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Wechsel von Telekom zu Unitymedia - Telefondosen weiter nutz

In vielen Netzen von Unitymedia sind Internet und Telefonie bereits verfügbar.
Wichtig:
  • Kunden aus Hessen und Nordrhein-Westfalen können über die Rufnummer 0221 / 466 191 00 Hilfe bei allen Problemen in Anspruch nehmen.
  • Kunden aus Baden-Württemberg können über die Rufnummer 0711 / 54 888 150 Hilfe bei allen Problemen in Anspruch nehmen.

Re: Wechsel von Telekom zu Unitymedia - Telefondosen weiter

Beitragvon Dietzen » 17.01.2015, 16:16

Ok, heißt das, die Verkabelung läuft nicht so:
Kabelanschluss im Keller --> (Koax-Kabel) --> FritzBox
sondern so:
Kabelanschluss im Keller --> (Koax-Kabel) --> MultiMediaDose --> (Koax-Kabel) --> FritzBox ?

Noch eine andere Frage:
Wir hatten hier früher mal Kabelfernsehen, dass ist aber bestimmt an die 20 Jahre her. Anbieter war damals glaube ich auch die Telekom. Irgendwann hat mein Vater den Kabelvertrag gekündigt und seitdem läuft TV über Satellit. Unser Kabelanschluss wurde daraufhin verplombt/versiegelt (wenn ich mich richtig erinnere). Ist diese Versiegelung ein Problem, wenn ich nun zu Unitymedia wechseln will?
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Re: Wechsel von Telekom zu Unitymedia - Telefondosen weiter

Beitragvon tokon » 17.01.2015, 16:38

Dietzen hat geschrieben:Ist diese Versiegelung ein Problem, wenn ich nun zu Unitymedia wechseln will?

Der Techniker, der zu dir kommt ist ja berechtigt das Siegel zu entfernen. Das Netz gehört mittlerweile UM und nicht mehr der Telekom bzw. Post.
2play PLUS 120/ISDN * FB6360 (FRITZ!OS 06.50) * Auerswald 5020 VoIP * ASUS RT-N66U als AP
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Re: Wechsel von Telekom zu Unitymedia - Telefondosen weiter

Beitragvon Dietzen » 18.01.2015, 14:12

Mit den Telefonen kann ich das glaube ich doch anders machen. Von den 3 hier benutzten Telefonen sind 2 schnurlose DECT-GAP Telefone (beide Panasonic, KX-TG2521G und KX-TG7321G). Diese können doch dann ohne Kabelverbindung an der FritzBox angemeldet werden, oder? Bisher sind die beiden Basis-Stationen per Kabel an den Telefondosen angeschlossen, dies kann mit der FritzBox einfach entfallen?

Dann könnte ich mir also doch die momentan verwendete TK-Anlage (Eumex 400) sparen, oder? Oder was meint ihr wäre der bessere Weg?
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Re: Wechsel von Telekom zu Unitymedia - Telefondosen weiter

Beitragvon un1que » 18.01.2015, 15:33

Ich weiß nicht, wie es mit deinen Modellen aussieht, aber bei meinem Panasonic Mobilteil per DECT angeschlossen, kannst du alles außer einfach nur telefonieren vergessen. Es funktioniert weder der Zugriff auf das Telefonbuch der FB, noch die Rufnummernanzeige des anrufenden.
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Re: Wechsel von Telekom zu Unitymedia - Telefondosen weiter

Beitragvon M@rtin » 18.01.2015, 21:37

Zu dem Thema kann ich Folgendes besteuern:
- Bin auch vor 1,5 Jahren von der Telekom zu UM gewechselt.
- Telefon-, als auch Kabel-Hauptübergabepunkt (HÜP) im Keller, nur in 2 verschiedenen Räumen
- TK-Anlage für 3 ISDN und 2 analoge Telefon im Keller neben dem Telekom-HÜP. Telefon auf 3 Ebenen im Haus verteilt.
- Fritzbox neben die TK-Anlage an die Wand "genagelt" und vom UM-Techniker Coax-Kabel vom Nebenraum ziehen lassen und dort anschließen lassen
- Fritzbox ist mit ISDN-Kabel mit der TK-Anlage verbunden und somit alle Telefone weiter nutzbar
- Fritzbox ist mit LAN-Kabel mit 2. Router im Arbeitszimmer im 1.OG verbunden, der dann das Netz per LAN und WLAN aufspannt. Letzteres ist nicht nötig, aber es handelt sich um einen LANCOM mit frei konfigurierbaren "richtigen" Firewall und bietet daher mehr Sicherheit und weiteren Funktionen, die man bei Konsumer-Modellen selten findet.
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Re: Wechsel von Telekom zu Unitymedia - Telefondosen weiter

Beitragvon Dietzen » 19.01.2015, 22:09

M@rtin hat geschrieben:- Telefon-, als auch Kabel-Hauptübergabepunkt (HÜP) im Keller, nur in 2 verschiedenen Räumen
- TK-Anlage [...] im Keller neben dem Telekom-HÜP. Telefon auf 3 Ebenen im Haus verteilt.

Genau so sieht das bei mir auch aus.

- Fritzbox neben die TK-Anlage an die Wand "genagelt" und vom UM-Techniker Coax-Kabel vom Nebenraum ziehen lassen und dort anschließen lassen
- Fritzbox ist mit ISDN-Kabel mit der TK-Anlage verbunden und somit alle Telefone weiter nutzbar

So soll es sein, ausser dass ich die Fritzbox nicht im Keller neben der TK-Anlage haben möchte sondern im 1.OG. Dafür muss ein Koax-Kabel vom TV-Kabelanschluss ins 1. OG gelegt werden.

Soweit alles gut (hoffe ich), nun muss noch die Fritzbox mit der Eumex 400 verbunden werden. Und da habe ich noch nicht ganz verstanden, wie! Meine momentane Verkabelung sieht so aus: (ist eine einfache Skizze schnell mit Paint zusammengeklatsch, ich hoffe es reicht aus)
Bild

Die Kabel, die nach unten gehen, "verschwinden" alle im Keller in der Decke und gehen irgendwo hin, ab da kann ich es halt nicht mehr nachvollziehen wohin die gehen. EINES davon wird zur Dose im 1. OG führen, an die der momentane Speedport-Router hängt. Ich vermute, das wird das Kabel sein, was vom DSL-Anschluss des Splitters abgeht?

Meine Gedanke ist der: ich ziehe dieses Kabel aus dem Splitter raus und stecke es in den T-ISDN-Port der Eumex 400 (durch die rote Linie im Bild dargestellt). Der Speedport wird dann durch die Fritzbox ersetzt und das eben genannte Kabel kommt in den S0-Port. Fertig.

Wirklich fertig??? Würde das so funktionieren?

Gruß
Dietzen
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Re: Wechsel von Telekom zu Unitymedia - Telefondosen weiter

Beitragvon M@rtin » 20.01.2015, 20:32

Das Problem, ich kann nicht wissen, welche Kabel verlegt wurden. Sicher ist aber, dass das Kabel, dass die Fritzbox mit der TK-Anlage verbinden soll, 4 Adern haben muss. Deine Leitung, die vom Splitter zum Router geht, hat möglicherweise nur 2 Adern, denn mehr werden da nämlich nicht gebraucht. Und was ist mit den anderen Kabeln, die von der Eumex abgehen? Die analogen Anschlüsse sind auch immer nur 2-adrig. Allerdings kann es sein, dass die Kabel dennoch 4-adrig sind.

Notfalls musst du neben dem Coax-Kabel auch ein 4-adriges, oder besser gleich ein 8-adriges CAT5 oder 6 oder 7 Kabel verlegen lassen. Das übernimmt natürlich UM nicht. Und wenn der Aufwand für das Coax-Kabel vom Keller ins 1.OG aufwendig wird, wird auch UM das nicht umsonst machen. Alternativ lässt du die Fritzbox auch im Keller aufstellen und lässt dir ein CAT-Kabel ins 1.OG legen und stellst dort einen Switch auf.

Und noch ein Rat: wenn du schon Kabel kreuz und quer durchs Haus legen lässt, dann lieber eins mehr als zu wenig. Der Aufwand ist gleich, der Materialwert nur unwesentlich mehr. Und aus Erfahrung kann ich sagen, es fehlt immer ein Kabel (CAT-Kabel!) Das Kabel kann als Netzwerkkabel oder auch als ISDN-Kabel oder auch für analoge Telefone genutzt werden.

Wenn du in solchen Sachen nicht so fit bisst, würde ich jemanden vor Ort beauftragen, die notwendigen Netzwerkkabel und Dosen zu legen, und zwar noch bevor du UM beauftragst, damit im Falle der Umstellung es schnell geht. UM ist nämlich ganz fix von Beauftragung zum Ausführung. Bei mir waren es 2 Tage!

Noch ein Hinweis: Splitter und NTBA kommen weg!
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Re: Wechsel von Telekom zu Unitymedia - Telefondosen weiter

Beitragvon Dietzen » 25.01.2015, 17:29

Das Kabel vom Splitter zum Router ist Cat5e, das hat doch 8 (4x2) Adern, oder?
Bild

Bei den 2 Kabeln, die von der Eumex-TK-Anlage zu den Telefondosen gehen (vermutlich), steht leider nichts dran, scheint mir aber auch 4x2 Adern zu sein:
Bild

Und noch ein Foto von der ganzen Telekom-Anlage:
Bild

Das müsste doch passen, oder? Dann müsste nur ein Coax-Kabel vom Keller ins 1. OG gelegt werden. Kann ich von dem UM-Techniker wohl erwarten, dass er eine Bohrmaschine in die Hand nimmt und durch Wände/Decken bohrt? Oder sollte ich das vorab von jemandem machen lassen? (wenn ich ne Bohrmaschine in die Hand nehmen und hier rumfräsen würde, würde wahrscheinlich das Haus einstürzen :D )
Dietzen
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Re: Wechsel von Telekom zu Unitymedia - Telefondosen weiter

Beitragvon M@rtin » 25.01.2015, 22:19

Wenn das Kabel, dass den S0-Bus der Fritzbox mit dem S0-Bus der TK-Anlage verbinden soll, das Cat5-Kabel ist, dann geht das. Dann müsste also das Coax-Kabel durchs Haus gelegt werden. Ich vermute aber, dass UM bei zu hohem Aufwand für die Arbeiten das Verlegen ablehnt bzw. die Mehrkosten dir in Rechnung stellen wird. Die Techniker sind angehalten, den günstigsten Punkt für die Bereitstellung von Telefon und Internet dem Kunden einzurichten. Alles was darüber hinaus geht, ist Sache des Kunden.

Das, was machbar ist, musst du letztendlich mit dem Techniker ausmachen. Problem nur, je komplexer der Auftrag, desto mehr Schwierigkeiten und Ärger kann das heraufbeschwören. Das sagt mir mein Bauchgefühl...

Tipp: Mit dem Techniker alles besprechen und zuvor schon das Coax-Kabel selbst verlegen. Wenn der Techniker das nur anschließen und einpegeln muss, ist eher bereit für die Lösung.
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Re: Wechsel von Telekom zu Unitymedia - Telefondosen weiter

Beitragvon Dietzen » 01.02.2015, 18:15

Hi,

am 10.02 kommt der UM-Techniker. Da das Verlegen eines Coax-Kabels vom Keller ins 1. OG doch ziemlich aufwändig wäre, werde ich doch die FritzBox zunächst im Keller aufstellen lassen. Ich sehe dabei nur das Problem, dass dann der WLAN-Empfang im 1. OG und erst recht im Dachgeschoss wohl nicht berauschend sein wird.

Daher möchte ich das WLAN-Signal verstärken. Wie stelle ich das am Besten an?
Da bereits in LAN-Kabel (Cat5e) vom Keller ins 1. OG liegt, möchte ich keinen WLAN-Repeater verwenden, der ja nur das vorhandene WLAN-Signal auffangen und verstärken würde. Man könnte doch einen zweiten WLAN-Router kaufen, ihn im 1. OG aufstellen und die beiden Router mit dem LAN-Kabel verbinden, oder? Könntet ihr mir einen Router empfehlen? Vielleicht die FritzBox 3272 (http://www.amazon.de/AVM-FRITZ-Router-Gigabit-LAN-Server/dp/B00C5VASMC/ref=sr_1_2?ie=UTF8&qid=1422806083&sr=8-2&keywords=fritzbox)?
Ich habe aber gelesen (http://www.technikaffe.de/anleitung-48-2_w_lan_router_in_einem_haus_verbinden), dass dafür ein Cat 6 oder 7 Kabel nötig wäre, stimmt das?
Oder würdet ihr einen anderen Weg gehen, um das WLAN-Signal zu verstärken?

Und wegen der DECT-Telefone: Wird das wohl funktionieren, wenn die UM-FritzBox im Keller steht und ein DECT-Telefon im Dachgeschoss benutzt werden soll? Reicht die Reichweite dafür?
Dietzen
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