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Ubee evw3226 + Asus RT-AC66U Router ... kein IPv6?

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Ubee evw3226 + Asus RT-AC66U Router ... kein IPv6?

Beitragvon vinu.snake » 08.01.2015, 22:33

Hallo zusammen ... ich bin wie viele andere auf den neuen 2play120plus umgestiegen und meiner fritzbox wurde der Dienst verweigert m(leider).

Die Ubee EVW3226 hat eine misserable Wlan-Sendungleistung und da ich in meiner Mietwohnung kein kabel legen kann bin ich auf Wlan angewiesen ... was mit der Fritzbox zuvor einwandfrei funktionierte.
Da ich nicht einsehe 5 Eurp extra zu zahlen für eine Fritzbox die immoment 6360 die gleiche alte technik hat wie meien 6340 habe ich mir den Testsieger - Asus RT-AC66U Router gekauft aber habe da ein kleines Problem...

Nun habe ich an der Ubee Box das Wlan deaktiviert und den Asus Router nach selbstführendem Setup eingestellt.

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dann noch den IPV6 aktiviert

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Neustart des Asus routers .. aber er erkennt nicht das ganze IPV6

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Habe noch eine statische ip eingestellt da ich dachte es liegt daran aber das war es nicht ...
Firmware neu aufgesetzt und alles neu eingestellt auch nix ...
Blockiert die Ubee Box da etwas? der Router ist ja ganz normal als Lan Client aufgeführt .. warum bekommt der keine IPV6 daten?

kann mir da jemand helfen .. habe ich etwas übersehen?

danke mfg
vinu.snake
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Re: Ubee evw3226 + Asus RT-AC66U Router ... kein IPv6?

Beitragvon Leseratte10 » 09.01.2015, 06:48

Er bekommt ja Client-Daten - eine WAN IPv6 Adress.

Er bekommt nur kein weiteres Subnet zum verteilen, weil das Ubee kein Prefix delegiert.
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Re: Ubee evw3226 + Asus RT-AC66U Router ... kein IPv6?

Beitragvon tokon » 09.01.2015, 08:11

Hast du denn meinen Vorschlag schon probiert:
http://forum.kabelbw.de/viewtopic.php?p=242205#p242205
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tokon
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Re: Ubee evw3226 + Asus RT-AC66U Router ... kein IPv6?

Beitragvon vinu.snake » 09.01.2015, 14:38

Leseratte10 hat geschrieben:Er bekommt ja Client-Daten - eine WAN IPv6 Adress.

Er bekommt nur kein weiteres Subnet zum verteilen, weil das Ubee kein Prefix delegiert.


Das bedeutet die Ubee Box gibt das nicht frei? verstehe nicht ganz weil der Router wird ja als ganz normaler Lan teilnehmer gelistet bei der Ubee box somit sollte er ja auch die ganzen daten bekommen wie ein PC oder?

tokon hat geschrieben:Hast du denn meinen Vorschlag schon probiert:
http://forum.kabelbw.de/viewtopic.php?p=242205#p242205


Ja habe den AP Modus getestet und da geht es beim ersten test ... aber da kann ich ja nicht alle funktionen nutzen die im "Wireless Router" Modus anwesend sind und er findet ja im RouterModus ein teil der IPv6 Adresse aber leider nicht komplett ... Oder ist diese Kombi nur im Ap Modus nutzbar?

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danke für eure Hilfe

mfg
vinu.snake
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Re: Ubee evw3226 + Asus RT-AC66U Router ... kein IPv6?

Beitragvon SpaceRat » 09.01.2015, 18:25

vinu.snake hat geschrieben:da ich in meiner Mietwohnung kein kabel legen kann bin ich auf Wlan angewiesen ...

Wieso nicht?
Sind die Wände in Mietwohnungen etwa aus gehärtetem Werkzeugstahl und damit nicht durchbohrbar?

Das 500g-Säckchen Gips (Im Baumarkt zum Preis eines 30kg-Sackes Rotband vom Großhandel zu erstehen), mit dem man als anständiger Mieter beim Auszug vor dem Anstrich die Dübellöcher von Bilderhaken, Regalen, etc. zumacht, reicht auch locker noch für ein oder zwei Löcher, durch die man Netzwerkkabel gezogen hat.

Ich finde es immer wieder interessant, daß es nur zwei Arten von Mietern zu geben scheint:
Die, die die Wohnung bei Auszug grundsätzlich als Ruine hinterlassen einerseits ...
... und ...
... diejenigen, die sich nicht einmal trauen die gemietete Sache auch zu benutzen, andererseits.


vinu.snake hat geschrieben:Ja habe den AP Modus getestet und da geht es beim ersten test ... aber da kann ich ja nicht alle funktionen nutzen die im "Wireless Router" Modus anwesend sind

Irgendeinen Tod stirbt man immer.

Drei Optionen:
  • Als Access Point benutzen und volle IPv6-Konnektivität haben, dafür aber auf Features verzichten, die den Router-Modus voraussetzen
  • Als Router benutzen und auf die IPv6-Konnektivität verzichten (Was zunehmend zum Problem werden wird)
  • Statt eines Routers eine (Hardware-)Firewall verwenden. Auch geeignet sind dafür OpenWrt-Router, die laufen dann für IPv6 als reine Firewall.
    Problem: Ungleich schwieriger zu administrieren als herkömmliche Plastikrouter/Access Points
Receiver/TV:
  • Vu+ Duo² 4xS2 / OpenATV 5.3@Samsung 50" Plasma
  • AX Quadbox HD2400 2xS2 / OpenATV 6.0@Samsung 32" TFT
  • 2xVu+ Solo² / OpenATV 6.0
  • DVBSky S2-Twin PCIe@SyncMaster T240HD (PC)
  • TechniSat SkyStar HD2@17" (2.PC)
Pay-TV: Schwarzfunk, Redlight Elite Mega HD, Brazzers, XXL, HD-, Sky
Fon: VF Komfort-Classic (ISDN), Siemens S79H+S1+Telekom Modula+Siedle DoorCom Analog@F!B 7390
Internet: UM 1play 100 / Cisco EPC3212+Linksys WRT1900ACS / IPv4 (UM) + IPv6 (HE)
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Re: Ubee evw3226 + Asus RT-AC66U Router ... kein IPv6?

Beitragvon vinu.snake » 09.01.2015, 22:15

SpaceRat hat geschrieben:Wieso nicht? Sind die Wände in Mietwohnungen etwa aus gehärtetem Werkzeugstahl und damit nicht durchbohrbar?
Das 500g-Säckchen Gips (Im Baumarkt zum Preis eines 30kg-Sackes Rotband vom Großhandel zu erstehen), mit dem man als anständiger Mieter beim Auszug vor dem Anstrich die Dübellöcher von Bilderhaken, Regalen, etc. zumacht, reicht auch locker noch für ein oder zwei Löcher, durch die man Netzwerkkabel gezogen hat.

Ich finde es immer wieder interessant, daß es nur zwei Arten von Mietern zu geben scheint:
Die, die die Wohnung bei Auszug grundsätzlich als Ruine hinterlassen einerseits ...
... und ...
... diejenigen, die sich nicht einmal trauen die gemietete Sache auch zu benutzen, andererseits.


Ich wollte das Thema Kabel verlegen nicht weiter erörtern deswegn habe ich mich so ausgedrückt... der Kabelanschluss ist im Wohnzimmer hinter der Coach ich müsste das Kabel ca.12meter über 4 Ecken verlegen und dann durch die Wand bohren. Da ist das Loch in die Wand machen nicht das Problem sondern das ganze Kabel zu verlegen um die Ehefrau nicht zu verärgern. Da müsste ich alles in Kabelkanal verpacken und überstreichen das es nicht so auffällt und das dann alles wieder abreissen und wenn die Tapete dabei abreisst muss ich dann neu tapezieren ... und evtl Theater mit der Genossenschaft ... ne lieber nicht. Und in die Sockelleiste reinlegen geht auch nicht weil hier so flache angetackerte dran sind ... aber im Grunde hast du recht :)


SpaceRat hat geschrieben:Irgendeinen Tod stirbt man immer.

Drei Optionen:
  • Als Access Point benutzen und volle IPv6-Konnektivität haben, dafür aber auf Features verzichten, die den Router-Modus voraussetzen
  • Als Router benutzen und auf die IPv6-Konnektivität verzichten (Was zunehmend zum Problem werden wird)
  • Statt eines Routers eine (Hardware-)Firewall verwenden. Auch geeignet sind dafür OpenWrt-Router, die laufen dann für IPv6 als reine Firewall.
    Problem: Ungleich schwieriger zu administrieren als herkömmliche Plastikrouter/Access Points


Ok aber versetehe nicht ganz das im Routermodus der Asus nur die halbe IPv6 bekommt ,, nuja ok so wie ich das lese werde ich mich damit abfinden müssen
(oder es kommt vlt in Zukunft ein Firmwareupdate ...)
danke für deine Nachricht

mfg
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Re: Ubee evw3226 + Asus RT-AC66U Router ... kein IPv6?

Beitragvon SpaceRat » 09.01.2015, 22:43

vinu.snake hat geschrieben:Und in die Sockelleiste reinlegen geht auch nicht weil hier so flache angetackerte dran sind ... aber im Grunde hast du recht :)

Daß es aber auch sehr flaches Netzwerkkabel gibt, so wie dieses hier ist Dir aber schon klar?
Das kriegste notfalls unterm Teppich, hinter Sockelleisten, hinter Deckenleisten oder was auch immer verlegt.


vinu.snake hat geschrieben:Ok aber versetehe nicht ganz das im Routermodus der Asus nur die halbe IPv6 bekommt

Er kriegt eine einzige IPv6, so wie jeder andere normale Client (PC, ...) auch.
(Naja, temporäre und den ganzen Quatsch nicht mitgezählt, die könnte er sich aber auch noch holen).

Als Router braucht er aber ein ganzes Subnet, um auch seine Clients mit Adressen versorgen zu können (Die aus dem vorgelagerten Netz des TC7200/EVW3226 kann er ja nicht durchreichen, als Router soll er schließlich die Clients vom vorgeschalteten Netz trennen).

Das ist bei IPv4 an sich auch nicht anders, ohne ein eigenes Subnet kann der Router keine Clients mit Adressen versorgen.
Nur um jetzt nicht jedem Privatkunden auch wirklich ein Netz mit 256 Adressen zur Verfügung stellen zu müssen, damit er alle Geräte mit eigenen "echten" IPv4 versorgen kann, hat man die Krücke "NAT" erfunden, d.h. der Router nutzt ein Netz mit privaten IPs (Meist 192.168.x.y), die nicht Bestandteil des Internets sind.

Bei IPv6 ist diese Krücke normal nicht nötig, da es massig und genug IPv6-Adressen gibt und Du auch als Privatkunde genug davon kriegst (Abermilliarden), es scheitert hinter dem TC7200/EVW3226 nur eben halt an dem korrekten Bezug derselbigen.
Prinzipiell könnte man denselben Trick wie bei IPv4 auch bei IPv6 nutzen, d.h. der Router vergibt den Clients dann Adressen aus dem Präfix fd00::/8 und NATted das dann auf seine eigene richtige IPv6. Die Werkzeuge dafür existieren, sie werden nur in einfachen Routern nicht implementiert, weil bei korrekter Adressvergabe durch den Provider unnötig.
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Re: Ubee evw3226 + Asus RT-AC66U Router ... kein IPv6?

Beitragvon vinu.snake » 10.01.2015, 00:13

ok danke für deine Meinung und die Infos ...

So wie ich das jetzt verstanden habe kann die Ubee box das IPv6 nicht komplett weitergeben das der Router das weiter verwaltet... Mit einem anderen Modem vorm Asus würde es dann gehen? (Den funktionierenden AP-Modus mal ausgeklammert)

mfg
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Re: Ubee evw3226 + Asus RT-AC66U Router ... kein IPv6?

Beitragvon Leseratte10 » 10.01.2015, 09:51

Nein, denn das Problem liegt an dem Ubee-Schrottrouter.

Wenn du IPv6 nutzen willst, musst du wohl den Asus als AP laufen lassen.
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Re: Ubee evw3226 + Asus RT-AC66U Router ... kein IPv6?

Beitragvon vinu.snake » 10.01.2015, 22:04

Ok - also wäre es möglich aber die Ubee kann es nicht ... vielen dank an alle für die Infos ...

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