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Würdet ihr Unitymedia 2play weiterempfehlen ?

In vielen Netzen von Unitymedia sind Internet und Telefonie bereits verfügbar.
Wichtig:
  • Kunden aus Hessen und Nordrhein-Westfalen können über die Rufnummer 0221 / 466 191 00 Hilfe bei allen Problemen in Anspruch nehmen.
  • Kunden aus Baden-Württemberg können über die Rufnummer 0711 / 54 888 150 Hilfe bei allen Problemen in Anspruch nehmen.

Re: Würdet ihr Unitymedia 2play weiterempfehlen ?

Beitragvon SpaceRat » 06.07.2015, 22:56

zppln hat geschrieben:
hajodele hat geschrieben:wie weit fortgeschritten ist der Gesetzgebungsprozess,

In Stichworten:
1. Noch lange nicht zuende (gedacht)
2. "Parlamentarische" Sommerpause
3. Wenn es in einer brauchbaren Form kommen sollte kannst Du nochmals mit mindestens 6 Monaten Übergangsfrist rechnen
4. Darauf oben drauf kommt dann noch die Verfahrensdauer für den ersten Prozess, von dem ich ausgehe, daß ihn Unitymedia erst ausfechten wird

Unter 12 Monate wird es garantiert nicht dauern, bis UM Dir zähneknirschend auf Zuruf hin den Drecknikotzlor oder ÜBEL EVIL in den Bridge-Modus schaltet (Können tut die Hardware das nämlich schon lange, jeder einzelne Tag Übergangsfrist ist immer noch 2 Jahre zu lang).
Receiver/TV:
  • Vu+ Duo² 4xS2 / OpenATV 5.3@Samsung 50" Plasma
  • AX Quadbox HD2400 2xS2 / OpenATV 6.0@Samsung 32" TFT
  • 2xVu+ Solo² / OpenATV 6.0
  • DVBSky S2-Twin PCIe@SyncMaster T240HD (PC)
  • TechniSat SkyStar HD2@17" (2.PC)
Pay-TV: Schwarzfunk, Redlight Elite Mega HD, Brazzers, XXL, HD-, Sky
Fon: VF Komfort-Classic (ISDN), Siemens S79H+S1+Telekom Modula+Siedle DoorCom Analog@F!B 7390
Internet: UM 1play 100 / Cisco EPC3212+Linksys WRT1900ACS / IPv4 (UM) + IPv6 (HE)
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Re: Würdet ihr Unitymedia 2play weiterempfehlen ?

Beitragvon zppln » 07.07.2015, 07:34

Das ist zwar ausserhalb meiner initialen Frage, aber :

Weiß / Kann mir vielleicht jemand sagen, welche IPv6 Präfixlänge dem Kunden von UM zugeteilt wird ? Es sollten ja mindestens /64 sein, damit SLAAC (stateless address autoconfiguration) funktioniert, aber soweit ich weiß hat man damit in der Praxis nur ein Subnetz, während ein /60 Präfix schon 16 erlauben würde.
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Re: Würdet ihr Unitymedia 2play weiterempfehlen ?

Beitragvon SpaceRat » 07.07.2015, 12:17

zppln hat geschrieben:Weiß / Kann mir vielleicht jemand sagen, welche IPv6 Präfixlänge dem Kunden von UM zugeteilt wird ? Es sollten ja mindestens /64 sein, damit SLAAC (stateless address autoconfiguration) funktioniert, aber soweit ich weiß hat man damit in der Praxis nur ein Subnetz, während ein /60 Präfix schon 16 erlauben würde.

/56, /57 oder /58, ich meine /56.

Die Subnetze reichen, die sind nicht das Problem.
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Re: Würdet ihr Unitymedia 2play weiterempfehlen ?

Beitragvon zppln » 11.07.2015, 17:20

Mal abgesehen von der Unmöglichkeit einen IPv4 Service an einem UM DSLite Anschluss zu betreiben....

Welche Einschränkungen habe ich in der Praxis dadurch noch zu erwarten ?

Ich tippe mal darauf, dass alle Dienste, die in irgendeiner Weise auf die IP Wert legen komische Effekte erzeugen dürften -

- One-Click Hoster oder Cloud-Dienste die zuviele Verbindungen/Verbindunsversuche von einer IP nicht mögen und mir möglicherweise mitteilen, dass mein Traffic schon aufgebraucht ist
- Mailprovider wie GMX oder Web.de dürften dieselben Probleme haben und es u.U. auch nicht gerne haben wenn von einer IP auf dutzende/hunderte Konten zugegriffen wird
- Shoppingseiten ? - Wird man ggf. aus dem System geworfen, wenn ein neuer Kunde sich mit der selben IP einloggt ?

Bleibt die IP für mich über einen bestimmten Zeitraum die gleiche, oder bekomme ich für jeden einzelnen Request (meinetwegen für jedes einzelne Bild auf ner Internetseite) eine andere dyamisch aus dem Pool der möglichen zugewiesen ?

Im Prinzip müssten das doch in etwa die Art von Probleme sein, mit denen sich UM Kunden im Internet rumschlagen müssen. Ich wette, keiner wünscht sich mehr, dass IPv6 sich endlich durchsetzt und zum dominierenden Standard wird.
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Re: Würdet ihr Unitymedia 2play weiterempfehlen ?

Beitragvon un1que » 11.07.2015, 17:25

Livestreaming leidet auch sehr deutlich darunter.
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Re: Würdet ihr Unitymedia 2play weiterempfehlen ?

Beitragvon zppln » 11.07.2015, 17:40

un1que hat geschrieben:Livestreaming leidet auch sehr deutlich darunter.


Du meinst - selbst wenn nur man Client ist ? Das müsste dann aber an der Performance des IPv6<>IPv4 Gateways liegen oder gibt's da auch ein prinzipielles Problem.
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Re: Würdet ihr Unitymedia 2play weiterempfehlen ?

Beitragvon un1que » 11.07.2015, 18:23

zppln hat geschrieben:
un1que hat geschrieben:Livestreaming leidet auch sehr deutlich darunter.


Du meinst - selbst wenn nur man Client ist ? Das müsste dann aber an der Performance des IPv6<>IPv4 Gateways liegen oder gibt's da auch ein prinzipielles Problem.


Ja, auch als Client. Womöglich liegt es an den überlasteten AFTR-Gateways, aber genau kann ich es dir leider nicht sagen.
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Re: Würdet ihr Unitymedia 2play weiterempfehlen ?

Beitragvon JPDribbler » 12.08.2015, 16:56

SpaceRat hat geschrieben:
hilikuss hat geschrieben:Also kurz gefasst: Ich würde UM niemandem empfehlen.

Ich übrigens auch nicht ...
... nur ist halt die bescheuerte "shared medium"-Geschichte nicht der Grund dafür und da gezielt danach gefragt wurde ...

"Kabel-Internet ist ein shared medium und da teilen sich Hunderte von Nutzern Deine Bandbreite" ist ein Blödsinn, der irgendwann mal von den Ahnungslosesten aus dem eigentlich richtigen Beschreibungen herausgelesen wurde und dann so oft wiederholt wurde, bis alle Welt dran glaubte.

Darin stecken drei Irrtümer, die einfach klargestellt werden müssen:
  • stehen für alle dann doch "etwas" mehr als die vom Einzelnen gebuchten 10, 16, 32, 50, 64, 100, 128, 200 oder 250 MBit/s zur Verfügung
    Jeder einzelne Kunde "liegt" tatsächlich an (viel) mehr Bandbreite an, als er gebucht hat und wird auf seine gebuchte Geschwindigkeit abgebremst. Nicht alle Kunden eines Clusters teilen sich denselben Teil der Gesamtbandbreite, sondern unterschiedliche Ausschnitte.
    Beispiel:
    Es stehen 12 Kanäle a 55 MBit/s zur Verfügung, jeder Kunde erhält (Je nach Modem/Router) 8 davon versetzt zugeteilt, also z.B.
    Kunde A die Kanäle 1-8
    Bunde B die Kanäle 2-9
    Kunde C die Kanäle 3-10
    usw.
    Belastet Kunde B nun seine 100 MBit/s-Leitung voll, dann verteilen sich diese 100 MBit/s mehr oder minder gleichmäßig auf die ihm insgesamt angelegten 8 Kanäle mit 440 MBit/s insgesamt, d.h. rechnerisch steht dem Kunden A nach wie vor der unbelastete Kanal 1, Kunde C der unbelastete Kanal 9 und beiden zusätzlich die "Restbandbreite" der Kanäle 2-7 (jeweils 42,5 MBit/s, da Kunde B jeden Kanal rechnerisch mit 12,5 MBit/s belastet) zur Verfügung, in der Summe also immer noch für jeden weit mehr als die gebuchten 100 MBit/s, selbst wenn alle komplett aufdrehen.
    Das ist natürlich eine vereinfachte Darstellung, da in der Praxis auch mehrere Kunden komplett dieselben Kanäle nutzen und die gleichmäßige Verteilung der Last auch die bereits vorhandene Last berücksichtigt, usw. usf.
  • suggeriert die Formulierung "Kabel-Internet ist ein shared medium" daß es andere Internet-Zugänge gäbe, was aber nicht stimmt.
    Das ganze Internet ist ein shared medium, ja selbst das eigene LAN ist ein shared medium, wenn zwei Clients auf ein NAS zugreifen geht beim CSMA/CD (Carrier Sense Multiple Access/Collision Detection) die Luzie ab.
    Die (im Idealfall) 100-200m Klingeldraht beim DSL ändern da nix dran.
  • zu keinem Zeitpunkt nutzen alle Kunden ihre Bandbreite voll aus
    Bevor Kevin sich zu YouP*rn einen runter.... und Schakeline sich auf Youtube Schminktips reinziehen wollen, sind Schastin mit dem Download von 20 Linux-ISOs und Nadine mit dem Streamen von Berlin, Berlin fertig.
    Und selbst wenn nicht ist bei VPN Maier GmbH gerade Feierabend und Amalia Noée ist im Urlaub oder Marie-Selene wieder im Pflegeheim ...

    Diese Tatsache wird von allen Provider, auch bei DSL, für eine Überbuchung mit Faktor x auf allen Ebenen (DSLAM<>VSt, VSt<>Backbone, eigener Backbone<>DECIX, usw.) genutzt.


hilikuss hat geschrieben:Dazu kommt, dass das QoS der Fritzbox 6360 nach wie vor bescheiden ist. Wenn einer am Nuckeln ist, ist der Rest am Ruckeln.
Dann gibt es nur die Wahl zwischen DS Lite oder IPv4 only (im mittlerweile wahnsinnig überteuerten Business Tarif), vollwertiges DS gibt es einfach nicht.

Und damit sind wir beid en Punkten, wegen denen ich Kabel-Internet nicht (mehr) weiterempfehle:
  • Absoluter Elektronikschrott (Drecknikotzlor DK7200, ÜBEL EVIL3226) als Zwangsrouter oder bestenfalls Fritz!Boxen, bei denen UMKBW den Kunden dann aber das Heft bei der Firmwarewahl aus der Hand nimmt.
    Bei den früher verteilten Modems war bei der Routerauswahl jeder seines eigenen Glückes Schmied und mit einem entsprechenden Router ist auch DS-lite (Wofür UM ja nichts kann) kein riesiges Problem.

    Mit OpenVPN wäre ja auch ein VPN kein Problem mehr, aber selbst die Fritz!Boxen können halt selber kein OpenVPN, es sei denn man freetzt sie, was mit Kabel-Fritten nicht geht. Einen anderen Router kann man nicht wirklich anschließen, ... usw. usf.
    In Verbindung mit dynamischen Präfixen kommt man bei Unitymedia ja praktisch nicht mehr drum herum, eine Fritz!Box mit zu buchen (Selbst wenn man kein Telefon Komfort braucht) und mindestens noch einen Raspberry Pi o.ä. anzuklemmen.
  • Bescheidene Preisgestaltung und mieser Upload
    Es ist unglaublich aber wahr, der günstigste Provider ist inzwischen die Telekom. 45 EUR ist dort der Endpreis für VDSL100/40.
    Da hat man dann aber Dual Stack, freie Gerätewahl und 40 MBit/s Upload.
    Bei 1&1 kämen noch 3 EUR für den vollen Upload hinzu (Sonst kriegt man nur 20) und bei Vodafone bezahlt man den vollwertigen Telefonanschluß extra ...
    Aber selbst in Relation zu 1&1 und Vodafone:
    Wenn ich mir überlege, was ich alles buchen und bezahlen müßte um von Unitymedia poplige 20 MBit/s Upstream zu kriegen wird mir schlecht. Davon, daß ich die dann am Ende kaum nutzen könnte, weil mir UM dann deren Rotzhardware aufzwingt , ganz zu schweigen.

Nachdem Unitymedia auch den günstigsten Business-Tarif in utopische Preisregionen geschraubt hat kann man Unitymedia nur noch reinen Facebook-Klitschern und eMail-Lesern empfehlen. Mehr ist mit den neuen Anschlüssen nicht zu machen.
Und selbst bei dieser Klientel muß man mit der Empfehlung vorsichtig sein, denn ab dem Anschluß einer Spielekonsole merken auch diese User, was für einen Mist sie für ihr gutes Geld kriegen (Auch wenn das in diesem Fall die Schuld der Konsolenhersteller ist).



Du sprichst mir aus der Seele!
Leider bekommt man hier kein VVDSL93 (Vectoring). Trotzdem bin ich nun vorerst bei der Telekom mit ADSL bis der Routerzwang fällt... Hier bekommt man leider maximal 25 Mbit VDSL vs 200Mbit Kabel
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