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Von der Telekom zu UnityMedia

In vielen Netzen von Unitymedia sind Internet und Telefonie bereits verfügbar.
Wichtig:
  • Kunden aus Hessen und Nordrhein-Westfalen können über die Rufnummer 0221 / 466 191 00 Hilfe bei allen Problemen in Anspruch nehmen.
  • Kunden aus Baden-Württemberg können über die Rufnummer 0711 / 54 888 150 Hilfe bei allen Problemen in Anspruch nehmen.

Von der Telekom zu UnityMedia

Beitragvon Wurzelsepp » 23.02.2016, 23:10

Hallo zusammen,

wir sind eine große Familie und wollen/müßen wechseln(kleines unbedeutendes Kaff im Norden von BW) und nun stellen sich viele Fragen.
Erst mal was ist vorhanden. Bisher ein Download von durchschnittlich 0,7 bei der Telekom. Bei 3-6 Personen die gleichzeitig online sind natürlich witzlos und extrem nervig.
Nun zu UM. Der sogenannte Hausanschluß (unter unserer Hausnummer) ist an einer ans Haus angebauten Scheune und etwa 50 m entfernt. Davon geht es in die Scheune zu einem Kasten und von dort weiter zu einem anderen Wohnhaus und 2 oder 3 Firmen. Es müßte also von diesem Kasten ein Kabel bis hier ins Haus gelegt werden, natürlich innerhalb dieser Scheune. Das wären dann auch etwa 50 m, bis zur ersten Dose.

1.Frage: Wer bezahlt diese 50 m und die Verlegung ?
2.Frage: Muß ich wegen der Kabellänge mit Einbußen rechnen ?
3.Frage: Falls ein Verstärker benötigt wird, wer bezahlt diesen und da der ja einen Stromanschluß braucht, wer dieses ?
Ich könnte mir denken, dass der UM-Techniker und/oder das beauftragte Subunternehmen hier nur mit dem Kopf schütteln würde und ich das Kabel selbst verlegen müßte ?

Laut der Hotline ist unser Haus angeschlossen ! Wie sieht es aber in Wirklichkeit aus ?

Ich schwanke noch zwischen dem 2/120 und dem 2/200 (400 wäre hier auch möglich, ist mir aber zu teuer).Hauptsächlich von mir Ferngesehen wird weiter über Sat, wobei ich den Technicorder Isio STC ins Auge gefasst habe, da dieser auch Lanfähig ist. Ich träume da von einer Vernetzung. ;)
Es kann also sein, dass 4 Personen gleichzeitig 4 unterschiedliche "Sendungen" über Internet ansehen/aufzeichnen möchten oder größere Datenmengen laden wollen.
Aktuell gibt es 3 PCs über Lan , 2 Notebooks und 5 Smartphones und 2-3 3DS. Wenn Besuch da ist, kann es noch mehr werden.

4.Frage: 120er oder besser 200er ?

Dann mal ab der Anschlußdose weiter. Da bekomme ich ja ein Modem von UM. Was gibt es da aktuell und was kommt auf mich zu ? Probleme ?
Da dran hängt dann ein Asus Rt-AC87U-AC2400, welcher ja IPV6 kann. IPV4/IPV6 ist auch noch so ein bömisches Dorf für mich, obwohl ich hier schon viel gelesen habe.
Bei einem "Privaten" Anschluß (Business geht ja Privat nicht ?) bekomme ich also auf jeden Fall dieses "DS-Lite". Was bedeutet das für mich ?

5.Frage: Muß ich mit halbierter Performance rechnen oder läuft diese Konstellation ohne große Probleme ?

Das sind jetzt viel Fragen auf einmal, aber so ist es nun mal leider. Auf die vollmundigen Aussagen der Hotline und der inetseite von UM gebe ich nicht viel.

Gruß Wurzelsepp
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Re: Von der Telekom zu UnityMedia

Beitragvon hajodele » 24.02.2016, 00:26

Bist du sicher, dass du die Geräte richtig identifiziert hast?
Eine Bestellung kannst du auf jeden Fall machen. Da kommt ein Techniker vorbei und versucht das Ganze anzuschließen. Wenn das zu aufwendig wird, kommt kein Vertrag zustande. 50m Tiefbau wird er definitiv nicht auf eigene Kosten machen und du wohl auch nicht.

Auf dich kommt IPv6/DS-Lite zu. Damit ändert sich einiges, wenn du von außen auf dein Netz zugreifen willst.
Es gibt ebenfalls Probleme mit Onlinespielen, die größtenteils auf IPv4 setzen.
Dem könntest du ausweichen, indem du einen Businessvertrag nimmst. (geht auch Privat)
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Re: Von der Telekom zu UnityMedia

Beitragvon MartinP_Do » 24.02.2016, 00:36

Wenn das Kabel durch die Scheune oberirdisch bis zu Deinem Haus gezogen werden könnte, wäre es ja erstmal eine weniger kostenintensive Sache. Ob 50 m einfach so gehen, weiß ich nicht.
Auf jeden Fall wird es etwas problematisch mit dem Potentialausgleich.
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Re: Von der Telekom zu UnityMedia

Beitragvon TTom » 24.02.2016, 10:33

Wurzelsepp hat geschrieben:Der sogenannte Hausanschluß (unter unserer Hausnummer) ist an einer ans Haus angebauten Scheune und etwa 50 m entfernt. Davon geht es in die Scheune zu einem Kasten und von dort weiter zu einem anderen Wohnhaus und 2 oder 3 Firmen. Es müßte also von diesem Kasten ein Kabel bis hier ins Haus gelegt werden, natürlich innerhalb dieser Scheune. Das wären dann auch etwa 50 m, bis zur ersten Dose.

Falls das mit dem Kabelanschluss über die 50 m nicht klappen sollte, könntest du auch über entweder ein LAN-Kabel von der Scheuene zum Haus (z.B. http://www.wlan-shop24.de/CAT5e-Outdoor ... chwarz-50m) inkl. eines Splitters im Haus, der das LAN weiter verteilt oder über W-LAN Richtfunk nachdenken.


Wurzelsepp hat geschrieben:Es kann also sein, dass 4 Personen gleichzeitig 4 unterschiedliche "Sendungen" über Internet ansehen/aufzeichnen möchten oder größere Datenmengen laden wollen.
Aktuell gibt es 3 PCs über Lan , 2 Notebooks und 5 Smartphones und 2-3 3DS. Wenn Besuch da ist, kann es noch mehr werden.

Ein HD-Stream braucht so um die 10 MBit/s. Wenn 4 Personen gleichzeitig schauen, bist du bei ~40 MBit/s im Download, die parallel stattfinden. Mir würde bei dieser Konstellation der 120 MBit-Anschluss locker reichen.
TTom
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Re: Von der Telekom zu UnityMedia

Beitragvon domserv » 24.02.2016, 15:54

Wurzelsepp hat geschrieben:.....
Nun zu UM. Der sogenannte Hausanschluß (unter unserer Hausnummer) ist an einer ans Haus angebauten Scheune und etwa 50 m entfernt. Davon geht es in die Scheune zu einem Kasten und von dort weiter zu einem anderen Wohnhaus und 2 oder 3 Firmen. Es müßte also von diesem Kasten ein Kabel bis hier ins Haus gelegt werden, natürlich innerhalb dieser Scheune. Das wären dann auch etwa 50 m, bis zur ersten Dose.

.....


Wie so geht dein Hausanschluss an ein anderes Wohnhaus und 2 oder 3 Firmen? Das ist aber nicht normal. Bist du sicher, dass das der Hausanschluss ist? Laufen die alle unter der gleichen Hausnummer?
3play PREMIUM 100 mit HD Recorder + Allstars + HD Option
Panasonic TX-L42ETW50
Cisco EPC3208 - Netgear R6300v2

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Re: Von der Telekom zu UnityMedia

Beitragvon Wurzelsepp » 24.02.2016, 18:58

hajodele hat geschrieben:Bist du sicher, dass du die Geräte richtig identifiziert hast?
Auf dich kommt IPv6/DS-Lite zu. Damit ändert sich einiges, wenn du von außen auf dein Netz zugreifen willst.
Es gibt ebenfalls Probleme mit Onlinespielen, die größtenteils auf IPv4 setzen.
Dem könntest du ausweichen, indem du einen Businessvertrag nimmst. (geht auch Privat)


Hallo,
das Kabel von der Straße geht in einen Kasten neben dem der Telekom. Das sollte doch der Hauptanschluß sein ?
Von dort gehts dann in die Scheune. Da drin war ich die letzten Jahre nicht mehr, da schon länger einige Firmen drin sind und deswegen "kein Zutritt".
Ich muß da den Aussagen des Vermieters glauben.

Danke das Du das Thema Onlinespiele bringst. Da ist von den Kindern her schon Bedarf, bzw. es wird schon gespielt.
Was trage ich denn für einen Firmennamen ein ? :kratz: Gern auch per PN.

Gruß Herbert
Wurzelsepp
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Re: Von der Telekom zu UnityMedia

Beitragvon Wurzelsepp » 24.02.2016, 19:01

MartinP_Do hat geschrieben:Wenn das Kabel durch die Scheune oberirdisch bis zu Deinem Haus gezogen werden könnte, wäre es ja erstmal eine weniger kostenintensive Sache. Ob 50 m einfach so gehen, weiß ich nicht.
Auf jeden Fall wird es etwas problematisch mit dem Potentialausgleich.


Hallo,

Ja, auf jeden Fall oberirdisch. Ist dann ja auf jeden Fall unter Dach, also nicht wie erst von mir gedacht außen an der Scheunenwand.
Ich tendiere dazu, es einfach mal darauf ankommen zu lassen, da ja die Hotline gesagt hat - es ist kein Problem, ihr Haus ist angeschlossen- .

Gruß Herbert
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Re: Von der Telekom zu UnityMedia

Beitragvon Wurzelsepp » 24.02.2016, 19:15

TTom hat geschrieben:Falls das mit dem Kabelanschluss über die 50 m nicht klappen sollte, könntest du auch über entweder ein LAN-Kabel von der Scheuene zum Haus (z.B. http://www.wlan-shop24.de/CAT5e-Outdoor ... chwarz-50m) inkl. eines Splitters im Haus, der das LAN weiter verteilt oder über W-LAN Richtfunk nachdenken.

Ein HD-Stream braucht so um die 10 MBit/s. Wenn 4 Personen gleichzeitig schauen, bist du bei ~40 MBit/s im Download, die parallel stattfinden. Mir würde bei dieser Konstellation der 120 MBit-Anschluss locker reichen.


Hallo,

über deinen ersten Vorschlag denke ich nicht mal nach, das wäre mir zu teuer. Ich muß schliesslich noch genügend Lan-Kabel im Haus verlegen.....

Danke für die Trafficeinschätzung.

Gruß Herbert
Wurzelsepp
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Re: Von der Telekom zu UnityMedia

Beitragvon Wurzelsepp » 24.02.2016, 19:31

domserv hat geschrieben:
Wie so geht dein Hausanschluss an ein anderes Wohnhaus und 2 oder 3 Firmen? Das ist aber nicht normal. Bist du sicher, dass das der Hausanschluss ist? Laufen die alle unter der gleichen Hausnummer?


Hallo,

das ist einfach erklärt :D .
Der kürzeste Weg von der Straße bis zu einem Gebäude ist eben die an unser Mietshaus angebaute Scheune. Diese hat dann eben einfach unsere Adresse. War halt die billigste Lösung.
Von dort in die Scheune rein sind dann etwa 10 m , bis zum "Verteiler", den ich weiter oben Kasten genannt habe. Von dort geht es dann bisher weiter zu den einzelnen angeschlossenen Firmen und zu unseren Vermietern. Diese Kabellängen betragen grob 50 - 100 m. Wenn es da funktioniert, dann sollte es doch bei uns auch gehen ?

Wir wohnen im ältesten Gebäude des ganzen Komplexes, der früher mal ein Bauernhof war. Da existieren noch 2 Wohnhäuser, etliche ehemalige Ställe, Scheunen und neuere Hallen.
Das ganze ist grob geschätzt 100 x200 m und zum Großteil bebaut.

Gruß Herbert
Wurzelsepp
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Re: Von der Telekom zu UnityMedia

Beitragvon MartinP_Do » 24.02.2016, 19:36

Ich habe auch zweimal LAN-Kabel verlegt, und dabei zwei Ansätze verfolgt.
Beim ersten Mal habe ich in den nicht bewohnten Räumen Patch-Panels hingesetzt, und in den bewohnten Räumen RJ45-Doppeldosen. Dazwischen habe ich fest verlegt LAN-Kabel CAT 5e mit Draht (nicht Litze) direkt in die Wand eingeputzt.
Ein LSA-Plus-Auflegewerkzeug aus China war ausreichend, und deutlich billiger, als das Original von Krone.
Heute weiß ich daß da eigentlich nach Vorschrift Leerrohre genutzt werden müssten, um die Kabel in die Wand einzuziehen.

Als ich dann bei der Umstellung auf Kabel - Internet den Router vom Keller an eine Stelle, die für die WLAN-Abdeckung günstiger war versetzt habe, wollte ich sparen. Dazu habe ich dann eine große Rolle LAN-Kabel CAT 5e als Litze gekauft, dazu eine Spezialzange und RJ45 Stecker zum aufsetzen auf die Meterware.
Die Stecker kosteten 11 cent das Stück, und das Kabel 26 cent pro Meter. Die Spezialzange war auch günstig...

Auch hier musste ich Lehrgeld bezahlen: Das Ausrichten der Litzen und das Einfädeln in den Stecker sind eine Geduldsarbeit. Stecker mit Einfädelhilfe sind aber teurer. Weiterhin habe ich nachher festgestellt, daß es bei CAT5e Kabel auch Qualitätsunterschiede gibt. Bei meinem preiswerten No-Name-Kabel ist die Litze nicht auf massiven Kupfer-Filamenten gemacht, sondern jedes einzelne Filament besteht im Kern aus Aluminium, und ist mit einer Kupferschicht ummantelt.
Richtige Kupferkabel sind deutlich teurer, haben aber auch einen deutlich geringeren Widerstand.
Bei den Verbindungen mit max 10 Metern in dem jetzigen Einsatz habe ich aber keine Probleme mit dem Billig-Kabel bisher gehabt...
Falls es bei Dir weitere Strecken gibt, wäre reines Kupfer-Kabel wohl besser.

Der Kabeltyp den ich verwendet habe nennt sich häufig auf den einschlägigen Internet-Seite "CCA" (Copper Coated Aluminium)....
MartinP_Do
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