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Alte Telekom Leitungen für Fritzbox nutzen?

In vielen Netzen von Unitymedia sind Internet und Telefonie bereits verfügbar.
Wichtig:
  • Kunden aus Hessen und Nordrhein-Westfalen können über die Rufnummer 0221 / 466 191 00 Hilfe bei allen Problemen in Anspruch nehmen.
  • Kunden aus Baden-Württemberg können über die Rufnummer 0711 / 54 888 150 Hilfe bei allen Problemen in Anspruch nehmen.

Alte Telekom Leitungen für Fritzbox nutzen?

Beitragvon Powerboat3000 » 11.07.2015, 15:50

Hi!

Ich hatte bisher einen DSL Vertrag mit IP Telefonie bei der Telekom (16.000er).

Am Dienstag kommt der Unitymedia Techniker, um 2 Play 120 Comfort anzuschließen. Er wird die neue Fritzbox mitbringen und anschließen.

Folgende Situation & sich daraus ableitende Frage:
Es handelt sich hier um ein freistehendes Zweifamilienhaus mit Keller, EG und 2 Obergeschossen. Im Keller ist der Hausübergabepunkt. Dort wurde bereits der Unitymedia Breitband-Hausanschluss hingelegt. Direkt daneben ist der Hausübergabepunkt der Telekom, von wo aus eine Leitung ins 1. OG führt, wo wiederum der Anschluss für DSL an der Wand hängt. Also quasi so in etwa wie hier abgebildet:
http://avm.de/nc/service/fritzbox/fritz ... verbinden/

Meine Frage ist nun, ob man die bestehenden Leitungen, wo das Kabel vom Telekom-Übergabepunkt zur DSL Anschlussdose im 1. OG weiterhin nutzen kann oder ob das nicht geht? Es ist vorgesehen, dass die Fritzbox unten im Keller mit der gesamten anderen Technik montiert wird und dann einfach einmal Netzwerk und einmal Telefon nach oben geführt wird.

Ansonsten wird´s lustig, denn die Kabelkanäle sind a) knallvoll und b) sehr verwinkelt, so dass man nur mit viel Mühe und Erfahrung in Verkabelung neue Leitungen von unten nach oben ziehen könnte. Kann mir nicht vorstellen, dass Unitymedia sowas macht, wenn sie den Anschluss in Betrieb nehmen, oder? Ich denke, sie werden unten die Fritzbox neben den Hausanschluss hängen, da Ganze anmelden und fertig.


Wie sind eure Gedanken dazu? Was müsste ich ggf. abklären?
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Re: Alte Telekom Leitungen für Fritzbox nutzen?

Beitragvon elo22 » 11.07.2015, 16:24

Powerboat3000 hat geschrieben:Wie sind eure Gedanken dazu? Was müsste ich ggf. abklären?


Offiziell ist der APL, die Leitung und die 1. TAE tabu.

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Re: Alte Telekom Leitungen für Fritzbox nutzen?

Beitragvon Powerboat3000 » 11.07.2015, 16:28

Was bedeutet das? Sind böhmische Dörfer für mich.
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Re: Alte Telekom Leitungen für Fritzbox nutzen?

Beitragvon Dinniz » 11.07.2015, 21:40

elo22 hat geschrieben:
Powerboat3000 hat geschrieben:Wie sind eure Gedanken dazu? Was müsste ich ggf. abklären?


Offiziell ist der APL, die Leitung und die 1. TAE tabu.

Lutz

Der APL ok. Über den Rest kann man sich streiten.
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Re: Alte Telekom Leitungen für Fritzbox nutzen?

Beitragvon Andye » 11.07.2015, 22:28

Du kannst die Hausverkabelung natürlich nutzen. D.h. Alles nach dem Telekom Übergabepunkt. Allerdings sind das i.d.R 4 Drahtleitungen. Für Telefon geht das aber für Netzwerk zu wenig.
Du hast jetzt ja kein dsl mehr, wo du nur zwei Adern zum Router hast...
Ich würde die Fritzbox aber nicht in den Keller hängen, allein wegen wlan und dect.
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Re: Alte Telekom Leitungen für Fritzbox nutzen?

Beitragvon Powerboat3000 » 11.07.2015, 22:29

Ihr scheint doch Ahnung zu haben. Wie läuft das denn, wenn der Techniker kommt? Klemmt er einfach die Fritzbox neben den Hausanschluss oder kümmert er sich doch um die ganze Verkabelung bis nach oben?

Bin gespannt, wie er das macht, wenn er offenbar nicht an die anderen Kabel dran darf.
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Re: Alte Telekom Leitungen für Fritzbox nutzen?

Beitragvon Dinniz » 11.07.2015, 23:49

Im Grunde packt er dir (wenn möglich) die FB an den Ort wo du sie haben willst.
Telefonverkabelung ist eine Extraleistung und muss seperat bezahlt werden.
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Re: Alte Telekom Leitungen für Fritzbox nutzen?

Beitragvon Powerboat3000 » 12.07.2015, 00:56

Also das Telefonkabel kann ich selbst in die Fritzbox stecken, wenn sie denn oben installiert wird, das ist gar kein Problem. Aber der Aufwand, die Fritzbox vom UG ins 1. OG zu bekommen, wird heftig, denke ich. Da muss er ja durch Wände und Decken bohren, wenn mit den Telekomkabeln nix mehr los ist. Hoffentlich wird er auch wieder alles sauber verputzen, denn sonst gibt´s Ärger mit dem Vermieter, wenn er aus dem Urlaub wiederkommt (der wohnt nämlich im UG und im EG).

Naja, selbst wenn die Fritzbox im Keller bliebe, hätte ich das Problem, dass Netzwerk- und Telefonkabel von oben nach unten gelegt werden müssten. Vermute aber mal, dass es so kommen wird weil ich nicht daran glaube, dass der Techniker hier überall neue Hausverkabelung legen wird. Dafür sind ja auch Malerarbeiten etc. erforderlich, es müssen Kabelkanäle gelegt werden etc. - das macht der doch nicht im Vorbeigehen. Wie war´s denn bei euch?

Ich habe damals in einem Mehrfamilienhaus gewohnt, wo es komischerweise keinerlei Problem war, Unitymedia 3play vom Keller in die weit weit weg liegende Wohnung im 2. OG zu befördern. Sie haben unten im Keller zwar länger gewerkelt aber in der Wohnung wurden einfach die TV Dosen ausgewechselt, da musste nichts verkabelt werden etc. Und das war auch so wie hier ein Neubau, der keinerlei UM Vorbereitung hatte sondern normale DSL Verkabelung. Da gab es Kabelfernsehen. Das gibt es hier nicht. Wir haben hier nur Satellit und die Anlage liegt oben im 2. OG und nicht im Keller.

WLAN wird mir auch nicht viel bringen. Erstens reicht das Signal nicht vom UG ins 1. geschweige denn 2. OG und selbst wenn, müsste ja das Telefonkabel in die Fritzbox.

Der Servicetechniker hat auch nicht vorher angerufen und die Situation hier vor Ort erfragt. Bringt also offenbar auch kein spezielles Material mit.
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Re: Alte Telekom Leitungen für Fritzbox nutzen?

Beitragvon Dinniz » 12.07.2015, 01:11

Die Techniker verlegen keine Kabel unter Putz.
Ohne Genehmigung vom Eigentümer macht er eh nichts.
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Re: Alte Telekom Leitungen für Fritzbox nutzen?

Beitragvon Powerboat3000 » 12.07.2015, 01:16

Oh Mann, das sollten sie vielleicht mal vorher abklären, bevor sie die Verfügbarkeit unter der Adressprüfung freischalten. Wegen dem Auftrag wurde extra draußen die Straße aufgeschlagen und ein Kabel unter der Einfahrt ins Gebäude gelegt. Und nun wird es daran scheitern, dass wir nicht die paar Meter vom Keller ins 1. OG kommen. Aber ich habe das schon geahnt.

Ich muss mal gucken, ob es eine Telefonie gibt, wo ich eine Basisstation im Keller anschließe, deren Funksignale bis ins 1. OG reichen. Das Thema Internet werde ich dann wohl mit Repeatern lösen. Muss halt der Vermieter auch einen Repeater in seiner Wohnung einstecken, sonst wird´s nicht gehen. Das Haus hier ist keine zwei Jahre alt, glaube kaum, dass er da nochmal alle Wände und Decken aufschlagen lässt. Auf der anderen Seite muss er jetzt ohnehin ein paar hundert Euro für den Kabelanschluss zahlen. Nicht das Wahre aber ich habe auch keine Alternative, da die 16.000er Leitung der Telekom gerade mal 8.000 schafft, da wir am Ende eines Knotens liegen. An VDSL ist gar nicht zu denken.

Wenn alle Stricke reißen, frage ich den Vermieter, ob ich sein Internet mit nutzen kann (er will auch UM bestellen). Das hat nämlich hier oben auch Empfang. Aufs Festnetztelefon kann ich im Notfall auch verzichten bzw. ein solches wieder über die Telekom bestellen.
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