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Neuer UM Hausanschluss - Cisco Modem oder FB 6360

In vielen Netzen von Unitymedia sind Internet und Telefonie bereits verfügbar.
Wichtig:
  • Kunden aus Hessen und Nordrhein-Westfalen können über die Rufnummer 0221 / 466 191 00 Hilfe bei allen Problemen in Anspruch nehmen.
  • Kunden aus Baden-Württemberg können über die Rufnummer 0711 / 54 888 150 Hilfe bei allen Problemen in Anspruch nehmen.

Re: Neuer UM Hausanschluss - Cisco Modem oder FB 6360

Beitragvon stefano30 » 06.03.2014, 17:26

Ich hab's ! Ich hatte nochmal die Oberfläche des HP Switch aufgerufen nach Setzen der IP Adresse und danach auf Adresse automatisch beziehen geändert und danach war ich online. Verstanden habe ich es nicht, aber das Ergebnis reicht mir.

Danke für Eure Aufmerksamkeit und Hilfe, vor allem auch SpaceRat !

Stefano
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Re: Neuer UM Hausanschluss - Cisco Modem oder FB 6360

Beitragvon stefano30 » 17.03.2014, 18:13

So, jetzt habe ich auch die Fritz!Box 6360 bekommen und installiert (und freischalten lassen). Daher möchte ich nochmal zum Abschluss berichten.

Es ist genauso geworden, wie ich mir das erwünscht hatte und wie es hier auch beschrieben wurde:

Fritzbox 6360 im Arbeitszimmer im OG über Multimediadose angeschlossen und von dort in eine meiner LAN Anschlüsse.

Meine DECT Telefone für OG und EG laufen nun über die Fritzbox. DECT Signal reicht ins EG vollkommen aus.

WLAN Repeater AVM 450E gekauft und im EG als im LAN Bridge Betrieb eingerichtet. D.h. ich habe jetzt 2 WLAN Netze und könnte durch Namensgleichheit auch eins daraus machen (dann hätte ich aber das Problem, dass ich zwischen dem schwächeren und dem stärkeren nicht hin und herschalten kann; mein ipad wählt leider nicht immer das stärkere Netz).

Vorhandene Fritzbox 7390 wird jetzt verkauft, die Lösung mit dem 450E Repeater ist insgesamt praktischer.

Danke für den Support !

Stefano
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Re: Neuer UM Hausanschluss - Cisco Modem oder FB 6360

Beitragvon Nismo95 » 19.03.2014, 03:16

Wenn ich das höre, beneide ich dich, lediglich Tablet und PC´s laufen bei mir über UM (Dreckscolor), die Konsolen müssen über Vodafone laufen, ansonsten kann ich aufgrund der Abbrüche nicht online spielen, wenn die nicht einlenken etc. werde ich kündigen, das nur wegen diesem "Router",
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Re: Neuer UM Hausanschluss - Cisco Modem oder FB 6360

Beitragvon Ostend » 30.07.2014, 21:32

Hallo,

ich möchte den Thread noch mal aufnehmen, um meine Fragen zu diesem Thema loszuwerden.

Folgende Ausgangslage:
Wir ziehen demnächst als bestehende UM Kollegen (3play) in einen Neubau (Reihenhaus) ein. Im Neubau sind insgesamt 13 Cat7 Dosen (einige als Duplex) und 6 Antennendosen sternförmig verlegt. Die Kabel laufen alle im Keller zusammen. Geplant ist ein 2play Anschluss über UM und eigenes Sat-TV. Der HÜP wurde bereits von UM gelegt. Als Hardware ist vorhanden: UM Kabelmodem Motorola SBV5121E, NetgearWLAN Router N-300, Siemens GigaSet S810A.

Ich habe mir 2 Varianten überlegt, die ich für denkbar halte. Welche Variante haltet ihr für besser? Würde es so überhaupt funktionieren?

1.) UM installiert im Keller neben dem HÜP noch den fälligen Verstärker und die Multimediadose. An diese schließe ich Modem / Router an. Mit dem Router sind Switch und Patchpanel im Netzwerkschrank im Keller verbunden. Von da geht es zu den 13 Anschlüssen im Haus. An diese Anschlüsse möchte ich dann variabel das vorhandene Telefon, Rechner, WLAN-AP usw. anschließen.

Vorteil: Für mich klingt das nach einer sauberen Verkabelung, wenn es denn so funktioniert. Ich bräuchte nur 1 Multimediadose.
Nachteile: Der WLAN Empfang im Haus muss separat beschafft und instaliert werden. Der Router ist im Keller versteckt, evtl. Fehlerdiagnosen werden erschwert.

2.) Der Router wird im Arbeitszimmer installiert.

Vorteil: Der Router ist besser zugänglich als im Keller. WLAN ist im Haus prinzipiell damit schon vorhanden. Ob die Leistung für das Surfen im EG und DG ausreicht, wird sich zeigen.
Nachteil: Prinzipiell sind für die Zukunft 2 Zimmer als Arbeitszimmer denkbar. Ich habe keine Ahnung, wie die Verkabelung aussehen würde und wie viele UM Multimediadosen ich bräuchte. Hier brauche ich Eure Hilfe. Muss denn z.B. der Switch im Keller nicht direkt am Router angeschlossen sein?

Weitere Fragen:
- Ist es mit UM möglich, dass die vorhandenen Smartphones im Haus unter einer Festnetznummer erreichbar sind?
- Was passiert eigentlich mit meiner UM Hardware? Wird sie beim Umzug ausgetauscht oder kann/muss ich sie behalten? Was würdet Ihr empfehlen?
- Muss das vorhandene Telefon eigentlich direkt mit dem Kabelmodem verbunden sein?

Danke für Eure Unterstützung.
Ostend
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Re: Neuer UM Hausanschluss - Cisco Modem oder FB 6360

Beitragvon SpaceRat » 31.07.2014, 04:16

Ostend hat geschrieben:ich möchte den Thread noch mal aufnehmen, um meine Fragen zu diesem Thema loszuwerden.

Seit dem Start des Threads hat sich allerdings die Sachlage geändert ...

Ostend hat geschrieben:Im Neubau sind insgesamt 13 Cat7 Dosen (einige als Duplex) ... sternförmig verlegt. Die Kabel laufen alle im Keller zusammen.

Sinnvoll, wobei ich in potentiellen Arbeitszimmern auch 2 Dosen a 2 Anschlüsse, also 4 Anschlüsse insgesamt geplant hätte.

Ostend hat geschrieben:Geplant ist ein 2play Anschluss über UM und eigenes Sat-TV.

Sehr gut.

Ostend hat geschrieben:UM Kabelmodem Motorola SBV5121E, NetgearWLAN Router N-300, Siemens GigaSet S810A.

Das Motorola SBV5121E ist nur für Geschwindigkeiten bis 32 MBit/s geeignet.
Sollte Dein neuer Vertrag nun also 50 MBit/s oder mehr haben oder Unitymedia auch einfach nur im Zuge des Umzugs das Gerät tauschen wollen, dann wird es Dir gegen ein TC7200 von Technicolor (Das berühmte "Drecknikotzlos DK7200") getauscht.

Ostend hat geschrieben:Ich habe mir 2 Varianten überlegt, die ich für denkbar halte. Welche Variante haltet ihr für besser? Würde es so überhaupt funktionieren?
1.) UM installiert im Keller neben dem HÜP noch den fälligen Verstärker und die Multimediadose. An diese schließe ich Modem / Router an. Mit dem Router sind Switch und Patchpanel im Netzwerkschrank im Keller verbunden. Von da geht es zu den 13 Anschlüssen im Haus. An diese Anschlüsse möchte ich dann variabel das vorhandene Telefon, Rechner, WLAN-AP usw. anschließen.

Bei Verwendung von Profi-Hardware würde man das auch so machen, bei einem "Plastikrouter", der auch gleichzeitig WLAN-AP, Print-Server, Telefonanlage, NAS, o.ä. ist, würde ich davon abraten.

Ostend hat geschrieben:Vorteil: Für mich klingt das nach einer sauberen Verkabelung, wenn es denn so funktioniert. Ich bräuchte nur 1 Multimediadose.
Nachteile: Der WLAN Empfang im Haus muss separat beschafft und instaliert werden. Der Router ist im Keller versteckt, evtl. Fehlerdiagnosen werden erschwert.

Das hast Du korrekt erfaßt.
Abgekupfert ist dieser Aufbau aus dem Profiumfeld, wobei aber gerne vergessen wird, daß dort die Router auch wirklich nur routen und sowieso am ehesten per ssh oder serieller Konsole gewartet werden.
Je größer der (genutzte) Funktionsumfang des Plastikrouters, desto weniger sinnvoll wird dieser Aufbau.

Ostend hat geschrieben:2.) Der Router wird im Arbeitszimmer installiert.
Vorteil: Der Router ist besser zugänglich als im Keller. WLAN ist im Haus prinzipiell damit schon vorhanden. Ob die Leistung für das Surfen im EG und DG ausreicht, wird sich zeigen.

Weitere Vorteile:
Wird die Fritz!Box 6360 verwendet (Telefon Komfort), kann sie auch direkt als DECT-Basis oder als Print-Server (Wenn nicht eh ein LAN-fähiger Drucker vorhanden ist) genutzt werden.

Ostend hat geschrieben:Nachteil: Prinzipiell sind für die Zukunft 2 Zimmer als Arbeitszimmer denkbar. Ich habe keine Ahnung, wie die Verkabelung aussehen würde und wie viele UM Multimediadosen ich bräuchte.

Hierfür wäre es sinnvoll (gewesen), diesen Zimmern mehrere Antennenkabel zum Keller zu gönnen. Dann kann jederzeit eines davon in die Kabel-Anlage integriert werden (Für Kabel-Internet) und ein anderes am Sat-Multischalter bleiben.
Sat und Kabel können wohl auch über ein Kabel laufen, da sie unterschiedliche Frequenzbereiche nutzen (Kabel bis 862 MHz, Sat ab 950 MHz), aber Unitymedia macht das wohl nicht gerne oder sogar gar nicht.
Außerdem braucht das Arbeitszimmer mindestens ein Netzwerkkabel in den Keller, besser 2-4.

Ostend hat geschrieben:Hier brauche ich Eure Hilfe. Muss denn z.B. der Switch im Keller nicht direkt am Router angeschlossen sein?

Je nach vorhandener Verkabelung sind mehrere Wege denkbar:

Reines Kabel-Modem (Dein Motorola oder ein Cisco EPC3208 (ohne G) oder ein Cisco EPC3212) bleibt im Keller, dann ist auch nur hier eine Multimedia-Dose (MMD) nötig.
Vom Kabel-Modem geht man dann mit einem LAN-Kabel direkt via Patch-Panel (Nicht über den Switch!) auf eine der Dosen im Arbeitszimmer und schließt dann hier den eigenständigen Router an.
Für ein anzuschließendes Festnetztelefon geht man mit einem RJ11<>RJ11-Telefonkabel von der Telefonbuchse des Kabel-Modems auch wieder direkt über das Patch-Panel zur Einspeisung der entsprechenden Netzwerkdose.
Nachteil: Wenn sowohl der Router als auch das Telefon im Arbeitszimmer stehen sollen, dann hat man damit bei zwei Netzwerkkabeln zwischen Arbeitszimmer und Keller bereits beide verheizt und hat keines mehr übrig, um vom Router im Arbeitszimmer ein Kabel zurück zum Switch zu legen um weitere Netzwerkdosen einzuspeisen ...


Bei der nächsten Variante wird der Kabel-Router (Fritz!Box 6360) im Arbeitszimmer an die MMD angeschlossen.
Alles was im Arbeitszimmer steht (PCs, Netzwerkdrucker, Telefone), wird auch direkt dort an die Fritz!Box angeschlossen,
zusätzlich geht man mit einem Netzwerkkabel aus der Fritz!Box auf eine der Netzwerkdosen im Arbeitszimmer und dann am anderen Ende im Keller von dort auf den Switch.
Von dort aus kann man dann alle weiteren Netzwerkdosen im Haus einspeisen.

Soll auch ein verkabeltes Telefon irgendwo anders im Haus stehen, dann würde man über ein RJ11<>RJ11-Kabel von der Fritz!Box aus in die zweite Netzwerkdose des Arbeitszimmers gehen und das andere Ende des Netzwerkkabels am Patch-Panel im Keller auf die für den Aufstellungsort passende Netzwerkdose durchpatchen, wo das Telefon dann wiederum per RJ11<>RJ11-Kabel angeschlossen würde.


Genauere Tips erfordern genauere Angaben:
Wie viele Netzwerkkabel und wie viele Coax-Kabel liegen jeweils zwischen Keller und potentiellem Arbeitszimmer 1 und zwischen Keller und potentiellem Arbeitszimmer 2?
Wo sollen die Telefone stehen, wobei mich nur die Basis interessiert.


Ostend hat geschrieben:Weitere Fragen:
- Ist es mit UM möglich, dass die vorhandenen Smartphones im Haus unter einer Festnetznummer erreichbar sind?

Ja.

Ostend hat geschrieben:- Was passiert eigentlich mit meiner UM Hardware? Wird sie beim Umzug ausgetauscht oder kann/muss ich sie behalten? Was würdet Ihr empfehlen?

Wenn Du bei einer Geschwindigkeit <50 MBit/s bleibst, wäre sie weiterhin benutzbar, aber UM tauscht eigentlich die guten alten Modems gerne gegen den Schrottrouter TC7200 aus.
Wichtig ist: Wenn ein Austausch unvermeidbar wird (Das mußt Du selber abklären), dann würde ich dringend empfehlen, auch die Option "Telefon Komfort" zu buchen, um eine Fritz!Box 6360 statt des TC7200 zu erhalten.
Eventuell ist statt des Wechsels in 2play auch ein Wechsel in den Business-Tarif Internet & Telefon denkbar, da ist die Fritz!Box schon mit drin.

Ostend hat geschrieben:- Muss das vorhandene Telefon eigentlich direkt mit dem Kabelmodem verbunden sein?

Jain.
Bei den reinen Kabel-Modems und dem TC7200 im Prinzip ja, das kann man aber mit einer alten Fritz!Box (7050 oder 7170 reicht) umgehen, indem man diese statt des Telefons anschließt und somit die Telefonie per SIP/VoIP im Haus weiterverteilen kann. Bei einer Fritz!Box 6360 statt Kabel-Modem/TC7200 hast Du diese Möglichkeit ganz automatisch.
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Re: Neuer UM Hausanschluss - Cisco Modem oder FB 6360

Beitragvon hajodele » 31.07.2014, 10:20

Willst du wirklich einen offensichtlich größeren Haushalt mit nur einer Telefonnr. betreiben?
Wir sind nur zu Dritt und ich würde damit wahnsinnig werden.
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Re: Neuer UM Hausanschluss - Cisco Modem oder FB 6360

Beitragvon Bastler » 31.07.2014, 17:57

Sat und Kabel können wohl auch über ein Kabel laufen, da sie unterschiedliche Frequenzbereiche nutzen (Kabel bis 862 MHz, Sat ab 950 MHz), aber Unitymedia macht das wohl nicht gerne oder sogar gar nicht

Doch, natürlich macht UM das, aber eben nach den UM-"Spielregeln", also nicht durch den Multischalter, sondern "drumherum" und mit ensprechenden TV und 21 MHz-Sperren.
Bei 2Play ist das kein Problem.
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Re: Neuer UM Hausanschluss - Cisco Modem oder FB 6360

Beitragvon Ostend » 31.07.2014, 20:55

Vorab vielen Dank schon mal für die hilfreichen Kommentare.

Bei Verwendung von Profi-Hardware würde man das auch so machen, bei einem "Plastikrouter", der auch gleichzeitig WLAN-AP, Print-Server, Telefonanlage, NAS, o.ä. ist, würde ich davon abraten.

Ok, ich nehme an, dass die FritzBox 6360 hier nicht als Profiequipment zählt. Würde es denn gar nicht funktionieren oder merkt man es an Geschwindigkeitseinbußen oder unerklärlichen Ausfällen? In meinem Falle wäre die Belastung des Netzes eher gering. Im Keller hängt die NAS am Switch, der Drucker hängt direkt am Rechner, im Netz wären weiterhin der Rechner, 1 Tablet, 2 Smartphones, 1 Internetradio, 1 Fernseher und das Telefon. Die Anforderungen werden sicherlich wachsen (Kinder :smile: ) aber momentan doch eher gering.

Bei Variante 2 klingt die Option mit der FB6360 direkt an der MMD gut. Einziger Haken ist der, dass im zukünftigen AZ1 (Duplex Dose + Antennendose) zunächst eines der Kinder schlafen wird und ich nicht möchte, dass in diesem Zimmer gleichzeitig die ganze Funktechnik steht. Im 2.möglichen AZ und zukünftigem Kinderzimmer habe ich nur 1 Netzwerkdose +Antennendose zur Verfügung. In AZ1 und AZ2 gehen also je 1 Coaxkabel und 2 bzw. 1 Netzwerkkabel. Die beiden Zimmer sind im Obergeschoss.
Die Basis unseres vorhandenen Gigaset würden wir gern im Erdgeschoss haben. Ich hatte das so verstanden, dass diese Basis ja nicht diekt an der FB6360 hängen muss.

Wir wollen ein 2.Telefon noch im Dachgeschoss haben. Ich persönlich halte es für sinnvoll, die Smartphones zu Hause als Festnetztelefon zu nutzen, was ja prinzipiell auch funktionieren sollte. Somit hätten wir 1 Gigaset und 2 Smartphones im Haus.

Zusammengefasst heißt das für mich folgendes:
1. Um für alle Optionen gerüstet zu sein, braucht es 3 MMD, eine im Keller und je eine in den potentiellen AZ. Macht das UM? Zusatzkosten ca. 100 €?
2. Damit kann ich Variante 1 zumindest mal testen und Variante 2 würde funktionieren, wenn die FB6360 im AZ1 mit der Duplexdose steht. Was mache ich aber, wenn die FB6360 zuerst im AZ2 aufgestellt wird?

Willst du wirklich einen offensichtlich größeren Haushalt mit nur einer Telefonnr. betreiben?
Wir sind nur zu Dritt und ich würde damit wahnsinnig werden.

Momentan brachen wir wirklich nur 1 Nummer. Wie würde ich denn mehr als 1 Nummer bei UM bekommen und was sind die Kosten?

Was ich nicht verstanden habe, waren die Kommentare zu Sat und Kabel über ein Kabel. Könnten also Internet und Sat-TV über ein und dassselbe Kabel laufen? Was würde das für mich bedeuten und was bedeuten die UM Spielregeln?
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Re: Neuer UM Hausanschluss - Cisco Modem oder FB 6360

Beitragvon hajodele » 31.07.2014, 23:35

Ostend hat geschrieben:Momentan brachen wir wirklich nur 1 Nummer. Wie würde ich denn mehr als 1 Nummer bei UM bekommen und was sind die Kosten?

Mit der Komfortoption für 5 Euro/Monat bekommst du 3 Rufnummern und die Fritzbox 6360 (leihweise).
Zur 6360 gibt es auch eine APP, mit der du auch die Rufnummer in den Smartphones nutzen kannst. (Mit Android funktioniert es gut, andere Geräte habe ich nicht).
Hier gibt es auch Möglichkeiten zur Hausautomation. Da habe ich mangels Masse keinerlei Erfahrungen.

Ohne Komfortoption bekommst du eine TC7200, was nicht gerade das "Gelbe vom Ei" sein soll.
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Re: Neuer UM Hausanschluss - Cisco Modem oder FB 6360

Beitragvon SpaceRat » 01.08.2014, 07:20

Ostend hat geschrieben:[Montage des Routers im Keller]
Ok, ich nehme an, dass die FritzBox 6360 hier nicht als Profiequipment zählt.

Richtig erfaßt :)

Ostend hat geschrieben:Würde es denn gar nicht funktionieren oder merkt man es an Geschwindigkeitseinbußen oder unerklärlichen Ausfällen?

Weder noch: Wenn es tut, tut es ganz normal :)

Es geht dabei allein um Usability-Aspekte und die Unterschiede bei der Art der Wartung von "Plastikroutern" ggü. Profi-Equipment ...

... zum Beispiel:
  • "Power Cycle" (Gerät ganz aus und wieder an)
    LANCom, Cisco, Juniper und Co. würde man lynchen, wenn deren 19"-Geräte häufiger in einen Zustand gerieten, in denen man sie komplett aus- und dann wieder einschalten möchte oder gar muß, bei Plastikroutern hingegen kommt's schon mal vor.
    Bei den Fritz!Boxen ist es sogar der vorgesehene Weg, um eine Recovery Firmware einzuspielen, dabei muß nahezu zeitgleich mit dem Rechner interagiert werden, von dem aus man die Recovery-Firmware einspielt.
    Bei einer Kabel-Fritte hat man die Recovery-Firmware zwar eher selten, aber es anders aufzubauen "fühlt" sich trotzdem falsch an.
  • Reichweiten
    Plastikrouter sind fast immer auch WLAN-Access Point, die Fritz!Box 6360 zudem auf Wunsch auch noch DECT-Basis ...
    Würdest Du die Telefonbasis in den Keller stellen?
  • Benutzer-Interaktion
    Die Fritz!Box zeigt z.B. verpaßte Anrufe durch eine blinkende LED an, ein laufendes Telefonat/Faxempang durch eine leuchtende andere und zum Ein-/Ausschalten von WLAN und DECT hat sie sogar Knöpfe. Diese Knöpfe dienen auch dem Anmelden von neuen WLAN-Geräten per WPS und DECT-Mobilteilen.

    Ein "richtiger" Router hat und braucht sowas nicht, erstens ist er erst gar keine Telefonanlage und kein WLAN-AP, zweitens wird er anders administriert.

    Zuhause ist es praktischer, wenn so ein Router solche Funktionen laienfreundlich "nicht-technisch" durch direkten Knopfdruck ermöglicht, so wie man den Fernseher ein- und ausschaltet, statt ggf. erst den PC samt Browser hochfahren zu müssen, nur um das per Web-Interface machen zu können. Im Firmenumfeld hat man zur Administration eben auch einen Administrator und der muß normalerweise bestenfalls den Bildschirm wechseln, um mal eben schnell was umstellen zu können.

    Das gilt übrigens für ...
    Ostend hat geschrieben:Im Keller hängt die NAS am Switch,

    ... "Plastik-NAS" analog.
    Wenn der NAS im Keller rot vor sich hinblinkt, weil eine Platte ausgefallen ist, kriegst Du das nie mit bzw. erst, wenn Du zufällig mal wieder auf seine Web-Oberfläche gehst.
    Ein Profi-NAS bzw. File-Server hätte zwar prinzipiell das selbe Problem, wird aber ganz anders überwacht.
  • Sonderfunktionen, die eigentlich nicht zu einem Router gehören
    Ostend hat geschrieben:der Drucker hängt direkt am Rechner,

    Du kannst z.B. den Drucker stattdessen an der Fritz!Box anschließen und somit als Netzwerkdrucker bereitstellen ...
    ... damit müßte der Rechner nicht mehr laufen, nur weil man ggf. vom Tablet aus noch was drucken will.
    Das hätte sich zwar erledigt, sobald Du einen netzwerkfähigen Drucker holst (Man kriegt ja kaum noch was anderes), aber momentan ...

Es geht also allein darum, daß man die Aufstellungsgewohnheiten in der Profi-IT nicht einfach auf's Heimumfeld übertragen kann.
Erstere benutzt eben auch die dazugehörigen professionellen Monitoring-Methoden, so daß ein bezahlter und nur für sowas zuständiger Admin bei Auffälligkeiten sofort benachrichtigt wird.
Im Heimumfeld bist Du der Admin und mußt Dich um allen Kram nebenbei kümmern, das ganze dazu noch mit weniger Know-How.

Fällt im Profi-NAS/Fileserver eine Platte aus, wird automatisch auf die eh schon montierte "Spare" umgeschaltet und der Admin erhält eine Nachricht, ggf. sogar auf's Smartphone. Also kommt zeitnah auch wieder eine neue "Spare" ins System.
Daß bei Deinem NAS zuhause die erste Platte ausgefallen ist, siehst Du mit Glück, wenn Du die Osterdeko aus dem Keller holst, mit etwas Pech merkst Du es erst, wenn auch die andere Platte ausgefallen ist und Du das nächste Mal drauf zugreifen willst, denn Deine "Monitoring-Software" besteht - wenn Du Dich nicht quasi-professionell um Deine IT-Infrastruktur kümmerst - eben nur aus Deinem Augenwinkel und irgendwelchen LEDs, die von grün auf rot wechseln.


Ostend hat geschrieben:Die Basis unseres vorhandenen Gigaset würden wir gern im Erdgeschoss haben. Ich hatte das so verstanden, dass diese Basis ja nicht diekt an der FB6360 hängen muss.

Ich habe auf das Modell nicht geachtet. Wenn's schon eine ganz neue Gigaset-Basis mit IP-Telefonie ist, kann sie überall im Netzwerk stecken. Ist es eine reine ISDN- oder analoge Basis, dann steckt sie natürlich direkt an der FB6360 (Oder man behilft sich mit einer zusätzlichen Fritte, kann ruhig eine ganz alte sein, die dann über SIP/VoIP mit der 6360 kommuniziert und an ihrem ISDN/Analog-Ausgang die Gigaset-Basis aufnimmt.
"Direkt an der FB6360" kann wohl auch heißen "durch die vorhandene Netzwerkverkabelung hindurch", sofern noch Netzwerkkabel zwischen Fritte und Gigaset frei sind.

Ostend hat geschrieben:Wir wollen ein 2.Telefon noch im Dachgeschoss haben. Ich persönlich halte es für sinnvoll, die Smartphones zu Hause als Festnetztelefon zu nutzen, was ja prinzipiell auch funktionieren sollte. Somit hätten wir 1 Gigaset und 2 Smartphones im Haus.

Kann Eure Gigaset-Basis denn WLAN-Geräte aufnehmen?
Ein Mischbetrieb "WLAN-Geräte als Telefone an der Fritz!Box" und "DECT-Telefone an der Gigaset-Basis" ist zwar möglich, aber nicht wirklich schön. Ich habe unsere Gigaset-Basis irgendwann ganz rausgeschmissen und alle Telefone direkt an meiner Fritte angemeldet.

Ostend hat geschrieben:2. Damit kann ich Variante 1 zumindest mal testen und Variante 2 würde funktionieren, wenn die FB6360 im AZ1 mit der Duplexdose steht. Was mache ich aber, wenn die FB6360 zuerst im AZ2 aufgestellt wird?

Tjor, Einzeldosen sind Mist :)
Solange Du aber nur das Netzwerk einspeisen mußt, reicht die eine Dose ja aus. Du hast dann nur keine Dose mehr frei, um darüber zusätzlich auch noch eine Telefonbasis in einem anderen Raum einspeisen zu können.
Das ist aber auch kein Problem: Entweder nutzt Du die Fritz!Box direkt selbst als Telefonbasis oder Du stellst die Telefonbasis mit im Arbeitszimmer auf (Klingt auch irgendwie sinnig).
Wo die (zusätzlichen) Mobilteile an sich zu stehen kommen, bemißt sich ja allein an der DECT-Reichweite der Fritz!Box bzw. der Basis. Die Mobilteile selber brauchen an ihrem Standort ja nur Strom für die Ladeschale.

Ostend hat geschrieben:Momentan brachen wir wirklich nur 1 Nummer. Wie würde ich denn mehr als 1 Nummer bei UM bekommen und was sind die Kosten?

Die Option "Telefon Komfort" kostet 5 EUR Aufpreis und beinhaltet die Fritz!Box sowie 3 Rufnummern.
Wenn Du kein Bandbreiten-Junkie bist, würde ich aber empfehlen, zum "Business Internet & Telefon 50" zu ~35 EUR/mtl. zu greifen.
Da sind 50 MBit/s im Download und 5 MBit/s im Upload drin, die Fritz!Box 6360, halb so teure Gespräche zu mobil ("Spar mobil" = 9,9 Cent/Min statt 19,8 Cen/Min) und bis zu 10 Rufnummern.

Wenn Du schon mal mehr als eine Rufnummer hattest, wirst Du Dir was anderes nicht mehr vorstellen können. Wenn z.B. irgendeine Sabbeltrulla ständig bei meiner Frau anruft, klingelt mein Telefon nicht ewig mit, wozu auch, die Sabbeltrullas wollen ja eh nicht mich sprechen ...


Ostend hat geschrieben:Könnten also Internet und Sat-TV über ein und dassselbe Kabel laufen?

Ja.
Receiver/TV:
  • Vu+ Duo² 4xS2 / OpenATV 5.3@Samsung 50" Plasma
  • AX Quadbox HD2400 2xS2 / OpenATV 6.0@Samsung 32" TFT
  • 2xVu+ Solo² / OpenATV 6.0
  • DVBSky S2-Twin PCIe@SyncMaster T240HD (PC)
  • TechniSat SkyStar HD2@17" (2.PC)
Pay-TV: Schwarzfunk, Redlight Elite Mega HD, Brazzers, XXL, HD-, Sky
Fon: VF Komfort-Classic (ISDN), Siemens S79H+S1+Telekom Modula+Siedle DoorCom Analog@F!B 7390
Internet: UM 1play 100 / Cisco EPC3212+Linksys WRT1900ACS / IPv4 (UM) + IPv6 (HE)
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