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Routerzwang bleibt

In vielen Netzen von Unitymedia sind Internet und Telefonie bereits verfügbar.
Wichtig:
  • Kunden aus Hessen und Nordrhein-Westfalen können über die Rufnummer 0221 / 466 191 00 Hilfe bei allen Problemen in Anspruch nehmen.
  • Kunden aus Baden-Württemberg können über die Rufnummer 0711 / 54 888 150 Hilfe bei allen Problemen in Anspruch nehmen.

Re: Routerzwang bleibt

Beitragvon mauszilla » 07.11.2015, 21:20

Wenn die mit jedem Modem erreichbar ist auch ohne Zugang, dann ist das ja gut. Das es langsam ist ist ja mal egal.


Dinniz, bisher ging es ja um UM Hardware, wo die Leute gemeckert haben. Bei eigener werden erst gar keine Techniker mehr bestellt aus Angst es kostet was.
Dafür werden die Foren deutlich mehr frequentiert mit Daus die mist gebaut haben. :D
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Re: Routerzwang bleibt

Beitragvon Dinniz » 07.11.2015, 21:21

Wenn du wüsstest was wir jetzt schon für DAU Tickets abarbeiten ..
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Re: Routerzwang bleibt

Beitragvon mauszilla » 07.11.2015, 21:34

Ich kanns mir Vorstellen :D
Techniker kommt raus, steckt den Stecker in die Steckdose und sagt jetzt geht wieder alles :D
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Re: Routerzwang bleibt

Beitragvon GoaSkin » 07.11.2015, 22:10

Man muss allerdings auch dazu sagen, dass es viele Dau-Hotliner gibt, die nicht merken, dass die Leute Probleme haben, die keine sind. Jemand in der Nachbarschaft rief die Hotline, weil RTL nicht ging, Hotline schickte einen Techniker zum Hausverstärker durchmessen raus, der feststellte, dass alles in Ordnung ist. Der Fehler war, dass die HD-Freischaltung nicht mehr gegeben war. Hat in dem Fall der Kunde so nicht erkannt, aber die Hotline auch überhaupt nicht hinterfragt.

Was kunden-eigene DOCSIS-Hardware betrifft, sollte aber Unitymedia herstellerunabhängig durchmessen können, ob die Leitung in Ordnung ist und sich das Modem eine IP oder einen IPv6-Präfix besorgt. Alles Weitere sollte das Problem des Kunden sein bzw. der Hersteller-Support die Adresse für Hilfe sein.
Es gibt drei Fleischsorten: Beef, Chicken und Veggie. Von welchem Tier die kommen? Von garkeinem, sondern aus der Packung.
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Re: Routerzwang bleibt

Beitragvon wedok » 08.11.2015, 00:24

Ich würde mich nicht wundern, wenn dann alle Neuschaltungen nur noch mit IPv6 (inkl. Dualstack Lite) geschaltet werden.

stimmt au wieder.
naja, vielleicht kann man ja dann beim neuen "freien" kabel endgerät die mac vom bisherigen gerät klonen.
auf ipv6 verzichte ich gerne.
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Re: Routerzwang bleibt

Beitragvon MaSe1x » 08.11.2015, 00:34

wedok hat geschrieben:

auf ipv6 verzichte ich gerne.



Ich nicht, ohne IPv6 habe ich keinen vollwertigen Internetzugang.
Muss mir als Bestandskunde mit IPv4 only mit einem HE.net Tunnel für IPv6 aushelfen, optimal wäre, wenn unitymedia bei Bestandskunden mit nativem IPv4 irgendwann richtiges Duals Stack schalten würde.
2play MAX 400 - Hitron CDA-32372 24x8 Modem - EdgeRouter X
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Re: Routerzwang bleibt

Beitragvon Leseratte10 » 08.11.2015, 01:09

wedok hat geschrieben:auf ipv6 verzichte ich gerne.


Aber nur weil du die Probleme, die man mit CGN hat, IPv6 zuschreibst weil UM im Normalfall IPv6 immer in Verbindung mit CGN schaltet. An IPv6 allein ist gar nichts schlecht.
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Re: Routerzwang bleibt

Beitragvon sebr » 08.11.2015, 02:52

Irgendwas wird man sich schon einfallen lassen um den "Wechslern" den Umstieg auf eigene Hardware zu versalzen. Vieles wäre da denkbar: Verlust von IPv4, saftige "Einrichtungsgebühr" usw.
Mit Preiserhöhungen rechne ich sowieso, denn jetzt hat man gleich zwei Steilvorlagen von der Politik mit der man die begründen kann: Wiedereinführung der "Vorratsdatenspeicherung" und Abschaffung des Routerzwangs. Natürlich sind die armen Provider so knapp bei Kasse dass sie es sich gleich wieder von den Kunden holen müssen.
Von einer Zunahme des Supportaufwands / Technikereinsätze gehe ich nicht aus. Die Möglichkeit eigene Hardware anzuschließen ist ja nur optional. Der Großteil der Kunden wird weiterhin bei einem Mietgerät bleiben. Und die Leute die ihr eigenes Modem / Router anschließen wollen wissen idR was sie tun.
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Hardware:
Fritz!Box 6360 Cable (UM) FW: FRITZ!OS 06.04
Ubiquiti UAP-LR
Fritz!Fon MT-F FW: 01.03.34
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Re: Routerzwang bleibt

Beitragvon mauszilla » 08.11.2015, 07:05

sebr hat geschrieben: Und die Leute die ihr eigenes Modem / Router anschließen wollen wissen idR was sie tun.

Oder meinen zu wissen was sie tun. Das sind in jedem Fall die Schlimmsten.

Die Idee, das Altkunden mit IP4 auf Wunsch echtes DS bekommen fände ich mal nicht schlecht.
Würde doch auch mal einen Anreiz für die Seiten- und Dienstanbieter schaffen selbst auch auf IPv6 umzustellen und die Zeit reduzieren bis IPv4 abgeschaltet wird reduzieren.

Frage mich auch die ganze Zeit, warum UM sich den Schuh anziehen soll, die Eigene Hardware zu sabotieren. Führt nur zu Kundenschwund. Dagegen würde auch UM vom Freien Markt Profitieren. Mehr Hersteller, mehr Wettbewerb und dadurch niedrigere Preise auch für ihre Hardware, für die sie ja nichts bekommt.
Sinkender Supportaufwand für die mit eigener Hardware usw.

Vielleicht hat man durch den Wettbewerb der Hersteller auch eine größere Auswahl an Endgeräten bei UM selbst, da sich die Hersteller ein Bein ausreißen ihre Geräte direkt über UM zu verticken.

Auch verdienen sie an jedem Kunden mit eigener Hardware gleich mehr, weil sie keine Kosten für Hardware haben, der Kunde jedoch das selbe Zahlt für den Anschluss.

Nur alles Spekulieren bringt nichts, warten wir doch mal ab was geschieht. Müssen ja auch erst mal mehr Hersteller auf das Boot aufspringen und Hardware herstellen.
Denke mal in einem Halben Jahr wird es erst interessant darüber zu diskutieren.
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Re: Routerzwang bleibt

Beitragvon Joerg123 » 08.11.2015, 12:22

eine Registrierung der eigenen Hardware im Kundencenter wäre schon ideal und würde fast jedem Kunden gerecht werden
-es kommt quasi jeder ins Internet, z.B. Handy, Nachbar, Bekannte
- per se wird es ja (kostenpflichtig, bzw teurer als übers Kundencenter) über die Hotline gehen
- und wer kein Telefon besitzt, der schreibt dem UM-Support halt einen Brief (man kann sich sicherlich selber Probleme machen, wenn man nur will)
ein "schmalspur Notfallzugang" für unregistrierte Modems halte ich für viel zu aufwendig und wie erwähnt auch nicht wirklich für nötig. Das birgt nur Potential für Misbrauch (möcht nicht wissen wieviele User dann 5 Modems parallel anschliessen, oder sich versuchen in fremde Accouns einzuloggen, denn unregistrierte Modems = erstmal keinem Kunden zuzuordnen, bestenfalls zu erkennen, an welchem Knoten es angebunden ist mit XY tausend anderen Usern *g*)

Es sagt sich leicht, dass UM das Supportgespräch mit "nicht unsere Hardware, viel Glück" ganz zügig beendet - das wird auf jedenfall zu vielen unzufriedenen Kunden führen. Ich hab selbst im Support gesessen, nicht bei UM, aber bei Microsoft und verschiedenen DSL- und analog/isdn-Modem Providern: die Erwartungen sind da sehr hoch, mit solchen Aussagen sind >99,9% aller Kunden nicht abzuspeisen, zumindest nicht zufrieden ! und so ein Fehler nicht DEFINITIV auf das Kundengerät zurück zu führen, was nur selten der Fall ist, ist halt ein Problem

Das aktuelle System "jeder Kunde bekommt von UM seine Hardware" ist garantiert für den Provider (nicht nur UM) die günstigste Variante
- Exklusivvertrag mit einem (oder 2-3) Anbietern = hohe Absatzzahlen, kein gehampel mit 50 Modellvarianten, Lagerhaltung usw. Mehr wie "ihr dürft exklusiv alle unsere Kunden ausrüsten" kann man einem Hersteller nicht anbieten = bessere Konditionen wird es für den Provider nicht geben
- Standards wie DOCSIS (oder die verschiedenen DSL-Varianten) sind theoretisch ganz toll. Viele User haben aber doch selbst im DSL-Bereich genügend Erfahrungen sammeln dürfen, dass das in der Praxis oft anders aussieht, sich die Endgeräte nicht immer gut "verstehen". Selbst wenn die UM-Hardware nicht unbedingt das Gelbe vom Ei sein mag, so kennt UM diese Geräte zumindest und weiss aus Erfahrung was davon zu erwarten ist

Kunden mit eigener Hardware zahlen den Technikereinsatz selber ist definitiv eines: ein Garant für ausgelastet Beschwerdemanagement *g*
- grundsätzlich hat erstmal jeder Kunde auf einen korrekt funktionierenden/eingeregelten Netzwerkanschluss (egal ob dieser vor oder hinter dem Modem liegt), denn das bucht er ja. Wie wird sich das Verhalten, wenn der Kunde sehr empfindliche Modems benutzt, welche schon bei leichten Abweichungen nicht so tolerant sind ? da wirds schon rechtlich kniffelig, wer für die Instandsetzung aufkommen muss. Selbst wenn "nur" ein neues Endgerät nicht synchronisieren will und das alte Gerät noch funktioniert - muss UM für sowas aufkommen, schliesslich hat der Kunde ein Modem nach DOCSIS-Standard ? im kleinen Eigenheim mit einem Modem vielleicht nicht so problematisch, bei grösseren Wohneinheiten kann so ein Shared-Medium viel schneller zu Problemen führen

Zu guter Letzt: die meisten von uns wissen doch aus Erfahrung, dass die simpleste Änderung am eigenen Anschluss/Vertrag ganz schnell mal ein paar Tage Internet und/oder Telefon freie Tage bedeuten kann *g* persönlich hatte ich 2 Gerätewechsel und Gott sei Dank lief das immer direkt via Technikereinsatz (von UM so vorgegeben): da war es nie mit einem einfachen Anstöpseln getan (auch wenn die Geräte eigentlich schon auf mich eingetragen sein sollten), der Techniker musste immer erst rum telefonieren (Gott sei Dank müssen die nicht die normale Kunden-Supporthotline anrufen). Kurze Zeit später wurde das auch geändert, die Kunden bekamen dann direkt die Hardware per Post - für einen Bekannten mit der gleichen Änderung wie bei mir ein paar Wochen zuvor bedeutete das auch viel Spass mit der normalen Hotline und mehrere Tage warten (zum Glück lief bei ihm das alte Gerät noch).
Das sind sicherlich UM hausinterne Probleme - aber die sind halt da, wie wir alle wissen. Glaubt irgendwer ernsthaft, dass es WENIGER Probleme geben wird im vermurksten UM-Support, wenn noch kundeneigene Hardware dazu kommt ? die bekommen es ja kaum hin wenn alles nach Schema-F mit den eigenen Geräten laufen soll *g* das wird sicherlich zu einer Menge "lustiger" Threads hier führen

Deswegen halte ich die freie Endgerätewahl grundsätzlich aber trotzdem für gut !
Mit der Fritzbox6360 bin ich zwar nicht unzufrieden, aber vielleicht hätte ich dann schon eine 6490 (obwohl die selbst als Gebrauchtgerät nicht gerade billig sind), während es aktuell überhaupt keine Möglichkeit gibt die 6360 auszutauschen (oder ich wechsle in einen sündhaft teuren Tarif, den ich aber garnicht benötige)
Office Internet&Phone 50/5 Mbit/s via Fritzbox 6360 mit Fritz!OS 06.50
2x DECT (Siemens S67h + S68h, HDfähig) via Fritzbox
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