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Routerzwang bleibt

In vielen Netzen von Unitymedia sind Internet und Telefonie bereits verfügbar.
Wichtig:
  • Kunden aus Hessen und Nordrhein-Westfalen können über die Rufnummer 0221 / 466 191 00 Hilfe bei allen Problemen in Anspruch nehmen.
  • Kunden aus Baden-Württemberg können über die Rufnummer 0711 / 54 888 150 Hilfe bei allen Problemen in Anspruch nehmen.

Re: Routerzwang bleibt

Beitragvon manu26 » 07.11.2015, 00:13

Wer noch Zweifel hat, hier ist die Rechtslage ganz gut zusammengefasst: https://www.wbs-law.de/rechtsfall-des-t ... erb-28036/
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Re: Routerzwang bleibt

Beitragvon Joerg » 07.11.2015, 00:19

Bleibt die Frage, ob beim Erwerb eines voll funktionstüchtigen Modems mit einem aktuellen Neupreis von 200€ zu einem unrealistisch niedrigen Preis - z.B. weniger als 100€ - von "gutgläubigem Erwerb" ausgegangen werden kann. Muss im Zweifel ein Richter entscheiden.

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Re: Routerzwang bleibt

Beitragvon Leseratte10 » 07.11.2015, 00:19

Es war ja im Moment des Erwerbs aufgrund des Routerzwangs nicht nutzbar ...
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Re: Routerzwang bleibt

Beitragvon Dinniz » 07.11.2015, 00:25

Bei den neuen Geräten ist ein Branding drauf.
Da wird die Ausrede schwrlerer.
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Re: Routerzwang bleibt

Beitragvon sebr » 07.11.2015, 04:25

Wow, hier wird viel spekuliert. Über die ungelegten Eier mache ich mir momentan noch keine Gedanken.
Ob überhaupt die Umsetzung 1:1 wie im Gesetz erfolgt ist hoch fragwürdig. In vielen Bereich ist es doch schon so, dass man Gesetze nicht umsetzt und es lieber auf einen Rechtsstreit ankommen lässt der schonmal einige Jahre dauern kann. Und bis dahin sich vieles geändert haben kann bzw. die Karten neu gemischt sind.
Aber auch so bietet das neue Gesetz den Providern weiterhin Möglichkeiten sich da rauszuwinden: das zur Verfügung stellen der Schnittstellen für die Hersteller, die Klassifizierung der Geräte als "geeignet" etc. (§11 FTEG).
Man sollte sich nicht nur auf das neue Gesetz stürzen sondern auch mal nach den Rahmenbedingungen schauen (FTEG) die den Providern schon noch eine Handhabe bieten.
Ich glaube auch in einem Jahr hat noch kein Kunde ein selbst erworbenes Modem in Betrieb....
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Fritz!Box 6360 Cable (UM) FW: FRITZ!OS 06.04
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Re: Routerzwang bleibt

Beitragvon hajodele » 07.11.2015, 07:43

sebr hat geschrieben:In vielen Bereich ist es doch schon so, dass man Gesetze nicht umsetzt und es lieber auf einen Rechtsstreit ankommen lässt der schonmal einige Jahre dauern kann. Und bis dahin sich vieles geändert haben kann bzw. die Karten neu gemischt sind.

Kannst du dafür ein konkretes Beispiel nennen. Mir fällt keines ein.
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Re: Routerzwang bleibt

Beitragvon mauszilla » 07.11.2015, 11:11

Auch das wurde doch in dem Gesetz berücksichtigt und den SIP auferlegt die verlangten Standards an die geneigten Hersteller zu übermitteln.
Beim Kauf wird man dann auf Sätze auf der Verpackng achten müssen wie für alle Kabelnetze geeignet oder eben nur für xyz.
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Re: Routerzwang bleibt

Beitragvon laurin » 07.11.2015, 11:18

Wieso auf einen Rechtsstreit :kratz:

Das ist doch im Gesetz alles schon geregelt

Fünfter Teil
Bußgeldvorschriften

Zitat:
§ 17 Bußgeldvorschriften
(1) Ordnungswidrig handelt, wer vorsätzlich oder fahrlässig
(2) Auszug Neue Form
6. entgegen § 11 Abs. 3 den Anschluss einer Telekommunikationsendeinrichtung verweigert,
7. entgegen § 11 Absatz 3 Satz 3 die notwendigen Zugangsdaten und Informationen nicht, nicht richtig, nicht in der vorgeschriebenen Weise oder nicht rechtzeitig zur Verfügung stellt, oder“.
8. einer auf Grund des § 12 erlassenen Rechtsverordnung zuwiderhandelt, soweit sie für einen bestimmten
Tatbestand auf diese Bußgeldvorschrift verweist.
fünfzigtausend Euro, in den übrigen Fällen mit einer Geldbuße bis zu zehntausend Euro geahndet werden.
(3) Verwaltungsbehörde im Sinne des § 36 Abs. 1 Nr. 1 des Gesetzes über Ordnungswidrigkeiten ist die
Bundesnetzagentur für Elektrizität, Gas, Telekommunikation, Post und Eisenbahnen


Fassen wir zusammen
Die lassen die eigene Hardware nicht zu...
Geldbuße bis zu zehntausend Euro

Keine Zuganngsdaten
fünfzigtausend Euro,

Und das ist ein Bußgeld
Welches die Verwaltungsbehörde Festlegt..
>>Bundesnetzagentur für Elektrizität, Gas, Telekommunikation, Post und Eisenbahnen<<<
Da benötigt es keine Klage vor Gericht

Ok da gibt es die die Möglichkeit des Wiederspruches
aber da die Rechtslage Klar ist geht der ins leere..

Vor allen wenn man Bedenk das nach § 90 OWiG

Das die Geldbußen, in die Bundeskasse fließen...
Hat die Behöre alleine des wegen schon ein interesse
Tätig zu werden..

Und dazu zählt Jeder angezeigte Fall >>> Einzeln<<<

Das wird teuer

Und um es noch ein wenig auf die Spitze zu Treiben
Wenn die dann meinen EGAl wir Zahlen eh nicht...

Gibt es da auch nocht in denn OWiG
denn Passus:
Vollstreckung der Bußgeldentscheidungen

§ 96 OWiG – Anordnung von Erzwingungshaft

OK wer ist noch mal der Geschäftsführer der Entsprechenden Firma :brüll:
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Re: Routerzwang bleibt

Beitragvon hajodele » 07.11.2015, 11:34

Erschwerend kommt hinzu (und das ist praxisorientiert), dass bisher hauptsächlich über Geräte palavert wurde, die bei UM tatsächlich im Einsatz sind:
Cisco 3208/3212 und Fritzbox 6490.
Das einzige, das die evtl. brauchen, ist eine IPv6/DSlite - Konfig für die Modems. Und das kann ja nicht so extrem schwer sein.

Es gibt noch einen Punkt, den ich nicht abschätzen kann:
Die Telefonie über die Modems/Nicht-Fritzbox-Gateways läuft via VOC.
Kann man daraus VOIP machen, ohne die Funktionalität am Modem zu beeinträchtigen?
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Re: Routerzwang bleibt

Beitragvon Leseratte10 » 07.11.2015, 11:38

Wie genau meinst du das?

Wenn man die Ports am Modem nutzen will, ist das VoC und es gibt keine Zugangsdaten.
Wenn man SIP nutzen will, wäre Unitymedia aber natürlich auch in der Lage, einfach ein "Internet-only"-File auf das Modem zu spielen und dir die SIP-Zugangsdaten mitzuteilen. Oder einfach ein 6360-File auf ein 3208 aufspielen.

Wenn sie das denn müssen - der Gesetzentwurf hindert sie meines Wissens nicht daran, bei Anschluss eines Modems dann auch VoC zu nutzen und dann gibts keine SIP-Daten ...
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