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Warum will keiner Docsis Modems verkaufen?

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Re: Warum will keiner Docsis Modems verkaufen?

Beitragvon GoaSkin » 22.08.2016, 21:46

Zum eigentlichen Thema denke ich, dass die Hersteller es bislang noch mit Vorsicht genießen, dass der Routerzwang abgeschafft wurde. Ich kann mir vorstellen, dass sie detailreiche Spezifikationen in Verbindung mit einer Selbstverpflichtung der KNBs oder eine Art Selbstzertifizierung warten, bevor sie die Geräte an Endkunden vermarkten. Sonst haben die KNBs am Ende noch einen legitimen Grund, das Gerät nicht provisionieren zu müssen und im Worst Case gibt es eine Rückholaktion, weil man beim Entwurf des Gerätes ein wichtiges Detail verbaselt hat.

AVM hat selbst für die Abschaffung des Routerzwanges gekämpft, produziert schon länger Router für die KNBs und hat letztendlich ganz andere Startvoraussetzungen als Newcomer und Hersteller, für die der deutsche Markt noch kein Thema war. Alles Andere gibt es momentan fast nur bei eBay und eBay-Powerseller verkaufen bekanntlich viel am üblichen Vertriebsweg vorbei.
Es gibt drei Fleischsorten: Beef, Chicken und Veggie. Von welchem Tier die kommen? Von garkeinem, sondern aus der Packung.
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Re: Warum will keiner Docsis Modems verkaufen?

Beitragvon F-orced-customer » 23.08.2016, 10:22

Hemapri hat geschrieben:Bei den Problemen, die es bezüglich des DOCSIS-Standartes gibt, würde ich mir das als Händler nicht antun. Es gab in der Vergangenheit bei jeder Einführung von Kabelkmodems und Gateways, egal von welchem Hersteller, immer Probleme, welche dann in Kooperation mit Anschlussbetreiber und den Herstellern von MTA und CMTS gelöst wurden


Für 30-50US$ aus China kann mans trotzdem riskieren :smile:

Was den Modellen noch fehlt ist halt firmwareupdate über Web-Gui.
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Re: Warum will keiner Docsis Modems verkaufen?

Beitragvon Harry_V1.0 » 23.08.2016, 10:32

GoaSkin hat geschrieben:Zum eigentlichen Thema Sonst haben die KNBs am Ende noch einen legitimen Grund, das Gerät nicht provisionieren zu müssen und im Worst Case gibt es eine Rückholaktion, weil man beim Entwurf des Gerätes ein wichtiges Detail verbaselt hat.


Ich dachte, dass es das Provisonieren dann nicht mehr gibt? Der KNB wird doch an meinem privaten Gerät keine Veränderungen mehr vornehmen oder täusche ich mich da? Es wird doch ausdrücklich betont, dass die Pflege der Geräte in der alleinigen Verantwortung des Kunden liegt. Somit muss ich doch die den Anforderungen des KNB entsprechende Beschaffenheit des Gerätes sicherstellen.
In der Praxis stelle ich mir das aber nicht allzu dramatisch vor, da ich mich ja auf die Hersteller verlasse, wenn diese mir ein EuroDOCSIS 3.0 entsprechendes Gerät verkaufen.
Ist und war ja auch an den DSL-Modems bisher überhaupt kein Problem. Wenn sich die Hersteller und der KNB an die Standards halten, müsste ja das in der Regel laufen.
In der ganzen Welt klappt das ja bisher schon mit kundeneigenen und von verschiedenen Herstellern stammenden Kabelmodems. Warum sollte es dann in D nicht funktionieren?
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Re: Warum will keiner Docsis Modems verkaufen?

Beitragvon hajodele » 23.08.2016, 10:41

Harry_V1.0 hat geschrieben:Ich dachte, dass es das Provisonieren dann nicht mehr gibt? Der KNB wird doch an meinem privaten Gerät keine Veränderungen mehr vornehmen oder täusche ich mich da?

Durch das Provisionieren weiss dein privates Gerät, welche Geschwindigkeit du gebucht hast.
Die Übertragung von Tel-Nr und das modifizieren von Features ist nur Beiwerk bei den Mietgeräten.
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Re: Warum will keiner Docsis Modems verkaufen?

Beitragvon F-orced-customer » 23.08.2016, 10:42

Harry_V1.0 hat geschrieben:Ich dachte, dass es das Provisonieren dann nicht mehr gibt? Der KNB wird doch an meinem privaten Gerät keine Veränderungen mehr vornehmen oder täusche ich mich da?


Das cappen auf Deinen bestellten Speed muss er vornehmen, sonst rennt das ding ja mit 400/100Mbps :D
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Re: Warum will keiner Docsis Modems verkaufen?

Beitragvon hajodele » 23.08.2016, 10:48

F-orced-customer hat geschrieben:
Hemapri hat geschrieben:Bei den Problemen, die es bezüglich des DOCSIS-Standartes gibt, würde ich mir das als Händler nicht antun. Es gab in der Vergangenheit bei jeder Einführung von Kabelkmodems und Gateways, egal von welchem Hersteller, immer Probleme, welche dann in Kooperation mit Anschlussbetreiber und den Herstellern von MTA und CMTS gelöst wurden


Für 30-50US$ aus China kann mans trotzdem riskieren :smile:

Was den Modellen noch fehlt ist halt firmwareupdate über Web-Gui.

Wer kann es riskieren?
Der Händler in Deutschland, der es riskiert, auf einer Palette Geräte sitzen zu bleiben
oder der Kunde in Deutschland, der höhere Nebenkosten hat, als das Teil wert ist?
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Re: Warum will keiner Docsis Modems verkaufen?

Beitragvon F-orced-customer » 23.08.2016, 10:52

Was für Nebenkosten und wer braucht deutsche Händler in der Globalisierung?
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Re: Warum will keiner Docsis Modems verkaufen?

Beitragvon hajodele » 23.08.2016, 11:09

F-orced-customer hat geschrieben:Was für Nebenkosten und wer braucht deutsche Händler in der Globalisierung?

Nebenkosten: Shipping, Zoll, Einfuhrumsatzsteuer
Globalisierung: Gilt deutsches Rückgaberecht für Geräte außerhalb der EU bzw. Deutschlands ? Dito Garantie (Dein Händler sitzt z.B. in Hongkong)
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Re: Warum will keiner Docsis Modems verkaufen?

Beitragvon F-orced-customer » 23.08.2016, 11:15

hajodele hat geschrieben:Nebenkosten:.... Zoll, Einfuhrumsatzsteuer


Zollgebühren erst ab 108€, ab 22€ nur MwSt.
Shipping per registered parcel ist 3US$/100gramms.
Rückgaberecht bieten alle Ebay Händler an.
Deutsche Händler sind auch längst verschwunden wenn man Gewährleistung will, Garantie gibts vom Hersteller.

Ich hab schon 100x in China bestellt, bei Ärger gabs das Geld meist sogar ohne Rücksendung zurück, Kundenfreundlich :smile:
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Re: Warum will keiner Docsis Modems verkaufen?

Beitragvon Reiner_Zufall » 23.08.2016, 11:59

Zoll fällt ab 150 EUR Warenwert an,nicht ab 108.
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