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Routerzwang bleibt

In vielen Netzen von Unitymedia sind Internet und Telefonie bereits verfügbar.
Wichtig:
  • Kunden aus Hessen und Nordrhein-Westfalen können über die Rufnummer 0221 / 466 191 00 Hilfe bei allen Problemen in Anspruch nehmen.
  • Kunden aus Baden-Württemberg können über die Rufnummer 0711 / 54 888 150 Hilfe bei allen Problemen in Anspruch nehmen.

Re: Routerzwang bleibt

Beitragvon Interrex » 01.03.2015, 18:22

bootrom hat geschrieben:
GoaSkin hat geschrieben:Den normalen IPv4-Zugang wird es in voraussichtlich 5 Jahren garnicht mehr geben

Hat man das nicht schon vor 10 Jahre gesagt ?

Du musst nicht alles glauben, was die Leute ohne Beweiskraft einfach so draufplappern...
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Re: Routerzwang bleibt

Beitragvon Joerg » 01.03.2015, 21:09

Interrex hat geschrieben:
bootrom hat geschrieben:
GoaSkin hat geschrieben:Den normalen IPv4-Zugang wird es in voraussichtlich 5 Jahren garnicht mehr geben

Hat man das nicht schon vor 10 Jahre gesagt ?

Du musst nicht alles glauben, was die Leute ohne Beweiskraft einfach so draufplappern...

Naja, man kann aber wohl gefahrlos sagen, dass die Anzahl der privaten Internetzugänge ohne eigene IPv4-Adresse in den nächsten Jahren deutlich nach oben gehen wird.
Vermutlich kann man irgendwann v4-Adressen gegen Gebühr dazubuchen (bei UM geht das ja auch, die nennen das halt "Businessanschluss" :D )

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Re: Routerzwang bleibt

Beitragvon SpaceRat » 02.03.2015, 04:55

Die Frage ist ja eigentlich, ob und wann es Anschlüsse geben wird, die von Haus aus kein IPv4 mehr kriegen werden.

Das sehe ich so nicht. Die Anbieter werden die Anschlüsse zwar als Dual Stack schalten, aber solange der Vorrat reicht eben auch mit IPv4 ausstatten (Und sei es mit IPv4-lite).
Es gibt nämlich Regionen auf der Erde (Afrika), die haben vorerst noch genug IPv4-Adressen übrig und werden noch länger für die Migration zu IPv6 benötigen.

Obwohl das Kind längst in den Brunnen gefallen ist wird es also wohl trotzdem zu dem langsamen phase-out kommen, wie er auch geplant war, nur eben für viel früher.

DS-lite und insbesondere NAT64/DNS64 waren als Mechanismen eher für das Ende des Phase-Out bestimmt, also um den nur noch selten benötigten IPv4-Support in einem hauptsächlich auf IPv6 laufenden Internet zur Verfügung zu stellen.
Die gesamte Zeit von 1998 bis ca. 2011 wurde für den sanften Übergang praktisch verschenkt.

Für die 10-Jahres-Frist aus der Schätzung würde ich also sagen:
War sie als Frist bis zur Erschöpfung der IPv4-Adressvorräte gedacht, dann ist die Vorhersage ja zwischen 2010 und 2011 auch eingetreten, nur noch AfriNIC kann IPv4-Adressen ohne Notfallplan ausgeben.
APNIC, ARIN, LACNIC und RIPE verwalten nur noch ihren letzten /8er Block.

Als Vorwarnzeit und Frist für die Umrüstung des Internets ist sie nicht eingetreten:
Die Telekom nimmt IPv6 in Geiselhaft um Kunden AllIP anzudrehen, Unitymedia selber verweigert den Geschäftskunden Dual-Stack obwohl sie andererseits den Privatkunden DS-lite schalten, usw. usf.
Das ist allerdings nichts worüber man nach der Devise "Ich habe es doch gleich gesagt" triumphieren kann, denn der Sachzwang der diese Umstellung dringend nötig gemacht hätte ist ja durch die Unterlassung nicht entfallen.
Bei flächendeckendem Dual-Stack hätten wir diese leidigen DS-lite-Probleme und die damit zusammenhängende Diskussion nicht.

Es ist ein bißchen so, als ob man bei der Einführung des Kats zwar die Bestimmungen für die Erstzulassung eines PKW so verschärft hätte, daß nur solche mit Kat eine erhalten (Hat man übrigens auch ...), aber die Tankstellen immer noch nur bleihaltigen Sprit verkaufen würden.
Receiver/TV:
  • Vu+ Duo² 4xS2 / OpenATV 5.3@Samsung 50" Plasma
  • AX Quadbox HD2400 2xS2 / OpenATV 6.0@Samsung 32" TFT
  • 2xVu+ Solo² / OpenATV 6.0
  • DVBSky S2-Twin PCIe@SyncMaster T240HD (PC)
  • TechniSat SkyStar HD2@17" (2.PC)
Pay-TV: Schwarzfunk, Redlight Elite Mega HD, Brazzers, XXL, HD-, Sky
Fon: VF Komfort-Classic (ISDN), Siemens S79H+S1+Telekom Modula+Siedle DoorCom Analog@F!B 7390
Internet: UM 1play 100 / Cisco EPC3212+Linksys WRT1900ACS / IPv4 (UM) + IPv6 (HE)
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Re: Routerzwang bleibt

Beitragvon Interrex » 02.03.2015, 19:19

Naja, man kann aber wohl gefahrlos sagen, dass die Anzahl der privaten Internetzugänge ohne eigene IPv4-Adresse in den nächsten Jahren deutlich nach oben gehen wird.
Vermutlich kann man irgendwann v4-Adressen gegen Gebühr dazubuchen (bei UM geht das ja auch, die nennen das halt "Businessanschluss" :D )Jörg


Hey, durchaus möglich, wenn du unbedingt eine Ipv4 brauchst, dann halt gegen ein Entgelt, aber nicht mehr als 5 €, alles andere wäre Abzocke.
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Netzbetreiber gegen Gesetz

Beitragvon koax » 01.04.2015, 09:53

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Re: Routerzwang bleibt

Beitragvon webman » 01.04.2015, 10:54

Eine schöne publizistische Ohrfeige ...

Lückenhafte Kenntnisse

Außerdem behauptet UnityMedia, dass frei vom Nutzer gewählte Router zur "Beeinträchtigung eines ganzen Clusters mit mehreren hundert Teilnehmern führen" könnten. In der Folge seien "garantierte Bandbreiten, Sicherheitsfeatures und weitere Services nicht mehr im gewohnten Umfang" zu leisten.

Dieser Einwand hält nicht einmal einer oberflächlichen Überprüfung stand
2Play: generic_100000_5000_ipv4_som_wifi-on.bin
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Re: Routerzwang bleibt

Beitragvon manu26 » 01.04.2015, 14:22

Ich kann mir diese Aussagen nur mit dem heutigen Datum erklären. :kratz:
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Re: Routerzwang bleibt

Beitragvon Stiff » 01.04.2015, 20:42

Ersetze Router gg. Modem und dann macht das technisch durchaus Sinn.
Es gäbe in der Tat Möglichkeiten die Modem Software derart zu manipulieren dass andere Netzteilnehmer dies zu spüren bekommen könnten.
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Re: Routerzwang bleibt

Beitragvon Leseratte10 » 01.04.2015, 22:21

Das kriegt man aber auch mit einer von UM gelieferten und aktivierten 6360 problemlos hin, wenn man weiß, wie.
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Re: Routerzwang bleibt

Beitragvon GoaSkin » 03.04.2015, 00:38

Stiff hat geschrieben:Ersetze Router gg. Modem und dann macht das technisch durchaus Sinn.
Es gäbe in der Tat Möglichkeiten die Modem Software derart zu manipulieren dass andere Netzteilnehmer dies zu spüren bekommen könnten.


Es geht ja bei diesem Gesetzgebungsverfahren darum, dass der Provider den Zwangsrouter nicht mehr als Übergabepunkt definieren darf und nicht darum, dass ein Übergabepunkt komplett entfällt, sodass sich der Kunde in einer Art DOCSIS-LAN mit anderen Teilnehmern befindet. Für den Kabel-Fall müsste entweder der Übergabepunkt schlichtweg anders definiert werden oder technische Richtlinien für zugelassene Modems geschaffen werden.

Eine Variante wäre es, für Kabel-Internet einen Wandler in der Art eines NTBAs für ISDN als Übergabepunkt zu definieren. Die andere Variante wäre es, dass man zertifizierte, kabeltaugliche Geräte seiner Wahl nutzen kann, wobei dann aber die Bundesnetzagentur zertifizieren müsste und nicht der Provider.

Manipulationsmöglichkeiten gibt es übrigens auch trotz Routerzwang. Man könnte ja auch ein beliebiges nicht freigeschaltetes und Unity Media unbekanntes Modem an die Multimedia-Dose anschließen und damit andere Nutzer stören. Ggf. versuchen, sich durch MAC-Adressen-Manipulation einen Zugang zu erschleichen etc.
Es gibt drei Fleischsorten: Beef, Chicken und Veggie. Von welchem Tier die kommen? Von garkeinem, sondern aus der Packung.
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