- Anzeige -

Hausinstallation - wichtige Vorüberlegungen

In vielen Netzen von Unitymedia sind Internet und Telefonie bereits verfügbar.
Wichtig:
  • Kunden aus Hessen und Nordrhein-Westfalen können über die Rufnummer 0221 / 466 191 00 Hilfe bei allen Problemen in Anspruch nehmen.
  • Kunden aus Baden-Württemberg können über die Rufnummer 0711 / 54 888 150 Hilfe bei allen Problemen in Anspruch nehmen.

Hausinstallation - wichtige Vorüberlegungen

Beitragvon bavella » 01.04.2016, 14:20

Hallo!

Leider bin ich ein wenig unsicher, ob dieses Unterforum das richtige ist, ich konnte aber kein passenderes ausfindig machen... - bei Bedarf also gerne den thread verschieben!

Worum geht es?
Ich habe einen UM-Anschluß 2-play 120/6 beauftragt und wechsele damit demnächst (vermutlich in den nächsten 6...8 Wochen, denke ich) zu UM. Bislang habe ich einen 16 Mbit-DSL-Vertrag mit Telefonflat ins Festnetz bei Osnatel. In der Vergangenheit hatten wir des öfteren eine nicht so dolle Telefoniequalität, was ich nun gerne optimieren würde. Ich vermute, dass die Probleme hier einerseits im Osnatelnetz zu suchen waren: nach Anrufen bei der Störungshotline verbesserte sich die Situation meistens kurzzeitig, dass aber andererseits auch der Standort der Telefonbasis in unserem Einfamilienhaus nicht optimal ist. Die TAE-Dose und damit auch die Basis der Telefongeräte (Siemens Gigaset 685) und der Fritzbox steht bei mir im Arbeitszimmer (innen, logisch...) an der Nordwand des Hauses. Das Wohnzimmer ist zwar direkt nebenan südseitig, doch liegt eine Holzrahmenwand dazwischen und die gedachte geradlinige Entfernung zwischen Basis und Mobilteil liegt bei telefonieren immer ca. zwischen 8...15m. Ich komme auch nicht gut mit dem WLAN direkt aus dem Arbeitszimmer klar, deswegen habe ich eine zweite Fritzbox 7390 als Repeater an die Südwand des Hauses stationiert. Bezüglich der Zwischenwand, unseres Holzrahmenhauses habe ich gehört, dass eine mit Fermacell-Platten beplankte und mit Isofloc gedämmte Wand, das Funknetz mehr stören kann, als eine vergleichbar dicke Klaksandsteinwand. Keine Ahnung, ob´s stimmt, spürbare Verschlechterungen, wenn die Wand dazwischen liegt, bzw. eine Verbesserung wenn man sich in die Lienie zweier offener Türen stellt sind jedenfalls da!

Jedenfalls überlege ich, das Coax-Kabel und damit das UM-Modem (die Dose?) direkt ins Wohnzimmer verlegen zu lassen bzw. dies sebst vorzuinstallieren. Und hier frage ich mich, ob ich mit den folgenden Überlegungen dann vielleicht bessere Telefonie- und WLAN-Qualitäten erreichen kann. - Hierzu würde ich gerne Eure Tipps/Erfahrungen/Meinungen erfragen!

- Die Telefonqualität sollte mit Modem im Wohnzimmer besser sein, gleichzeitig muss dann aber zumindest das Arbeitszimmertelefon ca. 5m Entfernung und die besagte Wand überbrücken. - Machbar, denke ich?
- Im Arbeitszimmer stehen noch einige Netzwerkgeräte (Arbeits-PC, Gaming-PC, Netzwerkdrucker, NAS). Hier würde ich dann 1(!) CAT-6-Kabel (ist doch der neueste Stand?) ins Wohnzimmer zum UM-Modem verlegen und alle Arbeitszimmergeräte dort per Switch anschließen. - Gibt das evtl. Geschwindigkeitsprobleme, vor allem beim Upload? Oder müsste das gut klappen.
- Evtl. könnte es mit dem Netzwerkkabel ins Arbeitszimmer schwierig werden. - Könnte ich dann darüber nachdenken, über die 2 vorhandene Fritzboxen 7390 eine WLAN-Funkstrecke aufzubauen und die Geräte dann, anstatt an einen Switch, direkt an die FB anzuschließen?
- Ich habe gehört, dass das UM-Modem sowieso ein wenig schwach seitens des WLAN ist. - Wäre es von vornherein besser, das WLAN über eine (oder 2) als Repeater am UM-Modem hängende FB7390 auzubauen?
- 5 Euro Dauermiete läppert sich im Laufe der Jahre ganz schön. - Wäre es aber im Sinne einer vernünftigen Telefonie von vornherein wesentlich sinnvoller, die Komfort-Telefonoption und damit eine Fritzbox 6490 zu buchen? Ich habe bisher bei uns allerdings die Erfahrug gemacht, dass eine Siemens-Basis die bessere Telefoniequalität liefert, als die DECT-Anlage der Fritzbox 7390. Aber wenn dann endgültig alles schick ist, seitens Telefonie, wäre es mir die Miete wert!

So, ich glaube man merkt, dass ich mir viele Gedanken mache, aber mangels Erfahrung nicht wirklich weiter komme, mich irgendwie immer im Kreis drehe... .

Eine letzte Frage dennoch:
Ich vermute, dass die Verlegung des Coax-Kabels, egal ob ins Arbeitszimmer, oder ins Wohnzimmer ein kleiner Kraftakt werden könnte. Machbar vielleicht, aber ziemlich sicher eine Geduldsaufgabe. Was meint Ihr, wäre es schlau, die Geduld selbst aufzubringen und das Coax-Kabel eingenhändig (und damit schick versteckt!) zu verlegen, bevor der Techniker mangels Zeit ein Kabel unschön und sichtbar auf die Wände dübelt...?


Vielen Dank im Voraus für die Unterstützung und nette Grüße!
Jörg
bavella
Kabelneuling
 
Beiträge: 3
Registriert: 01.04.2016, 13:32

Re: Hausinstallation - wichtige Vorüberlegungen

Beitragvon MartinP_Do » 01.04.2016, 15:23

Kommunikationsleitungen gehören nach einschlägigen Normen in Leerrohre. Falls Du also eine Unterputzverlegung wünschst könntest Du eine Schalter-Dose und ein Leerrohr für das Koaxialkabel verlegen.

Bei einem Holzrahmen-Haus muss man natürlich aufpassen, daß die Dampfsperrbahnen in den Wänden nachher wieder abgedichtet werden.
Da habe ich aber keine Erfahrung, wie man ein Leerrohr ohne großen Flurschaden in die Leichtbau-Wand bekommt...

Vielleicht ist ja in einem passend verlaufenden Leerrohr noch Platz, wobei gemeinsame Verlegung von Netzspannung führenden Leitungen und Kommunikationsleitungen in einem Rohr auch nicht erlaubt ist...
MartinP_Do
Übergeordneter Verstärkerpunkt
 
Beiträge: 558
Registriert: 26.01.2016, 12:50
Wohnort: Ruhrgebiet

Re: Hausinstallation - wichtige Vorüberlegungen

Beitragvon bavella » 01.04.2016, 16:31

Hallo!

Leerrohre stehen leider nur teilweise zur Verfügung. An fehlenden Stellen Verlegen werde ich nicht hinkriegen, ohne besagten größeren Flurschaden. Es wird wohl eher unter Dielen durch und unter Eckleisten hergehen, die Biegeradien schaffe ich manchmal vielleicht auch nicht ganz... - aber immer noch besser, als Aufputzverlegung, denke ich!

Wie würdest Du denn Arbeits- und Wohnzimmer netzwerktechnisch miteinander verbinden?
Kabel verlegen (habs mir gerade angesehen, wird ein Akt...), oder zweimal Fritzbox 7390 miteinander per WLAN-Bridge Funken lassen?

Gruß,
Jörg
bavella
Kabelneuling
 
Beiträge: 3
Registriert: 01.04.2016, 13:32

Re: Hausinstallation - wichtige Vorüberlegungen

Beitragvon MartinP_Do » 01.04.2016, 17:11

Wenn die neue Box näher in die Mitte des Hauses rückt, könnte es sein, daß Du ohne Repeater auskommen kannst.
Ich habe eine FB 6490, und die deckt ein Haus von ca 10x12 Metern Grundfläche komplett ab...
Angesichts der heutigen Strompreise sollte man versuchen, die Anzahl der dauernd eingeschalteten Verbraucher zu minimieren...
MartinP_Do
Übergeordneter Verstärkerpunkt
 
Beiträge: 558
Registriert: 26.01.2016, 12:50
Wohnort: Ruhrgebiet

Re: Hausinstallation - wichtige Vorüberlegungen

Beitragvon bavella » 01.04.2016, 17:27

Du meinst also, den Arbeitszimmer-Switch gleich nur per WLAN anbinden?

Hab keine Ahnung, ob dann ein ausreichender Upload zur Verfügung steht, das wäre mir das wichtigste.
Eine stabile Verbindung und ein entsprechend schneller Ping wäre auch nicht ganz uninteressant, wenn ich mal im Arbeitszimmer was spiele. Eher selten zwar, aber wenn, dann es sollte auch klappen..!
bavella
Kabelneuling
 
Beiträge: 3
Registriert: 01.04.2016, 13:32

Re: Hausinstallation - wichtige Vorüberlegungen

Beitragvon koax » 01.04.2016, 19:14

Wenn Netzwerkkabel wirklich nicht in Frage kommen, würde ich eher zu einer Powerline-Verbindung tendieren, denn Repeater (also eine Verbindung WLAN-WLAN) halte ich generell für problematisch. Die Geräte gibt es ja auch gar nicht so teuer mit WLAN-Accesspoint.
Benutzeravatar
koax
Kabelkopfstation
 
Beiträge: 3930
Registriert: 09.12.2007, 11:43
Wohnort: Köln

Re: Hausinstallation - wichtige Vorüberlegungen

Beitragvon domserv » 04.04.2016, 11:05

koax hat geschrieben:Wenn Netzwerkkabel wirklich nicht in Frage kommen, würde ich eher zu einer Powerline-Verbindung tendieren, denn Repeater (also eine Verbindung WLAN-WLAN) halte ich generell für problematisch. Die Geräte gibt es ja auch gar nicht so teuer mit WLAN-Accesspoint.


Kann ich bestätigen. Repeater (WLAN-WLAN) hat nciht gut funktioniert bei mir. Habe das ganze jetzt mit Powerline und AcessPoint prima gelöst.
3play PREMIUM 100 mit HD Recorder + Allstars + HD Option
Panasonic TX-L42ETW50
Cisco EPC3208 - Netgear R6300v2

Bild
domserv
Übergeordneter Verstärkerpunkt
 
Beiträge: 506
Registriert: 13.10.2010, 14:50
Wohnort: Hessen


Zurück zu Internet und Telefon über das TV-Kabelnetz

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 62 Gäste