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Routerzwang bleibt

In vielen Netzen von Unitymedia sind Internet und Telefonie bereits verfügbar.
Wichtig:
  • Kunden aus Hessen und Nordrhein-Westfalen können über die Rufnummer 0221 / 466 191 00 Hilfe bei allen Problemen in Anspruch nehmen.
  • Kunden aus Baden-Württemberg können über die Rufnummer 0711 / 54 888 150 Hilfe bei allen Problemen in Anspruch nehmen.

Re: Routerzwang bleibt

Beitragvon schmittmann » 03.10.2014, 18:09

Mittlerweile erinnert diese Posse stark an Entscheidungsfindung durch Ausreissen von Gänseblümchenblättern. Die Kommunikation zwischen BNetzA und BMWi wird ungeheuer professionell geführt.
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Re: Routerzwang bleibt

Beitragvon laurin » 05.10.2014, 12:03

Also ein Reines "Nacktes Passives Modem" ohne Jegliche Spielereien wie:
DHCP Server
Anschluss der Telefone an dieses (sonst wäre es ja doch ein Router....)
als ihren Netzabschlusspunkt. (wie bei ISDN der NTBA)
Welches sich nur über seine MAC-Adresse im Netz eindeutig Identifizirt
Wäre ja auch ok.

Wenn alle anderen sachen wie Telefonie Technik inkls. der
daten dafür( die müste dann der Provider, denn Kunden aushändigen) etc. sich in einen
Nach Geschalteten Router befinden. (Optionales Kunden Eigentum / Frei Gekauft)
Ohne Jeglichen Zugriff des Providers via TR-69 etc.
Dann hätte der Kunde alles im Griff, und nicht wie es zur zeit ist.

Das die Provider
auf "ihren Geräten",
auch wenn die Gekauft und Kunden Eigentum sind. (stichwort Branding)
nach eigenen gut dünken:

1: Die software ändern. ( nicht jede "Neue" Software Relase ist wirklich besser...)
2: das Gerät Resetten
also alle durch denn Kunden Gemachten einstellungen Löschen.
3: Einstellungen einfach ändern. (oder Blockiren, das der kunde da keine Änderungen machen kann)
4: es nicht zulassen das man zusätzliche FREIE SIP akounts (z.b. SIPGATE) einrichtet
oder das die Provider, die Sperren oder Löschen...
5: Oder noch Toller für die Freischaltung der W-lan Funktion eine Zusätzliche Freischalt Gebühr verlangen.

Anm. in eigener sache....
Da dieses bei Unitymedia fast alles der fall ist,
Da zu kommt das Problem das mit denn Zwangs IPv6 / DS-Lite
Ist das auch leider,
der Grund warum ich bis jetzt immer noch "nur" Kabel Analog ohne internet habe.
(früher als es noch die nur Modem Lösung gab, Ging es aus Hausinternen Technischen Gründen nicht)

Ich hoffe das es ab 2015 wieder (gab es ja mal bei UM) Reine Modem gibt
Dann wäre nur noch die Kosten Frage was das Verlegen des "neuen Kabels" (aus Baulichen gründen sehr Schwirig)
mich kostet. (konte ich bis jetzt nicht bei UM Klären)
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Re: Routerzwang bleibt

Beitragvon Joerg » 05.10.2014, 12:22

laurin hat geschrieben:1: Die software ändern. ( nicht jede "Neue" Software Relase ist wirklich besser...)

Ab einem gewissen Zeitpunkt liefern Routerhersteller i.A. nur noch Releases, wenn gravierende Sicherheitsmängel aufgefallen sind. Die dann nicht einzuspielen ist schon als grob fahrlässig anzusehen...

laurin hat geschrieben:2: das Gerät Resetten
also alle durch denn Kunden Gemachten einstellungen Löschen.

Kenne keinen Fall, in dem UM das ohne Rücksprache mit dem Kunden gemacht hätte, kennst Du welche?

laurin hat geschrieben:3: Einstellungen einfach ändern. (oder Blockiren, das der kunde da keine Änderungen machen kann)

S.o., und bislang ist mir nicht aufgefallen, dass UM Funktionen meiner F!B 6360 "abgeklemmt" hätte (bis auf den Bridgemode, mit dem man sie zu einem "dummen" Modem machen könnte, natürlich).

laurin hat geschrieben:4: es nicht zulassen das man zusätzliche FREIE SIP akounts (z.b. SIPGATE) einrichtet
oder das die Provider, die Sperren oder Löschen...

Works4me, bei der UM F!B kann ich weitere SIP Provider eintragen.

laurin hat geschrieben:5: Oder noch Toller für die Freischaltung der W-lan Funktion eine Zusätzliche Freischalt Gebühr verlangen.

Die war an, und zwar ohne Gebühr.

laurin hat geschrieben:Anm. in eigener sache....
Da dieses bei Unitymedia fast alles der fall ist,

... nur wenn man das 5 Euro billigere Geiz-ist-geil-Paket ohne F!B nimmt ...

laurin hat geschrieben:Da zu kommt das Problem das mit denn Zwangs IPv6 / DS-Lite
Ist das auch leider,
der Grund warum ich bis jetzt immer noch "nur" Kabel Analog ohne internet habe.
(früher als es noch die nur Modem Lösung gab, Ging es aus Hausinternen Technischen Gründen nicht)

Ich hoffe das es ab 2015 wieder (gab es ja mal bei UM) Reine Modem gibt
Dann wäre nur noch die Kosten Frage was das Verlegen des "neuen Kabels" (aus Baulichen gründen sehr Schwirig)
mich kostet. (konte ich bis jetzt nicht bei UM Klären)

Naja, Modem hin oder her, neue IPv4-Adressen wird UM nicht bekommen. IPv6 und DS-Lite werden also auf jeden Fall bleiben, und FALLS es wieder einfache Modems geben sollte wird sich der Neukunde mit einem solchen wohl einen Router suchen müssen, der das beherrscht.

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Re: Routerzwang bleibt

Beitragvon hajodele » 05.10.2014, 13:07

@Joerg
Konkrete Beispiele:
6320: WLAN kostete extra, AB war deaktiviert.

6360:
Bei UM könnt ihr zwar eigene SIP-Provider eintragen, das ist aber dummerweise in den AGB ausdrücklich untersagt.
Bei Kabelbw hat man gleich die ganze Funktion gesperrt. Zusätzlich ist es ja auch dort in den AGB verboten.

Telefonie:
Durch Zufall habe ich herausgefunden, dass die Telefonie in einige EU-Nachbarstaaten gesperrt ist.

Mit dem Thema Firmware gebe ich dir vollständig recht.
Allerdings ist doch das Verhalten von UMKBW gerade in diesem Jahr "grob fahrlässig" gewesen.
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Re: Routerzwang bleibt

Beitragvon laurin » 05.10.2014, 18:07

6360:
Bei UM könnt ihr zwar eigene SIP-Provider eintragen, das ist aber dummerweise in den AGB ausdrücklich untersagt.
Bei Kabelbw hat man gleich die ganze Funktion gesperrt. Zusätzlich ist es ja auch dort in den AGB verboten.


Stimmt:
AGB
4 Hardware
c) Der Kabelnetzbetreiber ist exklusiv berechtigt, den SIP-Bereich der FRITZ!Box zu verwalten. Dem
Kunden ist es nicht gestattet, SIP-Rufnummern Dritter einzurichten
=====
Das kommt einen Verbot fast gleich,
Die Lösung zweiter Router hinter denn UM Router.... :zunge:

Noch besser unter Punkt...
1.6 Der Kabelnetzbetreiber ist berechtigt, die zur Nutzung der Internet- und/oder Telefoniedienste
sowie zu deren Ergänzung oder Änderung erforderliche Software/Firmware auf die Zugangsendgeräte
aufzuspielen oder dort vorhandene Software/Firmware oder darauf gespeicherte Daten zu ergänzen
oder zu ändern oder die Zugangsendgeräte auf Kosten des Kabelnetzbetreibers auszutauschen.

Und dieser Punkt:
auf die Zugangsendgeräte
ist so Gefast das sich sogar Private Entgeräte die nicht von UM sind mit Eingeschlossen sind...

WAS hat UM auf meiner Hardware zu suchen? :kratz:

Und des wegen ist es wichtig das der Routerzwang abgeschaffen wird.


Und das geht nur wen der Kunde eigene Router benutzen darf und kann.
Ohne Gateway (Tr-69) kein zugriff auf Kunden Router.

Vorsicht: Satire..... :D
Würde im Mietvetrag deiner Wohnung Stehen:
Der Mieter ist verpflichtet denn Haus Eigentümer/Verwalter einen Schlüssel zu seiner Wohnung auszuhändigen.
Damit diese jeder zeit die Wohnung Betreten und änderungen an der Wohnung vornehmen kann......

Alles Klar....
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Re: Routerzwang bleibt

Beitragvon saintsimon » 05.10.2014, 20:58

laurin hat geschrieben:Also ein Reines "Nacktes Passives Modem" ohne Jegliche Spielereien wie:
DHCP Server
Anschluss der Telefone an dieses (sonst wäre es ja doch ein Router....)

So ein Modem ohne Telefonie-Anschluss ist nicht sinnvoll, da Voice over Cable ein Bestandteil des DOCSIS-Standars ist. Das hat noch nichts mit einem "Router" zu tun. Eine (und nur eine) "Telefonie-Leitung" mit einer Rufnummer ist für den Kabel-Endkunden standardisiert und noch kein klassisches VOIP, da es "neben" der Internet-Verbinung priorisiert läuft (wie ein klassicher Festnetz-Anschluss) und nichts von der Internet-Bandbreite beanbsprucht. Erst wenn man mehr als eine "Leitung" bzw. Rufnummer haben will, kommt VOIP in Spiel. Dann müssen tatsächlich Modem-Router angeschlossen werden. Deswegen haben Endkunden mit einer Nummer bzw. mehreren Rufnummern am Kabel auch unterschiedliche Geräte, bzw. es wird ein Gerätetausch fällig, wenn man von einer auf meherer Rufnummern umsteigt.

Das einzige, was mich am Voice over Cable stört, ist der standardisierte schmalbandige Codec. Da hat man eine perfekte, störungsfreie Leitung, aber die Tonqualität ist wie Anno Dazumal ...
- 2play Pus 120 - Cisco EPC3208 - IPv4 - ASUS RT-AC56U - Panasonic TX-6521
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Re: Routerzwang bleibt

Beitragvon conscience » 05.10.2014, 21:11

@saintsimon
So einfach sind die Dinge leider nicht

Die Frage ist immer noch die: Was ist der Netzabschluss bzw. -gerät??

Zusätzlich kommt es immer wieder zu einer "Sprachliche Unschärferelation" betreffend des Begriffes "Router". Die meisten werden darunter einen handelsüblichen" "WLAN Router" verstehen. M. E. geht es in der politischen Diskussion um etwas ganz anderes.
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Re: Routerzwang bleibt

Beitragvon GoaSkin » 06.10.2014, 01:46

saintsimon hat geschrieben:Eine (und nur eine) "Telefonie-Leitung" mit einer Rufnummer ist für den Kabel-Endkunden standardisiert und noch kein klassisches VOIP, da es "neben" der Internet-Verbinung priorisiert läuft (wie ein klassicher Festnetz-Anschluss) und nichts von der Internet-Bandbreite beanbsprucht. Erst wenn man mehr als eine "Leitung" bzw. Rufnummer haben will, kommt VOIP in Spiel. Dann müssen tatsächlich Modem-Router angeschlossen werden. Deswegen haben Endkunden mit einer Nummer bzw. mehreren Rufnummern am Kabel auch unterschiedliche Geräte, bzw. es wird ein Gerätetausch fällig, wenn man von einer auf meherer Rufnummern umsteigt.


Es ist doch egal, ob VOIP im Spiel ist oder eine Telefonie-Verbindung anderweitig realisiert werden könnte. Der Kabelanbieter kann dem Kunden allemal ein normales Kabelmodem - ggf. auch ohne Telefoniefunktion zur Verfügung stellen. VOIP-Zugänge kann man auch in einem Router hinter dem Modem oder gar in einer separaten Telefonanlage oder nur in seinem PC eintragen (wie auch immer). Wie es bei der TC7200 ist, weiss ich nicht, aber aus einer Fritzbox kann man im Prinzip die VOIP-Zugänge löschen und sie in einem anderen Gerät wieder einrichten. Die Zugangsdaten verheimlicht ja Unity Media trotz Zwangsrouter nicht und sind im Kundencenter nachlesbar. Früher hatte Unity Media den Kunden auch schonmal ein Kabelrouter und eine separate Fritz Box 7170 mit konfiguriertem VOIP eingerichtet. Funktionierte nicht nur wunderbar, sondern wer will konnte die FB7170 auch in den Schrank stellen und etwas Anderes nutzen.

Anders herum kann man aber auch überlegen, ob man technisch nicht auf die eine mögliche Kabel-Telefonieverbindung pfeifen kann und auch im Falle einer einzelnen Nummer Diese über VOIP realisieren. VOIP hat zwar seine Kinderkrankheiten, aber eine Telefonleitung über das Fernsehkabel ist auch kein echter analoger Telefonanschluss.
Es gibt drei Fleischsorten: Beef, Chicken und Veggie. Von welchem Tier die kommen? Von garkeinem, sondern aus der Packung.
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Re: Routerzwang bleibt

Beitragvon saintsimon » 06.10.2014, 02:19

GoaSkin hat geschrieben:...
Anders herum kann man aber auch überlegen, ob man technisch nicht auf die eine mögliche Kabel-Telefonieverbindung pfeifen kann und auch im Falle einer einzelnen Nummer Diese über VOIP realisieren. VOIP hat zwar seine Kinderkrankheiten, aber eine Telefonleitung über das Fernsehkabel ist auch kein echter analoger Telefonanschluss.

Voice over Cable ist von Haus aus inklusive Ortsinformationen voll Notruftauglich und ermöglicht bei Unitymedia auch problemlos den Faxversand,

http://de.wikipedia.org/wiki/Voice_over_Cable
"Voice over Cable besitzt 'First-Line-Qualität', eine mit dem herkömmlichen Festnetz vergleichbare Zuverlässigkeit. Einziges Problem bleibt die Stromversorgung der Telefone bei Ausfall oder Störung des öffentlichen Stromnetzes. Diese ist zurzeit im Gegensatz zum Festnetz oder ISDN-Netz nicht gegeben."
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Re: Routerzwang bleibt

Beitragvon conscience » 06.10.2014, 06:00


Früher hatte Unity Media den Kunden auch schonmal ein Kabelrouter und eine separate Fritz Box 7170 mit konfiguriertem VOIP eingerichtet. Funktionierte nicht nur wunderbar, sondern wer will konnte die FB7170 auch in den Schrank stellen und etwas Anderes nutzen.

Umitymedia hatte nur ein Modem (Motorola 5101/2) und die Fritz Box 7170 zur Verfügung gestellt. Und ein anderes Gerät zu nutzen ist und war die alleinige "private" Entscheidung des Kunden mit allen für ihn verbundenen "positiven" und negativen Nebenwirkungen.


"Voice over Cable besitzt 'First-Line-Qualität', eine mit dem herkömmlichen Festnetz vergleichbare Zuverlässigkeit. Einziges Problem bleibt die Stromversorgung der Telefone bei Ausfall oder Störung des öffentlichen Stromnetzes. Diese ist zurzeit im Gegensatz zum Festnetz oder ISDN-Netz nicht gegeben."

Aber geht es wirklich bei dem Thema "Zwangsrouter" um die "Telefonie" oder geht's viel mehr nur um das Zugangsgerät Zum Internet?

Der Trend geht eindeutig weg vom POTS zu ändern Lösungen wie VoIP. Oder warum ist in der Presse von Zwangskündigen durch die DTAG zu lesen. Telefonie ist dann nur noch ein Dienst im Netz wie E-Mail eben (Stichwort Skype) auch und man wird dann andere Ansprüche, und zwar niedrige, an die Verfügbarkeit des Dienstes stellen müssen.

Wenn der Kunde sein privates Endgerät nutzt, ist der Anbieter im Falle eine Störung möglicherweise fein raus: Das private Netz-Zugangsgerät ist Online, wie der Kunde seine Nummer darein bekommt, bleibe ihm überlassen; kein Anspruch auf Gewährleistung etc. pp.
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