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Ausgangsvoraussetzung bei Hausverkabelung

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Ausgangsvoraussetzung bei Hausverkabelung

Beitragvon hugoatkabel » 20.10.2008, 08:22

Ich wohne in einem Mehrfamilienhaus, das "verkabelt" ist.
D.h. wir haben im Haus (Keller) eine kleine Box (vermutlich Verstärker, ich glaube von Hirschmann) in das ein Kabel von der Strasse reingeht und auf die Wohnungen aufteilt.
Innerhalb der Wohnung habe ich in fast jedem Zimmer eine Antennensteckdose, um Kabelfernsehen und Radio abzugreifen.

Jedoch gibt es Dosen, in denen der Empfang scheinbar schlechter ist (Signalwerte der DVB-C Receiver zeigen das an, tlw. auch schon mal sichtbare Aussetzer bei ARD & ZDF, d.h. den Sendern, die im Sommer auf OAM256 umgesetzt worden sind - glaube ich).

Nun meine Frage:

Wenn ich auf einen UM Internet & Telefonanschluss umrüste, wie kritisch ist der Anschluss, wenn ich ihn an einer Dose setzen lasse, bei der ich schon mal diese TV Qualitätseinbusen gesehen habe?

Ist die Auswahl der Antennendose beliebig, die zur Multimediadose umgebaut wird?

Und muss die bisherige "Blackbox" im Gemeinschaftskeller (die die Aufteilung auf die Wohnungen besorgt) ausgetauscht werden?
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Re: Ausgangsvoraussetzung bei Hausverkabelung

Beitragvon Moses » 20.10.2008, 09:16

Die "Box" wird wahrscheinlich ein Verstärker sein. Der müsste dann ausgetauscht werden, das macht aber UM für dich (also kostenlos). Es muss aber vom Hausbesitzer (oder wer sonst zuständig ist) abgesegnet werden.

In der Theorie sollte jede Dose bei dir für Internet nutzbar sein... in der Praxis ist es bei Baumverkabelungen gut, wenn die Dose nicht zu tief verzweigt ist, also wenn mehrere Dose an einem Strang hängen, dass die möglichst weit vorne ist.

Was genau geht und was nicht, kann nur der Techniker sagen, der das ganze installieren kommt. Zur Not kannst du aber auch mal gucken, ob's irgendeine Möglichkeit (still gelegter Kamin oder sowas) gibt um ein Kabel direkt vom Keller zur dir zu legen. Das wäre das Optimum ;)
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Re: Ausgangsvoraussetzung bei Hausverkabelung

Beitragvon FW75 » 20.10.2008, 18:08

Hallo,
ich stelle meine Frage einfach mal mit in dieses Thema.
Wenn ich jetzt ein neues Kabel in den Keller lege und so die Multimediadose vor der
jetzt bestehenden Hausverkabelung (Verteiler und Verstärker) anschließe muss doch nicht
die alte Anlage Rückkanal fähig gemacht werden?
Oder habe ich das falsch verstanden?
Es sollte doch dann reichen wenn man die neue Dose mit einem Rückkanal fähigen
zweifach Verteiler vor die bestehende Hausanlage montiert.

Gruß, Frank
FW75
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Re: Ausgangsvoraussetzung bei Hausverkabelung

Beitragvon Bastler » 20.10.2008, 18:46

Wenn ich auf einen UM Internet & Telefonanschluss umrüste, wie kritisch ist der Anschluss, wenn ich ihn an einer Dose setzen lasse, bei der ich schon mal diese TV Qualitätseinbusen gesehen habe?

In 99 % der Fälle gilt: Wenn TV schon nicht vernünftig geht kann man HSI an der Dose völlig vergessen.

Wenn ich jetzt ein neues Kabel in den Keller lege und so die Multimediadose vor der
jetzt bestehenden Hausverkabelung (Verteiler und Verstärker) anschließe muss doch nicht
die alte Anlage Rückkanal fähig gemacht werden?

Nein, dann könnte der Techniker eine HVA parallel zu der alten bauen.
Es sollte doch dann reichen wenn man die neue Dose mit einem Rückkanal fähigen
zweifach Verteiler vor die bestehende Hausanlage montiert.

So ungefähr, wenn das ganze auch technisch etwas mehr erfordert als nur einen "rückkanalfähigen Zweifachverteiler" (Zeig mir mal einen, der nicht rückkanalfähig ist...).
Die Anlagen müssen immer so gebaut werden, dass bei Bedarf jede Wohnungseinheit mit angeschlossen werden kann.
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Re: Ausgangsvoraussetzung bei Hausverkabelung

Beitragvon FW75 » 20.10.2008, 21:17

FW75 hat geschrieben:Die Anlagen müssen immer so gebaut werden, dass bei Bedarf jede Wohnungseinheit mit angeschlossen werden kann.


Danke für die schnelle Antwort,
es gibt eigentlich nur eine Wonungseinheit, so das es ja in diesem Fall keine Probleme geben sollte.

Gruß, Frank
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Re: Ausgangsvoraussetzung bei Hausverkabelung

Beitragvon Marks9156 » 22.12.2008, 23:18

Moses hat geschrieben:Die "Box" wird wahrscheinlich ein Verstärker sein. Der müsste dann ausgetauscht werden, das macht aber UM für dich (also kostenlos). Es muss aber vom Hausbesitzer (oder wer sonst zuständig ist) abgesegnet werden.

Ist dieser Receiver dann eine Leihgabe von UM an den Hausbesitzer oder wie sieht das vertraglich aus?
Was ist bei einem Defekt? Kostenloser Austausch?
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Re: Ausgangsvoraussetzung bei Hausverkabelung

Beitragvon elo22 » 23.12.2008, 08:21

FW75 hat geschrieben:Wenn ich jetzt ein neues Kabel in den Keller lege und so die Multimediadose vor der
jetzt bestehenden Hausverkabelung (Verteiler und Verstärker) anschließe muss doch nicht
die alte Anlage Rückkanal fähig gemacht werden?


AFAIK muss der Rückkanal verstärkt werden.

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