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WLAN Router an UM Kabel-Modem anschließen

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Re: WLAN Router an UM Kabel-Modem anschließen

Beitragvon addicted » 26.08.2016, 00:41

Kannst Du im großen und ganzen so machen wie Ddu Dir das denkst.

WLan gibt es übrigens auch mit etwas mehr "Intelligenz" als einfach mehrere APs zu verteilen - APs melden sich auf einem sog. Controller an, und teilen dem Daten über die Sendeleistung, Kanalauslastung und verbundene Clients mit. Der Controller entscheidet nach einer wählbaren Policy, ob ein Client den AP oder das Frequenzband wechselt. Einige Systeme können auch mehrere APs an verschiedenen Orten zu einem Virtuellen verbinden, so dass ein Handover ohne Unterbrechung möglich wird, interessant z.B. bei VoIP oder Multimediastreaming.

Es freut mich auf jeden Fall sehr, dass Du nicht mit Repeatern oder DLan angefangen hast. Es gibt doch noch anständige Menschen auf der Welt :)
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Re: WLAN Router an UM Kabel-Modem anschließen

Beitragvon zappen4 » 26.08.2016, 13:13

Danke CaptainPiccard und addicted für die ersten Tipps (und die freundliche Aufnahme)
W-Lan Controller ist ein interessanter Punkt, damit könnte dann ja schon das Thema Handover (eine Abdeckung, ein Netzwerk) etc. erledigt sein.
Muss mich erst einmal schlau machen, die gibt es ja von 120,- bis 500,- + (vernünftige Vernetzung "Zu Hause" kann aber auch mal was teuer sein :smt010 )
Wobei ich ja mit 4 Ports (EG,OG und DG + Reserve) sehr gut bedient wäre.

@addicted:

Mir bzw. uns (die bessere Hälfte, die überall Empfang braucht) war einfach klar, dass wenn wir schon mal die Wände, Decken und Böden "auf" haben, und auch die Möglichkeit dazu, dass wir dann auch gleich alles hoffentlich richtig und zukunftssicher zum Thema Vernetzung, Elektrik etc. abarbeiten werden.
Nachträglich alles "peu á peu" installieren, hätte uns doch nur wesentlich mehr Aufwand eingebracht. Haben einfach die Chance gehabt alles gleich rein zu bringen, haben aber uns auch sehr lange überlegt, was und wo wir brauchen.
Letztendlich liegt nun in jedem Raum erst einmal eine verdrahtete Netzwerk-Dose, ob unser Kühlschrank oder die Toilette aber jemals ans Netzwerk gehen wird, weiß ich nicht. :zwinker:
Läuft ein bisschen unter: "Besser wir haben, als wir hätten"

Gruß

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Re: WLAN Router an UM Kabel-Modem anschließen

Beitragvon SpaceRat » 26.08.2016, 22:01

zappen4 hat geschrieben:Letztendlich liegt nun in jedem Raum erst einmal eine verdrahtete Netzwerk-Dose, ob unser Kühlschrank oder die Toilette aber jemals ans Netzwerk gehen wird, weiß ich nicht. :zwinker:

Nichtsdestotrotz nimmt man eher je zwei :)

zappen4 hat geschrieben:Läuft ein bisschen unter: "Besser wir haben, als wir hätten"

Lieber haben und nicht brauchen als brauchen und nicht haben ... :)
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Re: WLAN Router an UM Kabel-Modem anschließen

Beitragvon zappen4 » 15.09.2016, 13:01

Hallo zusammen,

nach etwas Quälerei mit UM und EinKabel, liegt nun die 2Play 400 an, und alles ist erst einmal eingerichtet (so hoffe ich :zwinker: )
Ein eigens gekaufter Router (FB 6490), die Provisionierung dieses, sowie die Tatsache das UM eine falsche MAC Adresse hinterlegt hatte (ich habe sie ja nur zweimal bei der Anmeldung durchgegeben und gegen bestätigen lassen :wand:)
machten das "Fahrt aufnehmen" etwas schwieriger.

LAN am Sky Receiver ist ne Wucht, im Vergleich zur "alten" 16er Leitung von 1&1, ruckzuck "On demand" geladen, LAN an einem PC getestet, ebenfalls beeindruckend, fast schon "beängstigend", für jemanden vom Dorfe, der nun
"Internetgeschwindigkeit kennen lernt".

Richtiger Speedtest wird in den nächsten Tagen gemacht, denn trotz, dass die FB 6490 anzeigt: 400 und ein paar "kaputte" down und 20 (+ ein paar "Krümel") up, muss dass ja alles getestet werden.

Alle APs über das Gigabit LAN angeschlossen, erst einmal ohne AP Controller (wobei der nicht aus der Welt ist, bin noch von addicted´s Idee angetan ), auf der Fritze und den APs je ein 2,4GHz und zwei 5GHz Funknetze (auf den Netgear APs) aufgespannt (ein Name für 2,4 und einer für 5, automatische Kanäle)
Auf den ersten Blick läuft es, überall gute Abdeckung, Übergabe funktioniert.

Und da komme ich zu einer Frage, wo mich das WWW mit seinen vielen Antworten verwirrt:

- Welche Funk-Kanäle sollte ich idealerweise für die 4 Geräte (1x FB; 3x Netgear Nighthawk als AP) im 2,4GHz hinterlegen, um das maximale heraus zu bekommen
(Scans zeigen mir an, dass die Kanäle 1 und 11 in der Nachbarschaft "überlaufen" sind)
Lese immer was von 1,5,9,13 in der heutigen Zeit von 802.11 n/g, dann mal wieder "ist egal"

- Die gleiche Frage gilt für die 5 GHz, hier gibt es niemanden, der dieses Band nutzt (ist ja erst einmal super)

Wenn jemand Lust und Zeit hat, würde ich mich über Tipps und weitere Anregungen, bezgl. WLAN Konfiguration (u.a Fragen oben) freuen. :super:

P.S: Telefonie einrichten an der FB 6490 klappt noch nicht wirklich, wahrscheinlich bin ich zu doof, aber als alter Profi an der UM Hotline, werden die mir schon verraten können, wie das von statten geht. :kafffee:

Danke und Gruß

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Re: AW: WLAN Router an UM Kabel-Modem anschließen

Beitragvon Toxic » 15.09.2016, 13:29

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Re: WLAN Router an UM Kabel-Modem anschließen

Beitragvon SpaceRat » 15.09.2016, 13:42

zappen4 hat geschrieben:- Die gleiche Frage gilt für die 5 GHz, hier gibt es niemanden, der dieses Band nutzt (ist ja erst einmal super)

Das hat zwei Gründe:

Grund 1:
Es sind immer noch Geräte im Umlauf, die entweder gar kein 5 GHz beherrschen oder aber nur entweder 2.4 GHz [b]oder[b] 5 GHz.
Die Fritz!Box 6360 z.B. gehört zu den letzteren ...
Und solange dann wiederum auch Clients im Umlauf sind, die nur 2.4 GHz können, stellen die meisten Nutzer ihre Entweder/Oder-Geräte auf 2.4 GHz ein.

Grund 2:
Die Reichweite von Funkwellen sinkt mit steigender Frequenz, die 5-GHz-Wellen haben also eine deutlich geringere Reichweite als die mit 2.4 GHz.
WLANs mit 5 GHz sind also in Deiner Nachbarschaft vermutlich schon da, aber sie kommen nicht bis zu Dir ...
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Re: WLAN Router an UM Kabel-Modem anschließen

Beitragvon zappen4 » 15.09.2016, 13:59

Danke Toxic und SpaceRat,

5 Ghz ist mir nun klar.....

@ Toxic:

Musste gerade wirklich schmunzeln :D , denn genau diesen Beitrag hatte ich bereits bzgl. 2,4 GHz gelesen, und fand auch gerade den verwirrend, denn der Kollege spricht im Beitrag von "alles andere als 1,6,11 ist die Pest", hingegen wird in den Kommentaren dies anscheinend "widerlegt" (802.11 b zu 802.11 g/n) mit den Worten: "Sinnvoll ist die Aufteilung 1,5,9,13 allemal, denn immerhin hat man 1/3 mehr Kapazität"
Der Autor sah das dann wohl letztendlich eins und wollte das dann wohl abändern, tat dies aber nicht.

Deshalb ist ein Laie, wie ich, etwas verwirrt, was das 2,4 GHz Funknetz und die Kanalaufteilung für 4 Access Points angeht.

Sorry dafür...
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Re: AW: WLAN Router an UM Kabel-Modem anschließen

Beitragvon Toxic » 15.09.2016, 22:51

Dann werde ich den Blog "inklusive" der Kommentare selber noch einmal nachlesen... Besser ist besser...

;-)
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Re: WLAN Router an UM Kabel-Modem anschließen

Beitragvon addicted » 16.09.2016, 01:15

Grundsätzlich ist es am Besten, so wenig Geräte im Funknetz zu haben wie möglich.
-> Wenn Du auf die FB im Keller verzichten kannst, z.B. weil das Netz aus dem EG reicht, perfekt. Ggf. tun es für das 1OG dann auch die Netze aus dem EG und dem 2OG, müsstest Du gucken.

IdR werden sich die Clients in den Netzen erst dann zu einem anderen AP verbinden, wenn die Verbindung zum bisher genutzten abbricht (oder manchmal gibt es auch einen Schwellenwert in der Signalstärke, den man einstellen kann). Auch deshalb lässt sich überlegen, die APs anders zu positionieren, um besser definierte Grenzen dazwischen zu erzeugen. Da musst Du ein bisschen rumspielen.

Wie Du die Kanäle aufteilst, hängt logischerweise von der lokalen Belastung des Spektrums ab. Du schreibst, dass 1 und 11 recht voll seien, was ja nicht überraschend ist. Der verlinkte Artikel beschreibt auch ganz gut, wie das mit der Aufteilung des Spektrums in Kanäle gemeint ist.
Ob fremde Netze tatsächlich eine nennenswerte Einschränkung für Dich bedeuten, hängt aber durchaus auch von der Signalstärke ab. Wenn z.B. die fremden Signale bei unter -80 rumdümpeln, und Du dein WLAN nicht bis zur Bushaltestelle brauchst, kannst Du mMn durchaus die gleichen Kanäle benutzen.
Zwischen Deinen eigenen APs musst Du auch nur dann verschiedene Kanäle benutzen, wenn die sich gegenseitig beeinflussen können - wenn sich z.B. Keller und DG nicht sehen, und ein Client auch niemals beide sieht, ist es garkein Problem die auf dem gleichen Kanal zu fahren. Um das zu erzwingen kannst Du ggf. auch die Signalstärke (Sendeleistung) auf den APs reduzieren.

Wenn Du ausserdem die meisten Clients auf 5GHz wirfst, verringert sich das Problem sowieso.
Wenn die Geräte, die letztlich in 2.4GHz aktiv sind, eh nur Instant Messaging und Facebook machen, oder z.B. sowas wie Drucker sind (also >99% der Zeit idle und einmal die Woche 2MB Daten), dann ist es egal, ob diese auf dem WLAN 20 oder 90 MBit/s durchkriegen. Dann würde ich da gar nicht groß ausprobieren sondern einfach alles in 2.4GHz auf Automatik stellen :)
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Re: WLAN Router an UM Kabel-Modem anschließen

Beitragvon zappen4 » 16.09.2016, 07:52

Vielen Dank für die Antworten,

vielleicht habe ich es mit den ganzen APs wirklich übertrieben.
Nehme mir am Wochenende mal mehr Zeit, stelle die APs etwas um, reduziere die evtl. auch und laufe auch nochmal mal ein bisschen mit einem WIFI Analyzer durch die Gegend.

Werde schon das richtige Set UP finden.

"Viel hilft viel..." ist manchmal ja nicht das richtige Motto.

Nochmals Danke. :super:

Gruß
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