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Würdet ihr Unitymedia 2play weiterempfehlen ?

In vielen Netzen von Unitymedia sind Internet und Telefonie bereits verfügbar.
Wichtig:
  • Kunden aus Hessen und Nordrhein-Westfalen können über die Rufnummer 0221 / 466 191 00 Hilfe bei allen Problemen in Anspruch nehmen.
  • Kunden aus Baden-Württemberg können über die Rufnummer 0711 / 54 888 150 Hilfe bei allen Problemen in Anspruch nehmen.

Würdet ihr Unitymedia 2play weiterempfehlen ?

Beitragvon zppln » 05.07.2015, 17:16

Hallo zusammen,

Ich bin gerade dabei, mir einen neuen Internetprovider zuzulegen, da ich in der jüngsten Vergangenheit eine schlechte Erfahrung mit der Telekom gemacht habe. Außerdem bin ich auch am Ende der technischen Möglichkeiten der guten alten Telefonleitung an meinem Standort angelangt (Mehr als 25MBit gehen einfach nicht).

Folgerichtig bin ich nun an der einzigen Technik interessiert, die bei mir zuhause eine höhere Bandbreite erlaubt - dem Koaxkabel - und daher zwangsweise Unitymedia. Eigentlich hatte ich UM schon ausgeschlossen, weil ich schon einmal kein allzu begeisterter Kunde bei denen war (Damals allerdings nur Kabelfernsehen). Allerdings ist das 2play Angebot mit 120/6 MBit schon verlockend und ich bin drauf und dran zuzugreifen. Daher bin ich nun auf der Suche nach Insiderwissen von Unitymedia-Kunden, das mir hoffentlich hilft eine Entscheidung zu treffen, die ich nicht bereuen muss.

Also im Prinzip frage ich, ob ihr jemandem Unitymedia 2play weiterempfehlen würdet.

Die Pro-Argumente sind ja eigentlich ziemlich offensichtlich, während ich auf der contra-Seite bis jetzt immer wieder das hier gefunden habe:

-Zwangsrouter - Naja :bäh: (Ich würde das Paket mit der FritzBox 6490 nehmen um das Problem ein wenig abzumildern - wie sieht es hier mit Einschränkungen gegenüber der Nicht-UM Version aus,- Was ist z.B. mit Firmware Updates ?)

-IPv6 mit IPv4 nur per DualStack Lite - Ich muss zugeben, das ist fast ein Ausschlusskriterium, da ich schon gerne per SSH von meinem Telefon auf den Heimserver zugreifen möchte.

-Schlechter Service/Kundenbetreuung. Habe ich zumindest häufig in Foren gelesen und würde sich auch mit meinen eigenen Erfahrungen von früher decken. Mir ist aber klar, dass das ein Punkt ist, der so ziemlich bei allen Telcos angebracht werden kann.

Gibt es aus eurer Sicht weitere Contra-Argumente für UM, die möglicherweise nicht sofort offensichtlich sind ? Da das auch mein erster Internet/Telefonanschluss per Koaxialkabel wäre, bin ich ein wenig nervös mein im Prinzip ja funktionierendes Telekom VDSL gegen eine "unbekannte" Technik zu tauschen. Wie sieht's z.B. mit der Stabilität und Leistungsfähigkeit des UM-Netzes aus ?


Danke schonmal im Voraus für etwaige Antworten - und Sorry für die wahrscheinlich 1000ste Wiederholung der selben Fragen für euch - Dummerweise kenne ich niemanden der Internet via Kabel nutzt den ich mit solchen Fragen belästigen könnte :D Ich hab' zwar einige Reviews gelesen, aber es ist immer besser die mit realen Erfahrungswerten zu kombinieren. Leider werden die meisten Foreneinträge naturgemäß eher wegen etwas negativem gemacht, so dass es schwer ist sich ein ausgeglichenes Bild zu machen.
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Re: Würdet ihr Unitymedia 2play weiterempfehlen ?

Beitragvon Leseratte10 » 05.07.2015, 17:32

Nun ja, die wichtigsten Punkte - schrott Zwangsrouter und DS-Lite - hast du ja bereits genannt.

Einzige Einschränkung der Unitymedia-6490 gegenüber einer "normalen" DSL-Fritzbox: Updates kommen nur mit sehr (sehr!) großer Verzögerung von Unitymedia. AVM-Updates direkt gibt es nicht.
Außerdem wurde die Möglichkeit, Kabelfernsehen ins Heimnetz zu streamen, von Unitymedia aus der 6490 entfernt und es gibt keinen Telnetzugriff.

Die DS-Lite-Einschränkung hast du richtig erkannt: Zugriff von außen nur über komplizierte Umwege möglich.

Zum Support kann ich nur sagen: Wenn du irgendwann mal (egal warum) Support benötigst, schreib ans Unitymedia-Team auf facebook oder Twitter. (Es sei denn, es geht gerade um ne akute Störung) Die sind deutlich besser als die Leute an der Telefonhotline.

Unitymedia Privatkundentarife würde ich gerade wegen Zwangsrouter und DS-Lite auf keinen Fall weiterempfehlen. Wenn unbedingt Unitymedia (weil DSL nur 2 Mbit/s oder so ...), dann einen der (leider seit kurzem extrem verteuerten) Businesstarife. Da hat man (wenn man genug bezahlt) sowohl IPv4 als auch freie Routerwahl.

Ein weiteres "Kontraargument" wäre dann noch: Kabel ist "Shared Medium" - das heißt, die Leitung besitzt eine Gesamtkapazität von (ich glaube) 660 MBit/s, die du dir mit allen Nachbarn teilst. Wenn dann in deiner Gegend gerade vier Leute mit ihrem 200er-Tarif die Leitung ausnutzen wollen, kommt es (gerne in den Abendstunden) mal zu ner langsameren Leitung

Bei DSL hat man ne eigene Leitung und bekommt die Geschwindigkeit (die von der Kabellänge ermöglicht wird) eigentlich immer.
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Re: Würdet ihr Unitymedia 2play weiterempfehlen ?

Beitragvon zppln » 05.07.2015, 17:57

Die Sache mit dem shared medium war mir schon klar, allerdings kommt mir die gesamte Leitungskapazität mit 660MBit/s ein wenig gering vor - selbst wenn's nur 20 weitere Teilnehmer sind würde das doch schon dafür sorgen dass ein Kabelnetzbetreiber niemals eine Geschwindigkeit von 120 oder gar 200MBit garantieren kann. Wie groß sind in der Regel diese "Nachbarschaften", oder kann man das nicht so generell sagen ? Kann ich das irgendwie für meinen Standort rausfinden ?
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Re: Würdet ihr Unitymedia 2play weiterempfehlen ?

Beitragvon Leseratte10 » 05.07.2015, 19:22

Und genau aus diesem Grund garantieren die Netzbetreiber bei Kabel auch keine Geschwindigkeiten. Wie viele Kunden (und mit welchen Tarifen) jetzt tatsächlich an deiner CMTS hängen kannst du nicht rausfinden, das weiß nur Unitymedia (und die werden die Infos nicht rausgeben).

Aber genau das ist der Grund, warum oft abends die Bandbreite einbricht. Wenn man mit einem 50 Mbit/s Tarif abends nur noch 10 hat, dann kann man sich ausrechnen, dass das nicht nur 10 Kunden an einer Station hängen.
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Re: Würdet ihr Unitymedia 2play weiterempfehlen ?

Beitragvon zppln » 05.07.2015, 19:54

Schätze die CMTS sind das DSLAM Äquivalent ? - Kann man die im Strassenbild identifizieren ? Ich nehme doch an, dass der Einzugsbereich eher in der Größenordnung eines Strassenzuges als eines Stadtteils liegt.

Hmm, das klingt ja alles nicht so prickelnd. Ist das Nicht-erreichen der versprochenen Geschwindigkeit tatsächlich der vorherrschende Stand der Dinge beim Kabel oder eher eine zeitweise Erscheinung wenn eine Lokalität nicht ausreichend ausgebaut ist - Ich meine, wenn ein DSLAM nicht gut genug angebunden ist und zuviele Kunden dranhängen kann's auch langsamer werden als versprochen aber das klingt ja nochmal eine Stufe schlimmer. Für einen etwaigen Ausbau müssen dann Segmente aufgetrennt werden, liege ich da richtig ?

EDIT: Tritt das Problem in Ballungszentren eher auf als beispielsweise am Rande einer kleineren bis mittelgroßen Stadt ?

Gibt's eigentlich auch was gutes zu berichten :zwinker:
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Re: Würdet ihr Unitymedia 2play weiterempfehlen ?

Beitragvon SpaceRat » 05.07.2015, 20:32

zppln hat geschrieben:Schätze die CMTS sind das DSLAM Äquivalent ?

Ja.


zppln hat geschrieben:Kann man die im Strassenbild identifizieren ?

Nicht wirklich.


zppln hat geschrieben:Ist das nicht-erreichen der versprochenen Geschwindigkeit tatsächlich der vorherrschende Stand der Dinge beim Kabel oder eher eine zeitweise Erscheinung wenn eine Lokalität nicht ausreichend ausgebaut ist

Nein und ja, aber eher nein.
Der weit überwiegende Mehrheit der Kunden kann offenbar nicht klagen, sonst wäre dieses Thema hier im Forum viel präsenter.
Wenn man allerdings Pech hat wohnt man in einer Gegend in der es keine Konkurrenz gibt und wirklich jeder am Kabel-Internet hängt.

Kabel Deutschland steht im Ruf, mit den Cluster-Splits viel zu langsam zu sein, aber bei UM/KBW ist das eher ein vereinzelt auftretendes Problem (Eben dann, wenn DSL bei bestenfalls 2000 kBit/s aufhört und Kabel somit konkurrenzlos ist). Schon bei DSL16000 sind aber genug Leute bei der Konkurrenz.


zppln hat geschrieben:Ich meine, wenn ein DSLAM nicht gut genug angebunden ist und zuviele Kunden dranhängen kann's auch langsamer werden als versprochen aber das klingt ja nochmal eine Stufe schlimmer. Für einen etwaigen Ausbau müssen dann Segmente aufgetrennt werden, liege ich da richtig ?

Du liegst richtig und die Situation ist auch exakt vergleichbar.
Ein Cluster-Split ist halt u.U. was aufwendiger als eine zusätzliche Faser am DSLAM zu beleuchten (Bei ersterem ist halt leichter mal Tiefbau oder ein Schuß mit der Erdrakete nötig), aber das Prinzip ist das selbe.

Und:
Es klingt nur schlimmer, weil Du Dir keine Vorstellung von der realistischen Überbuchung machst.
Gute Provider überbuchen 16fach, d.h. wenn abgangsseitig Kunden mit summa summarum 16 GBit/s angebunden sind, bindet man den DSLAM mit 1 GBit/s an.
16 GBit/s an einem DSLAM sind jetzt unrealistisch, aber das Verhältnis paßt.
Auch Überbuchungen >20 führen nicht direkt dazu, daß Kunden schreien davonlaufen.

Jetzt kannst Du Dir ausrechnen, daß 660 MBit/s / Cluster bei 20facher Überbuchung eben ca. 13 GBit/s "verkaufbare" Bandbreite ergeben ...

Übrigens werden selbst Flüge überbucht. Es ist billiger im Wurstkäse (worst-case) eine Handvoll Passagiere zu entschädigen als eine Handvoll Sitze frei zu lassen. Normal kommen nämlich immer soundsoviele Passagiere nicht rechtzeitig am Flughafen an ...

Naja, zurück zum DOCSIS:
Rutscht die Überbuchung irgendwann in einen kritischen Bereich (oder sind die Kunden eines Segmentes überdurchschnittlich fleißige Sauger), dann kann es bei Kabel-Internet auch mal länger dauern, bis das Problem behoben werden kann.
Dann nämlich, wenn es keinen Kabel-Verstärker auf der Straße mehr gibt, den man einfach zum eigenständigen ONI umbauen kann, sondern man erst Maulwurf spielen muß ...


zppln hat geschrieben:Gibt's eigentlich auch was gutes zu berichten :zwinker:

Ja, das (s.o.) z.B.
Und das DOCSIS die weitauf zuverlässigere Technik ist, da die verwendeten Kabel auch darauf ausgelegt sind.
Mein - wegen ISDN noch vorhandenes - DSL fällt viel öfter aus.

Die Geschichte mit den Rotz-Zwangsroutern wiegt aber weitaus schlimmer und die wird damit ja auch nicht aus der Welt geschaffen.

Ich habe DOCSIS/Kabel-Internet seit 2010 und da war die Welt noch in Ordnung: Man bekam ein reines Kabel-Modem und konnte jeden gewünschten eigenen Router anklemmen. Ob 20 EUR-Müll aus der Grabbelkiste oder 2000 EUR-Profirouter.
Receiver/TV:
  • Vu+ Duo² 4xS2 / OpenATV 5.3@Samsung 50" Plasma
  • AX Quadbox HD2400 2xS2 / OpenATV 6.0@Samsung 32" TFT
  • 2xVu+ Solo² / OpenATV 6.0
  • DVBSky S2-Twin PCIe@SyncMaster T240HD (PC)
  • TechniSat SkyStar HD2@17" (2.PC)
Pay-TV: Schwarzfunk, Redlight Elite Mega HD, Brazzers, XXL, HD-, Sky
Fon: VF Komfort-Classic (ISDN), Siemens S79H+S1+Telekom Modula+Siedle DoorCom Analog@F!B 7390
Internet: UM 1play 100 / Cisco EPC3212+Linksys WRT1900ACS / IPv4 (UM) + IPv6 (HE)
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Re: Würdet ihr Unitymedia 2play weiterempfehlen ?

Beitragvon zppln » 05.07.2015, 22:18

Danke für diese ausführliche Antwort, SpaceRat :super: . Das entspricht ungefähr dem, was ich mir schon gedacht habe. Hätte aber nicht gedacht, dass die Überbuchung bei Providern üblicherweise tatsächlich so hoch ist - man lernt nie aus.

Und die Sache mit dem einzigen "Glas Wasser in der Wüste", um es mal so auszudrücken - ist tatsächlich ein guter Punkt an den ich noch nicht gedacht hatte.

Demnach könnte ich relativ gute Chancen haben, dass mein Segment im Kabelnetz nicht allzu überbucht ist. Ich wohne in Limburg/Lahn, einer mittelgroßen Stadt am Rande des Rhein-Main Gebiets, die nach Karte komplett mit DSL16 sowie zu einem großen Teil mit VDSL50(und sogar VDSL100) erschlossen ist. Die Breitbandsüchtigen haben sich (wie ich) hoffentlich damit eingedeckt.

Tatsächlich ist der einzige Grund für mich die Telekom verlassen zu wollen die bereits erwähnte sehr schlechte Erfahrung, die aber im Prinzip nichts mit der Technik zu tun hat welche eigentlich immer tadellos funktioniert hat. Gut - ein weiter Anreiz ist durchaus, dass ich am Rand des Ausbaugebietes wohne und es auf absehbare Zeit nicht möglich sein wird über die 25MBit hinauszugehen. Die 120Mbit von UM erscheinen da schon verlockend, zumal es für mich eine "neue" interessante Techik ist - Ich hatte seit der Einführung mit 768kbit/s in 1999 DSL. Im Moment versuche ich mich im ganzen Bereich "Kabel" schlau zu machen und die Situation / den Stand der Dinge zu evaluieren. Ich möchte halt am Ende nicht dastehen und ein stabiles VDSL gegen ein theoretisch besseres aber praktisch unzuverlässigers Kabel eingetauscht haben.

Das Problem mit IPv4/v6 sehe ich zwar im Moment mit etwas Ernüchterung, hoffe aber dass es sich in den nächsten Jahren von selbst erledigt wenn die Implementierung von IPv6 endlich mal weiter voranschreitet - vor allem auch im Mobilnetz. (ich weiß, ich weiß bis das mal richtig abhebt sind meine Enkel alt und grau)

Die Sache mit dem Zwangsrouter ist aber tatsächlich ein richtiges Ärgernis. Im Moment gehe ich zwar davon aus, dass die FB6490 im Gegensatz zu diesem Technicolor Teil wenigstens ein wenig brauchbarer ist, trotzdem hätte ich gerne auch volle Kontrolle über die Geräte die ich benutze.
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Re: Würdet ihr Unitymedia 2play weiterempfehlen ?

Beitragvon hajodele » 05.07.2015, 23:00

Ein praktisches Beispiel:
Ich wohne in einem reinen Wohngebiet mit ca. 10 Terassenhäusern a ca. 100 WE und rund 100 Reihenhäusern.
Wahrscheinlich kommen außerhalb dieses Bereichs noch viele WE dazu.
2012 war in meinem Terassenhaus ein Ausfall des Verteilers. Während der Reparatur meinte der Techniker, dass hier 15 Teilnehmer gemeldet sind.
Wenn man diese Zahlen etwa hochrechnet, kommt man schon auf einiges.
Trotzdem hatte ich nie Geschwindigkeitsprobleme mit meinen 50 Mbit.

Nachdem bei mir VDSL 50 verfügbar war, bin ich trotzdem aus Protest gewechselt.
Die haben etwas zu häufig Falschinformationen übermittelt bzw. einfach aufgelegt.

Mein VDSL läuft genau so reibungslos.
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Re: Würdet ihr Unitymedia 2play weiterempfehlen ?

Beitragvon zppln » 05.07.2015, 23:39

Hmmm... Interessant. Danke für die Info. Meine Nachbarschaft besteht hauptsächlich aus typischen Ein-und Zweifamilien Siedlungshäusern. Soviel ich weiß sind die alle in den 80ern von der Bundespost mit Kabelfernsehen beglückt worden. Es wäre nun interessant zu wissen - kann man irgendwelche Rückschlüsse auf die Segmentierung des Kabelnetzes anhand der Bebauung/Stadtplanung ziehen ? (Sowas wie "Ein Wohngebiet=Ein Segment") Falls das nämlich zutreffen würde, könnte ich mir durchaus vorstellen, dass mein Wohngebiet unterdurchschnittlich ausgelastet ist.

Aber das ist schon alles wilde Spekulation. :brüll:
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Re: Würdet ihr Unitymedia 2play weiterempfehlen ?

Beitragvon hajodele » 06.07.2015, 09:57

Das ist doch ein dynamischer Prozess:
Im Jahr x wurde eine CMTS für ein Gebiet Y dimensioniert und eingerichtet.
Solange sich in dem Gebiet nichts wesentliches ändert, wird sich da auch nichts tun, auch wenn sich die Speed im laufe der Jahre vervielfacht.
Eine reine Vermutung (weil es so prinzipiell in unserem Laden auch so geht):
Erst wenn ein gewisser Schwellenwert übeschritten wird, fängt man an, etwas zu unternehmen. Also Investionsantrag, Bestellung, usw. Für die Realisierung braucht es dann auch noch der entsprechenden Manpower.

Ich habe deshalb für mich eine These aufgestellt: Je mehr Land, desto gut Kabel (und desto schlecht DSL)

Meine Mutter wohnt in einem 2000-Seelen-Dorf. Also irgenwas mit 700 WE. Das Kabel kam auch in der 80er praktisch in jedes Haus. Den Einzigen "größeren" Bauboom gab es Anfang der 90er, in dem ein gemischtes Gewerbe-/Wohngebiet erschlossen wurde. DSL kannst du dort völlig vergessen (<2Mbit). Trotzdem höhre ich von meinen Schulkameraden kein Gebruddel zwecks Zuverlässigkeit und Geschwindigkeit.
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