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Technische frage vor Vertragsabschluss

In vielen Netzen von Unitymedia sind Internet und Telefonie bereits verfügbar.
Wichtig:
  • Kunden aus Hessen und Nordrhein-Westfalen können über die Rufnummer 0221 / 466 191 00 Hilfe bei allen Problemen in Anspruch nehmen.
  • Kunden aus Baden-Württemberg können über die Rufnummer 0711 / 54 888 150 Hilfe bei allen Problemen in Anspruch nehmen.

Technische frage vor Vertragsabschluss

Beitragvon Desperado » 13.09.2014, 18:30

Hi,

ich bin neu auf dem gebiet des Internet über TV Kabel.

Eigentlich war Internet und Tel. über den Magenta Riesen geplant, der hat hier aber nur sowas von unzuverlässige Leitungen liegen. Um die Abendzeit eine Latenz von 4000 und mehr.

Da das leider vorher nicht klar war und wir grad unseren Altbau saniert haben, habe ich neues TV Kabel und Cat7 Kabel in den Keller zum Hausanschluss gezogen.
Jetzt hab ich mir aber mal die Anschlüsse vom KabelBW Modem im netz angeschaut.
Leider hab ich kein Tel. Kabel in den Keller liegen.

Geplant hatte ich, das das KabelBW Modem in den Keller kommt, per Kabel kommt es zu mir in den Wohnraum. Dort wiederum kommt ein Wlan Router.
Meine Frage, bekommt man das Tel. auch über das Cat7 Kabel zum KabelBW Modem?

Danke für eure Hilfe
Desperado
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Re: AW: Technische frage vor Vertragsabschluss

Beitragvon manu26 » 13.09.2014, 20:42

Theoretisch könnte man das Kabel aufteilen. 4 Adern für Fast Ethernet (100 Mbis/s) und die anderen beiden Adernpaare für 2x Telefon. Ist aber meiner Meinung nach Murks. Dann lieber das Modem direkt oben installieren.

Aber Achtung: man bekommt als Neukunde einen Router und kein reines Modem. Und auch nur DS-Lite, d.h. IPv6 + IPv4 über ein NAT beim Provider. Also kann man entweder WLAN mitbestellen (wird gegen Gebühr aktiviert im gelieferten Router) oder selber einen zusätzlichen Accesspoint betreiben. Viele schreiben hier Schlechtes über das WLAN des Technicolor Routers.
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Re: Technische frage vor Vertragsabschluss

Beitragvon M@rtin » 13.09.2014, 20:55

Ich hoffe mal, es liegen mehr als ein Cat7-Kabel vom Keller in die Wohnung. Denn über das 8-adrige Kabel kann man 4 analoge Telefone anschließen. Bei ISDN (=S0-Bus) werden 4 (der 8 Adern) für bis zu 8 Telefone genutzt. Bei einem S0-Bus liegen die Telefone wie bei einer Lichterbaumkette hintereinander. Die Letzte Dose muss aber einen Abschlusswiderstand (100 Ohm) haben.

Die Idee, ein 8-adrigens Kabel für 2 verschiedene Verwendungszwecke (LAN und Telefon) zu nutzen, ist absolut keine gute Idee, wie ich aus leitvoller Erfahrung berichten kann. Hab leider von 15 Jahren auch die glorreiche Idee gehabt und habe nun das Problem, dass nicht mehr als theoretischen100 Mbit/s über die Leitung gehen kann. In der Praxis dürfte schon viel früher Schluss sein. Ich reize also mit meinem 2 play 50 schon fast alles aus... Aber wer konnte vor 15 Jahren auch nur ansatzweise ahnen, dass man so an diese unvorstellbare Grenze stoßen wird.
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Re: Technische frage vor Vertragsabschluss

Beitragvon hajodele » 13.09.2014, 22:28

Mal ein anderer Ansatz:
So wie du das beschreibst, gehe ich von einem Eigenheim aus.
Beziehst du TV via SAT oder Kabel?
Wenn du sowieso Kabel benutzt, kannst du gleich die MDM-Dose da setzen lassen wo das Gateway eigentlich hingehört - in den Wohnbereich (bei SAT eigentlich auch).
Wenn es irgendwie möglich ist, sollte man das TC7200 umgehen.
Entweder Komfortoption für 5 Euro/Monat (FB6360)
Wenn du Hausautomation machen willst, prüfe bitte, ob die vorhandene Hard/Software IPv6-tauglich ist.
Im Zweifelsfall solltetes du dir noch die Geschäftstarife anschauen.
Hier bekommts du noch IPv4. Bei den Privat-Tarifen gibt es IPv6/DSlite.
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Re: Technische frage vor Vertragsabschluss

Beitragvon Desperado » 14.09.2014, 01:16

Also um mal bissen Klarheit zu schaffen, ich bin mit meiner Freundin zu ihren Eltern ins Haus in eine eigene Wohnung gezogen, die wir jetzt Komplet frisch gemacht haben.
Ich habe ein Nagel neues kathrein tv Kabel rein gezogen ( tv kommt schon von kabelBW) und eben das Cat-7 Kabel.

Bis zu der Messung war geplant, das eben die ganze technick in den Keller kommt, von dort per CAT-7 Kabel ins Wohnzimmer, wo dann mein linksys wlanrouter den Rest verteilt.

Edit: was ist das tc7200 und was ist die komfortfunktion?
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Re: Technische frage vor Vertragsabschluss

Beitragvon manu26 » 14.09.2014, 06:37

Tc7200 ist der standard Router, den man nicht haben will. Mit der Telefon Komfort Funktion (siehe Website) gibt es eine Fritzbox.
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Re: Technische frage vor Vertragsabschluss

Beitragvon M@rtin » 14.09.2014, 09:57

Desperado hat geschrieben:....

Edit: was ist das tc7200 und was ist die komfortfunktion?


Der TC7200 ist der Standard-WLAN-Router von UM. Darüber gibt es aber unzählige Berichte über Probleme. Allerdings betrifft das seltener die LAN-Verbindung, die du ja eh nutzt. Allerdings solltest du dich in dem Fall schlau machen, wie du den Linksys-Router hinter dem Router von UM konfigurierst! Es gibt da 2 Ansätze: 1. der Linksys routet nicht und wird als reiner Access-Point (NAT & DHCP = aus!) eingerichtet. Somit befinden sich alle Geräte in einem Sub-Netz. Oder 2. der Lynksys routet (NAT & DHCP = ein), dann teilst du das Heimnetz in ein 2. Sub-Netz: Der TC7200 baut sein Heimnetz auf, aber auch der Linksys. Letzteres ist komplizierter.

Wenn du aber nach dem Lesen der zahlreichen Foreneinträge zum TC7200 entschlossen haben solltest, es muss aber eine Fritzbox sein, dann bekommst du diese nur in Verbindung der Option "Telefon Komfort". Dann bekommst du (min.) 3 Rufnummern und ist das Äquivalent zu ISDN. Kostet aber 5 Eu/Monat mehr! Das kann in deinem sich sogar in deinem Fall lohnen, denn du schreibst, du lebst mit den Eltern deiner Freundin in einem Haus. Also könnte man sich den Telefonanschluss (als auch den Internet-Anschluss) teilen. Es wäre dann nur ein Anschluss notwendig, den man sich teilt. Jeder bekommt eine Rufnummer und hat noch eine als z.B. gemeinsame Faxnummer übrig...
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Re: Technische frage vor Vertragsabschluss

Beitragvon hajodele » 14.09.2014, 11:14

Egal ob TC7200 oder FB6360.
Diese Geräte gehören in die Wohnung, nicht in den Keller.
ich stelle mir gerade das Horrorszenario vor: ein TC7200 im Keller und dann via dem schönen aufgedröselten CAT7-Kabel 1x100 Mbit zum Linksys und 1xTelefon :wand:
Im Keller bekommst du 1 Rückkanalfähigen Verstärker montiert (Lochblech bischen größer als DIN A4) leider ohne Abdeckung.
Zusätzlich brauchst du dort 1 Stromanschluß und einen Potentialausgleich für den Verstärker.

Alles andere macht keinen wirklichen Sinn
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Re: Technische frage vor Vertragsabschluss

Beitragvon M@rtin » 14.09.2014, 15:55

hajodele hat geschrieben:Egal ob TC7200 oder FB6360.
Diese Geräte gehören in die Wohnung, nicht in den Keller.
ich stelle mir gerade das Horrorszenario vor: ein TC7200 im Keller und dann via dem schönen aufgedröselten CAT7-Kabel 1x100 Mbit zum Linksys und 1xTelefon :wand:
Im Keller bekommst du 1 Rückkanalfähigen Verstärker montiert (Lochblech bischen größer als DIN A4) leider ohne Abdeckung.
Zusätzlich brauchst du dort 1 Stromanschluß und einen Potentialausgleich für den Verstärker.

Alles andere macht keinen wirklichen Sinn


Nun ja, ich habe das so, weil alle Telefonleitungen von 2 Wohnungen und ein CAT5-Kabel in einem Patchpanel im Keller neben dem nicht mehr genutzten Übergabepunkt der Telekomleitung enden. Diese Infrastruktur stammt halt von etwa 18 Jahren. Durch den Wechsel zu UM letzten Jahres hatte ich mich entschlossen, die Fritzbox neben die Telefonanlage zu hängen und beide per S0-Bus zu verbinden. Damit konnte die bisherige Infrastruktur übernommen werden. In meinem Arbeitszimmer (2. Etage) spannt nach wie vor mein Lancom-Router das heimische LAN und WLAN auf. FB und Lancom haben unterschiedliche lokale Netzwerk-Abschnitte (192.168.178.x für die Fritzbox und 192.168.1.x für den Lancom). Auf den Lancom möchte ich auch wegen der umfangreichen Firewall-Funktionen nicht verzichten.
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Re: Technische frage vor Vertragsabschluss

Beitragvon Desperado » 15.09.2014, 22:11

Hab noch ne Möglichkeit gefunden,mein Tel. Kabel in den Keller zu ziehen :)

Was soll ich beachten, beim Tel.Kabel kauf?
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