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Hausneubau - funktioniert angedachte Verkabelung?

In vielen Netzen von Unitymedia sind Internet und Telefonie bereits verfügbar.
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Hausneubau - funktioniert angedachte Verkabelung?

Beitragvon ashdown » 20.04.2014, 00:07

Hallo zusammen,

das Haus ist derzeit im Rohbau und bald werden die Kabel verlegt. Es wäre klasse, wenn mir jemand feedback geben könnte, ob die von mir angedachte Verkabelung so realisierbar ist, da bald die Leitungen im Haus verlegt werden :kratz:

Gebuchtes Paket: 3play Premium inkl Horizon. Genutzt wird Internet, TV und Telefon.
Hauptanschluss: unitymedia-Kabelanschluss kommt im Keller an

Anschluss Internet:

    Anschluss Fritz!Box 6360 an Kabelbuchse
    von Fritzbox LAN-Kabel an Gigabyte-Switch
    vom Gigabyte-Switch Verlegung von LAN-Kabeln an Netzwerkdosen in verschiedene Räume im Haus.
    für WLAN ggf. noch eine alte Fritzbox als Repeater im EG/OG

Anschluss Telefon:
    nur Verwendung von DECT Telefonie
    DECT Telefone werden direkt mit Fritz!Box 6360 per DECT verbunden
    ggf. FRITZ!DECT Repeater 100 im EG/OG

Anschluss TV:
    vom Hauptanschluss im Keller Verlegung von Coaxialkabeln (abgeschirmt, ggf. mit Signalverstärkern) zu Kabelbuchsen in verschiedene Räume im Haus
    Anschluss des Horizon Recorders an Kabelbuchse im Wohnzimmer (=HD TV)
    Nutzung der Horizon Box als Client über LAN
    Anschluss der anderen Fernseher an Kabelbuchsen in anderen Räumen (= Basis Digital TV)

Danke und frohe Ostern!
ashdown
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Re: Hausneubau - funktioniert angedachte Verkabelung?

Beitragvon ART71 » 20.04.2014, 07:59

Habe es fast genau so wie du es vor hast.

Internet:
6360 an Multimediadose (HÜP -> Verstärker -> MMD) von UM im Keller -> LAN-Kabel -> Gigabit Switch (-> Patchfeld) -> LAN-Verlegekabel in die einzelnen Räume -> LAN-Dose
Router im Wohnzimmer (EG) als reinen WLAN Access Point, WLAN 6360 nicht in Verwendung

Telefon:
6360 als DECT-Station im Keller -> 2 DECT Telefone im 1.OG
1 Multifunktionsgerät (Fax, Scanner, Drucker) im Keller an 6360 (analog)
6360 S0 -> ISDN-Verteiler -> ISDN-Kabel in die einzelnen Räume -> ISDN-Dose (4 ISDN Endgeräte auf unterschiedlichen Etagen)
Patchfeld im Keller -> Telefonkabel in die einzelnen Räume -> Telefondose (akuell nicht in Verwendung)

TV:
HÜP -> Verstärker -> Verteiler -> Koaxialkabel in die einzelnen Räume -> TV-Dose
Wohnzimmer (EG) -> UM Receiver (Samsung), Sky HD Receiver und DVB-C Receiver im Fernseher für "freie" Sender in Digital um nicht immer den UM Receiver nutzen zu müssen
1.OG -> 3 Fernseher (2x analog, 1x digital über DVB-C Receiver des Fernsehers)


Kurz um, bis auf Horizon und analoges Telefon genau so wie du es gedacht hast.
Trotz der vielen Kabel für die unterschiedlichsten System ärge ich mich immer wieder, dass ich nicht direkt noch enstprechende Kabel vom Dachboden in den Keller und von dort in die einzelnen Räume für SAT-TV gelegt habe als ich vor 10 Jahren gebaut habe. Ich habe zwar Leerrohre im Haus liegen allerdings ist der Aufwand für eine Realisierung von SAT-TV immer noch immens hoch.
Solltest vielleicht mal drüber nachdenken die paar Euros mehr zu investieren auch wenn du momentan kein SAT-TV benötigst/haben möchtest.

Achso, noch eine kleine Anmerkung am Rande:
Gigabyte != Gigabit
und du meinst sicherlich einen Gigabit Switch...
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Re: Hausneubau - funktioniert angedachte Verkabelung?

Beitragvon M@rtin » 20.04.2014, 13:39

Wenn du in alle Räume eh Ethernet-Kabel legst, dann leg besser immer gleiche 2 Kabel. Und leg alle TP-Kabel auf ein Patchfeld im Keller, dann kannst du jederzeit die Nutzung des Kabels auch ändern, denn die verlegten TP-Kabel sind auch für Telefon, sowohl analog (nur 2 Adern) oder ISDN (S0-Bus, 4 Adern) geeignet. Ich persönlich finde mindestens ein kabelgebundenes Telefon immer noch für hilfreich.

Falls auch der SO-Bus genutzt werden sollte, dann bedenke, dass das ein Bus ist, der am Ende terminiert (2x 100 Ohm) seien muss. Daher führen von den 8 Adern ein TP-Kabels 4 zur Dose im Raum, und werden dort auf die anderen 4 Adern durchgeschleift. Am Ende, welches die Buchse am Patchfeld wäre, braucht man dann einen RJ45-Stecker mit den beiden 100 Ohm Widerständen.

Alternativ zum S0-Bus kann man aber auch gleich SIP-Telefone kaufen und per Ethernet verbunden werden...
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Re: Hausneubau - funktioniert angedachte Verkabelung?

Beitragvon ashdown » 20.04.2014, 23:26

Hallo M@rtin,

danke für die Tipps, werde sie beherzigen :-)

Viele Grüße,
ashdown
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Re: Hausneubau - funktioniert angedachte Verkabelung?

Beitragvon ashdown » 20.04.2014, 23:29

Hallo ART71,

klasse, klingt gut. Überlege mir das mal mit den Kabeln für eine mögliche SAT Anlage.

Viele Grüße,
ashdown
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Re: Hausneubau - funktioniert angedachte Verkabelung?

Beitragvon SpaceRat » 22.04.2014, 15:41

ashdown hat geschrieben:klasse, klingt gut. Überlege mir das mal mit den Kabeln für eine mögliche SAT Anlage.

Das wären 4 bzw. 5 Coax, besser 8 oder 9, vom Dachboden zum Keller. Dann reicht die Verkabelung zumindest für Unicable.

Wobei ich nicht begreifen kann, wie man freiwillig Klötzchen-TV gucken kann, wenn Sat möglich ist.

Angefangen vom Beschiss beim HD-Angebot (Im Kabel gibt es fast nichts in HD, über Sat fast alles) und der Tatsache, daß Du eine HD+-Karte für Sat im ganzen Haus verteilen kannst (Wenn Du 10 EUR zusätzlich investierst und eine HD02-Karte bei eBay schießt statt eine neue HD03-Karte zu kaufen), mit der HD-Option im Kabel aber nicht einmal auf einem Fernseher zumutbar die HD+-Sender sehen kannst (Vorspulsperre).

Weiter geht's mit der Sky-Verarsche: Zig Sender aus dem Sky-Welt-Paket muß man bei Unitymedia/KBW doppelt bezahlen, sie sind zwar eigentlich in Sky Welt enthalten, aber im Kabel nicht darüber freigeschaltet sondern nur über die "Unitymedia Highlights/Allstars".

Kabel-TV = doppelter Preis für halbe Leistung.
Receiver/TV:
  • Vu+ Duo² 4xS2 / OpenATV 5.3@Samsung 50" Plasma
  • AX Quadbox HD2400 2xS2 / OpenATV 6.0@Samsung 32" TFT
  • 2xVu+ Solo² / OpenATV 6.0
  • DVBSky S2-Twin PCIe@SyncMaster T240HD (PC)
  • TechniSat SkyStar HD2@17" (2.PC)
Pay-TV: Schwarzfunk, Redlight Elite Mega HD, Brazzers, XXL, HD-, Sky
Fon: VF Komfort-Classic (ISDN), Siemens S79H+S1+Telekom Modula+Siedle DoorCom Analog@F!B 7390
Internet: UM 1play 100 / Cisco EPC3212+Linksys WRT1900ACS / IPv4 (UM) + IPv6 (HE)
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Re: Hausneubau - funktioniert angedachte Verkabelung?

Beitragvon SpaceRat » 22.04.2014, 16:22

Allgemeingültig kann man für die Verkabelung sagen:

2xNetzwerk aus jedem Raum an einen zentralen Punkt (z.B. Keller, Büro, Speicher)
2x Coax aus jedem Raum an einen zentralen Punkt (z.B. Keller oder Speicher)¹

In beiden Fällen:
Für größere Räume lieber 2x2 legen und zwar je ein Paar pro gegenüberliegender Seite, besonders wenn die Möglichkeit besteht, das Mobiliar zu "drehen".
Im Wohnzimmer würde ich heute Coax sogar 2x4 legen, es gibt inzwischen genug Receiver, die auch mit 4 oder gar 6 Tunern ausgestattet werden können.

Ist ein Raum im Haus als "Büro/Arbeitszimmer" vorgesehen, dorthin dann auch lieber zwei zusätzliche Ethernet-Kabel legen, wenn das Büro/Arbeitszimmer nicht eh schon als zentraler Punkt für die Netzwerkverkabelung auserkoren wurde.
"Haushaltsübliche" Router wie die Fritz!Box gehören nämlich eben nicht mit in den Keller zum Switch, sondern ins Arbeitszimmer (Plastikrouter sind eben oft auch DECT-Basis, WLAN-AP und haben eine USB-Buchse, z.B. für einen Drucker). Ein Leerrohr in einen solchen Raum kann auch nicht schaden.


Ist der zentrale Punkt beim Coax der Keller, zusätzlich noch:
Mind. 5, besser 9, 13 oder gar 17 Kabel zum Speicher bzw. an den Ort, an dem eine Sat-Antenne am günstigsten plaziert wird.
Jeder Satellit benötigt 4 Kabel (Für jede Ebene eines: vertikal low, vertikal high, horizontal low, horizontal high), das 5. dient für eine ggf. zu montierenden UKW-, DAB- oder DVB-T-Antenne.
Mit 9, 13 bzw. 17 Kabeln kann man dann neben Astra 19.2°E auch noch weitere Satelliten nutzen, z.B. Astra 3 auf 23,5°E, Hotbird auf 13°E und/oder Astra 2/Eurobird auf 28,2/28,5°E.

Anlagen für 2-4 Satelliten sind kaum teurer zu erreichten als solche für 1 Position, die Nachrüstung wäre aber je nach Bausituation utopisch teuer. Gleichzeitig kann aber eben diese zweite, dritte oder vierte Position bzw. zumindest die Kabelei dafür den Verkaufs-/Vermietungswert einer Immobilie enorm erhöhen, da "Mitbürger mit Migrationshintergrund" oder z.B. Angehörige ausländischer Streitkräfte relativ häufig genau das brauchen/wollen (Die Briten senden z.B. auf 28,2°E).
Receiver/TV:
  • Vu+ Duo² 4xS2 / OpenATV 5.3@Samsung 50" Plasma
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  • 2xVu+ Solo² / OpenATV 6.0
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  • TechniSat SkyStar HD2@17" (2.PC)
Pay-TV: Schwarzfunk, Redlight Elite Mega HD, Brazzers, XXL, HD-, Sky
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Re: Hausneubau - funktioniert angedachte Verkabelung?

Beitragvon manu26 » 23.04.2014, 16:07

Ich stimme zu, wenn man sagt: Lieber zu viele Kabel legen als später nachbessern müssen. Die Kosten für Kabel sind in der Regel die geringsten Kosten.

Aber was SAT angeht: Wenn man aus Unicable nutzen will, dann reicht auch 1 Koax-Kabel für jeden Raum. So kann man dann in jedem Raum bis zu 8 Tuner gleichzeitig über das eine Kabel versorgen. Eine spätere Aufrüstung beträfe dann nur die Installation an der Stelle, wo alle Kabel zusammenlaufen. Also beispielsweise ein anderer oder weiterer Multischalter.

Ich jedenfalls kann bisher nur Positives zu Unicable sagen. Natürlich muss man gucken, dass die genutzen Receiver das können. Ich habe jedenfalls mit Samsung TV, VU+ Receiver und Sky Mietreceiver keine Probleme.
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Re: Hausneubau - funktioniert angedachte Verkabelung?

Beitragvon SpaceRat » 23.04.2014, 18:00

manu26 hat geschrieben:Ich stimme zu, wenn man sagt: Lieber zu viele Kabel legen als später nachbessern müssen. Die Kosten für Kabel sind in der Regel die geringsten Kosten.

Aber was SAT angeht: Wenn man aus Unicable nutzen will, dann reicht auch 1 Koax-Kabel für jeden Raum.

Das ist prinzipiell korrekt.
"Nur ein Kabel" ist also kein Grund, sich mit Kabel-TV zufrieden geben zu müssen, statt auf Sat aufzurüsten, mit SCR (Wie "Unicable" korrekt heißt, "Unicable" verhält sich zu "SCR" wie "Tempo" zu "Papiertaschentuch") steht eine gangbare Alternative zur Verfügung.

Aber:
manu26 hat geschrieben:So kann man dann in jedem Raum bis zu 8 Tuner gleichzeitig über das eine Kabel versorgen. Eine spätere Aufrüstung beträfe dann nur die Installation an der Stelle, wo alle Kabel zusammenlaufen. Also beispielsweise ein anderer oder weiterer Multischalter.

Der Kostenaufwand an dieser Stelle ist ungleich höher als bei einer herkömmlichen Satblock-Verteilung:
Ein herkömmlicher Multischalter 9/16 (2 Satellitenpositionen, 16 Ausgänge = Teilnehmer/Tuner) kostet ~125 EUR, ein SCR-Multischalter mit 9 Eingängen und einem Ausgang (= 8 Teilnehmer/Tuner) schon 250 EUR.

Will man es richtig machen, dann benötigt man auch noch spezielle SCR-Dosen, die erstens verhindern, daß (noch) nicht auf SCR/Unicable eingestellte Receiver/Tuner die ganze Anlage stören und zweitens dafür sorgen, daß sich Tuner nicht gegenseitig stören können, indem sie versuchen das selbe User Band zu benutzen.
Diese Dosen kosten auch wieder ca. 60% mehr ...
10,70 EUR - Kathrein ESD32 - Sat-Doppeldose
vs.
16,88 EUR - Axing Enddose CATV/SCR
und erfordern ein Programmiergerät
Axing SZU 60-00 Programmer für Axing SSD 6-xx Dosen
das auch wieder Geld kostet.

Will ich bei SCR ausgangsseitig mehrere Dosen versorgen, muß ich entweder wieder unselige Durchgangsdosen verwenden oder hinter dem SCR-Multischalter auf die 2,3,4, ... Kabelstränge verzweigen.
Brauche ich mehr als 8 Teilnehmer, was im EFH so unwahrscheinlich nicht ist (Ein Teilnehmer ist ja eigentlich eben auch nur ein Tuner, ein Quad-Receiver stellt also alleine schon 4 Teilnehmer dar..., ein Twin-Tuner immerhin schon 2 ...), dann muß ich auch eingangsseitig verzweigen und einen zweiten SCR-Multischalter vorsehen.

SCR/Unicable ist also eine prima Alternative zum nachträglichen Schlitze kloppen oder zum Nachrüsten eines einzelnen Stranges für den zu wenige Kabel gelegt wurden, aber bei einer überschaubar kleinen Anlage wie der in einem EFH würde ich keine Neuinstallation mit SCR vornehmen.

Szenario:
Ein EFH, es sollen Antennendosen in Wohnzimmer, Schlafzimmer, Kinderzimmer und einem Büroraum/Hobbykeller/Gästezimmer vorgesehen werden.
Wohnzimmer = 4 Teilnehmer (Bis zu Quad-Tuner benutzbar)
Schlafzimmer, Kinderzimmer und Büro je 2 Teilnehmer (Twin-Tuner oder Twin-DVB-S2-Karte im PC)
= 10 Teilnehmer

Gewünscht ist eine Anlage für 2 Satelliten, z.B. Astra 19,2°O & Hotbird 13°O oder Astra 19,2°O & Astra/Eutelsat 28,2/28,5°O (Letzteres ist das Szenario, das unser OP als Liebhaber von Filmen/Serien im O-Ton vermutlich momentan anstrebt).

Wir vernachlässigen mal die Kosten, die so oder so anfallen (Mast, Spiegel, LNBs, Verkabelung LNB<>Multischalter)

Rechenbeispiel Satblock:
125 EUR Multischalter 9/16 (2 Satellitenpositionen, 16 Ausgänge = Teilnehmer/Tuner), ich nehm absichtlich mal keinen Multischalter mit nur 12 Ausgängen ...
86,16 EUR 8*Kathrein ESD 32 a 10,77 EUR
285,96 EUR 400m Kathrein LCD111 (8 Dosen * 2 Kabel/Dose * 20m mittlerer Kabelweg = 320m Kabel, Reste nutzen wir danach als Anschlußkabel an den Receivern)
= 497,12 EUR

Das Kabel halte ich für völlig überzogen, aber ich will dem SCR eine Chance geben und nehme daher das teuerste Kabel überhaupt, um die durch Kabel einsparbare Geldmenge groß zu halten. Ein anderes 120dB/4fach geschirmtes Coax für 105,48 für 400m (26,37 EUR/100m statt 71,49 EUR/100m) hätte es auch getan.

Rechenbeispiel SCR/Unicable:
500 EUR 2xMultischalter 8/1 (2 Satellitenpositionen, 16 Teilnehmer/Tuner an 2 Ausgängen)
11,28 EUR TechniSat 2-Wege Sat-Verteiler (1. Multischalter auf die 2 Kabel Wohnzimmer 1. Seite/2. Seite)
13,28 EUR TechniSat 4-Wege Sat-Verteiler (2. Multischalter auf die 4 Kabel Schlafen/Kind/Büro/Gäste)
101,28 EUR 6*Axing SSD 6-07 a 16,88 (Wohnzimmer 2x, Schlafzimmer, Kinderzimmer, Büro, ein weiterer Raum/Raumseite je 1x)
142,98 EUR 200m Kathrein LCD111 (6 Dosen * 1 Kabel/Dose * 20m mittlerer Kabelweg = 120m Kabel, Reste nutzen wir danach als Anschlußkabel an den Receivern)
= 768,82 EUR

Bereits ohne den Kaskadenbaustein zum Betrieb eines zweiten Multischalters ist die SCR-Lösung teurer und das gesparte Kabel geht völlig unter.

Das sieht auch nicht wirklich anders aus, wenn wir eine Minimalanlage (1 Sat, 8 Teilnehmer) errichten:

Satblock:
60 EUR Multischalter 5/8
43,08 EUR 4*Kathrein ESD 32 a 10,77 EUR
142,98 EUR 400m Kathrein LCD111 (4 Dosen * 2 Kabel/Dose * 20m mittlerer Kabelweg = 160m Kabel, Reste nutzen wir danach als Anschlußkabel an den Receivern)
= 246,06 EUR

SCR:
114,90 EUR Multischalter 4 Eingänge/8 TN
13,28 EUR TechniSat 4-Wege Sat-Verteiler (Multischalter auf die 3 Kabel WZ/Schlafen/Kind)
50,64 EUR 3*Axing SSD 6-07 a 16,88 (Wohnzimmer, Schlafzimmer, Kinderzimmer)
71,49 EUR 100m Kathrein LCD111 (3 Dosen * 1 Kabel/Dose * 20m mittlerer Kabelweg = 60m Kabel, Reste nutzen wir danach als Anschlußkabel an den Receivern)
= 250,31 EUR

Selbst bei dieser Minianlage sind wir also mit Unicable schon 4 EUR teurer bzw. praktisch "gleich auf" ...

manu26 hat geschrieben:Ich jedenfalls kann bisher nur Positives zu Unicable sagen. Natürlich muss man gucken, dass die genutzen Receiver das können. Ich habe jedenfalls mit Samsung TV, VU+ Receiver und Sky Mietreceiver keine Probleme.

Ich sage auch nix gegen Unicable:
Bevor ich mir in einem nicht Satblock-verkabelten Haus/Wohnung Kabel-TV antue, rüste ich natürlich Unicable nach, sofern ich nicht eh Schlitze kloppen muß.

Gegenüber einer "Kernsanierung" ist Unicable (Oder Weiterbetrieb des Kabelanschlusses mit seinen immer weiter laufenden Kosten) nämlich deutlich preiswerter, aber bei einer Neuinstallation kommst Du mit einer Satblock-Verteilung i.d.R. günstiger weg, Kabelmehrbedarf hin oder her.
Zuletzt geändert von SpaceRat am 23.04.2014, 19:43, insgesamt 1-mal geändert.
Receiver/TV:
  • Vu+ Duo² 4xS2 / OpenATV 5.3@Samsung 50" Plasma
  • AX Quadbox HD2400 2xS2 / OpenATV 6.0@Samsung 32" TFT
  • 2xVu+ Solo² / OpenATV 6.0
  • DVBSky S2-Twin PCIe@SyncMaster T240HD (PC)
  • TechniSat SkyStar HD2@17" (2.PC)
Pay-TV: Schwarzfunk, Redlight Elite Mega HD, Brazzers, XXL, HD-, Sky
Fon: VF Komfort-Classic (ISDN), Siemens S79H+S1+Telekom Modula+Siedle DoorCom Analog@F!B 7390
Internet: UM 1play 100 / Cisco EPC3212+Linksys WRT1900ACS / IPv4 (UM) + IPv6 (HE)
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Re: Hausneubau - funktioniert angedachte Verkabelung?

Beitragvon manu26 » 23.04.2014, 18:09

So im Detail habe ich das noch nie betrachtet. Der Kostenfaktor spielt natürlich auch eine wichtige Rolle. Und bei klassischem Sat muss man sich auch keine Gedanken um Kompatibilität machen.
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