- Anzeige -

UM oder anderer Anbieter?

In vielen Netzen von Unitymedia sind Internet und Telefonie bereits verfügbar.
Wichtig:
  • Kunden aus Hessen und Nordrhein-Westfalen können über die Rufnummer 0221 / 466 191 00 Hilfe bei allen Problemen in Anspruch nehmen.
  • Kunden aus Baden-Württemberg können über die Rufnummer 0711 / 54 888 150 Hilfe bei allen Problemen in Anspruch nehmen.

Re: UM oder anderer Anbieter?

Beitragvon hajodele » 25.09.2016, 10:10

Vom Ziel ... Über DSL habe ich noch in keiner Veröffentlichung des BMWI was gelesen.
Es ist immer nur vom Ziel ohne Technologienennung die Rede.
UM bekommt für den Ausbau genauso Geld wie die Telekom.

Alles andere wäre schön lange vor dem EUGH gelandet.
hajodele
Kabelkopfstation
 
Beiträge: 3820
Registriert: 10.04.2013, 14:19
Wohnort: Kabelbw-Land

Re: UM oder anderer Anbieter?

Beitragvon Reiner_Zufall » 25.09.2016, 10:23

Daher bleibt es bei UM.
Bild

Seit 01.04.2013
Clever Internet 50 Mbit DL und 5 Mbit UL inkl. Telefonflat ins Festnetz
Fritz Box 6340 + Fritz Box 7490
Dual-Stack
TV Plus
Für insgesamt 25,79 EUR / Monat
Reiner_Zufall
Übergeordneter Verstärkerpunkt
 
Beiträge: 643
Registriert: 23.01.2016, 12:42

Re: UM oder anderer Anbieter?

Beitragvon Andreas1969 » 25.09.2016, 10:39

Unitymedia hat aber keine Flächendeckende Erschließung.
Es sind nicht alle Gebäude in einem Bereich angeschlossen, z.B. Häuser, die etwas ausserhalb liegen.
Telefonkabel gehören aber zur Grunversorgung und sind
Überall vorhanden. Deshalb muss DSL auch in diesen
Gebieten ausgebaut werden.
Oder man muss Unitymedia vom Gesetzgeber zwingen,
alle Gebäude in einem Bereich zu versorgen und nicht
nur die lukrativen. Ausserdem gibt es große Wohnheime ,
wo es gar nicht möglich ist, 2play in jeder Wohneinheite zu nutzen, ohne das Gebäude kernsanieren zu müssen.
DSL geht aber immer.

Gruß Andreas
Andreas1969
Glasfaserstrecke
 
Beiträge: 1425
Registriert: 05.03.2015, 08:50
Wohnort: Unitymedia NRW

Re: UM oder anderer Anbieter?

Beitragvon SpaceRat » 29.09.2016, 12:55

Andreas1969 hat geschrieben:Telefonkabel gehören aber zur Grunversorgung und sind
Überall vorhanden. Deshalb muss DSL auch in diesen
Gebieten ausgebaut werden.
...
DSL geht aber immer.

Du lehnst Dich da weit aus dem Fenster ...

Das stimmt schon aus der ex-post-Betrachtung heraus nicht, es gibt durchaus eine gewisse Anzahl Gebäude, die an so langen Leitungen hängen, daß nicht einmal DSL ultralight (384 kBit/s) geschaltet werden kann!
Einen solchen Anschluß hatte ich sogar schon zwischen und nur mit der Hilfe eines Telekomiker aus dem ok-Forum war es möglich, eine Überprüfung des Leitungsweges einzuleiten, die dann in diesem Fall auch so ausging, daß ein günstigerer Weg möglich war, der dann immerhin DSL ultralight ermöglicht hat.

Aus Gegenwartssicht und erst recht bei der ex-ante-Betrachtung (Also der Zukunft) stimmt das schon gar nicht mehr.
Man ist nicht verpflichtet, sein Haus ans Telekom-Netz anschließen zu lassen und die Telekom ist unter gewissen Umständen auch nicht verpflichtet, das zu tun.

Bundesnetzagentur hat geschrieben:Grund­ver­sor­gung mit Teil­neh­me­r­an­schlüs­sen

Telekommunikationsanschluss und Telefondienst
Als Endnutzer haben Sie einen Anspruch auf Anschluss an ein öffentliches Telekommunikationsnetz und auf einen Zugang zu öffentlich zugänglichen Telefondiensten. Zurzeit erbringt die Telekom Deutschland GmbH die Grundversorgungsleistungen in der Bundesrepublik. Gegenüber anderen Anbietern, wie z. B. der Vodafone GmbH, der 1 & 1 Internet AG oder ähnlichen Unternehmen, besteht kein Anspruch auf eine Grundversorgung.

Breitband- bzw. Internetanschluss
Das Angebot von breitbandigen Internetanschlüssen, wie z. B. DSL, VDSL, UMTS oder LTE unterliegt nach dem Telekommunikationsgesetz nicht den Vorgaben der Grundversorgung. Damit ist kein Anbieter verpflichtet, Endkunden mit einem breitbandigen Internetanschluss zu versorgen.


Entscheidend ist hier insbesondere das Wort "ein".
In dem Moment, wo ein anderer Anbieter seine Leistungen anbieten kann, ist es nämlich keine Grundversorgung mehr, sondern der Luxus der Auswahl.
Es kann also durchaus den Fall geben, daß sich VodamediaColumbus dazu entschließt und das mit dem Bauträger so auskungelt, alle Gebäude eines Neubaugebietes anzuschließen und dafür die Telekom umgekehrt gar keine Leitungswegerechte erhält.

In Köln gibt es z.B. Neubaugebiete, die wurden nur von NetCologne erschlossen, nicht aber von der Telekom.
Und da ist auch noch das Tüpfelchen auf dem i, daß NetCologne der Telekom die Leitungen zu denselben Konditionen vermieten würde, die sie umgekehrt bei der Telekom erhalten. Das will die Telekom aber nicht.
Receiver/TV:
  • Vu+ Duo² 4xS2 / OpenATV 5.3@Samsung 50" Plasma
  • AX Quadbox HD2400 2xS2 / OpenATV 5.3@Samsung 32" TFT
  • 2xVu+ Solo² / OpenATV 5.3
  • DVBSky S2-Twin PCIe@SyncMaster T240HD (PC)
  • TechniSat SkyStar HD2@17" (2.PC)
Pay-TV: Schwarzfunk, Redlight Elite Mega HD, Brazzers, HD-, Sky
Fon: VF Komfort-Classic (ISDN), Siemens S79H+S1+Telekom Modula+Siedle DoorCom Analog@F!B 7390
Internet: UM 1play 100 / Cisco EPC3212+Linksys WRT1900ACS/F!B 7390 / IPv4 (UM) + IPv6 (HE)
Bild
Benutzeravatar
SpaceRat
Kabelkopfstation
 
Beiträge: 2612
Registriert: 08.05.2010, 01:30
Wohnort: Kreis Aachen

Vorherige

Zurück zu Internet und Telefon über das TV-Kabelnetz

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: Bing [Bot] und 8 Gäste

cron