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Cisco EPC3208 | ipv6 und TP-Link Archer C7

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Cisco EPC3208 | ipv6 und TP-Link Archer C7

Beitragvon Marcel40625 » 28.04.2014, 15:55

Hallo Community ...

hab da ein kleines Problem ... bin an sich IT technisch recht fit nur steh ich gerade etwas im regen...

Habe einen 2Play 150 anschluss mit dem Cisco EPC3208 (nicht G!) ... habe also eine Feste IPv4 ! (kann selbst Server hosten ect.)

nun hatte ich bis gestern nur einen IPv4 fähigen TP-Link router ... da aber das routing an einigen stellen mit IPv6 besser ist im UM netz dachte ich mir (vorallem weil ich nen VPN noch über meinen router aufmachen will) holste dir mal ein neues Gerät ...

nach viel gucken und machen habe ich mit für den TP-Link Archer C7 in der v1.1 (v2 ist erst nur in korea verfügbar) entschieden der IPv6 Support mitbringt ...


Nun gehts los:

Hänge ich nur meinen PC an an das Cisco EPC3208 habe ich nach einer gewissen zeit (ca. 30 Min) zu der IPv4 auch eine IPv6

Hänge ich den Archer C7 mit dem WAN Port an das Cisco ist IPv4 sofort da ... IPv6 garnicht ...

Nun weiß ich nicht genau wie ich den Archer konfigurieren muss das das Cisco merkt da is IPv6 drin ... hol ich mal nen satz adressen ...

http://abload.de/img/unbenannt-3qia4f.png

Hat da jemand einen Tipp ?

und ich glaube leider auch das die UM Hotline hier schwer überfordert wäre ...
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Re: Cisco EPC3208 | ipv6 und TP-Link Archer C7

Beitragvon Knifte » 28.04.2014, 16:12

Du hast einen reinen IPv4-Internetzugang. Dein PC bekommt nur eine lokale IPv6-Adresse.

Um IPv6 auch an deinem Internetanschluss nutzen zu können, brauchst du einen Tunnel.

Habe ich bei mir so auch am laufen. Das läuft dann aber nicht komplett über das UM-Netz.
Viele Grüße

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Re: Cisco EPC3208 | ipv6 und TP-Link Archer C7

Beitragvon Marcel40625 » 28.04.2014, 16:27

wieso bekomm ich dan ohne router auf seiten "wieistmeineip.de" eine IPv6 angezeigt ?

und kann auf ipv6 only seiten zugreifen ? keine bange ich weiß das ich ipv6 haben kann

... nur halt nicht mit dem router ... da er wahrscheinlich noch falsch eingestellt ist ... bzw der alte ipv6 nicht konnte
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Re: Cisco EPC3208 | ipv6 und TP-Link Archer C7

Beitragvon Knifte » 28.04.2014, 16:40

Deaktiviere mal das Teredo-Protokoll auf deinem Windows-Rechner. Dann kommst du bestimmt auf keine IPv6-Seite mehr.

Teredo macht im Wesentlichen nichts anderes, als einen IPv4-to-IPv6-Tunnel zu erstellen, soweit ich das weiss. SpaceRat kann das aber sicher fachmännischer erklären als ich ;-) Ich bin auch nur Laie. In meinem Asus Router kann ich aber einen entsprechenden Tunnel einstellen und seitdem habe ich auch IPv6. Ob und wenn ja das beim TP-Link auch geht, weiss ich nicht.
Viele Grüße

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Re: Cisco EPC3208 | ipv6 und TP-Link Archer C7

Beitragvon SpaceRat » 04.05.2014, 16:56

Knifte hat geschrieben:Teredo macht im Wesentlichen nichts anderes, als einen IPv4-to-IPv6-Tunnel zu erstellen, soweit ich das weiss. SpaceRat kann das aber sicher fachmännischer erklären als ich ;-)

Wozu sollte ich? :)

Deine Beschreibung ist für den Normalnutzer ja völlig ausreichend.

Nur eine kleine Korrektur:
Die Tunnel heißen 6in4, 6to4, usw., da IPv6-Pakete in IPv4-Paketen transportiert/umgewandelt werden.
4**6 wäre das Gegenteil, also IPv4-Pakete über IPv6 transportiert. 4in6 gibt es auch tatsächlich und es ist auch tatsächlich das, was der Name nahelegt: Dort werden IPv4-Pakete über IPv6 transportiert.

4in6 spielt derzeit noch keine Rolle, da bisher praktisch jede Anbindung auch noch selber IPv4 kann. 4in6 wird dann ins Spiel kommen, wenn das Internet weitgehend komplett auf IPv6 umgestellt worden sein wird und es nur noch vereinzelt IPv4-only-Knoten geben wird. Ein 4in6-Tunnel würde es dann einem Anschluß mit IPv6-only-Anbindung erlauben, auch weiterhin die verbleibenden IPv4-only-Server zu erreichen.

Und ja:
Teredo ist ein Tunnel, der vom Wirkungsprinzip her wie ein 6to4 oder 6in4-Tunnel arbeitet, also IPv6-Pakete aus dem Heimnetz über IPv4 nach draußen transportiert, wo sie dann "irgendwo" wieder aufgelesen und dem IPv6-Zielhost über IPv6 zugestellt werden.
Der Unterschied zu einem "richtigen" 6in4-Tunnel ist der, daß Teredo "automagisch" funktioniert bzw. oft genug auch nicht. Du könntest jetzt in der Lage sein, mittels Teredo Server X zu erreichen und in einer Stunde schon nicht mehr. Teredo ist ausdrücklich schon vom Design her nur "der letzte Ausweg".
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Re: Cisco EPC3208 | ipv6 und TP-Link Archer C7

Beitragvon apmon » 06.05.2014, 01:31

SpaceRat hat geschrieben:4in6 spielt derzeit noch keine Rolle, da bisher praktisch jede Anbindung auch noch selber IPv4 kann.

Ist das nicht genau das was DS-lite ist? Ein IPv6 only Anbindung mit einem 4in6 Tunnel um trotzdem IPv4 zu erreichen. Lediglich das bei DS-lite dann noch ein NAT44 am Tunnelausgang fuer Probleme sorgt. Insofern sind 4to6 Tunnel mit richtiger oeffentlicher IPv4 eine Loesung fuer die Probleme mit DS-lite.

SpaceRat hat geschrieben:Der Unterschied zu einem "richtigen" 6in4-Tunnel ist der, daß Teredo "automagisch" funktioniert bzw. oft genug auch nicht. Du könntest jetzt in der Lage sein, mittels Teredo Server X zu erreichen und in einer Stunde schon nicht mehr. Teredo ist ausdrücklich schon vom Design her nur "der letzte Ausweg".
Im Gegensatz zu 6in4 sind 6to4 Tunnel ebenfalls "automagisch" (und funktionieren genauso schlecht/gut wie Teredo). Der haupt Unterschied zwischen Teredo und 6to4 ist, das Teredo UDP verwendet und 6to4 protocol41. Das hat den grossen Vorteil das Teredo wesentlich besser durch NAT, CGN, Firewalls und sonstige filter kommt als 6to4. Teredo ist z.B. das einzige Tunnelprotokoll welches bei mir funktioniert da das CGN / Firewall auf die ich keinen Einfluss habe sonst alles heraus filtert, Teredo aber zum glueck durchlaesst. Teredo ist insofern eine recht gute und einfache Notloesung um auf einen IPv6 only Dienst zugreifen zu koennen wenn sonst nichts funktionieren. Aber ja, es ist eine Notloesung fuer den letzten Ausweg.
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Re: Cisco EPC3208 | ipv6 und TP-Link Archer C7

Beitragvon SpaceRat » 09.05.2014, 05:56

apmon hat geschrieben:
SpaceRat hat geschrieben:4in6 spielt derzeit noch keine Rolle, da bisher praktisch jede Anbindung auch noch selber IPv4 kann.

Ist das nicht genau das was DS-lite ist? Ein IPv6 only Anbindung mit einem 4in6 Tunnel um trotzdem IPv4 zu erreichen.

Wenn man die Ansprüche an "Gleichheit" entsprechend definiert ja.
Das eine in das andere kapseln tun beide.

apmon hat geschrieben:Insofern sind 4to6 Tunnel mit richtiger oeffentlicher IPv4 eine Loesung fuer die Probleme mit DS-lite.

Die einzige Lösung für Probleme mit IPv4 (Denn das ist ja die problematische Komponente am DS-lite, das IPv4-CGN) ist es, IPv4 fallen bzw. auslaufen zu lassen.

Du kannst es nämlich drehen und wenden, wie Du willst: Das Problem ist und bleibt der Mangel an IPv4-Adressen.
Wenn man jetzt auf einmal genug IPv4-Adressen hätte um am AFTR-Gateway jeden verbundenen Client doch wieder auf eine eigene IPv4 umzusetzen, dann hätte man sie im ersten Schritt gar nicht am Anschluß des Clients wegnehmen brauchen ...

Wer nur eine Tafel Schokolade zuhause hat, kann nicht beiden Kindern je eine ganze Tafel schenken, sie müssen sie sich teilen oder eines geht leer aus.

Es bringt dabei gar nichts, die Tafel durch's Haus zu tragen, egal ob Du sie im Wohnzimmer (Am AFTR-Gateway) auf beide aufteilst oder schon aufgeteilt in die Kinderzimmer (Client-Anschlüsse) reichst, es wird nie wieder eine ganze für jedes Kind.

Mittelfristig kann man sich noch von den Nachbarn, den Telekoms, adoptieren lassen, denn die haben 4 Tafeln im Haus, aber nur 2 Kinder. Oder man geht zum Kiosk und kauft eine dazu (IPv4 über VPN), denn der hat noch 10 Stück da, kriegt dann allerdings auch keine mehr nach.

Natürlich können sich die auf Schokoladentafeln fixierten Blagen jetzt noch ein paar Monate oder vielleicht sogar 1-2 Jahre um diese 12 Tafeln (Die zwei bei den Telekoms plus die 10 am Kiosk) kloppen, aber wenn die verbraucht sind, dann führt trotzdem kein Weg mehr daran vorbei, doch auf die Mousse au Chocolat (IPv6) umzusteigen, die zentnerweise vorhanden ist, auch wenn man dafür dann einen Löffel braucht.



apmon hat geschrieben:Teredo UDP verwendet und 6to4 protocol41. Das hat den grossen Vorteil das Teredo wesentlich besser durch NAT, CGN, Firewalls und sonstige filter kommt als 6to4.

Ob das jetzt ein Vor- oder ein Nachteil ist, liegt im Auge des Betrachters: Von der Warte eines IT-Admins ist es eher ein Nachteil.

Es geht dabei weniger um das noch eher "gutartige" Loch in der Firewall für den Teredo-Tunnel an sich, sondern darum, daß alles was später durch den Teredo-Tunnel läuft ebenfalls nicht mehr von der Firewall kontrolliert wird.
Aus dem Grund funktionieren Teredo-Tunnel in anständig administrierten Netzwerken dann doch eher gar nicht als automagisch :>

Nicht umsonst kommen ja viele Leute nicht vom Arbeitsplatz-Rechner in der Firma aus an ihre Freigaben am DS-lite-Anschluß ... Teredo wird da rausgefiltert, aber für echtes IPv6 war die IT noch zu faul.

apmon hat geschrieben:Teredo ist z.B. das einzige Tunnelprotokoll welches bei mir funktioniert da das CGN / Firewall auf die ich keinen Einfluss habe sonst alles heraus filtert, Teredo aber zum glueck durchlaesst. Teredo ist insofern eine recht gute und einfache Notloesung um auf einen IPv6 only Dienst zugreifen zu koennen wenn sonst nichts funktionieren. Aber ja, es ist eine Notloesung fuer den letzten Ausweg.

Auch AYIYA funktioniert mittels UDP und durch CGN hindurch.

Nur deshalb kann man einen SixXS-Tunnel überhaupt per Smartphone-App Androiccu im Mobilfunk nutzen.
Die deutschen Mobilfunkprovider enthalten ihren Kunden nämlich die hochwertigen DS-lite-Anschlüsse vor, sondern schalten nur IPv4-only-per-CGN, also den reinen "lite"-Teil aus "DS-lite", nicht aber den "DS"-Teil.

Prinzipiell ist es natürlich dem Teredo/Miredo nicht unähnlich, es hat aber den Vorteil, daß es administriert ist. Es basiert also nicht auf der bloßen "Hoffnung", daß sich ein Teredo-Server finden läßt, sondern arbeitet vielmehr mit einem bekannten, existierenden Server und das Ergebnis ist auch nicht "irgendein Transport" über "irgendeine IPv6", sondern die eigene, zum aufgebauten Tunnel gehörende, IPv6, die man auf Wunsch eben auch von außen erreichen kann. Für Kunden mit LTE/UMTS als Normalzugang durchaus nicht unbedeutend.


Ich bin auch sehr unglücklich mit der Namensgebung "DS-lite"....

Es wird nämlich nicht ausreichend klar, daß sich das "lite" auf den IPv4-Teil bezieht:
  • DS bedeutet "Dual Stack", also (vollwertiges) IPv6 + ("vollwertiges") IPv4. DS ist also IPv6+IPv4 (beides non-lite).
    Code: Alles auswählen
      IPv4
    + IPv6
    --------
    = DS
  • DS-lite hingegen ist immer noch vollwertiges IPv6 aber plus minderwertigem - also "lite" - IPv4, nämlich IPv4-CGN.
    Code: Alles auswählen
      IPv4-lite
    + IPv6
    ------------
    = DS-lite

Würden die Mobilfunkprovider von IPv4-lite auf DS-lite aufrüsten, dann hätten sich die Probleme beim Erreichen des heimischen DS-lite-Anschlusses vom Smartphone aus schlagartig erledigt.
Receiver/TV:
  • Vu+ Duo² 4xS2 / OpenATV 5.3@Samsung 50" Plasma
  • AX Quadbox HD2400 2xS2 / OpenATV 6.0@Samsung 32" TFT
  • 2xVu+ Solo² / OpenATV 6.0
  • DVBSky S2-Twin PCIe@SyncMaster T240HD (PC)
  • TechniSat SkyStar HD2@17" (2.PC)
Pay-TV: Schwarzfunk, Redlight Elite Mega HD, Brazzers, XXL, HD-, Sky
Fon: VF Komfort-Classic (ISDN), Siemens S79H+S1+Telekom Modula+Siedle DoorCom Analog@F!B 7390
Internet: UM 1play 100 / Cisco EPC3212+Linksys WRT1900ACS / IPv4 (UM) + IPv6 (HE)
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