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Routerzwang bleibt

In vielen Netzen von Unitymedia sind Internet und Telefonie bereits verfügbar.
Wichtig:
  • Kunden aus Hessen und Nordrhein-Westfalen können über die Rufnummer 0221 / 466 191 00 Hilfe bei allen Problemen in Anspruch nehmen.
  • Kunden aus Baden-Württemberg können über die Rufnummer 0711 / 54 888 150 Hilfe bei allen Problemen in Anspruch nehmen.

Re: Routerzwang bleibt

Beitragvon GoaSkin » 25.02.2015, 18:24

Ich denke, man muss den Teufel nicht an die Wand malen. Kabelnetze von UPC / Liberty gibt es in vielen Ländern. Nirgends werden die Kunden so mit Zwangsroutern mit kastrierter Firmware gegängelt, wie in Deutschland. Von daher dürfte die bisherige Praxis eine Entscheidung des deutschen Managements sein, das im Falle einer Aushebelung des Zwangsrouterverbotes hoffentlich aus dem internationalen Management im Konzern eins auf den Deckel bekommt.

Auch gibt es bereits frei verkäufliche DOCSIS-Hardware, die man bei einigen kleineren Kabelanbietern auch freischalten lassen kann. Ganz speziell die Kabel-Fritzboxen von AVM werden nicht auf dem freien Markt angeboten.
Es gibt drei Fleischsorten: Beef, Chicken und Veggie. Von welchem Tier die kommen? Von garkeinem, sondern aus der Packung.
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Re: Routerzwang bleibt

Beitragvon Leseratte10 » 25.02.2015, 18:43

Die Tatsache, dass AVM die Kabelfritten nicht normal vertreibt, solange der Endkunde in > 98 % der Fälle nix damit anfangen kann, ist aber ganz verständlich.
Sonst kauft der unwissende Kunde so ne Fritte im Laden und AVM bekommt dann die Wut ab "geht nicht", weil der Kunde denkt, bei DOCSIS wäre das genau so wie bei DSL.

Ich wette, spätestens 2 Woche nach Abschaffung des Routerzwangs findet man auch die 63x0/6490 in den Regalen.
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Re: Routerzwang bleibt

Beitragvon hajodele » 25.02.2015, 19:04

Hat nicht einer der "Geiz-ist Geil"- oder "Planeten"- Läden mal 6360 in der 4711-Stadt verklickert?
Wegen Net-Cologne wäre das damals schon denkbar gewesen.

Ich gehe übrigens schon davon aus, dass unter den Begriff "Kunde" auch eine Firma fällt.
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Re: Routerzwang bleibt

Beitragvon bootrom » 26.02.2015, 15:06

Leseratte10 hat geschrieben:Ich wette, spätestens 2 Woche nach Abschaffung des Routerzwangs findet man auch die 63x0/6490 in den Regalen.

Das ist egal: das wird nichts daran ändern das in Zukunft 2 Anschlußarten gibt: rein IPv6 mit AFTR und IPv4. Und letzter wird deutlich teurer. Und Kunde vom Land hat sowieso keine Wahl, deshalb dieser Gesetz "gegen Routerzwang" ist reine Verschwendung von Steuergeld (jeder Gesetz kostet >5MEUR). Denn im Businesstarif, hat man IPv4 Zugang schon jetzt.
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Re: Routerzwang bleibt

Beitragvon hajodele » 26.02.2015, 17:23

bootrom hat geschrieben:
Leseratte10 hat geschrieben:Ich wette, spätestens 2 Woche nach Abschaffung des Routerzwangs findet man auch die 63x0/6490 in den Regalen.

Das ist egal: das wird nichts daran ändern das in Zukunft 2 Anschlußarten gibt: rein IPv6 mit AFTR und IPv4. Und letzter wird deutlich teurer. Und Kunde vom Land hat sowieso keine Wahl, deshalb dieser Gesetz "gegen Routerzwang" ist reine Verschwendung von Steuergeld (jeder Gesetz kostet >5MEUR). Denn im Businesstarif, hat man IPv4 Zugang schon jetzt.

Wo ist denn da der Zusammenhang?
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Re: Routerzwang bleibt

Beitragvon SpaceRat » 26.02.2015, 17:27

hajodele hat geschrieben:Wo ist denn da der Zusammenhang?

Sag bescheid, wenn Du ihn gefunden hast!

Ich such ihn nämlich auch noch ...
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Re: Routerzwang bleibt

Beitragvon Conan179 » 26.02.2015, 17:32

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Re: Routerzwang bleibt

Beitragvon GoaSkin » 26.02.2015, 17:32

Ganz unabhängig davon beherrschen mittlerweile die meisten Kauf-Router IPv6 und DS-Lite. Falls die gesetzliche Bestimmung es verbieten würde, ein IPv6-fähiges Gerät vorzuschreiben, was ich nicht glaube, gibt es dann halt für den Rest eine Carrier-Grade-NAT-Lösung ohne IPv6.

Den normalen IPv4-Zugang wird es in voraussichtlich 5 Jahren garnicht mehr geben - weder bei Unity Media, noch anderswo. Die wenigen freien IPv4-Präfixe werden von der RIPE nur noch unter der Bedingung vergeben, dass der entsprechende Provider eine funktionierende IPv6-Infrastruktur betreibt. So sind die Provider über kurz oder lang gezwungen, auf IPv6 umzusteigen. Mittlerweile laufen in Deutschland bereits etwa 14% aller Verbindungen über IPv6. Deutschland ist damit gut dabei, aber am weitesten fortgeschritten ist Belgien mit etwa 35%.
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Re: Routerzwang bleibt

Beitragvon Leseratte10 » 26.02.2015, 19:30

Da muss meiner Meinung nach gar nix explizit vorgeschrieben oder verboten werden. Kann das Kundengerät kein IPv6 mit AFTR, hat er halt Pech gehabt. Du kannst ja auch nicht mit nem alten 64k-Analog-Modem kommen und dich beim DSL-Provider beschweren, dass keine VDSL100-Verbindung zu Stande kommt.
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Re: Routerzwang bleibt

Beitragvon bootrom » 01.03.2015, 02:14

GoaSkin hat geschrieben:Den normalen IPv4-Zugang wird es in voraussichtlich 5 Jahren garnicht mehr geben

Hat man das nicht schon vor 10 Jahre gesagt ?
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