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Routerzwang bleibt

In vielen Netzen von Unitymedia sind Internet und Telefonie bereits verfügbar.
Wichtig:
  • Kunden aus Hessen und Nordrhein-Westfalen können über die Rufnummer 0221 / 466 191 00 Hilfe bei allen Problemen in Anspruch nehmen.
  • Kunden aus Baden-Württemberg können über die Rufnummer 0711 / 54 888 150 Hilfe bei allen Problemen in Anspruch nehmen.

Re: Routerzwang bleibt

Beitragvon Joerg » 29.09.2015, 11:36

Seh ich genauso, das Modem kann gerne UM stellen. Die Argumente dafür kann ich auch durchaus nachvollziehen.

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Re: Routerzwang bleibt

Beitragvon Knifte » 29.09.2015, 11:40

Ja, wenn es wirklich ein reines Modem wäre, wäre mir das grundsätzlich auch ziemlich egal.

Aber das Ding darf keinesfalls irgendwelche anderen Funktionen, als die Herstellung der Internetverbindung und Weiterleitung derselben an mein nachgeschaltetes Gerät haben, sofern ich das wünsche.
Viele Grüße

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Re: Routerzwang bleibt

Beitragvon Joerg » 29.09.2015, 11:52

Richtig. Ein Modem eben ;)

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Re: Routerzwang bleibt

Beitragvon koax » 29.09.2015, 11:53

hajodele hat geschrieben:Wobei ich NULL Probleme hätte, wenn das Endgerät ein Modem/Bridgemode wäre.
Wir wollen doch nur eigene Router und die SIPs da unterbringen, wo wir es wollen.

Noe. Wenn schon denn schon.
UM kann gerne sein eigenes Gerätepaket anbieten und 90 % der Kunden werden es auch nehmen und auch keine Probleme damit haben.
Und wenn sie ein bisschen flexibler wären und verschiedene Lösungen unabhängig von Telefon-Komfort/Business usw. anbieten würden, wären sie wahrscheinlich in der Lage, diese Rate auf 99 % zu heben. Einmalige Zahlungen bei unterschiedlicher Wertigkeit der angebotenen Hardware werden ja auch bei anderen Providern praktiziert und von den Kunden genutzt.

Dem Kunden sollte aber ansonsten freigestellt sein, welche den Normen entsprechende Geräte er gerne hätte.
Dazu gehört auch berechtigterweise der Wunsch Kombigeräte wie die Fritzboxen zu nutzen.
Nicht jeder will mehrere Kästen herumstehen haben, deren Steckernetzteile unnötigerweise auch noch mehr Strom verbrauchen.
Eine Lösung nach dem Motto: "Wir geben Dir unseren Kombi-Modem/Router, wenn Du den nicht willst, musst Du halt mit unserem Modem vorlieb nehmen und 2 Kästen betreiben." wäre eine halbherzige Umsetzung.

Problematisch ist natürlich der zukünftige Umgang mit dem Kunden, wenn der eine Störung meldet, wenn mann leichtfertig seitens UM das Argument in den Raum werfen würde: "Sie verwenden ja von uns nicht getestete Geräte".
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Re: Routerzwang bleibt

Beitragvon Knifte » 29.09.2015, 12:29

LEtzteres machen die doch eh ständig, oder?
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Re: Routerzwang bleibt

Beitragvon koax » 29.09.2015, 12:54

Knifte hat geschrieben:LEtzteres machen die doch eh ständig, oder?

Nur jetzt haben die allermeisten Kunden halt keine eigenen Endgeräte.
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Re: Routerzwang bleibt

Beitragvon mauszilla » 29.09.2015, 13:02

koax hat geschrieben:Problematisch ist natürlich der zukünftige Umgang mit dem Kunden, wenn der eine Störung meldet, wenn mann leichtfertig seitens UM das Argument in den Raum werfen würde: "Sie verwenden ja von uns nicht getestete Geräte".


Ist doch eh die erste Standardantwort, es liegt an ihren Geräten.
Was hatte ich ende letzten Jahres Diskussionen mit denen, das es nicht an meinen Geräten liegt, das nur die hälfte durchkam. Hat fast drei Monate und drei Modemwechsel gedauert, bis mal ein ordentlicher Techniker gegen ein taugliches Modem tauschte und plötzlich 100 statt nur 50 Mbit ankamen.

Mir würde auch schon reichen, wenn sie eine breitere Palette zur freien Wahl anbieten würden.
Angefangen beim reinen Modem, gerne jedoch auch eine Auswahl an Routern und nicht nur diese ollen Fritten für 5€ extra.
Sehe da schon einen Kampf in einem Jahr auf mich zukommen, beim Upgrade zu klären, das die mir mein 3212 lassen sollen und nicht über den blöden Horizon Mist laufen lassen sollen. :sauer:
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Re: Routerzwang bleibt

Beitragvon mulder77 » 30.09.2015, 15:35

Joerg hat geschrieben:
mauszilla hat geschrieben:Im Übrigen waren auch die ersten Kabel von UM, Kabel-D usw mal Staatlich ;) Kabel-TV wurde auch noch von der Post als Staatsunternehmen begonnen.

... und wurde dann gegen gutes Geld an die Kabelfirmen verkauft.
mauszilla hat geschrieben:Warum also sollten die anders behandelt werden als die Telekom?
Grundgesetz - Gleichheitsgrundsatz?

Verkauft != überlassen. Darum.
Jörg


Das stimmt so einfach nicht.
Denn der Staat hat seinen Besitz (Post/Telekom) ebenfalls verkauft, als er die Unternehmen an die Börse brachte.
Und die Schulden, welche die Telekom auf Grund des Aufbau Ost zu schultern hatte, wurden gleich mitverkauft.
Aber eben auch das Telefonnetz wurde verkauft.

So gesehen unterscheidet sich die Situation überhaupt nicht.
Der Unterschied besteht darin, dass die Bundesnetzagentur den Markt regulieren soll/muss, wo eine marktbeherrschende Stellung vorliegt.

Es wäre also durchaus möglich, dass die Kabelbetreiber ebenfalls gezwungen werden, die Netze anderen Teilnehmern gegenüber zu öffnen.
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Re: Routerzwang bleibt

Beitragvon Joerg » 30.09.2015, 16:16

mulder77 hat geschrieben:Das stimmt so einfach nicht.
Denn der Staat hat seinen Besitz (Post/Telekom) ebenfalls verkauft, als er die Unternehmen an die Börse brachte.
Und die Schulden, welche die Telekom auf Grund des Aufbau Ost zu schultern hatte, wurden gleich mitverkauft.
Aber eben auch das Telefonnetz wurde verkauft.

Dann machen wir es eben etwas vollständiger: Als die Telekom verkauft wurde (=an die Börse gegangen ist) waren die Bedingungen zur Nutzung des bestehenden Netzes durch Mitbewerber ("Regulierung") bereits geklärt und für jeden potentiellen Käufer u.a. im Börsenprospekt ersichtlich. Natürlich haben die Kleinanleger den nicht gelesen, aber das ist deren Problem - denn die Möglichkeit dazu hatten sie ja.

Im Gegensatz dazu wurden die Kabelnetze ohne solche Auflagen an ihre neuen Besitzer veräußert. Nachträglich kann man diese Auflagen nun wohl nicht mehr durchsetzen, denn sie würden den Wert des Netzes selbstverständlich mindern, das käme also einer teilweisen Enteigung gleich, und für die gibt es in Deutschland - zurecht - sehr hohe Hürden.

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