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6in4-Tunnel gedrosselt?

In vielen Netzen von Unitymedia sind Internet und Telefonie bereits verfügbar.
Wichtig:
  • Kunden aus Hessen und Nordrhein-Westfalen können über die Rufnummer 0221 / 466 191 00 Hilfe bei allen Problemen in Anspruch nehmen.
  • Kunden aus Baden-Württemberg können über die Rufnummer 0711 / 54 888 150 Hilfe bei allen Problemen in Anspruch nehmen.

6in4-Tunnel gedrosselt?

Beitragvon simonszu » 21.07.2015, 09:08

Hi,

ich hatte bis gestern einen 3play-Tarif mit 50MBit. Da ich Bestandskunde bin, mit nativer IPv4 und ohne IPv6. Ich habe mir IPv6 über einen 6in4-Tunnel bei Tunnelbroker.net besorgt, und alles war top.
Seit gestern habe ich einen 2Play Tarif mit 200MBit. Nach anfänglichen Problemen und Debugging meinerseits, weil augenscheinlich nicht die 200MBit anlagen, habe ich das Problem heruntergebrochen auf die 6in4-Verbindung. Über das native IPv4 bekomme ich 180MBit, was voll ausreichend ist, über den v6-Tunnel allerdings nur 50 MBit. Im Forum von Tunnelbroker gibt es einen Thread (https://forums.he.net/index.php?topic=3386.0) wo ein anderer UM-Kunde das gleiche Problem hat. Kunden anderer ISPs haben keine Geschwindigkeitsprobleme mit ihren Tunneln, ich vermute daher mal ganz frei heraus, dass UM die Verbindung zu solchen Tunnelbrokern drosselt (wieso auch immer).
Ich habe gestern dann längere Zeit in der Hotline verbracht, um eine Lösung zu finden. Schließlich wollte ich meine v4-IP und mein Ciscomodem gerne behalten, aber auch irgendwie eine vernünftige v6-Verbindung haben. Da moderne Betriebssysteme v6 ja bevorzugen, habe ich nämlich momentan die Wahl zwischen 200MBit über IPv4 oder 50MBit über IPv6.
Die Hotline meldete mir widersprüchliche Aussagen, zum einen, dass nativer Dualstack überhaupt kein Problem sei, zum anderen aber, dass Dualstack nur noch für Bestandskunden aus BW machbar sei, die vor 2010 Kunde waren. Sie wollen sich heute zwar noch mal bei mir zurückmelden, aber ich habe nicht viel Hoffnung.
Momentan habe ich das Router Advertising für IPv6 in meinem LAN deaktiviert. Wenn ich für 200MBit zahle, möchte ich auch 200MBit nutzen können.
Aber wie komme ich jetzt an eine IPv6-Verbindung, die funktioniert und schön schnell ist? Die einzige Alternative ist eine VPN-Verbindung auf meinen Webserver, der nativen Dualstack hat, und dann alles darüber zu tunneln, aber das wirkt auf mich irgendwie wie "von hinten durch die Brust ins Auge".

Ist hier daher vielleicht jemand in der gleichen Situation? Also mit schneller, nativer IPv4-Verbindung, und auf der Suche nach einer v6-Verbindung? Ist eventuell ein Tunnelbroker, der nicht 6in4 benutzt, sondern z.B. Sixxs mit ihrem Aiccu eine Lösung?
Wieso drosselt Unitymedia überhaupt die Tunnelverbindung? Ich habe ja den Verdacht, dass die mich dadurch aus meiner nativen IPv4-Bestandskundenverbindung rausekeln wollen, damit sie eine weitere v4 haben, die sie in den Pool für das DS-Lite-NAT werfen können.
Da ich aber einen Homeserver habe, den ich auch gerne vollumfassend von außen betüddeln will, ist DS-Lite für mich momentan keine Option, vor allem im Hinblick dadrauf, dass ich mich dann mit einem Haufen Technicolor-Elektroschrott rumschlagen muss, oder mit einer Fritzbox, die ich eigentlich gar nicht brauche.
simonszu
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Re: 6in4-Tunnel gedrosselt?

Beitragvon omodebach » 22.07.2015, 16:26

Schau mal, was ich Anfang Mai hier geschrieben habe:

http://www.unitymediakabelbwforum.de/viewtopic.php?f=46&t=21183&start=200#p323053

Habe den Tunnel z.Zt. deaktiviert. Nicht nur aus diesem Grund, sondern eher weil mich der Android-Bug nervt, dass mit IPv6 keine Push-Benachrichtigungen mehr funktionieren, wenn die Apps dazu den Google Push Service nutzen. Und bevor's jetzt gleich wieder losgeht: das ist ein bekannter Bug in Android und hat nichts mit UM zu tun. Aber ich schweife ab :smile:

Gruß,
Oliver
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Re: 6in4-Tunnel gedrosselt?

Beitragvon omodebach » 22.07.2015, 18:38

Hab's gerade nochmal getestet: das Verhalten ist unverändert: der Download per IPv6 (HE Tunnel) steigt kurzzeitig auf die volle Bandbreite und bricht dann wieder komplett zusammen. So geht das weiter und weiter, dieses Verhalten sieht mir schwer nach gezielter Drosselung aus. Unter'm Strich bleiben so von den gebuchten 50 MBit/s über den Tunnel unter 20 MBit/s übrig.

Gruß,
Oliver
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Re: 6in4-Tunnel gedrosselt?

Beitragvon Thomas1969zimmer » 22.07.2015, 19:07

Ich denke das die Drosselung durch den Broker kommt.
Leider sind die viele IPV6 Geschichten im Moment für uns "Normalos" nix halbes und nix ganzes.
Wird zeit das ne einheitliche Regelung kommt.... ich komme damit überhaupt nicht klar...daher bin ich froh das ich noch "das olle" ipv4 habe und nicht auf IPV6 zugreifen muss.
LG
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Re: 6in4-Tunnel gedrosselt?

Beitragvon omodebach » 22.07.2015, 20:36

Thomas1969zimmer hat geschrieben:Ich denke das die Drosselung durch den Broker kommt.


Nein kommt sie definitiv nicht. Sowohl HE als auch SIXXS zeigen das gleiche Verhalten. Und sowohl an einem Telekom DSL-Anschluss als auch auf einem Hetzner vServer liefern beide konstant hohe Durchsätze. Nur bei UM nicht.

Thomas1969zimmer hat geschrieben:Leider sind die viele IPV6 Geschichten im Moment für uns "Normalos" nix halbes und nix ganzes. Wird zeit das ne einheitliche Regelung kommt.... ich komme damit überhaupt nicht klar...daher bin ich froh das ich noch "das olle" ipv4 habe und nicht auf IPV6 zugreifen muss.
LG


Nein, dem kann ich nun ganz und gar nicht zustimmen. IPv6 ist ein Muss. Und das schon seit mindestens 10 Jahren. Die einheitliche Regelung existiert doch, es wurden zahlreiche Übergangsmechanismen von v4 nach v6 definiert. Die Probleme, die manche haben, resultieren nicht aus dem Einsatz von IPv6 sondern aus dem Einsatz von DSlite auf Seiten UM, oder z.B. auch M-Net (dort fluchen die Kunden genauso). Und genau genommen ist doch noch nicht mal DSlite Schuld (vorausgesetzt, man braucht keine eingehenden v4 Verbindungen), sondern viel mehr schlampig entwickelte Geräte, wie beispielsweise die Play Station oder die X-Box, denen einfach immer noch der IPv6-Stack fehlt. Also sollte sich der Ärger viel mehr gegen deren Hersteller richten, die endlich ihre Hausaufgaben machen müssen, und nicht gegen die Provider, die keine andere Wahl mehr haben, als IPv6 großflächig einzusetzen. Dass es auch bei den Providern Verbesserungspotenziel gibt, steht außer Frage (Teilweise fehlerhafte Konfiguration der AFTR, bzw. deren Last).

Gruß,
Oliver
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Re: 6in4-Tunnel gedrosselt?

Beitragvon SpaceRat » 23.07.2015, 03:31

Ich habe mal ein paar Speed-Tests auf ipv6-test.com durchgeführt, die Ergebnisse sind nicht wirklich schlüssig:

Bild
Bild
Bild

Mir fällt auch kein anderer Speedtest für IPv6 ein, der wenigstens einigermaßen konsistente Ergebnisse liefert.

Dann habe ich es etwas praxisrelevanter getestet:
Code: Alles auswählen
C:\>wget http://ftp.halifax.rwth-aachen.de/debian-cd/8.1.0/amd64/iso-dvd/debian-8.1.0-amd64-DVD-1.iso
--2015-07-23 02:43:35--  http://ftp.halifax.rwth-aachen.de/debian-cd/8.1.0/amd64/iso-dvd/debian-8.1.0-amd64-DVD-1.iso
Resolving ftp.halifax.rwth-aachen.de... 137.226.34.42
Connecting to ftp.halifax.rwth-aachen.de|137.226.34.42|:80... connected.
HTTP request sent, awaiting response... 200 OK
Length: 3994091520 (3.7G) [application/octet-stream]
Saving to: `debian-8.1.0-amd64-DVD-1.iso'

 8% [======>                                                                                    ] 349,106,203 12.8M/s  eta 4m 32s


Code: Alles auswählen
C:\>wget http://ftp.be.debian.org/debian-cd/8.1.0/amd64/iso-dvd/debian-8.1.0-amd64-DVD-2.iso
--2015-07-23 02:48:38--  http://ftp.be.debian.org/debian-cd/8.1.0/amd64/iso-dvd/debian-8.1.0-amd64-DVD-2.iso
Resolving ftp.be.debian.org... 2a01:70:ffff:1::2, 195.234.45.114
Connecting to ftp.be.debian.org|2a01:70:ffff:1::2|:80... connected.
HTTP request sent, awaiting response... 200 OK
Length: 4693460992 (4.4G) [application/x-iso9660-image]
Saving to: `debian-8.1.0-amd64-DVD-2.iso'

 6% [====>                                                                                      ] 307,970,284 9.21M/s  eta 5m 4s


Der Transfer via IPv6 (aber auch http) ist wegen des Tunnels naturgemäß etwas langsamer als der über IPv4 und ftp, allerdings liegt bei dem Transfer der Server auch in Belgie und damit etwas weiter als Aken.

Für den Routing-Umweg über NetCologne und den Tunnel-Overhead nicht zu vergessen ist das Ergebnis durchaus ok.

Trickse ich den Routing-Umweg mal gezielt weg, komme ich über IPv6 zu diesem Ergebnis:
Code: Alles auswählen
C:\>wget ftp://debian.netcologne.de/debian-cd/8.1.0/amd64/iso-dvd/debian-8.1.0-amd64-DVD-1.iso
--2015-07-23 02:56:09--  ftp://debian.netcologne.de/debian-cd/8.1.0/amd64/iso-dvd/debian-8.1.0-amd64-DVD-1.iso
           => `.listing'
Resolving debian.netcologne.de... 2001:4dd0:1234:1::deb, 194.8.197.22
Connecting to debian.netcologne.de|2001:4dd0:1234:1::deb|:21... connected.
Logging in as anonymous ... Logged in!
...
--2015-07-23 02:56:10--  ftp://debian.netcologne.de/debian-cd/8.1.0/amd64/iso-dvd/debian-8.1.0-amd64-DVD-1.iso
           => `debian-8.1.0-amd64-DVD-1.iso'
==> CWD not required.
==> EPSV ... done.    ==> RETR debian-8.1.0-amd64-DVD-1.iso ... done.
Length: 3994091520 (3.7G)

 6% [====>                                                                                      ] 243,983,600 12.4M/s  eta 5m 16s


Erschreckend finde ich was ganz anderes, nämlich daß der Debian-Mirror Informatik RWTH Aachen IPv4-only betrieben wird.

Wenn ich also einen Informatiker einstellen müßte und ich hätte zwei mit gleichen Noten, einen aus Aachen und einen aus Karl-Marx-Stadt, dann würde ich letzteren einstellen (Wenn er Deutsch spricht):
Code: Alles auswählen
C:>wget ftp://ftp.tu-karl-marx-stadt.dd/pub/linux/debian/debian-cd/8.1.0/amd64/iso-dvd/debian-8.1.0-amd64-DVD-1.iso
--2015-07-23 02:59:03--  ftp://ftp.tu-chemnitz.de/pub/linux/debian/debian-cd/8.1.0/amd64/iso-dvd/debian-8.1.0-amd64-DVD-1.iso
           => `.listing'
Resolving ftp.tu-chemnitz.de... 2001:638:911:b0e:134:109:228:1, 134.109.228.1
Connecting to ftp.tu-chemnitz.de|2001:638:911:b0e:134:109:228:1|:21... connected.




Die meine Speedtests Dein Problem nicht lösen werden, hier ein anderer Hinweis:
Man kann die Präferenz "IPv6-vor-IPv4" auch umkehren, z.B. für genau solche Fälle.

Für Microsoft Windows gibt es hier eine Reihe von "Fix-Its" zum Herunterladen, um IPv6-Tunnelschnittstellen (in Windows) zu deaktivieren, IPv6 komplett zu deaktivieren (Das will man nicht) oder oder oder.

Relevant wären "Prefer IPv4 over IPv6 in prefix policies" und um es wieder rückgängig zu machen "Prefer IPv6 over IPv4 in prefix policies".
Für diejenigen die Bits addieren können steht auch dort, welchen Registry-Wert man stattdessen direkt manipulieren kann.

Das wäre wohl gegenüber dem kompletten Abschalten von IPv6 im Router die deutlich bessere Alternative:
Der Rechner würde IPv4 bevorzugt verwenden, hätte aber eben immer noch die Möglichkeit, auch IPv6-only-Server zu erreichen.


Auf Linux-Rechnern wäre /etc/gai.conf zu ändern.
/etc/gai.conf sollte nach RFC 3484 so aussehen:
Code: Alles auswählen
label  ::1/128       0
label  ::/0          1
label  2002::/16     2
label ::/96          3
label ::ffff:0:0/96  4
precedence  ::1/128       50
precedence  ::/0          40
precedence  2002::/16     30
precedence ::/96          20
precedence ::ffff:0:0/96  10


Um IPv4 zu bevorzugen wäre
precedence ::ffff:0:0/96 10
in
precedence ::ffff:0:0/96 100
zu ändern, umgekehrt halt die zusätzlich angehängte 0 einfach wieder streichen.

Wie auch schon bei Windows gilt hier:
Man kann dann immer noch seine Server auch per IPv6 erreichbar machen und selber auch externe IPv6-only-Server erreichen, nutzt aber ausgehend IPv6 erst dann, wenn es notwendig ist.

Theoretisch ist es bei Nutzung eines Tunnels sogar generell die bessere Wahl, ich mach's trotzdem nicht, weil ich sehen will, wenn Server neu auch über IPv6 erreichbar werden.
Wenn allerding so wie bei Dir Geschwindigkeitsprobleme hinzukommen ist es immer noch besser als IPv6 ganz abzuschalten.
Receiver/TV:
  • Vu+ Duo² 4xS2 / OpenATV 5.3@Samsung 50" Plasma
  • AX Quadbox HD2400 2xS2 / OpenATV 6.0@Samsung 32" TFT
  • 2xVu+ Solo² / OpenATV 6.0
  • DVBSky S2-Twin PCIe@SyncMaster T240HD (PC)
  • TechniSat SkyStar HD2@17" (2.PC)
Pay-TV: Schwarzfunk, Redlight Elite Mega HD, Brazzers, XXL, HD-, Sky
Fon: VF Komfort-Classic (ISDN), Siemens S79H+S1+Telekom Modula+Siedle DoorCom Analog@F!B 7390
Internet: UM 1play 100 / Cisco EPC3212+Linksys WRT1900ACS / IPv4 (UM) + IPv6 (HE)
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Re: 6in4-Tunnel gedrosselt?

Beitragvon GoaSkin » 23.07.2015, 22:25

Hier wird nichts gedrosselt. Die Telekom verfügt einfach über ein besseres Peering. Unitymedia hat nicht so viel direkte Leitungen zu anderen Netzbetreibern wie die Telekom. Von daher kann es sein, dass die Leitung zum Tunnel-Endpunkt einfach nicht die Direkteste ist.
Bei der Wahl des POPs muss es nicht unbedingt sein, dass der geographisch am Nächsten gelegene POP der Idealste ist. Es hilft da nur, verschiedene POPs/Entpunkte zu evaluieren. Die direkte Glasfaserleitung zu einem Backbone-Riesen im Ausland mag mehr hergeben, als die kleine Leitung zum kleinen Provider bei dir um die Ecke.
Es gibt drei Fleischsorten: Beef, Chicken und Veggie. Von welchem Tier die kommen? Von garkeinem, sondern aus der Packung.
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Re: 6in4-Tunnel gedrosselt?

Beitragvon SpaceRat » 23.07.2015, 23:14

GoaSkin hat geschrieben:Hier wird nichts gedrosselt. Die Telekom verfügt einfach über ein besseres Peering.

Ausgerechnet die Telekom ist ein schlechtes Beispiel.

Die Telekom sieht sich auf einem Level mit den ganz Großen und will für lau mit denen peeren.
Die ganz Großen sehen das aber anders.

Dementsprechend mau ist das Peering der Telekom, denn die bleibt stur.
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Re: 6in4-Tunnel gedrosselt?

Beitragvon roberttk » 12.10.2015, 16:25

Ich habe damals im HE Forum den Thread eröffnet.
Da ich die letzten Tage wieder an IPv6 arbeite, habe ich diesen Thread hier gefunden.
Zum einen möchte ich nochmal bestätigen, dass Unitymedia den IPv6 Tunnel nicht nur priorisiert, sondern ganz klar drosselt und begrenzt. Ich bin genau auf 50 mbit/s gedrosselt (bei einem 100 mbit/s Anschluss).
Folgende Gründe sprechen dafür:
  • Ich dachte, dass die Drosselung evtl. damit zusammenhänge könnte, dass ich jeden Monat ein hohes Datenvolumen habe (ich ziehe mir relativ häufig Server Backups in der Nacht auf meinen lokalen Server und dabei kommen einige GB zustande). Daher habe ich meine Verbindung zum 1. des Monats mal getestet und kam auf's selbe Ergebnis.
  • Am Tunnelbroker liegt es nicht, denn dieselbe Tunnelverbindung schafft auf einem Server im Rechenzentrum mehrere hundert Mbit/s.
  • Zudem kann es nicht an der Anbindung, dem Routing und dem Peering zu und von Hurricane Electric liegen, denn über einen IPv4-Download von HE-angebundenen Servern komme ich locker auf volle 100 mbit/s (selbst bei einer Verbindung). Generell ist das Routing zu HE bei UM bzw. Liberty eines der wenigen, was gut funktioniert!
  • Weiterhin begrenzt meine komplette Leitung im IPv6-Tunnelbetrieb selbst bei ZWEI Tunnels zu verschiedenen Tunnelservern (einer von Sixxx oder wie sich der Müll schreibt ;) und einer von HE) und 10 Downloads von verschiedenen, nahe gelegenen Servern. Ergebnis: 50 mbit/s

Einzige Lösung aktuell:
Die Verwendung von VPN, z. B. OpenVPN. Leider habe ich es noch nicht hinbekommen die VPN Verbindung zu "teilen" und somit ähnlich wie beim Tunnelbroker mit Radvd IPs für alle Netzwerkclients zu vergeben.
Was jedoch möglich ist, sind Downloads in Höhe von 100 mbit/s über eine IPv6 Verbindung.


Diese Punkte beweisen ganz klar, dass Unitymedia drosselt.

Meine Frage bleibt - Wieso? Welchen Sinn hat das Ganze?
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Re: 6in4-Tunnel gedrosselt?

Beitragvon Dinniz » 12.10.2015, 16:33

Die Frage solltest du dann UM stellen!?
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