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Alte Telekom Leitungen für Fritzbox nutzen?

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Re: Alte Telekom Leitungen für Fritzbox nutzen?

Beitragvon Joerg123 » 12.07.2015, 10:15

liesst sich erstmal so, als wäre TV im Haus zumindest nicht über Kabel eingerichtet, wenn der Kabelanschluss erst frisch gelegt wurde. Trotzdem, wo Kabel ja zumindest schon in der Strasse gelegen haben wird (vermute ich mal einfach so, zumindest werden von UM für einen einzigen Neukunden keine Strassenzüge erschlossen), kann man vielleicht Hoffnung haben, dass der Elektriker beim Bau Kabel-TV vielleicht schon vorgesehen hat und zumindest ein Leerrohr für ein Antennenkabel von der TV-Dose in den Keller gelegt wurde ?

Ich hab in meiner alten Wohnung (Mietshaus) auch schon mehrere Nachbarn an meinem Internetanschluss teilhaben lassen, indem ich ein Netzwerkkabel in das Leerrohr des Telefonkabels gezogen habe, zusätzlich zum vorhandenen Telefonkabel - kann klappen, muss aber nicht.Dann kann die Fritzbox im Keller hängen und du hast zumindest ein Lan-Kabel in deiner Wohnung, wo du PC, Switch und/oder WLan-Accesspoint anschliessen kannst.

Telefonkabel als Netzwerkkabel zu nutzen ist nicht wirklich sinnvoll, auch wenn theoretisch 100MBit/s/Full-Duplex über 4 Drähte gehen, habe ich maximal eine nicht 100%ig stabile 10MBit/s Verbindung über Telefonkabel hinbekommen bei originalen Telefonkabeln, die ja auch verdrillt sind (aber nicht abgeschirmt).
Sehr stabil läuft hingegen "Powerline/DLan via Telefonkabel", was natürlich frickeln bedeutet. Aber so ein DLan-Adapter hat <10Watt = da reicht die Telefonleitung völlig aus, Angsthasen können sich a noch eine 1Amper (0,5 würden es auch tun) Sicherung vor der Verbindung Stromkabel>Telefonkabel einbauen für eine schnelle Lan-Verbindung, zumindest bei normalem Telefonkabel ist die Isolierung auch für 220 Volt völlig ausreichend, ein normales Stromkabel ist nicht dicker isoliert. Die 2 verbleibenden Adern des Telefons könnte man dann noch als analoge Telefonleitung nutzen, so die Fritzbox dann im Keller sitzt. Vielleicht hast du ja selber auch einen Stromanschluss im Keller (Kellerraumbeleuchtung usw), dann wäre Dlan vielleicht auch darüber ganz legal realisierbar (und das Telefonkabel kannst du ja weiterhin zum Anschluss der Telefondose in deiner Wohnung nutzen, dann hast du sogar 4 Adern frei = kannst zwei Telefonanschlüsse/Nummern von der Fritzbox in deine Wohnung verbinden).

PS: auch bei einem neuen Haus/"Betonbau" würde ich davon ausgehen, dass DECT Funktelefon/Basisstation problemlos vom Keller ins erste OG reicht. Eventuell nicht im kompletten OG, was sich aber mit einem DECT-Repeater innerhalb deiner Wohnung (günstig aufgestellt = recht diretk über der Basistation im Keller) lösen lassen sollte.
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Re: Alte Telekom Leitungen für Fritzbox nutzen?

Beitragvon Powerboat3000 » 12.07.2015, 10:34

Ja, Kabel lag schon in der Straße. Es handelt sich hier um ein Neubaugebiet und einige wenige nutzen hier Unitymedia. Mein Vermieter, der Hauseigentümer dieses 2-Familienhauses hatte sich seiner Zeit aber für TV über SAT entschieden und Internet über die Telekom (der Teufel weiß, was ihn da geritten hat). Ich habe ihn überzeugen können, dass wir UM brauchen, denn mit unter 10k surfen ist wirklich nicht prickelnd.

Einen Kellerraum habe ich leider nicht. Das Haus ist so aufgeteilt, dass er als Vermieter das UG und das EG bewohnt, ich bewohne das komplette 1. und 2. OG. Zwar habe ich im 1. OG auch sowas wie einen kleinen Hauswirtschaftsraum, wo die Wärmepumpe steht, die Satellitenzentrale eingerichtet ist und die DSL TAE Dose aus dem Keller ankommt aber die Hausanschlüsse sind alle unten in der anderen Wohneinheit - einen eigenen Kellerraum habe ich dort nicht. Ich kann dort zwar jederzeit nach Anmeldung rein zum Strom ablesen etc. aber das Thema DLAN dürfte sich damit erledigt haben. Ich hatte auch an DLAN gedacht - überhaupt sehe ich keinerlei Probleme, das Signal innerhalb meiner Wohneinheit zu verbreiten (ob nun per DLAN, Repeater, Router etc.), die große Frage ist für mich nur, wie ich das Signal bzw. eine Fritzbox vom Keller hier hoch bekomme.

Leerrohre für Kabel liegen keine, denn es war immer nur SAT vorgesehen. Ich sehe nur, dass diverse Kabel aus der SAT-Schaltzentrale nach unten führen - logisch, denn bei mir oben ist die Zentrale und unten wird ja auch ferngesehen. In einem dieser Rohre ist noch ein kleines bißchen Platz. Die Dicke eines Netzwerkkabels und eines Telefonkabels bekommt man da bestimmt durch. Der Vermieter hat mir nur gesagt, dass diese Rohre nicht gerade von oben nach unten gehen sondern sich sozusagen kreuz und quer winden und dass es bereits ein riesen Akt war, die jetzt darin liegenden Kabel durch das anfangs leere Rohr zu bugsieren. Da mussten sie mit Drähten etc. arbeiten. Was da jetzt noch zu machen ist, wo schon 3/4 des Rohrs voll sind, weiß ich nicht....

Auf der anderen Seite kann ja das Kabel vom UM Hausanschluss zur Fritzbox auch nicht viel dicker sein als Netzwerk + Telefonkabel, oder?
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Re: Alte Telekom Leitungen für Fritzbox nutzen?

Beitragvon Powerboat3000 » 12.07.2015, 11:11

Vielleicht klappt es ja hiermit:
http://www.katimex.de/ez/easy-grip.html

Kennt das jemand?
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Re: Alte Telekom Leitungen für Fritzbox nutzen?

Beitragvon Powerboat3000 » 12.07.2015, 14:20

Bild

So sieht es bei mir im Technikraum des 1. OG aus. Das dünne graue Kabel, das aus dem schwarzen Rohr heraus kommt, führt zur DSL TAE-Dose. Das heißt, dieser Kanal führt in den Keller so ziemlich genau dahin, wo nun auch Netzwerk- und Telefonkabel hinführen müssen.

Wie man etwas schwer erkennen kann, biegt sich der schwarze Kanal schon nach wenigen cm kreuz und quer. Ich habe einfach mal versucht, ein Netzwerkkabel durchzuschieben. Ab der ersten Biegung fängt es nur noch an, sich aufzustauen. Da ist nichts zu machen. Kann mir auch nicht vorstellen, dass mir da dieser Easy Grip weiterhelfen kann.

Kann das jemand einschätzen, wie hier vorzugehen ist? UM wird damit ja nichts zu tun haben, wenn sie am Dienstag kommen.
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Re: Alte Telekom Leitungen für Fritzbox nutzen?

Beitragvon Dinniz » 12.07.2015, 14:53

Ordentlicher Zugdraht und Schmiermittel.
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Re: Alte Telekom Leitungen für Fritzbox nutzen?

Beitragvon Powerboat3000 » 12.07.2015, 14:53

Bei meinen zwei linken Händen werde ich das lieber eine Fachfirma machen lassen. :smile:
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Re: Alte Telekom Leitungen für Fritzbox nutzen?

Beitragvon Dinniz » 12.07.2015, 15:13

Du kannst auch Glück haben und der Techniker macht das mit.
Kommt aber immer etwas auf die Firma, Motivation und Ausrüstung an.
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Re: Alte Telekom Leitungen für Fritzbox nutzen?

Beitragvon Powerboat3000 » 13.07.2015, 19:20

Ich habe mir folgende Lösung überlegt. Würde mich über eine Einschätzung freuen:


Das UG und das EG wird mit der Fritzbox 6490 Cable abgedeckt, die im Keller neben dem Hausübergabepunkt installiert wird.

Zur Versorgung des 1. und des 2. OG wird eine Fritzbox 7490 angeschafft, die den schnellen WLAN Standard WLAN AC beherrscht. Ebenfalls soll dieser WLAN Standard bzw. die Fritzbox als solche bessere WLAN Reichweite bieten, so dass möglicherweise der bisher eingesetzte simple Steckdosen-Router im 2. OG überflüssig wird. Verbunden würden die beiden Fritzboxen mit einem CAT.5E LAN Kabel, welches ich durch den Kabelkanal legen lasse. Mein Plan ist, dass die zweite Fritzbox so nicht im Repeatermodus mit Leistungseinbußen arbeitet sondern als Router, der die gleiche Leistung bietet wie die 6490 im Keller. An die 7490 würde ich dann auch das Telefon dran hängen. Das sollte sich ja programmieren und nutzen lassen.

Der Haupt PC epfängt das Signal aktuell über einen Netgear WNA3100:
https://www.expert.de/produkte/unsere-p ... a3100.html
Hier wäre wohl in Zukunft ein Flaschenhals, da der Adapter wohl nicht das 5 GHz Frequenzband von WLAN AC beherrscht, wie ich das sehe, korrekt? Was könnte hier alternativ empfohlen werden?

Von der Theorie her wäre diese Lösung nun für dieses Haus perfekt. Passt das so?
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