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6in4-Tunnel gedrosselt?

In vielen Netzen von Unitymedia sind Internet und Telefonie bereits verfügbar.
Wichtig:
  • Kunden aus Hessen und Nordrhein-Westfalen können über die Rufnummer 0221 / 466 191 00 Hilfe bei allen Problemen in Anspruch nehmen.
  • Kunden aus Baden-Württemberg können über die Rufnummer 0711 / 54 888 150 Hilfe bei allen Problemen in Anspruch nehmen.

Re: 6in4-Tunnel gedrosselt?

Beitragvon roberttk » 15.10.2015, 10:01

simonszu hat geschrieben:[...] Ich habe nur absolut keine Lust, wieder bei Sixxs anzufangen [...]

GoaSkin hat geschrieben:Mir haben sie den Account gesperrt, weil jemand, der 500km entfernt wohnt und den gleichen Namen hat [...]


Ja, SixXS ist ein extrem arroganter Laden. Deswegen bin ich auch kein "Fan" davon, aber aktuell bleibt mir keine andere Wahl.

GoaSkin hat geschrieben:Aber im Ernst: Es gibt noch eine andere Alternative zu den Tunnelbrokern: Einen dualstack-fähigen VServer bei einem X-beliebigen Hosting-Provider. Dort dann einfach einen OpenVPN-Server installieren und so konfigurieren, dass der Server eine IPv6-Adresse vergibt. Solange man keine Performance und Speicherplatz benötigt, sondern nur IP-Adressen und Bandbreite, geht das ab 2.49 im Monat. Dafür kann man mit einem VServer noch mehr machen, als mit einem reinen Tunnelbroker-Zugang und hat definitiv auch eine schnellere Verbindung, als über einen Tunnelbroker.


Für 2,49€ kriegst du bestimmt keinen vServer mit 2x /64 Subnetzen. Selbst mit einem Subnetz wird dieser Server performance- und anbindungstechnisch so schlecht sein, dass man selten auf 100 Mbit/s kommen wird. Zudem sollte der Server nicht nur nah an UM-Zugriffspunkten stehen (da gibt es nicht viele, in Düsseldorf ist einer z. B.), sondern auch eine deutsche IP haben, da es ansonsten zu Problemen beim Surfen kommen kann (dann wird man auf einmal als Franzose erkannt). ;)
Aber ganz abgesehen davon:
Kannst du mir erklären, wie der Server eingerichtet werden muss, damit ich über radvd (oder ähnliches) die IPv6-Adressen im Heimetz verteilen kann? Über eine VPN Verbindung habe ich das bis heute nicht geschafft und auch in anderen Foren (Server Fault) konnte mir noch keiner sagen, wie das funktioniert. Da gibt es so viele Routingprobleme, die zwar evtl. irgendwie lösbar sind, aber es scheint im Internet keiner zu wissen wie.
Ein zweites /64 in OpenVPN zu routen zum Client ist kein Problem. Aber weiter komme ich nicht und daher ist es unbrauchbar.
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Re: 6in4-Tunnel gedrosselt?

Beitragvon GoaSkin » 15.10.2015, 10:59

Mit Präfix-Delegation über das VPN habe ich noch nicht gearbeitet. Ich evaluiere das gerade für eine Nutzung mit dem Laptop und Handy von unterwegs als Alternative zu SIXXS und Freenet6.

Aber ich denke, der Ansatz sollte sein, OpenVPN für den Bridge-Modus (TAP-Device) zu konfigurieren, auf dem selben Server einen funktionstüchtigen DHCPv6-Server zu installieren und den Client zu Hause dann einen Präfix über das VPN per DHCP anzufordern; Diesen dann über SLAAC (z.B. mit DNSMASQ) dem lokalen Subnet anbieten. Dann braucht man allerdings einen VSERVER, der einem mehr als nur einen /64-Präfix anbietet. Alternative wäre, ähnlich zu verfahren aber auf SLAAC zu verzichten und den Clients schlichtweg statische V6-Adressen im Rahmen eines kleineren Präfixes zu geben. Dann geht aber nichts mit Privacy Extensions.
Es gibt drei Fleischsorten: Beef, Chicken und Veggie. Von welchem Tier die kommen? Von garkeinem, sondern aus der Packung.
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Re: 6in4-Tunnel gedrosselt?

Beitragvon roberttk » 15.10.2015, 14:19

Probleme bereitet mir das Routing.
Mit Tap habe ich es jedoch noch nicht versucht. Das ist ein guter Ansatz. Evtl. werde ich das demnächst mal testen, wenn ich Zeit habe.
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