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Wie "umgehe" ich das Technicolor Modem?(aktuell FritzB 6360)

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Re: Wie "umgehe" ich das Technicolor Modem?(aktuell FritzB 6

Beitragvon Knifte » 25.02.2014, 16:36

SpaceRat hat geschrieben:
Tobey hat geschrieben:Die konfigurierbare ipv6 firewall ist in den Asus routern meines wissens zzt nur in der von "Merlin" modifizierten Firmware vorhanden.
Zumindest steht es so in seiner Readme auf Github

Ah, also lag ich doch richtig mit meiner ursprünglichen Aussage.
Ich habe dazu nämlich extra die Anleitungen der jeweils neuesten D-Link- und Asus-Router gezogen.

Aussagen der Hersteller, ihre Router seien "IPv6-ready", halte ich für bestenfalls Marketing-Gags, wenn nicht eher noch eine dreiste Lüge, solange man IPv6 nicht auch komplett nutzen kann.
Und dazu gehört eben auch, daß ich nicht das gesamte Netzwerk aufreißen muß, um einen einzigen https- oder ssh-Server freizugeben..


Habe gerade die aktuellste Firmware auf meinen Asus-Router gespielt und da gibt es jetzt auch eine IPv6-Firewall mit bis zu 128 Regeln.
Viele Grüße

Knifte
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Re: Wie "umgehe" ich das Technicolor Modem?(aktuell FritzB 6

Beitragvon magentis » 25.02.2014, 18:08

Schon die vierte in diesem Jahr, auch nicht schlecht.
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Firmwarename: e3200-E10-5-v302r125562-130611c_upc.bin Jun 19 17:34:31 2013
Config-File: generic_100000_5000_ipv4_ncs_wifi-on.bin
Asus RT-N66U
Samsung UE40F6500
Sky Buli + Sport HD auf Sky Recorder
Synology DS213+

Die Moral von der Geschicht, traue keinen Versprechungen der UM-Hotliner.
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Re: Wie "umgehe" ich das Technicolor Modem?(aktuell FritzB 6

Beitragvon wwerner » 25.02.2014, 20:14

Beitragvon ELeCtR0 » 17.02.2014, 10:34
ups, sorry, meinte natürlich 120 € auf 2 Jahre

Sei doch erstmal froh das Du in BW wenigstens einen Kabelanschluss in der Wohnung liegen hast!!

Ich durfte mich über 20 Jahre lang mit ISDN Kanalbündelung dann Schmalspurdsl der Telekom (bezahlen durfte ich aber natürlich den "normale" DSL-Tarif) und zuletzt bis zum möglichen Wechsel zur KabelBW mit dem LTE der Telekom rumärgern - alles sauteuer und beim LTE kam die Drossel eigentlich "erst" bei 5 GB aber wenn auf der A6 vorm Weinsberger Kreuz Stau war (eigentlich immer) drosselten dann bereits die in Stau stehenden Smartphonebenutzer in der selben Funkzelle.
Da könnte ich auch jammern - wieviel Geld ich da versenkt habe, ohne einen Zusatznutzen davon zu haben.
Gruß
Wolfgang

P.S.
Das Technicolor Teil hatte ich auch zuerst - wechselte dann aber noch innerhalb der ersten Woche zum Vertrag mit der Komforfunktion, also zur 6360!
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a/b:TFE mit MP3 Klingel & Fax
DECT:2 Fritz!Fon MT-F & 3 Gigaset C340H & 1 Sinus 300i & 2 AVM Repeater100 & 10 DECT200
S0-Bus:4 ISDN & 2 TA2 a/b
WLAN:FB6490 & 2TL-WR1042ND als AP & 1 TL-WA430RE & 4 AVM RE310
GB-LAN:FB64690 & 5 Netgear GS108T
PCs an GB-LAN: 1 Server2008R2 & 4 Win7 PCs / 8 Win10 PCs/ an WLAN: 1 WACOM WIN8.1 & mehrere Smartphones/Tablets
bei Bedarf Glotze über SAT / Medienstreaming im Netzwerk mit ServiioPro
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Re: Wie "umgehe" ich das Technicolor Modem?(aktuell FritzB 6

Beitragvon SpaceRat » 25.02.2014, 23:27

Knifte hat geschrieben:Habe gerade die aktuellste Firmware auf meinen Asus-Router gespielt und da gibt es jetzt auch eine IPv6-Firewall mit bis zu 128 Regeln.

Prima.
Das heißt es geht voran.

In je mehr Routern IPv6 wirklich funktionierend unterstützt wird, desto schwieriger wird es für UM/KBW, den Bridge-Modus mit irgendwelchen fadenscheinigen Argumenten zu verweigern.
Man könnte nämlich sehr wohl den Bridge-Modus und damit freie Routerwahl auch bei Schaltung von DS-lite ermöglichen.
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Re: Wie "umgehe" ich das Technicolor Modem?(aktuell FritzB 6

Beitragvon Leseratte10 » 26.02.2014, 08:33

Was ich mich schon die ganze Zeit frage : Warum vergibt UM einen AFTR-Gateway an die Router? Wäre es nicht viel einfacher, sie würden von der Technik her ein Full-DS schalten mit einer IPv4 aus einem privaten Bereich wie 192.168.0.0/16? Wenn dann ein Kundenrouter noch nie was von Ipv6 gehört hat, funktioniert zumindest IPv4 - Surfen.

Oder würde da was gegen sprechen?
Wäre dann wie ein normales Doppel-NAT mit zwei eigenen Routern.
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Re: Wie

Beitragvon SpaceRat » 28.02.2014, 03:41

Leseratte10 hat geschrieben:Was ich mich schon die ganze Zeit frage : Warum vergibt UM einen AFTR-Gateway an die Router? Wäre es nicht viel einfacher, sie würden von der Technik her ein Full-DS schalten mit einer IPv4 aus einem privaten Bereich wie 192.168.0.0/16? Wenn dann ein Kundenrouter noch nie was von Ipv6 gehört hat, funktioniert zumindest IPv4 - Surfen.

Oder würde da was gegen sprechen?
Wäre dann wie ein normales Doppel-NAT mit zwei eigenen Routern.

Diese Frage habe ich mir auch schon gestellt, bin aber zu keinem abschließendem Ergebnis gekommen.

Der Vorteil eines AFTR ggü. der Zuweisung einer privaten IPv4-Adresse auf herkömmlichem Wege liegt - soweit ich das beurteilen kann - im Wesentlichen darin, daß das Netzwerk an sich komplett IPv6-only gefahren werden kann.
Außer dem AFTR-Gateway muß nichts in der Infrastruktur noch IPv4 können, da der Transport vom Kunden-Router bis zum AFTR-Gateway in IPv6-Paketen gekapselt geschieht ...

Man darf ja auch nicht vergessen, daß hier die Untätigkeit der Provider und Hardwarehersteller die Reihenfolge verkehrt hat:
Es hätte ja zuerst das gesamte Internet auf einen Parallelbetrieb von IPv6 und IPv4 umgestellt werden sollen, schon lange bevor der erste Anschluß keine eigene IPv4 mehr erhalten kann.
In dem Fall hätte IPv4 auch heute die Bedeutung, die es verdient, nämlich keine mehr. Damit hätte die Verfügbarkeit und Lauffähigkeit des AFTR-Tunnels auch keine große Bedeutung mehr.

Das ganze Geraffel mit den Übergangsmechanismen spielt doch nur deshalb eine Rolle, weil über IPv6 signifikant weniger als 100% der Gegenstellen erreicht werden kann.
Wer würde mit einem Übergangsmechanismus rumkaspern, wenn er die Gegenseite auch direkt erreichen kann?


Zusammengefaßt:
Die Übergangsmechanismen bringen deshalb so viele Einschränkungen mit sich, weil sie für ein völlig anderes Szenario geplant waren. Sie sind nicht dazu gedacht, IPv4 in die Zukunft zu retten, was nicht funktionieren kann, sondern dazu, in einer vollständig auf IPv6 laufenden Infrastruktur einen minimal invasiven "last resort"-Fallback anzubieten.
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Re: Wie "umgehe" ich das Technicolor Modem?(aktuell FritzB 6

Beitragvon kikiriki2k » 04.03.2014, 17:16

SpaceRat hat geschrieben:
kikiriki2k hat geschrieben:sind Office Internet & Phone 50 und Office Internet 50 anschlußtechnisch gleich hinsichtlich des IP-Protokolls?

Ja.

kikiriki2k hat geschrieben:und lässt sich bei Office Internet & Phone 50 6360 auch evtl. nur als bridge konfigurieren?

Das geht, dann mußt Du aber eine statische IP buchen.

Eine statische IPv4 ist kostenlos enthalten und prinzipiell auch besser als eine dynamische, besonders wenn Du eigene Server aufsetzen willst, Du bräuchtest dann keine DynDNS-Updates mehr zu machen.
Mit statischer IP kannst Du dann die Fritz!Box nicht nur als Bridge betreiben, Du mußt vielmehr sogar.

Viele Kunden wollen aber keine statische IPv4, entweder aus Unwissenheit oder aber, weil sie die IP durch Reconnect ändern können wollen, z.B. wenn sie viel von 1-Click-Hostern wie uploaded.to ziehen, wo man ohne IP-Änderung immer 3h warten muß, bevor man die nächste Datei ziehen darf.

kikiriki2k hat geschrieben:was wäre besser von der hw her: AVM FRITZ!Box 6360 oder Cisco Kabelmodem EPC3208 + eigener Router

Letzteres.
Den eigenen Router kannst Du z.B. nach belieben aktualisieren und hättest dann auch schon seit 12 Tagen keine Sicherheitslücke mehr in der Fritz!Box, auf deren Behebung die UM-Kunden großteils noch immer warten.
Eine eigene Fritz!Box kannst Du auch nach Belieben mit Freetz aufpeppen, die UM-6360 natürlich nicht.

Du kriegst übrigens bei Office Internet (ohne Telefon) zum Cisco EPC3208 auch noch einen D-Link-Router dazu, so daß Du nicht unbedingt einen eigenen anschaffen mußt.
Je nachdem, welche D-Link-Gurke das ist, würde ich es aber dringend empfehlen :)


Habs auf Bussines Office Internet 50 umgestellt und die haben wieder einen TC7200 installiert. Habe auf andere HW insistiert (EPC3208), aber die stellen sie nur als Tauschgerät auf. OMG
Verstehe gar nichts mehr.
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Re: Wie "umgehe" ich das Technicolor Modem?(aktuell FritzB 6

Beitragvon Knifte » 04.03.2014, 18:54

Naja, mit nem Business-Anschluss dürftest du aber das TC7200 immerhin als reines IPv4-Gerät haben. Und das soll ja dann zumindest einigermassen brauchbar sein.
Viele Grüße

Knifte
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Re: Wie "umgehe" ich das Technicolor Modem?(aktuell FritzB 6

Beitragvon kikiriki2k » 04.03.2014, 19:20

vorher hatte ich auch WLAN der TC gehabt, jetzt nicht mehr ;-)
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Re: Wie "umgehe" ich das Technicolor Modem?(aktuell FritzB 6

Beitragvon tq1199 » 04.03.2014, 19:49

Knifte hat geschrieben:... das TC7200 immerhin als reines IPv4-Gerät haben. ...

Welches Gerät bekommt die externe IPv4-Adresse, das TC7200? Kann das TC7200 (im Business-Tarif) als reines KabelModem konfiguriert werden?
Office Internet & Phone 50, AVM FRITZ!Box 6360 Cable (kbw) - FRITZ!OS 06.52 - , an Arris-CMTS, zusätzlich eine feste (statische, nicht per DHCP) IPv4-Adresse für meinen Server, am Bridge-Anschluss (kein Bridge-Modus, FB6360-cable wird ohne feste IPv4-Adresse als Router verwendet.)
Konfigurationsdatei der FritzBox: b2b-staticip1_50000_5000_ipv4_sip_wifi-on.bin
NTP_Provider_Interface_Spec_Unitymedia

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