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ipv6 Tunnel an ipv4 Anschluss - langsam

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Re: ipv6 Tunnel an ipv4 Anschluss - langsam

Beitragvon SpaceRat » 14.03.2015, 17:40

JurgenS hat geschrieben:Gute Idee. Ich habe dazu beide gleichartige Export-Dateien (6490 und 6360) miteinander verglichen um einen Ansatzpunkt zu finden an welchen Punkten sie sich unterscheiden. Alles was nach Firewall oder MTU oder so aussieht ist aber gleich eingestellt.

Es geht ja durchaus auch um das, was nicht drin bzw. auf Einstellungen a la "autodetect" steht.

Wenn Du mir sagst "Jetzt links abbiegen." biege ich links ab, wenn Du das gleiche meiner Frau sagst, biegt sie rechts ab, es sei denn, es wurde vorher die Einstellung "Meine Seite = links" vorgenommen.

Das gleiche kann ja auch in der Firmware passiert sein:
Wenn Du der 6360 sagst "Erkenne die MTU selber" dann kommt sie wohl auf 1480, die 6490 womöglich nur auf 1280.
Oder es gibt Unterschiede zwischen den Profilen für 100 und 200 MBit/s, die man aber evtl. durch bestimmte feste Vorgaben in der Fritz!Box kompensieren kann ...

Irgendwas nach der Art ...

JurgenS hat geschrieben:Bliebe also nur blindes herumstochern...

Richtig.

Ich kann da nicht viel machen, ich habe keinen Zugriff auf einen Anschluß mit 200 MBit/s und IPv4.
Ich kann nur Vergleichswerte vom 100/10er Profil liefern und da kommt für IPv4 folgendes raus:
Code: Alles auswählen
root@Pi ~ # i=1360; while ping -s $i -M do -nc1 82.135.16.28 >/dev/null; do i=$((i+1)); done; echo $((i-1+8))
1480


Wenn beim 200er Profil auf der 6490 schon für IPv4 etwas anderes herauskommt, könnte es sinnvoll sein hier mal damit rumzuspielen, den Wert 1480 vorzugeben und den MTU-Test zu wiederholen.
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Re: ipv6 Tunnel an ipv4 Anschluss - langsam

Beitragvon Conan179 » 15.03.2015, 00:32

Wen es von inntresse ist, hier 120mbit, DS-lite
Code: Alles auswählen
root@Raspberry:~# i=1360; while ping -s $i -M do -nc1 82.135.16.28 >/dev/null; do i=$((i+1)); done; echo $((i-1+8))
1440
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Re: ipv6 Tunnel an ipv4 Anschluss - langsam

Beitragvon SpaceRat » 15.03.2015, 00:38

Conan179 hat geschrieben:Wen es von inntresse ist, hier 120mbit, DS-lite
1440

Ne, ist es in dem Fall nicht.

DS-lite ist ja quasi genau das Umgekehrte dessen, was hier im Thread Thema ist.
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Re: ipv6 Tunnel an ipv4 Anschluss - langsam

Beitragvon Conan179 » 15.03.2015, 00:39

tja war ein versuch wert.
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Re: ipv6 Tunnel an ipv4 Anschluss - langsam

Beitragvon Fabricio75 » 15.03.2015, 11:06

IPV4 und 200er Leitung, frage mich warum da ein noch kleinerer und vor allem krummer Wert rauskommt:

Code: Alles auswählen
root@Raspberry:~# i=1360; while ping -s $i -M do -nc1 82.135.16.28 >/dev/null; do i=$((i+1)); done; echo $((i-1+8))
1367
Zuletzt geändert von Fabricio75 am 15.03.2015, 11:18, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: ipv6 Tunnel an ipv4 Anschluss - langsam

Beitragvon SpaceRat » 15.03.2015, 11:11

Fabricio75 hat geschrieben:IPV4 und 200er Leitung, frage mich warum da ein noch kleinerer und vor allem krummer Wert rauskommt:

Code: Alles auswählen
root@Raspberry:~# i=1360; while ping -s $i -M do -nc1 82.135.16.28 >/dev/null; do i=$((i+1)); done; echo $((i-1+8))
1367


Krumm ist der Wert, weil schon der Startwert zu hoch ist, d.h. die MTU liegt noch unter 1360 ...

Mach mal
Code: Alles auswählen
i=1240; while ping -s $i -M do -nc1 82.135.16.28 >/dev/null; do i=$((i+1)); done; echo $((i-1+8))


Und damit wäre mein nächster Schritt:
1. pro-forma-Ermittlung der MTU ... so niedrig kann die aber eigentlich nicht wirklich sein ...
2. In der .export nachgucken, wo die MTU der Internet-Verbindung (IPv4) vorgegeben wird und dort 1480 einsetzen
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Re: ipv6 Tunnel an ipv4 Anschluss - langsam

Beitragvon Fabricio75 » 15.03.2015, 12:54

Ich glaube wir müssen nochmal von vorn anfangen da der Test vermutlich aufgrund des fehlenden "echten" Linux nicht korrekt funktioniert. Ich habe jetzt mal wie folgt getestet und bin bis 1472 (soweit ich weiß muss man noch 28 Bytes addieren) und käme somit auf eine max. MTU von 1500. Sobald ich mit 1473 teste kommt die Meldung, dass das Paket fragmentiert werden müsste:

Code: Alles auswählen
ping -f -l 1472 82.135.16.28

Ping wird ausgeführt für 82.135.16.28 mit 1472 Bytes Daten:
Antwort von 82.135.16.28: Bytes=1472 Zeit=26ms TTL=244
Antwort von 82.135.16.28: Bytes=1472 Zeit=29ms TTL=244
Antwort von 82.135.16.28: Bytes=1472 Zeit=40ms TTL=244
Antwort von 82.135.16.28: Bytes=1472 Zeit=29ms TTL=244

Ping-Statistik für 82.135.16.28:
    Pakete: Gesendet = 4, Empfangen = 4, Verloren = 0
    (0% Verlust),
Ca. Zeitangaben in Millisek.:
    Minimum = 26ms, Maximum = 40ms, Mittelwert = 31ms


Dann habe ich mir die Export angeschaut.

Im Abschnitt ar7cfg:

Code: Alles auswählen
mtu_cutback_mode = mtumode_auto;
mtu_cutback = 1500;


und im Abschnitt IPV6 (den SIXXS Tunnel habe ich derzeit nicht aktiviert):
Code: Alles auswählen
use_fixed_mtu = yes;
fixed_mtu = 1500


Im IPV6 Abschnitt variiert der Wert entsprechend sobald ich ihn übers Webinterface ändere und wieder exportiere, im Abschnitt ar7cfg bleibt es immer auf auto und 1500 stehen.

Hilft das weiter?

Ich denke einen geänderten MTU Wert für IPV4 (Abschnitt ar7cfg) wird die Box nicht übernehmen, solange mtumode_auto drin steht, ich weiß aber nicht wie der Wert für manuell lautet.
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Re: ipv6 Tunnel an ipv4 Anschluss - langsam

Beitragvon Fabricio75 » 15.03.2015, 14:06

Habe jetzt mal die max MTU per IPV6 (SIXXS Tunnel aktiviert) ermittelt. Die Minimum MTU bei SIXXS ist ja mit 1280 angegeben, allerdings funktioniert der IPV6 ping, ich habe heise.de genommen, erst ab 1232, sobald ich höher gehe kommt eine Zeitüberschreitung.

Per IPV4 ping auf 82.135.16.28 bin ich mit einer MTU von 1500 erfolgreich.

PS: ich kann die MTU für ipv4 in der Fritzbox eh nicht anpassen, weil ich die geändert Export nicht mehr einlesen kann. Übers Webinterface kann ich den kleinsten Wert 1280 wählen.
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Re: ipv6 Tunnel an ipv4 Anschluss - langsam

Beitragvon Andreas1969 » 15.03.2015, 14:11

So, habe jetzt mal ausgelesen:
Fritz 6360 mit 100/5 IPV4 Anschluß mit funktionierenden SIXXS-Tunnel und
Fritz 6490 mit 200/10 IPV4 Anschluß mit nicht funktionierenden SIXXS-Tunnel
Konnte dies tun, da ich 2 Anschlüsse bei UM an 2 Standorten mit den beiden Fritz-Boxen habe.
Die MTU usw. unterscheiden sich jedenfalls nicht.
In der Export-Config ist mir jedoch ein Unterschied in der SIXXS Einstellung aufgefallen:

Fritz 6360:
ip6_static_cfg {
prefix = ::;
prefixlen = 56;
wan_use_firstprefix = yes;
wan_prefix = ::;
wan_ifid_automatic = yes;
wan_ifid = ::;
wan_dns1 = ::;
wan_dns2 = ::;
}
he {
update_server = "ipv4.tunnelbroker.net";
tunnel {
popaddr = 0.0.0.0;
local = ::;
remote = ::;
prefix = ::;
prefixlen = 0;
}
}
firewall {
enabled = yes;
exposed_host = no;
ping6_allowed = no;
rules = "TCP 8089", "TCP 443", "TCP 21";
}
aftr = ::;
}

Fritz 6490:
ip6_static_cfg {
prefix = ::;
prefixlen = 56;
wan_use_firstprefix = yes;
wan_prefix = ::;
wan_ifid_automatic = yes;
wan_ifid = ::;
wan_dns1 = ::;
wan_dns2 = ::;
}
he {
update_server = "ipv4.tunnelbroker.net";
tunnel {
popaddr = 0.0.0.0;
local = ::;
remote = ::;
prefix = ::;
prefixlen = 0;
}
}
firewall {
enabled = yes;
exposed_host = no;
ping6_allowed = no;
rules = "TCP 443", "TCP 21";
}
aftr = ::;
manual_aftrfqdn = "";
use_gw_as_pcpserver = no;
pcpserver_supports_rfc7220 = no;
}

In der 6490 steht hinter aftr = ::; noch folgender Eintrag:
manual_aftrfqdn = "";
use_gw_as_pcpserver = no;
pcpserver_supports_rfc7220 = no;

In der 6360 gibt es diesen zusätzlichen Eintrag nicht.

Vielleicht ist dies ja der Ansatz.
Kann das ev. mal jemand gegenchecken ?
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Re: ipv6 Tunnel an ipv4 Anschluss - langsam

Beitragvon Fabricio75 » 15.03.2015, 14:15

Andreas1969 hat geschrieben:In der 6490 steht hinter aftr = ::; noch folgender Eintrag:
manual_aftrfqdn = "";
use_gw_as_pcpserver = no;
pcpserver_supports_rfc7220 = no;

Vielleicht ist dies ja der Ansatz.
Kann das ev. mal jemand gegenchecken ?


Kann ich bei meiner 6490 bestätigen. Habe den Eintrag ebenfalls wie du geschrieben hast.
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