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Routerzwang fällt Anfang August

In vielen Netzen von Unitymedia sind Internet und Telefonie bereits verfügbar.
Wichtig:
  • Kunden aus Hessen und Nordrhein-Westfalen können über die Rufnummer 0221 / 466 191 00 Hilfe bei allen Problemen in Anspruch nehmen.
  • Kunden aus Baden-Württemberg können über die Rufnummer 0711 / 54 888 150 Hilfe bei allen Problemen in Anspruch nehmen.

Re: Routerzwang fällt Anfang August

Beitragvon Reiner_Zufall » 30.01.2016, 11:53

Ich weiß :D

Hab von dem TC auch bisher nichts positives gelesen, daher werde ich den Teufel tun, meinen jetzigen Anschluss irgendwie zu ändern. 50Mbit mit reinem IPv4 und FB6340 und stabile 55 Mbit die anliegen. Gibt also keinen Grund, an dieser Situation was zu ändern (es sei denn, ich wäre masochistisch veranlagt, aber das bin ich ja nicht :D ).
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Seit 01.04.2013
Clever Internet 50 Mbit DL und 5 Mbit UL inkl. Telefonflat ins Festnetz
Fritz Box 6340 + Fritz Box 7490
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Für insgesamt 28,76 EUR / Monat
Sky Komplett-Abo für 29,99 EUR
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Re: Routerzwang fällt Anfang August

Beitragvon mauszilla » 30.01.2016, 12:15

Ach bin mal auf August/ September gespannt, will dann auf 200 upgraden von den jetzigen 100 wegen des Uploads.
Mal schauen was die so meinen. Will auf jeden Fall das Modem behalten und nicht auf die Horrorbox wechseln.
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Re: AW: Routerzwang fällt Anfang August

Beitragvon Toxic » 30.01.2016, 14:10

Auf 200 kannst Du doch auch jetzt schon mit dem 3208/3212 upgraden...
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Re: Routerzwang fällt Anfang August

Beitragvon mauszilla » 30.01.2016, 14:25

Nur das der Vertrag noch bis November läuft. Kurz vor ende der Kündigungsfrist besteht eher die Chance paar Vergünstigungen z.B. Neukundenrabatt auszuhandeln ;)
Hoffe ja auch noch, das man etwas flexibler das Paket schnüren kann. Maxdome brauch ich z.B. nicht.
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Re: Routerzwang fällt Anfang August

Beitragvon laurin » 30.01.2016, 17:20

Wenn man sich die:
Stellungnahmen zum Referentenentwurf zur freien Routerwahl von Unitymedia

http://www.bmwi.de/BMWi/Redaktion/PDF/Stellungnahmen/Stellungnahmen-Routerwahl/unitymedia,property=pdf,bereich=bmwi2012,sprache=de,rwb=true.pdf
Durch liest...
Fällt einen besonders auf Seite 27/28 der Punkt "C" auf

c. Notwendige Hoheit über Modems
Da wie bereits oben beschrieben das Kabelnetz ein Shared Medium ist, ist es notwendig, dass der
Netzbetreiber auf dem Modem verschiedene Parameter festlegen und einige von ihnen während des
Betriebs sogar in Echtzeit anpassen kann. So muss es beispielsweise in jedem Zeitpunkt möglich
sein festzulegen, welche Kanäle in welchen zeitlichen Intervallen ein bestimmtes Kabelmoden nutzen darf.
.....
In den Kabelnetzen hingegen werden die Authentifizierungsdaten vom Netz auf
das Modem gespeichert. UM dabei eine Manipulation zu verhindern, dürfen diese Daten nicht durch
den Kunden selbst eingegeben werden oder ihm auf sonst eine Art und Weise zugänglich gemacht werden
.......
Darüber hinaus muss für jedes Modem eine an das Netzwerk angepasste aktuelle Firmware auf das Modem aufgespielt und später (gerade zum Abstellen eventueller Sicherheitsprobleme) verändert
werden können. Auch dazu ist ein Zugriff auf das Modem notwendig. Da das Modem bislang Besitz
des Netzbetreibers ist, ist ein Zugriffsrecht unproblematisch. Wie ein solches Recht aber bei kundeneigenen
Geräten wirksam begründet werden könnte, ist durch den Referentenentwurf nicht beantwortet
worden.


Also will UM mit Gewalt weiter auf das MODEM(Router) auch wenn es denn Kunden Gehört.....
weiter uneingeschränkten zugriff haben.
Um nach eigenen gutdünken, Einstellungen, und insbesondere eine an das Netzwerk angepasste aktuelle Firmware auf das Modem aufgespielen zu können.
Das Heist ergo zb. das Wlan, Abzuschalten oder Andere VOIPs zusperren / zu Löschen. und auch andere sachen die zb. von AVM in der Original Fimware enthalten sind.

Wenn also UM SEINE Firmware Per TR-69 auf denn Kunden Router instaliert,
sind die dann auch nicht besser als in der von UM zur verfügung gestelten Hardware.

Ich vermute aber mal das UM sich auf seine Vertragsfreiheit Berufen wird....
Und bei Kunden einfach einen Vertrag ablehnt, der nicht die von UM gestelte Hardware benutz,
und Vertraglich auf die benutzung eigener Hardware und die Herausgabe der Logindaten VERZICHTET....
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Re: Routerzwang fällt Anfang August

Beitragvon famaxa » 30.01.2016, 17:25

laurin hat geschrieben:Wenn man sich die:
Stellungnahmen zum Referentenentwurf zur freien Routerwahl von Unitymedia

http://www.bmwi.de/BMWi/Redaktion/PDF/Stellungnahmen/Stellungnahmen-Routerwahl/unitymedia,property=pdf,bereich=bmwi2012,sprache=de,rwb=true.pdf
Durch liest...
Fällt einen besonders auf Seite 27/28 der Punkt "C" auf

c. Notwendige Hoheit über Modems
Da wie bereits oben beschrieben das Kabelnetz ein Shared Medium ist, ist es notwendig, dass der
Netzbetreiber auf dem Modem verschiedene Parameter festlegen und einige von ihnen während des
Betriebs sogar in Echtzeit anpassen kann. So muss es beispielsweise in jedem Zeitpunkt möglich
sein festzulegen, welche Kanäle in welchen zeitlichen Intervallen ein bestimmtes Kabelmoden nutzen darf.
.....
In den Kabelnetzen hingegen werden die Authentifizierungsdaten vom Netz auf
das Modem gespeichert. UM dabei eine Manipulation zu verhindern, dürfen diese Daten nicht durch
den Kunden selbst eingegeben werden oder ihm auf sonst eine Art und Weise zugänglich gemacht werden
.......
Darüber hinaus muss für jedes Modem eine an das Netzwerk angepasste aktuelle Firmware auf das Modem aufgespielt und später (gerade zum Abstellen eventueller Sicherheitsprobleme) verändert
werden können. Auch dazu ist ein Zugriff auf das Modem notwendig. Da das Modem bislang Besitz
des Netzbetreibers ist, ist ein Zugriffsrecht unproblematisch. Wie ein solches Recht aber bei kundeneigenen
Geräten wirksam begründet werden könnte, ist durch den Referentenentwurf nicht beantwortet
worden.


Also will UM mit Gewalt weiter auf das MODEM(Router) auch wenn es denn Kunden Gehört.....
weiter uneingeschränkten zugriff haben.
Um nach eigenen gutdünken, Einstellungen, und insbesondere eine an das Netzwerk angepasste aktuelle Firmware auf das Modem aufgespielen zu können.
Das Heist ergo zb. das Wlan, Abzuschalten oder Andere VOIPs zusperren / zu Löschen. und auch andere sachen die zb. von AVM in der Original Fimware enthalten sind.

Wenn also UM SEINE Firmware Per TR-69 auf denn Kunden Router instaliert,
sind die dann auch nicht besser als in der von UM zur verfügung gestelten Hardware.

Ich vermute aber mal das UM sich auf seine Vertragsfreiheit Berufen wird....
Und bei Kunden einfach einen Vertrag ablehnt, der nicht die von UM gestelte Hardware benutz,
und Vertraglich auf die benutzung eigener Hardware und die Herausgabe der Logindaten VERZICHTET....

Das macht alles nichts aus für mich.Habe Vertrag zu
November gekündigt,und dann geht's ab zu Telekom.100 mb 40 Upload mit einer Fritzbox für 39,90€ im Monat.
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Re: Routerzwang fällt Anfang August

Beitragvon conscience » 30.01.2016, 17:33

Du hast leider weder das Gesetzgebungsverfahren noch das Gesetz verstanden.

Du zitierst aus eine Stellungnahme, die obsolet ist.

Ein ISP darf einen Kunden mit einem privaten EG nicht benachteiligen. Er kann aber einen Kunden, dessen privates EG oder dessen UM Moden den Netzbetrieb stört, aussperren.

In den Kabelnetzen hingegen werden die Authentifizierungsdaten vom Netz auf
das Modem gespeichert. UM dabei eine Manipulation zu verhindern, dürfen diese Daten nicht durch
den Kunden selbst eingegeben werden oder ihm auf sonst eine Art und Weise zugänglich gemacht werden
.......
Darüber hinaus muss für jedes Modem eine an das Netzwerk angepasste aktuelle Firmware auf das Modem aufgespielt und später (gerade zum Abstellen eventueller Sicherheitsprobleme) verändert
werden können. Auch dazu ist ein Zugriff auf das Modem notwendig. Da das Modem bislang Besitz
des Netzbetreibers ist, ist ein Zugriffsrecht unproblematisch. Wie ein solches Recht aber bei kundeneigenen
Geräten wirksam begründet werden könnte, ist durch den Referentenentwurf nicht beantwortet
worden.


Und Unitymedia hat völlig Recht in den oben zitierten Punkten Vorbehalte zu machen und einem Kunden einen Eingriff in das UM Netz-Management vorzuenthalten.
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Re: Routerzwang fällt Anfang August

Beitragvon laurin » 30.01.2016, 17:44

Das ist alles richtig was du Schreibst.

Aber man kann aus der Stellungnahme Rückschlüsse darauf führen welche grundsätzliche meinung UM hat.

Und die Vertragsfreiheit, ist halt ein grundsatz im Vertrags Recht.

Bis es dazu eindeutige Urteile gibt, werden die es einfach versuchen.

Ist doch das gleiche wie UM immer behauptet das man schon immer ohne Probleme....
Seinen eigenen Router benutzen kann.
Nur das es keine Modem (mehr) mit einen Echten Brige Modus mehr gibt.....
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Re: Routerzwang fällt Anfang August

Beitragvon mauszilla » 30.01.2016, 17:52

Finde ich nicht.
Schaut man sich das Prozedere mal an https://www.youtube.com/watch?v=XGmDBo-00mY Wird klar, das man den Abruf der Zugangsconfig auch via Passwortschutz mit Kundendaten betreiben kann und nichts mit dem Gerät zu tun hat.
Auch jetzt kann ich in die Config schauen und sie verändern auf den Geräten der Netzbetreiber. Daher kam ja unter anderem der Scandal letztes Jahr bei KD.
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Re: Routerzwang fällt Anfang August

Beitragvon MartinDJR » 30.01.2016, 19:16

laurin hat geschrieben:Also will UM mit Gewalt weiter auf das MODEM(Router) auch wenn es denn Kunden Gehört...

So wie ich das verstehe, wäre UM genau so wie der andere von mir zitierte Kabelnetz-Betreiber schon mit einer Modem+Router-Kombination glücklich, wobei das Modem kostenlos vom Provider gestellt wird und den Kunden nichts angeht, während der Router vom Kunden gekauft wird und UM nichts angeht - so, wie es bei Altverträgen wie bei mir noch immer der Fall ist.

Theoretisch kann ein Provider die Kabelmodems in den Keller eines Mehrfamilienhauses stellen und in die Wohnungen Ethernet-Kabel verlegen. Viele Glasfaser-Anbieter machen das übrigens so. Diese Variante wäre auch nach Ende des Routerzwangs noch völlig in Ordnung.

In diesem Fall käme wohl kein Kunde auf die Idee, nachzufragen, welche Modems im Keller stehen und wie oft und wann Softwareupdates gemacht werden...
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