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Hausanschluss / Reihenhaus Kabeldurchführung

In vielen Netzen von Unitymedia sind Internet und Telefonie bereits verfügbar.
Wichtig:
  • Kunden aus Hessen und Nordrhein-Westfalen können über die Rufnummer 0221 / 466 191 00 Hilfe bei allen Problemen in Anspruch nehmen.
  • Kunden aus Baden-Württemberg können über die Rufnummer 0711 / 54 888 150 Hilfe bei allen Problemen in Anspruch nehmen.

Hausanschluss / Reihenhaus Kabeldurchführung

Beitragvon bwinet » 16.04.2016, 20:26

Hallo zusammen,

in der Straße gibt es die Möglichkeit für Kabel-Internet und alles ist auch vorhanden. Das Problem ist, dass des ein Reihenhaus ist (jedoch jedes Haus eigenständig und keine Hausverwaltung etc.) und der Zentrale Übergabepunkt von Unitymedia im ersten Haus sich befindet. Von dort wird es als Reihenanschluss durchgeführt, so dass durch jedes Haus ein Kabel geht.
Nach dem Abschluss eines Business Vertrags waren die Techniker auch nach 3 Tagen da und wollten alles fertig machen. Nach Unitymedia ist im Nachbarhaus die Übergabestelle, an die die Techniker dran müssen, um den Verstärker zu tauschen bzw. den Anschluss für Internet zu ermöglichen. Die Hauseigentümer jedoch behaupten, dass es dort keinen Anschluss gebe und verweigern den Technikern auch den Zutritt.
Nach Schilderung des Problems beim Händler, bei dem ich abgeschlossen hatte, geht alles äußerst träge... erst nach 2 Wochen kam ein Anruf vom Techniker-Unternehmen, dass sie sich nun darum kümmern würden, jedoch die Daten vom Nachbar nicht hätten, welches ich aber in der ersten e-Mail an Unitymedia bereits enthalten war. Nun ist die dritte Woche auch rum, ohne dass es Neuigkeiten gibt.
Ich finde es ärgerlich, dass es so lange hinausgezögert zu wird, nur weil der Nachbar sich gegen das Gesetz weigert, die Techniker ins Haus zu lassen (obwohl im Grundbuch eingetragen ist, dass die Hauseigentümer den Zutritt für die Kabeltechnik gewähren müssen).

Unitymedia schlug vor, dass ich mit dem Nachbar darüber sprechen soll, jedoch sehe ich das nicht als meine Aufgabe und außerdem gibt es auch kein Nachbarschaftsverhältnis. Letztlich ist es die Technik / Hardware von Unitymedia und sollten darauf jederzeit Zugriff bekommen.

Hat sonst jemand hier Erfahrung damit und kann sagen wie lange es gedauert hatte?

PS: Vor Jahren (ca. 3) wollte ein anderer Nachbar in der Straße ebenfalls Kabelanschluss haben und wurde von dem gleichen Nachbar ebenfalls abgewiesen...

Schöne Grüße
bwinet
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Re: Hausanschluss / Reihenhaus Kabeldurchführung

Beitragvon hajodele » 16.04.2016, 21:33

bwinet hat geschrieben:Unitymedia schlug vor, dass ich mit dem Nachbar darüber sprechen soll, jedoch sehe ich das nicht als meine Aufgabe und außerdem gibt es auch kein Nachbarschaftsverhältnis. Letztlich ist es die Technik / Hardware von Unitymedia und sollten darauf jederzeit Zugriff bekommen.

Was soll nun UM deiner Meinung nach konkret und kurzfristig machen?
Das funktioniert bei denen genausowenig wie bei dir.

In so einer Umgebung würde ich auf Kabel-Internet verzichten:
Angenommen, der Austausch kann tatsächlich erzwungen werden.
Dein Nachbar hat jederzeit die Möglichkeit, die notwendige Stromversorgung zu kappen.
Das wird sicher kein schönes Arbeiten mit UM.
Hier solltest du eher professionellen Rat über einen Rechtsanwalt einholen.
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Re: Hausanschluss / Reihenhaus Kabeldurchführung

Beitragvon M@rtin » 17.04.2016, 12:28

Wie konnte man denn überhaupt auf die Idee kommen, einen HÜP für mehrere eigenständige Hauser einzurichten? Warum hat man nicht schon damals für jedes der Häuser einen Anschluss gelegt? Wie schon hajodele schreibt, braucht er Verstärker Strom, der ja wohl in deinem Fall über den Zähler des Nachbarn laufen würde. Als Hausbesitzer würde mich das auch stören. Kann also den Nachbarn verstehen, wenn er das nicht will.

Bleibt nur die Realisierung über das Legen eines eigenen Anschlusses, sofern das Kabel in der Straße vor deinem Haus vorhanden ist. Das kostet sicherlich was, aber dann ist Ruhe.
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Re: Hausanschluss / Reihenhaus Kabeldurchführung

Beitragvon koax » 17.04.2016, 12:51

M@rtin hat geschrieben:Wie schon hajodele schreibt, braucht er Verstärker Strom, der ja wohl in deinem Fall über den Zähler des Nachbarn laufen würde. Als Hausbesitzer würde mich das auch stören. Kann also den Nachbarn verstehen, wenn er das nicht will.

Was den Hauseigentümer stört ist erst mal zweitrangig, wenn - wie geschildert - das Leitungsrecht im Grundbuch eingetragen ist. Der betreffende Hauseigentümer muss das dulden, hat aber natürlich wohl auch Anspruch auf anteiligen Stromkostenersatz.

Aber im Zivilrecht reicht es halt nicht nur Recht zu haben, man muss auch willens sein, es auf gerichtlichem Wege durchzusetzen.
Und davor schrecken halt viele aus verständlichen Gründen zurück. Letztlich sind solche Streitigkeiten Gift für das Nachbarschaftsverhältnis.
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Re: Hausanschluss / Reihenhaus Kabeldurchführung

Beitragvon hajodele » 17.04.2016, 13:03

Diese Durchsetzung wird aber UM wohl nicht für den TE machen.
Es kommt ja auch noch auf die Details im Grundbucheintrag an.
Die Durchleitung eines Koaxkabels ist was anderes als das Aufstellen eines Verstärkers.

Da dürfen sich dann gerne die Juristen damit beschäftigen.
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Re: Hausanschluss / Reihenhaus Kabeldurchführung

Beitragvon bwinet » 17.04.2016, 18:28

@M@artin:
Da musste wohl beim Bau Geld gespart werden. Ich bin leider nicht Ersteigentümer, daher weiß ich leider nicht wieso es so gemacht wurde. (neben den andern Unverständlichkeiten beim Bau...)

Das Kabel ist leider natürlich nicht vor dem Haus verfügbar, jedoch ist gebe es die Möglichkeit über den "Gemeinschaftsweg" (nur Erde, kein Asphalt) welcher hinter den Gärten vorbeiläuft, dort das Kabel zu verlegen (damit müsste nicht die Straße aufgerissen werden). Wobei ich nicht weiß, ob das nicht auch wieder wegen diesem Nachbar Probleme bereiten wird, da Sie meint, dieser Gemeinschaftsweg sei aber nicht für alle da... (hat zur Straße hin ein Tor aufgebaut und abgeschlossen...)

Wäre es denn nicht möglich, dass ein zusätzlicher HÜP "in Reihe" installiert wird, so dass dieser in meinem Haus verbaut wird und damit auf meine Stromkosten kommt (womit dann weiterhin nur die Leitungsdurchführung notwendig ist). Damit müsste nur die Leitung weiterhin geduldet werden, was heut schon so ist, richtig?

Den Verzicht auf ordentliches Internet werde ich sicher nicht vom "Nachbarn" wegnehmen lassen, nur weil es Ihr so passt. Dann würde ich eher noch auf einen kompletten Anschluss hinnehmen, selbst wenn das wieder mit Mehrkosten verbunden ist (wobei dann der Anschluss rechtlich eindeutig wird und auch die Kabeldurchführung wegfällt, für alle Seiten).

Ansonsten muss ich noch mit dem Rechtsanwalt das sprechen... ist natürlich ärgerlich wieder viel Zeit die draufgeht.

Grüße
bwinet
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Re: Hausanschluss / Reihenhaus Kabeldurchführung

Beitragvon dsaw » 17.04.2016, 18:59

Arbeitskollege von mir is ähnlich wohnt im 6 parteien haus und er ganz oben im dritten stock. die 2 unter ihm haben UM und der direkte unter ihm hat beim renovieren das kabel nach oben zum Arbeitskollegen abgeklemmt. so jetzt dauert der [zensiert] bei ihm schon 2 Monate und jetzt kommt der knaller die haben sich geeinigt das der alte Kanal freigelegt wird damit das kabel doch nach oben kommt ( hat mit anwalt etc gedroht) aber die unter ihm sind jetzt erstmal bis September im Urlaub Rentner halt XD
boha mein Kollege hat ein hals. also du bist nicht der einzige wenn man sich auch Wohngemeinschaften wie Wohnung DHH oder Reihenhäuser einläst und nix komplett eigenes hat muss man mit solchen Schwierigkeiten klar kommen. Tee trinken und warten
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Re: Hausanschluss / Reihenhaus Kabeldurchführung

Beitragvon koax » 18.04.2016, 07:45

dsaw hat geschrieben:Arbeitskollege von mir is ähnlich wohnt im 6 parteien haus und er ganz oben im dritten stock.

Ähnlich ist eigentlich nur, dass er Probleme hat, deren Lösung durch einen Dritten behindert werden.
Bei der geschilderten Infrakstruktur (egal ob Baum- oder Sternverkabelung) ist es ja nicht ungewöhnlich, dass diese zu den oberen Stockwerken durch Wohnungen der unteren Stockwerke geht. Der betreffende WE oder Mieter im Untergeschoss hat einfach verbotenerweise am Gemeinschaftseigentum herumgefummelt und es beschädigt.
Jedenfalls fände ich es sehr ungewöhnlich, wenn statt dieses Normalfalls in einer Eigentumwohnungsanlage eine Lösung, bei der jeder WE einen eigenen Hausanschluss mit HÜP hätte, ersetzt würde.

Beim Threadersteller handelt es sich um einen gemeinsamen HÜP, der zur Vermeidung von Erdarbeiten und damit verbúndenen Kosten in einem der Straße (und Erd-Leitung) am nächsten gelegenen Nachbarhaus installiert wurde.
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Re: Hausanschluss / Reihenhaus Kabeldurchführung

Beitragvon koax » 18.04.2016, 09:41

bwinet hat geschrieben:Ansonsten muss ich noch mit dem Rechtsanwalt das sprechen... ist natürlich ärgerlich wieder viel Zeit die draufgeht.

Wenn sich das ganze durch Einsicht nicht irgendwie von selbst löst, wirst Du wohl nicht darum herum kommen.
Erfahrungsgemäß kommt man einer Lösung durch Einsicht bei den Beteiligten (auch ohne Gericht) am schnellsten nahe, wenn man eindeutig seine Rechtsposition kennt, mit der man dann auch viel zielgerichteter auftreten kann.
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