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Fritzbox 6490 im Bridge Mode + externer Router Lancom 1781

In vielen Netzen von Unitymedia sind Internet und Telefonie bereits verfügbar.
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Fritzbox 6490 im Bridge Mode + externer Router Lancom 1781

Beitragvon tingeltangel999 » 24.07.2015, 14:30

Hallo Zusammen,

ich suche im gesamten Netz schon länger nach einer Lösung und hoffe hier eine Antwort auf mein Problem zu finden.

Ich habe nach dem Umzug ins Eigenheim den Fehler gemacht mir einen neuen 3Play 120(mit Komfort Option/Fritzbox 6490) schalten zu lassen, statt meine alte CleverFlat Power 100 mit einem dedizierten Arris Modem und Dual Stack einfach umzuziehen.

Am alten Arris Modem hat mein Lancom Router bestens funktioniert - Zugriff von aussen natürlich auch kein Problem, da Dual Stack Anschluss. Seit dem Umzug habe ich nur Probleme. Zugriff von aussen ist nicht mehr wg. DS- Lite.

Der Lancom Router hängt nun als exposed Host hinter der Fritzbox - das führt aber bei allen möglichen Anwendungen u.a. durch doppeltes NAT zu Problemen (Performance beim Surfen, Internetradio, Online Gaming etc.). Ich habe dann voller Freude diesen kleinen Trick gefunden um über ein verstecktes Menü (http://fritz.box/internet/lanbridges.lua) den Bridge Modus der FritzBox zu aktivieren. Leider funktioniert das nicht - vermeintlich bekommt mein Lancom Router dann eine öffentliche IP, es wandern jedoch keine Pakete über die Leitung.

Lehnt UM hier meinen Router ab? Hat jemand hier etwas ähnliches realisiert und kann mir helfen?

Vielen Dank schonmal für alle Antworten!
tingeltangel999
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Re: Fritzbox 6490 im Bridge Mode + externer Router Lancom 17

Beitragvon Sandra » 27.07.2015, 12:10

Hallo tingeltangel999,

wenn Du Hardware benötigst, die Portweiterleitungen, Bridge Modus etc. unterstützen, kann ich Dir an dieser Stelle leider nur zu einem Wechsel in einen unseren Business- Tarife raten. Dort und nur dort hast du die Möglichkeit, all dies noch zu bekommen. Die Fritzbox 6490 unterstützt den Bridge Modus im Privatkundenbereich leider nicht. :traurig:

Damit es zu keinen Doppel NAT kommt, musst Du Deinen externen Router als "Access Point" konfigurieren. Es gibt außerdem schon noch die Möglichkeit, von außerhalb weiterhin auf Dein Netzwerk zugreifen zu können. Durch den Einsatz so genannter „Tunnel Broker“ ist dies nach wie vor für IPv4 Geräte möglich.

Liebe Grüße
Sandra
Sandra
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Re: Fritzbox 6490 im Bridge Mode + externer Router Lancom 17

Beitragvon tingeltangel999 » 27.07.2015, 15:07

Hallo Sandra,

vielen Dank für die Erklärung, aber meinen Lancom Router als "AccessPoint" zu konfigurieren hilft natürlich grundsätzlich gegen doppeltes NAT...aber ich möchte natürlich das NAT der FritzBox loswerden - nicht das meines Routers. Dieser sollte eine öffentliche IP bekommen. Aber das wird wohl eine Wunschvorstellung bleiben, da (neue) Anschlüsse seitens Unitymedia hier offensichtlich massiv beschnitten werden. Unglaublich finde ich, dass ich großzügigerweise in einen Business Tarif wechslen kann, bei dem ich zu einem höheren Preis die gleiche Leistung wie bei meinem alten Anschluss erhalte. Fairerweise muss ich sagen hatte der keine feste IP.
tingeltangel999
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Re: Fritzbox 6490 im Bridge Mode + externer Router Lancom 17

Beitragvon un1que » 28.07.2015, 06:57

Wenn du vorher eine IPv4 hattest und diese während des Tarifupgrades "verloren gegangen" ist, so kannst du dich an die Hotline bzw. Facebook Support wenden. Dort bittest du darum, dass man dich wieder auf IPv4 umstellt, da du Bestandskunde bist und schon immer eine hattest.
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Re: Fritzbox 6490 im Bridge Mode + externer Router Lancom 17

Beitragvon Blaues Fell » 31.07.2015, 01:56

tingeltangel999 hat geschrieben:Unglaublich finde ich, dass ich großzügigerweise in einen Business Tarif wechslen kann, bei dem ich zu einem höheren Preis die gleiche Leistung wie bei meinem alten Anschluss erhalte. Fairerweise muss ich sagen hatte der keine feste IP.

Der Businesstarif bringt für den sonstigen Privatkunden tatsächlich unglaubliche Services mit sich wie z.B. eine 8h-Entstörungsfrist während der Werkzeit, eine statische IP-Adresse und den von dir angeforderten Bridge-Modus. Der höhere Preis richtet sich wie im Businessbereich üblich an der besseren Serviceleistung und ist damit nicht mit dem Privatkundenvertrag allein an technischen Daten zu vergleichen. ;)

Gruß,
Fell
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Re: Fritzbox 6490 im Bridge Mode + externer Router Lancom 17

Beitragvon kAyOw » 05.12.2015, 21:19

Hallo tingeltangel999,
Ich habe das gleiche Problem.
Hast Du eine Lösung gefunden?
Vielen Dank für die Beratung!


tingeltangel999 hat geschrieben:Hallo Sandra,

vielen Dank für die Erklärung, aber meinen Lancom Router als "AccessPoint" zu konfigurieren hilft natürlich grundsätzlich gegen doppeltes NAT...aber ich möchte natürlich das NAT der FritzBox loswerden - nicht das meines Routers. Dieser sollte eine öffentliche IP bekommen. Aber das wird wohl eine Wunschvorstellung bleiben, da (neue) Anschlüsse seitens Unitymedia hier offensichtlich massiv beschnitten werden. Unglaublich finde ich, dass ich großzügigerweise in einen Business Tarif wechslen kann, bei dem ich zu einem höheren Preis die gleiche Leistung wie bei meinem alten Anschluss erhalte. Fairerweise muss ich sagen hatte der keine feste IP.
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Re: Fritzbox 6490 im Bridge Mode + externer Router Lancom 17

Beitragvon GoaSkin » 06.12.2015, 22:51

tingeltangel999 hat geschrieben:Der Lancom Router hängt nun als exposed Host hinter der Fritzbox - das führt aber bei allen möglichen Anwendungen u.a. durch doppeltes NAT zu Problemen (Performance beim Surfen, Internetradio, Online Gaming etc.). Ich habe dann voller Freude diesen kleinen Trick gefunden um über ein verstecktes Menü (http://fritz.box/internet/lanbridges.lua) den Bridge Modus der FritzBox zu aktivieren. Leider funktioniert das nicht - vermeintlich bekommt mein Lancom Router dann eine öffentliche IP, es wandern jedoch keine Pakete über die Leitung.

Lehnt UM hier meinen Router ab? Hat jemand hier etwas ähnliches realisiert und kann mir helfen?

Vielen Dank schonmal für alle Antworten!



Ich muss bei meiner Fritzbox noch nicht einmal ein verstecktes Menü aufrufen. Ich klicke einfach im Menü auf Internet, dann auf Zugangsart und dann rechts auf den Reiter "Bridge-Anschlüsse" und komme genau auf die besagte lanbridges.lua. Ohne Hacks etc. ist einfach so da; original UM-Firmware.

Aber wie du schon sagtest, es funktioniert nicht. Und der Grund ist recht offensichtlich: Es fällt im Bridge-Konfigurationsmenü schon einmal auf, dass du nur die Ports 2 bis 4 der Bridge zuweisen kannst und damit die Fritzbox selbst nicht daran hindern, zumindest über den ersten Port Router zu spielen. Damit besorgt sich die Fritzbox im Falle eines IPv4-Zuganges eine IP-Adresse per DHCP und im Falle von DS-Lite einen IPv6-Präfix und man kann sie nicht daran hindern. Der Provider (Unity Media) vergibt pro Kunde (d.h. pro Modem-MAC-Adresse) jedoch nur einmal eine IPv4-Adresse oder einen Präfix per DHCP. Dies geht dann trotz aktivierter Bridge auf die Fritzbox drauf und das Gerät, das am Bridge-Anschluss hängt, geht leer aus. Lässt sich wunderbar nachvollziehen, wenn man an den Bridge-Anschluss einen Linux-Rechner dranhängt und den DHCP-Client so viele Debug-Ausgaben wie möglich machen lässt.

D.h.: Die Fritzbox hat zwar einen Bridge-Modus, aber man kann ihr einfach nicht abgewöhnen, Router zu spielen.
Es gibt drei Fleischsorten: Beef, Chicken und Veggie. Von welchem Tier die kommen? Von garkeinem, sondern aus der Packung.
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