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Routerzwang bleibt

In vielen Netzen von Unitymedia sind Internet und Telefonie bereits verfügbar.
Wichtig:
  • Kunden aus Hessen und Nordrhein-Westfalen können über die Rufnummer 0221 / 466 191 00 Hilfe bei allen Problemen in Anspruch nehmen.
  • Kunden aus Baden-Württemberg können über die Rufnummer 0711 / 54 888 150 Hilfe bei allen Problemen in Anspruch nehmen.

Re: Routerzwang bleibt

Beitragvon Dinniz » 03.04.2015, 01:06

Pssssst
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Re: Routerzwang bleibt

Beitragvon mauszilla » 03.04.2015, 09:16

Trotz allem sollten die Herren da mal klar Tacheles reden und diverse Dinge richtig beim Namen nennen.
Es gibt schon einen gewaltigen Unterschied zwischen Router und Modem. Wenn sie dies einmal erkennen könnte man durchaus das Modem als Übergabepunkt behalten. Derzeit wollen sie es ja dahingehend ändern, das die Dose in der Wand der Übergabepunkt wäre.

Manipulationen und somit Störungen sind immer Möglich. Das diese nicht legal sind ist ja mal Irrelevant.
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Re: Routerzwang bleibt

Beitragvon Joerg » 03.04.2015, 11:37

Bleibt die Tatsache, dass viele Billigrouter auch 2015 noch nicht mit IPv6 + DSLite klarkommen. Allein das wird zu einem deutlichen Anstieg des Supportaufwandes führen...

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Re: Routerzwang bleibt

Beitragvon mauszilla » 03.04.2015, 11:49

Welcher Supportaufwand für selbst gekaufte Router? Selbst gekauft kein Support oder Kostenpflichtig.
Wer keine Ahnung von der Materie hat kann je weiterhin freiwillig die komplette Hardware von UM nehmen mit Support. Nur sollten nicht alle dazu gezwungen werden.
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Re: Routerzwang bleibt

Beitragvon hajodele » 03.04.2015, 11:57

Joerg hat geschrieben:Bleibt die Tatsache, dass viele Billigrouter auch 2015 noch nicht mit IPv6 + DSLite klarkommen. Allein das wird zu einem deutlichen Anstieg des Supportaufwandes führen...

Warum? Diese Geräte gehören wirklich nicht zum Support des Providers.
Wir hatten erst im Spätjahr einen Ähnlichen Fall mit den 200Mbit-Verträgen via 3208/3212, als viele feststellen mussten, dass ihre vorhandenen Router die Speed einfach nicht packen.
Auch das ging den UM-Support zurecht nix an.
Es wäre allerdings seitens UM angebracht, doch endlich mal schon im Vorfeld IPv6/DS-Lite beim Namen zu nennen. Das aber unabhängig von der Zwangsrouter-Geschichte.
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Re: Routerzwang bleibt

Beitragvon hajodele » 03.04.2015, 12:01

mauszilla hat geschrieben:Wer keine Ahnung von der Materie hat kann je weiterhin freiwillig die komplette Hardware von UM nehmen mit Support

Zu Modemzeiten, die ja noch gar nicht so lange Geschichte sind, wurden gerne DLink-Produkte mit verhökert. Selbst da war der Support sehr klein geschrieben.
Die Speed kommt am Modem an und das Telefon geht, also gut ist. Alles andere geht uns nichts an.
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Re: Routerzwang bleibt

Beitragvon mauszilla » 03.04.2015, 12:11

nun ja, die wurden nicht verhöker sondern verschenkt ;)
Zumindest war das in meinem Fall so.
Meine damit auch die Heutige Zeit wo man die Wahl zwischen Modem und Komplettlösung wie Horizon oder TC haben sollte, statt diesem beschissenen Zwang deren Router nehmen zu müssen.
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Re: Routerzwang bleibt

Beitragvon GoaSkin » 03.04.2015, 14:57

mauszilla hat geschrieben:Trotz allem sollten die Herren da mal klar Tacheles reden und diverse Dinge richtig beim Namen nennen.
Es gibt schon einen gewaltigen Unterschied zwischen Router und Modem. Wenn sie dies einmal erkennen könnte man durchaus das Modem als Übergabepunkt behalten. Derzeit wollen sie es ja dahingehend ändern, das die Dose in der Wand der Übergabepunkt wäre..


Wie gesagt ist der NTBA beim ISDN auch ein Übergangspunkt - in Form einer Dose an der Wand mit Technik drin, die von der Telekom kommt. Eine standardisierte Komponente, die u.A. verhindert, dass hier eigene Technik das Netz stören könnte, aber den Benutzer nicht einschränkt. So etwas in der Art wäre auch für das Kabel-Internet denkbar, sodass der Unity Media Techniker eine Art Modem installiert, das lediglich eine DOCSIS-LAN-Brücke darstellt. Für Bestandskunden wäre das kleinste Übel, auf Wunsch die ganzen Router in den Bridge-Modus umzukonfigurieren, was ja prinzipiell auch alle von Unity Media ausgelieferten Geräte unterstützen, aber künstlich verhindert wird.


Joerg hat geschrieben:Bleibt die Tatsache, dass viele Billigrouter auch 2015 noch nicht mit IPv6 + DSLite klarkommen. Allein das wird zu einem deutlichen Anstieg des Supportaufwandes führen...


Für den Support von gekaufter Hardware ist der Netzbetreiber nicht zuständig. Dafür ist der Hersteller zuständig. So ist das auch bei den vielen DSL-Anbietern: Support gibt es für die Hardware nur dann, wenn man OEM-Produkte vom Netzbetreiber genommen hat, die ja auch die Kabelanbieter nach wie vor anbieten können, aber nicht zwingend genommen werden müssen.
Es gibt drei Fleischsorten: Beef, Chicken und Veggie. Von welchem Tier die kommen? Von garkeinem, sondern aus der Packung.
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Re: Routerzwang bleibt

Beitragvon SpaceRat » 03.04.2015, 15:49

Joerg hat geschrieben:Bleibt die Tatsache, dass viele Billigrouter auch 2015 noch nicht mit IPv6 + DSLite klarkommen. Allein das wird zu einem deutlichen Anstieg des Supportaufwandes führen...

Das liegt aber dann allein im Verantwortungsbereich des Kunden.

War übrigens schon immer so:
- Analoge Telefone laufen ohne weiteres nicht am ISDN-Anschluß
- ISDN-Telefone laufen ohne weiteres nicht am analogen Anschluß
- Verbleiter Otto-Kraftstoff zerstört Katalysatoren
- ADSL1-Router laufen nicht am ADSL2-Anschluß
- ADSL-Router laufen nicht am VDSL-Anschluß
- Allohol macht Birne hohl
- Fast Food macht fett

Wir müssen endlich mal wieder weg von diesem Gefängnis Vollkasko-Mentalität.

Wenn man sich dieses Forum so durchliest dann merkt man, daß sich die Provider Kunden heranziehen die denselben Supportaufwand nur anders hervorrufen.
Da wird dann bei der Hotline angerufen wenn einem der Router nicht mehr gefällt und für selbstverständlich genommen, daß einem der Provider einen neuen schenkt.
Ich muß wohl auch mal bei Audi anrufen, mein Tank ist leer ...

Die Provider sollten mal überlegen, daß es in ihrem eigenen Interesse liegt, nur möglichst rudimentäre Anschlüsse bereitzustellen und es dem Kunden zu überlassen, was er daraus macht!
Es dauert nämlich nicht mehr lange, dann rufen die Kunden auch an, wenn ihnen ihr Tablet zu klein, der PC zu langsam, ... geworden sind ...
... und wenn der Provider sich erdreistet, dem Kunden Hardware aufzuzwingen, die eigentlich ganz klar zum Heimnetz des Kunden und damit seinem Verantwortungsbereich angehört, dann sogar irgendwie mit Recht.

Übrigens:
AVM ist zwar bei den Gegnern eines Routerzwangs dabei, aber eigentlich ist der Routerzwang zu einem guten Stück auch einfach nur die Kehrseite der Medaille, daß 1&1 jedem Kunden eine Fritz!Box mehr oder minder schenkt.
Die Kunden haben es dankend angenommen und damit letztlich alle Provider in Zugzwang gebracht. Zwischenzeitlich gab es ja auch bei der Telekom die Router zum Anschluß dazu, bis sich die Telekom wieder an die alte Unsitte der Mietgeräte erinnert hat.

Ich wäre gerne bereit, auf das Abgreifen eines Routers zu verzichten, wenn das der Preis für einen vollwertigen Anschluß wäre. Aber wie man an o.g. Klientel sieht, die für 25 EUR/mtl. erwartet daß ihnen der Provider auch PC, Tablet und SmartTV hinstellt, gibt es durchaus auch "die anderen Kunden".
Receiver/TV:
  • Vu+ Duo² 4xS2 / OpenATV 5.3@Samsung 50" Plasma
  • AX Quadbox HD2400 2xS2 / OpenATV 6.0@Samsung 32" TFT
  • 2xVu+ Solo² / OpenATV 6.0
  • DVBSky S2-Twin PCIe@SyncMaster T240HD (PC)
  • TechniSat SkyStar HD2@17" (2.PC)
Pay-TV: Schwarzfunk, Redlight Elite Mega HD, Brazzers, XXL, HD-, Sky
Fon: VF Komfort-Classic (ISDN), Siemens S79H+S1+Telekom Modula+Siedle DoorCom Analog@F!B 7390
Internet: UM 1play 100 / Cisco EPC3212+Linksys WRT1900ACS / IPv4 (UM) + IPv6 (HE)
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Re: Routerzwang bleibt

Beitragvon GoaSkin » 03.04.2015, 21:30

Nicht zu vergessen: Das mitgelieferte Windows zu einem Computer wird wie eine feste Komponente empfunden. Hat der Nutzer das Betriebssystem geschossen, empfindet er, dass ein Computer kaputt ist und ist der Meinung, sein PC hätte einen Garantiefall. Kümmert sich der Lieferant nicht (mehr) drum, dass die Software wieder in Ordnung ist, ist das für Viele der Zeitpunkt, wann sie über einen neuen PC nachdenken.

Manche Kunden brauchen die Marktpraxis, dass man sich möglichst ein Gerät samt Software mieten kann, bei dem der Internet-Zugang schon im Mietpreis mit drin ist und am besten der Touchscreen als Netzabdeckungspunkt definiert ist. Aber es kann eben nicht sein, dass alle User zwangsläufig so behandelt werden, als könnte man ihnen kein Stück Mündigkeit und Verantwortung zumuten.
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