haben.
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Re: UM und IPv6

Beitragvon powder8 » 13.11.2008, 10:52

Hy,

da ich mich mit dem Thema IPv& noch nicht ganz so auseinandergesetzt habe, folgende Frage:

Glaubst Du wirklich du bekommst von UM (oder andere Home Provider) mehr als 1 Adresse?

Gruß
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Re: UM und IPv6

Beitragvon ralfk » 13.11.2008, 11:21

powder8 hat geschrieben:Glaubst Du wirklich du bekommst von UM (oder andere Home Provider) mehr als 1 Adresse?

IPv6 sieht eigentlich immer vor, dass dem Endkunden ein ganzes Subnetz gegeben wird. Zuweisung von Einzeladressen wäre zwar möglich aber technisch und organisatorisch unsinnig. Denn mit IPv6 will man schließlich viele Hosts adressieren und NAT wird es (in der heutigen Form) nicht mehr geben. Siehe diesen Thread.

Im übrigen bezweifele ich ein wenig, dass im UM-Netz technisch alles schon für IPv6 vorbereitet ist. Dazu kommt, dass man erstmal ein Konzept für eine Migration benötigt und auch dem Kunden erklärt. Und das möglichst einheitlich unter den Providern. Ein Dual-Stack-Verfahren (IPv4 und IPv6 gleichzeitig) wird wohl kommen. Ich rechne aber auch mit 2-3 Jahren, zumindest bei UM, die meiner Ansicht nach eher nicht Vorreiter sein werden.
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Re: UM und IPv6

Beitragvon Moses » 13.11.2008, 11:38

Außerdem bräuchte man beim Kunden ein Gerät was für IPv4 NAT Router ist und für IPv6 Router (wenn man denn tatsächlich so viele IPs verteilen will, dass NAT keinen Sinn mehr macht). Oder sollen die Kunden ständig umstöpseln?

Der größte Teil des Internets ist mit reinem IPv6 noch nicht zu erreichen, was der CCC brav jedes Jahr testet... ;)

Und dann stellt sich schnell die Frage: wenn man für das meiste eh noch eine der raren IPv4 Adressen braucht, wo hat man dann mit IPv6 einen Vorteil? Ganz abgesehen von dem riesigen Sicherheitsloch, da die Geräte plötzlich alle direkt im Internet hängen und gleichzeitig die meisten Consumer-Firewall Lösungen mit IPv6 noch überhaupt nix am Hut haben.
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Re: UM und IPv6

Beitragvon olba » 13.11.2008, 14:34

Hrm, ich glaube ich habe einen unterschiedlichen Ansatz.
Ich frage mich nicht was IPv6 für Vorteile hat, welchen Nutzen ich habe.
Ich parallelisiere das einfach. Alles was ich anbiete (Web, mail, irc, usw. usf.) nutze/biete ich per v4 und v6 an.
99% der Programme die ich nutze bevorzugen IPv6 gegenüber IPv4.

Selbst Windows Vista hat per default mittlerweile 6to4 aktiviert und nutzt es auch (es sei denn jemand kurzsichtiges deaktivierte es ;).

Kurz: Anstatt "Warum IPv6?" einfach "Warum nicht IPv6?"

http://www.iks-jena.de/ipv6_access.html
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