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IPv6-Nutzung geschützt durch privaten Router überhaupt machb

In vielen Netzen von Unitymedia sind Internet und Telefonie bereits verfügbar.
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  • Kunden aus Baden-Württemberg können über die Rufnummer 0711 / 54 888 150 Hilfe bei allen Problemen in Anspruch nehmen.

IPv6-Nutzung geschützt durch privaten Router überhaupt machb

Beitragvon Ulimit » 31.05.2015, 12:36

Hallo liebes Forum,

hat es irgendjemand überhaupt schonmal geschafft, sein privates Netzwerk mit einem privaten Router hinter dem TC7200 so zu schützen, daß IPv6 darin möglich ist??

Ich teste gerade, ob ein neuer 3play-Zugang etwas für mich ist. Bislang sieht es nicht so aus, da sich IPv6 anscheinend nicht sicher hinter einem privaten Router betreiben oder erreichen lässt.

Überhaupt lassen sich IPv6-Adressen hinter dem TC7200-Router nur dann von außen erreichen, wenn man die IPv6-Firewall auf dem TC7200 komplett ausschaltet. Dann stehen aber alle direkt angeschlossenen Privatgeräte direkt per IPv6 offen im Internet (sofern sie IPv6-fähig sind, was zunehmend Standard ist) und müssten dann jeweils individuell geschützt werden.

Jeder halbwegs vernünftige Router hat heute auch eine konfigurierbare IPv6-Firewall an Board, die private Geräte dahinter schützen kann. Mit am flexibelsten sind OpenWrt-Router, aber selbst damit gelingt es (mir) nicht, IPv6-fähige PCs dahinter ins Internet zu bringen. Unter zahlreichen Verrenkungen bin ich bestenfalls immer nur soweit gekommen, daß der traceroute6 und ping6 über den OpenWrt-Router bis zum TC7200 gelangte, aber dann nicht mehr darüber hinaus.

Mein Fazit ist daher bis auf Weiteres, daß ich mit dem DS-lite von Unitymedia nichtmal IPv6-Adressen privat geschützt und unter eigener Kontrolle nutzen kann (geschweigedenn noch eine echte öffentliche IPv4-Adresse habe). Dann wäre das Internet endgültig zur Einbahnstrasse verkommen und ich habe ein falsches Produkt. :-(

Oder gibt es irgendwo eine Erfolgsgeschichte, die ich bisher übersehen habe?

LG
Ulimit
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Re: IPv6-Nutzung geschützt durch privaten Router überhaupt m

Beitragvon Leseratte10 » 31.05.2015, 17:05

Du brauchst einen OpenWRT-Router mit neuer Firmware und musst den im Betriebsmodus "IPv6-Relay" betreiben.

Andere Möglichkeiten führen bei DS-Lite zu nix. Sowohl die Firmware des TC7200 als auch die Firmware der 6320,6360,6490 ist, was die IPv6-Firewall angeht, fehlerhaft, sodass es momentan meines Wissens keine andere brauchbare Lösung gibt.
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Re: IPv6-Nutzung geschützt durch privaten Router überhaupt m

Beitragvon hajodele » 31.05.2015, 17:37

Das ist übrigens kein klassisches DS-Lite-Problem. Mit DS (also IPv4 +IPv6) steht man vor dem gleichen Problem.
Hier gibt es eine riesige Diskussion zum Thema: viewtopic.php?f=53&t=23008
Ein Providerwechsel wegen dieses Themas hilft deshalb nicht weiter.
hajodele
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Re: IPv6-Nutzung geschützt durch privaten Router überhaupt m

Beitragvon Ulimit » 31.05.2015, 18:47

Leseratte10 hat geschrieben:Du brauchst einen OpenWRT-Router mit neuer Firmware und musst den im Betriebsmodus "IPv6-Relay" betreiben.


:-) Genausoweit war ich schon, aber auch mit meinem OpenWrt-Router hinter dem TC7200 ist es bestenfalls zu schaffen, bis zum TC7200 aus meinem LAN per IPv6 zu routen. Ich habe auch noch nicht eine Schilderung im Netz gefunden, die weiter gekommen wäre. Ich habe sowohl mit OpenWRT Chaos Calmer RC1, als auch dem noch aktuellen Barrier Breaker keine Möglichkeit gefunden. Es gibt zur näheren Erläuterung auch nicht einen einzelnen Modus "IPv6-Relay", sondern es sind midestens drei Optionen, die sich in diesem Zusammenhang einzeln einstellen lassen:

Router Advertisement-Service: relay mode
DHCPv6-Service: relay mode
NDP-Proxy: relay mode

Obwohl "relay" nahelegt, daß requests auf dem OpenWrt nur "umgeschlagen" werden und dann vom TC7200 beantwortet werden, führen genau diese Einstellungen auf meinem Client-PC (hinter dem OpenWrt) zu nichts. Globale IPv6-Adressen von Unitymedia sind in dieser Betriebsart auf dem Client-PC dann nicht zu finden.

Vielmehr war der normale 'server mode' des DHCPv6-Servers der erfolgreichere. Damit werden IPv6-Adressen aus dem Bereich von Unitymedia an den Client-PC verteillt und sogar über den OpenWrt hinaus zum TC7200 geroutet. Aber ab dem TC7200 geht es eben nicht weiter :-(.

Ich vermute daher fast schon, daß die verstreuten Hinweise auf die Machbarkeit mit OpenWrt-Routern ein sich selbstverbreitender Mythos sind, da man damit normalerweise fast jedes Routing-Problem hinkriegen kann ;-)

Andere Möglichkeiten führen bei DS-Lite zu nix. Sowohl die Firmware des TC7200 als auch die Firmware der 6320,6360,6490 ist, was die IPv6-Firewall angeht, fehlerhaft, sodass es momentan meines Wissens keine andere brauchbare Lösung gibt.


... das sind zwei wichtige Gesichtspunkte:

* Lässt das DS-lite-Konstrukt von Unitymedia überhaupt IPv6-Adressen hinter nachgeschalteten Routern zu? Waren selbst unsaubere Versuche mit "relay modes" schonmal bei irgendjemand erfolgreich? Oder führt das prinzipiell bei DS-lite "zu nix".

* Ist die Firmware des TC7200 fehlerhaft, daß sie selbst bei deaktivierter "IPv6-Schutzfunktion" nicht transparent IPv6 routet? (Ich habe IPv6 auf dem TC7200 übrigens deaktiviert, damit ich aus dem Internet per ssh auf meinen OpenWrt-Router komme (WAN-seitig).
Zuletzt geändert von Ulimit am 31.05.2015, 19:01, insgesamt 3-mal geändert.
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Re: IPv6-Nutzung geschützt durch privaten Router überhaupt m

Beitragvon Ulimit » 31.05.2015, 18:57

hajodele hat geschrieben:Das ist übrigens kein klassisches DS-Lite-Problem. Mit DS (also IPv4 +IPv6) steht man vor dem gleichen Problem.
Hier gibt es eine riesige Diskussion zum Thema: viewtopic.php?f=53&t=23008
Ein Providerwechsel wegen dieses Themas hilft deshalb nicht weiter.


Mit echtem Dual-Stack aus IPv4 und IPv6 hätte man doch auch echtes Routing, warum sollte man damit nicht eigene IPv6-Adressen aus dem Internet ansprechen und selbst schützen können? Genau das ist doch der Sinn von IPv6? Kannst Du das noch etwas erläutern?
Für mich persönlich wäre es schon ein Kündigungsgrund, wenn ich von einem Provider weder öffentliche IPv6- noch IPv4-Adressen bereitgestellt bekomme, mit denen ich eigenverantwortlich umgehen kann. Genau für diesen Zweck wurden Provider doch irgendwann mal erfunden ;-)
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Re: IPv6-Nutzung geschützt durch privaten Router überhaupt m

Beitragvon hajodele » 31.05.2015, 20:17

Ulimit hat geschrieben:Mit echtem Dual-Stack aus IPv4 und IPv6 hätte man doch auch echtes Routing, warum sollte man damit nicht eigene IPv6-Adressen aus dem Internet ansprechen und selbst schützen können?

Das ist falsch oder unglücklich ausgedrückt: Dualstack bedeutet vollständiges IPv4 und vollständiges IPv6.
Für das IPv6 muss man das IPv4 völlig ignorieren.
Das IPv6 von UM ist genau so öffentlich wie das IPv6 der Telekom.
Beide haben eines gemeinsam: Privacy Extensions, die von den Datenschützern gefordert wird.
Dass man hier aktuell nicht weiterkommt ist wohl am ehesten den Routerherstellern geschuldet.
Das TC7200 ist natürlich dafür so was von nicht geeignet.

Les dich doch einfach mal in dem oben genannten Link ein.

P.S. Mit der Fritzbox 6360 ist mir noch eine halbwegs erfolgreiche Lösung zu RDP unter IPv6 eingefallen: viewtopic.php?f=90&t=29863
hajodele
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Re: IPv6-Nutzung geschützt durch privaten Router überhaupt m

Beitragvon Ulimit » 31.05.2015, 23:04

hajodele hat geschrieben:Das ist falsch oder unglücklich ausgedrückt: Dualstack bedeutet vollständiges IPv4 und vollständiges IPv6.
Für das IPv6 muss man das IPv4 völlig ignorieren.


Ok, IPv4 hatte ich bewusst schon außen vor gelassen, da es sowieso "unvollständig" ist, und es mir in diesem Thread nur noch darum ging, wie unvollständig IPv6 nun tatsächlich in DS-lite realisiert ist oder nicht. Ich sehe weiterhin keine Möglichkeit, die IPv6-Adressen von Unitymedia hinter einem privat-geschützten Router hinter dem fremden TC7200 zu benutzen.

Das IPv6 von UM ist genau so öffentlich wie das IPv6 der Telekom.


Daß globale IPv6-Adressen bei Unitymedia im Spiel sind, wird doch nicht bestritten, ist bei meinem DS-Lite-Zugang ja auch so. Nützt nur eben nicht viel.

Beide haben eines gemeinsam: Privacy Extensions, die von den Datenschützern gefordert wird.
Dass man hier aktuell nicht weiterkommt ist wohl am ehesten den Routerherstellern geschuldet.
Das TC7200 ist natürlich dafür so was von nicht geeignet.


Da bringst Du allerdings eine weiteren wichtigen Punkt, den ich bisher noch nicht ausreichend berücksichtigt hatte . Auch bei meinem Zugang scheinen sich die IPv6-Prefixe seitens des Providers sporadisch zu ändern, ich war mir dessen nur noch nicht 100%-ig sicher, da die langen IPv6-Adressen nicht ganz so leicht zu erfassen sind. Wenn man keinen festen oder zumindest quasistatischen IPv6-Prefix bei Unitymedia hat, erschwert das eine selbstbestimmte Nutzung von IPv6 ja nochmal mehr. :-/

Les dich doch einfach mal in dem oben genannten Link ein.

P.S. Mit der Fritzbox 6360 ist mir noch eine halbwegs erfolgreiche Lösung zu RDP unter IPv6 eingefallen: viewtopic.php?f=90&t=29863


Danke, für den Hinweis, nur hatte ich das Lesen bereits im Wesentlichen hinter mir und habe dort eben keine Lösungen, sondern auch nur dieselben ungelösten Probleme vorgefunden. Kann natürlich sein, daß ich was übersehen habe, aber eine Nutzung von IPv6 hinter einem privaten Router (der wiederum hinter einem TC7200) hängt, habe ich nirgendwo dokumentiert gesehen.

LG
Ulimit
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Re: IPv6-Nutzung geschützt durch privaten Router überhaupt m

Beitragvon SpaceRat » 01.06.2015, 17:41

Ulimit hat geschrieben:Wenn man keinen festen oder zumindest quasistatischen IPv6-Prefix bei Unitymedia hat, erschwert das eine selbstbestimmte Nutzung von IPv6 ja nochmal mehr. :-/

Jau, vermutlich haben die meisten Provider diesen Unfug ja auch gerade deshalb so begeistert aufgegriffen: Die angeblichen Datenschützer liefern die Ausrede für andauernde Server-Erschwernis als Steilvorlage, danke.

Für Deinen OpenWrt-Router heißt das, daß Du ein Script laufen lassen müßtest, welches regelmäßig das aktuell verkündete Präfix mit dem letzten Kenntnisstand vergleicht und bei einem Wechsel alle Firewall-Regeln neu schreibt.
Schön, gell?


Ulimit hat geschrieben:Danke, für den Hinweis, nur hatte ich das Lesen bereits im Wesentlichen hinter mir und habe dort eben keine Lösungen, sondern auch nur dieselben ungelösten Probleme vorgefunden. Kann natürlich sein, daß ich was übersehen habe, aber eine Nutzung von IPv6 hinter einem privaten Router (der wiederum hinter einem TC7200) hängt, habe ich nirgendwo dokumentiert gesehen.

Ich hab die Schätzchen sogar schon fertig konfiguriert verkauft :)

Die Abnehmer hatten zwar bisher alle Glasfaser (100 MBit/s symetrisch, optional 200 ... :) ), das ändert aber eigentlich nichts, zum Einrichten und Testen muß ich mir das "DS-lite" bzw. "CGN" ja auch erst simulieren.
Darauf, daß der OpenWrt-Router die Router-Advertisements und NDP-Geschichten durchreicht hat der vorgeschaltete Router ja praktisch keinen Einfluß.
Receiver/TV:
  • Vu+ Duo² 4xS2 / OpenATV 5.3@Samsung 50" Plasma
  • AX Quadbox HD2400 2xS2 / OpenATV 6.0@Samsung 32" TFT
  • 2xVu+ Solo² / OpenATV 6.0
  • DVBSky S2-Twin PCIe@SyncMaster T240HD (PC)
  • TechniSat SkyStar HD2@17" (2.PC)
Pay-TV: Schwarzfunk, Redlight Elite Mega HD, Brazzers, XXL, HD-, Sky
Fon: VF Komfort-Classic (ISDN), Siemens S79H+S1+Telekom Modula+Siedle DoorCom Analog@F!B 7390
Internet: UM 1play 100 / Cisco EPC3212+Linksys WRT1900ACS / IPv4 (UM) + IPv6 (HE)
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Re: IPv6-Nutzung geschützt durch privaten Router überhaupt m

Beitragvon Ulimit » 01.06.2015, 19:15

SpaceRat hat geschrieben:Für Deinen OpenWrt-Router heißt das, daß Du ein Script laufen lassen müßtest, welches regelmäßig das aktuell verkündete Präfix mit dem letzten Kenntnisstand vergleicht und bei einem Wechsel alle Firewall-Regeln neu schreibt.
Schön, gell?


Schöne neue Welt! Allerdings wäre das ständige Nachaktualisieren des IPv6-Netzes ja bereits der zweite Schritt, vor dem ersten. Solange schon mit dem aktuellen IPv6-Prefix keine Router-Kaskade möglich ist, ist alles spätere erstmal zweitrangig.

SpaceRat hat geschrieben:Ich hab die Schätzchen sogar schon fertig konfiguriert verkauft :)


... dann aber mal Butter bei die Fische, welche Release von OpenWrt hattest Du im Einsatz? Welche Relay-Mode Einstellungen hattest Du benutzt? (siehe mindestens die drei relay-Optionen aus meinem letzten Beitrag) ...

SpaceRat hat geschrieben:Die Abnehmer hatten zwar bisher alle Glasfaser (100 MBit/s symetrisch, optional 200 ... :) ), das ändert aber eigentlich nichts, zum Einrichten und Testen muß ich mir das "DS-lite" bzw. "CGN" ja auch erst simulieren.


... aber warte mal, das ist ja leider auch wieder ein anderer Plot, wir sprechen hier doch konkret von TC7200 und DS-lite am Kabel von Unitymedia. DS-lite könnte OpenWrt übrigens auch selber, ist ein wählbares WAN-Protocol. Aber wie ich es verstehe, hat man davon ohne integriertes Kabelmodem in seinem Privat-Router nichts.

SpaceRat hat geschrieben:Darauf, daß der OpenWrt-Router die Router-Advertisements und NDP-Geschichten durchreicht hat der vorgeschaltete Router ja praktisch keinen Einfluß.


Ist daraus zu schließen, daß Du RA und NDP auf relay-mode stehen hattest? Welches Router-Modell wäre auch hilfreich.

LG
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Re: IPv6-Nutzung geschützt durch privaten Router überhaupt m

Beitragvon SpaceRat » 01.06.2015, 21:50

Ulimit hat geschrieben:
SpaceRat hat geschrieben:Für Deinen OpenWrt-Router heißt das, daß Du ein Script laufen lassen müßtest, welches regelmäßig das aktuell verkündete Präfix mit dem letzten Kenntnisstand vergleicht und bei einem Wechsel alle Firewall-Regeln neu schreibt.
Schön, gell?

Schöne neue Welt!

Sag ich doch ;)

Was erwartest Du von Blurmany?
Eigentlich sollten solche Spirenzchen mit IPv6 ihr Ende haben: Genug Adressen für alle = statische Präfixe.


Ulimit hat geschrieben:
SpaceRat hat geschrieben:Ich hab die Schätzchen sogar schon fertig konfiguriert verkauft :)

... dann aber mal Butter bei die Fische, welche Release von OpenWrt hattest Du im Einsatz?

Das aktuellste "unstable", also z.B. "OpenWrt Chaos Calmer r44258".

Ulimit hat geschrieben:Welche Relay-Mode Einstellungen hattest Du benutzt? (siehe mindestens die drei relay-Optionen aus meinem letzten Beitrag) ...


Mal die relevanten Abschnitte zum Vergleichen:

network:
Code: Alles auswählen
config interface 'lan'
        option force_link '1'
        option type 'bridge'
        option proto 'static'
        option netmask '255.255.255.0'
        option ipaddr '192.168.99.1'
        option delegate '0'
        option ip6assign '64'
        option bridge 'true'
        option _orig_ifname 'eth1 wlan0 wlan1 tap0 wlan0 wlan1'
        option _orig_bridge 'true'
        option ifname 'radio0.network1 radio1.network1 eth1 tap0'

...

config interface 'wan'
        option ifname 'eth0'
        option _orig_ifname 'eth0'
        option _orig_bridge 'false'
        option proto 'static'
        option ipaddr '192.168.1.1'
        option netmask '255.255.255.0'
        option gateway '192.168.1.254'
        option dns '8.8.8.8 8.8.4.4'

config interface 'wan6'
        option ifname 'eth0'
        option proto 'dhcpv6'
        option reqaddress 'try'
        option peerdns '0'
        option dns '2001:4860:4860::8888 2001:4860:4860::8844'
        option reqprefix 'no'


Nicht über
Code: Alles auswählen
        option ipaddr '192.168.1.1'
        option gateway '192.168.1.254'

wundern.
Die Genexis-Glasfaser-Router sind halt so vorkonfiguriert, daß der Router am Ende des Subnets, also auf IP 192.168.1.254, liegt.
Das ist natürlich für das Drecknikotzlor DK7200 anzupassen, also z.B. auf
Code: Alles auswählen
        option ipaddr '192.168.1.10'
        option gateway '192.168.1.1'



dhcp:
Code: Alles auswählen
config dnsmasq
        option domainneeded '1'
        option boguspriv '1'
        option localise_queries '1'
        option rebind_protection '1'
        option rebind_localhost '1'
        option local '/lan/'
        option domain 'lan'
        option expandhosts '1'
        option readethers '1'
        option leasefile '/tmp/dhcp.leases'
        option resolvfile '/tmp/resolv.conf.auto'
        option authoritative '1'
        list rebind_domain 'lan'

config dhcp 'lan'
        option ra 'relay'
        option dhcpv6 'relay'
        option ndp 'relay'
        option start '100'
        option leasetime '12h'
        option limit '150'
        option interface 'lan'
        option force '1'

...

config odhcpd 'odhcpd'
        option maindhcp '0'
        option leasefile '/tmp/hosts/odhcpd'
        option leasetrigger '/usr/sbin/odhcpd-update'

config dhcp 'wan'
        option interface 'wan'
        option ignore '1'

config dhcp 'wan6'
        option dhcpv6 'relay'
        option ra 'relay'
        option ndp 'relay'
        option master '1'
        option interface 'wan'
        option ignore '1'
        option ra_management '1'


Ach ja:
Das Paket "dnsmasq" habe ich durch "dnsmasq-full" ersetzt.

Hardware: Archer C7


Ulimit hat geschrieben:
SpaceRat hat geschrieben:Die Abnehmer hatten zwar bisher alle Glasfaser (100 MBit/s symetrisch, optional 200 ... :) ), das ändert aber eigentlich nichts, zum Einrichten und Testen muß ich mir das "DS-lite" bzw. "CGN" ja auch erst simulieren.

... aber warte mal, das ist ja leider auch wieder ein anderer Plot, wir sprechen hier doch konkret von TC7200 und DS-lite am Kabel von Unitymedia.

Nicht wirklich anders.
Die Aufgabe ist beide Male, das vom Zwangsrouter angebiederte Subnet mit zu nutzen, statt ein eigenes anzufordern.

Zum Simulieren beim Einrichten klemme ich die Teile z.B. einfach hinter meinen Archer, so daß sie als WAN-IP eine private IPv4 sehen (Wie am Glasfaser-Router oder am TC7200 auch) und das vom Archer advertised Subnet durchreichen müssen.
Dabei spielt es keine Rolle, daß mein Archer eine öffentliche IPv4 als WAN-IPv4 hat und für IPv6 einen SixXS-Tunnel nutzt.

Die einzige Zusatzhürde beim DK7200 ist, daß das Mistding inzwischen auch Präfixe delegiert (Was der OpenWrt-Router natürlich dankbarer annimmt als ein Relay), dieses delegierte Präfix aber von außen nicht erreichbar ist.
Das hat aber nur die Auswirkung, daß an den Glasfaser-Teilen auch "hybrid" funktionieren würde (Fällt dann trotzdem auf relay zurück, da kein Präfix delegiert wird), beim DK7200 aber zwingend "relay" gesetzt werden muß, damit das fehlerhaft delegierte Präfix nicht genutzt wird.


Ulimit hat geschrieben:DS-lite könnte OpenWrt übrigens auch selber, ist ein wählbares WAN-Protocol. Aber wie ich es verstehe, hat man davon ohne integriertes Kabelmodem in seinem Privat-Router nichts.

Prinzipiell würde es durchaus funktionieren.
Mit funktionierender Präfix Delegation durch das TC7200 könnte man so den OpenWrt-Router wirklich die ganze Verbindung selber herstellen lassen.
Habe ich auch schon mal probiert, funktionierte aber nicht. Ich hatte wohl auch nicht viel Zeit.
Receiver/TV:
  • Vu+ Duo² 4xS2 / OpenATV 5.3@Samsung 50" Plasma
  • AX Quadbox HD2400 2xS2 / OpenATV 6.0@Samsung 32" TFT
  • 2xVu+ Solo² / OpenATV 6.0
  • DVBSky S2-Twin PCIe@SyncMaster T240HD (PC)
  • TechniSat SkyStar HD2@17" (2.PC)
Pay-TV: Schwarzfunk, Redlight Elite Mega HD, Brazzers, XXL, HD-, Sky
Fon: VF Komfort-Classic (ISDN), Siemens S79H+S1+Telekom Modula+Siedle DoorCom Analog@F!B 7390
Internet: UM 1play 100 / Cisco EPC3212+Linksys WRT1900ACS / IPv4 (UM) + IPv6 (HE)
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