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IPv6 und Synology

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IPv6 und Synology

Beitragvon Kuschelserver » 23.01.2014, 01:00

Hey :)

ich habe leider ein kleines Problem und kann meine Synology nicht von extern erreichen. Es liegt wohl am IPv6. Wie muss ich das Modem TC7200U bzw. meinen Router TP-Link WDR4900 einstellen, dass meine Synology DiskStation über die IPv6 Adresse erreichbar ist.

Hier eine Übersicht zu den Einstellmöglichkeiten: https://dl.dropboxusercontent.com/u/590 ... _Modem.pdf

Nach einen großen hin und her habe ich nun den Router TP-Link bei den IPv6 Einstellungen auf Tunnel 6to4 eingestellt. Danach wurde der DS auch eine IPv6-Adresse zugewiesen, was zuvor nicht der Fall war. Leider ist Aber die DS unter dieser Adresse im Format https://[2xx2:xxx:xxx:x:xxxx:xxxx:xxxx:xxxx]:8001 nicht zu erreichen. Kann mir jemand helfen?

Leider habe ich keine Ahnung von Netzwerken und dessen Einrichtung, und somit verstehe ich auch das meiste von IPv6 und IPv4 hier in den Foren nicht :( Aber es muss doch irgendwie möglich sein, dass ich meine DS erreichen kann.

Gruß aus Aachen!
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Re: IPv6 und Synology

Beitragvon atsiz77 » 30.01.2014, 20:48

So wie ich das immer mitlese, sind die meisten auf ein Business Tarif gewechselt, dort bekommt man noch eine ipv4.
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Re: IPv6 und Synology

Beitragvon SpaceRat » 31.01.2014, 20:33

atsiz77 hat geschrieben:So wie ich das immer mitlese, sind die meisten auf ein Business Tarif gewechselt, dort bekommt man noch eine ipv4.

Er hat's inzwischen auch per IPv6 hinbekommen, was bei einem NAS auch meist überhaupt kein Problem ist.

Wir haben das per eMail geregelt :)
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Re: IPv6 und Synology

Beitragvon atsiz77 » 31.01.2014, 21:04

Das hört sich ja super an, dann bin ich beruhigt und kannst beruhigt meine DS kaufen.

Kannst mir aber auch gerne bei der Einrichtung helfen, wenn ich das selber nicht hinbekomme mit ipv6 ;)
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Re: IPv6 und Synology

Beitragvon SpaceRat » 01.02.2014, 00:08

atsiz77 hat geschrieben:Das hört sich ja super an, dann bin ich beruhigt und kannst beruhigt meine DS kaufen.

Kannst mir aber auch gerne bei der Einrichtung helfen, wenn ich das selber nicht hinbekomme mit ipv6 ;)


Man muß das Problem in zwei Teil-Aspekte zerlegen:

  • Das Heimnetz zumindest soweit IPv6-tauglich zu machen und zu halten, daß ein Zugriff von außen auch über IPv6 gelingen kann.
    Das ist in der Regel - solange wir von gängigen Marken-NAS oder Enigma2-Receiver mit aktuellem Image (z.B. OpenPLi 4.0) reden, gar kein Problem.
    Der eigentliche Zugriff über IPv6 erfolgt fast genauso wie über IPv4, nur daß er unterm Strich betrachtet sogar einfacher zu bewerkstelligen ist.
  • Außerhalb muß auch IPv6 verfügbar sein.
    Das ist das eigentliche Problem, denn immer noch sind die meisten Internet-Anschlüsse für Privatkunden in Deutschland in der Form kastriert, daß sie auf IPv4-only beschränkt sind.
    Die Provider wurden übrigens durchaus schon seit Jahren von informierten Kunden dazu befragt, wann sie endlich gedenken, Dual Stack einzuführen ... aber damals wäre es ja noch rechtzeitig für einen fließenden Übergang gewesen ...

    Ironischer Weise gilt das auch für die Bestandskundenanschlüsse derselben Provider, die Neukunden DS-lite schalten, also Unitymedia, KabelBW, Kabel Deutschland, ...
    Auch der Internetzugang über Mobilfunk ist davon betroffen, dort hat man sogar nur IPv4-only mit CGN.

    Dieses Problem ist durchaus ebenfalls lösbar. Wenn der IPv4-only-Anschluß über eine Fritz!Box oder einen anderen brauchbaren Router läuft, kann man den gesamten Anschluß über einen kostenlosen Tunnel (SixXS, Hurricane Electric/Tunnelbroker) zu einem Anschluß mit "Dual Stack" aufwerten, mit dem man dann das gesamte Internet erreichen kann, inkl. z.B. dem NAS an einem DS-lite-Anschluß.
    Auch auf einem Androiden ist so ein Tunnel einfach einzurichten.

    Es gibt aber durchaus auch einige Problemfälle, wo das nicht gelingen wird:
    Vaderphone's ComplicatedBox z.B. kann gar kein IPv6, geschweige denn 6in4-/6to4-Tunnel (Und das, wo an einem Vaderphone-DSL-Anschluß technisch sogar 6rd zur Verfügung stünde, wenn es der Router kann ...); auch diverse und immer noch verkloppte Schrottrouter können kein IPv6; auf diesen Dingern, die Apple als Smartphones bezeichnet ist ebenfalls kein Tunnel einrichtbar und am Arbeitsplatz kann man i.d.R. die IT-Abteilung auch nicht so einfach dazu animieren, endlich IPv6 bereit zu stellen, wenn sie es noch nicht getan hat.

Sprich:
Der zweite Punkt entscheidet, ob der Zugriff auf's Heimnetz mit etwas Eingewöhnung ganz einfach zu bewerkstelligen ist oder ob er zur Qual wird.

Wer Androiden nutzt, im Freundes-, Bekannten- und Verwandtenkreis nur hochwertige Router vorfindet und entweder bei der Arbeit gar nicht ins Internet kann/darf oder dort eine aufgeweckte IT-Abteilung hat, wird vor keine ernsthaften Schwierigkeiten gestellt.
Währenddessen werden sich andere fragen, wie das alles jemals funktionieren soll, wenn man vor einen technologischem Scherbenhaufen aus Edlink-, TP-Link- und Weißdergeierwasfürmüll-Routern, eiFons und der üblichen inkompetenten IT-Abteilung (Bestehend aus dem Neffen vom Chef) gestellt wird.
Receiver/TV:
  • Vu+ Duo² 4xS2 / OpenATV 5.3@Samsung 50" Plasma
  • AX Quadbox HD2400 2xS2 / OpenATV 6.0@Samsung 32" TFT
  • 2xVu+ Solo² / OpenATV 6.0
  • DVBSky S2-Twin PCIe@SyncMaster T240HD (PC)
  • TechniSat SkyStar HD2@17" (2.PC)
Pay-TV: Schwarzfunk, Redlight Elite Mega HD, Brazzers, XXL, HD-, Sky
Fon: VF Komfort-Classic (ISDN), Siemens S79H+S1+Telekom Modula+Siedle DoorCom Analog@F!B 7390
Internet: UM 1play 100 / Cisco EPC3212+Linksys WRT1900ACS / IPv4 (UM) + IPv6 (HE)
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Re: IPv6 und Synology

Beitragvon Titus » 04.02.2014, 12:05

Darf ich mich mal hier mit einer OT-Frage anhängen? Völlig OT...

Ich hatte in den letzten Tagen Probleme mit zwei TP-Link-Switches. Am ersten, einem 5-Port, schaffte mein NAS eine DL-Rate von ungefähr 200 kB/s, am zweiten, einem 8-Port, war die DL-Rate völlig i. O. aber die Verbindung zwischen VU+-Receiver und NAS brach offensichtlich immer zusammen, so dass ich bei der Wiedergabe von Videos ständig die "Eieruhr" sah. Mit einem anderen Switch von D-Link funktionierte gestern Abend wieder alles einwandfrei.
Da du, SpaceRat, gerade über den technologischen Scherbenhaufen sprachst und dabei explizit TP-Link genannt hast, wollte ich fragen, ob du Alternativen nennen kannst, die besser funktionieren. Für den Hausgebrauch. Kleines Netz aus Fritzbox 6320, einem Switch am Schreibtisch für Rechner, Drucker und NAS1, weiterer Switch im WZ für SAT, Sonos, NAS2 und gelegentlich mal einem Laptop. Außerdem hängt noch der WLAN-Accesspoint (auch von TP-Link :wand:) an diesem Switch, weil das WLAN der Fritzbox ausgeschaltet ist.

Grüße
Marco
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Re: IPv6 und Synology

Beitragvon Knifte » 04.02.2014, 13:04

Auch wenn du explizit SpaceRat gefragt hast, antworte ich mal.

Die Vu+-Boxen scheinen teilweise Probleme mit den Billg-Switches von TP-Link zu haben. Ich habe hier noch einen, wo es keine Probleme gibt.

Alternative ist z.B. der Netgear Prosafe GS108E-100PES
Viele Grüße

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Re: IPv6 und Synology

Beitragvon Titus » 04.02.2014, 13:40

Nicht nur die VU+-Boxen haben diese Probleme, auch Synology NAS (wie ist eigentlich die Mehrzahl von NAS? :kratz: NASen? :hammer: ). Aber da auch nicht alle.
Ich hätte gar nicht erwartet, dass es da so Kompatibilitätsprobleme gibt. Aber auch hier gilt wohl: you get what you pay for.

Netgear ist besser? Oder muss es gleich Cisco sein?
Titus
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Re: IPv6 und Synology

Beitragvon Knifte » 04.02.2014, 19:58

Also ich hab hier nen Netgear. Der tuts gut.
Viele Grüße

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Re: IPv6 und Synology

Beitragvon SpaceRat » 04.02.2014, 21:08

Titus hat geschrieben:Für den Hausgebrauch. Kleines Netz aus Fritzbox 6320, einem Switch am Schreibtisch für Rechner, Drucker und NAS1, weiterer Switch im WZ für SAT, Sonos, NAS2 und gelegentlich mal einem Laptop. Außerdem hängt noch der WLAN-Accesspoint (auch von TP-Link :wand:) an diesem Switch, weil das WLAN der Fritzbox ausgeschaltet ist.

Eigentlich reichen diese Switches für den Hausgebrauch auch völlig.
Ich habe mich vorher lediglich versichert, daß der große Switch die nötige Switching Power hat, um mehrere Gigabit-Verbindungen gleichzeitig durchschalten zu können. Bei den kleinen bin ich mir da nicht so sicher, aber am fest aufgebauten im Wohnzimmer hängen auch nur Fast-Ethernet-Geräte (Also 100 MBit/s), da spielt das keine so große Rolle. Man muß ja auch mal die Kirche im Dorf lassen können.

Was diese Switches allesamt nicht haben ist IGMP Snooping und das kann in bestimmten Einsatzfällen zum Problem werden:
Innerhalb einer Kollisionsdomäne werden Multicasts normalerweise an alle Geräte verteilt. Befindet sich nun in der Kollisionsdomäne ein Gerät, welches diese mit Multicasts flutet, dann beeinträchtigt das die Leistung des gesamten Netzwerkes. Mit IGMP Snooping werden Multicast-Gruppen gebildet, so daß nur noch die Geräte Multicasts erhalten, die der entsprechenden Multicast-Gruppe beigetreten sind.

Multicasts treten ganz normal in jedem Netzwerk auf, aber z.B. bei der Verwendung von IPTV können es so viele werden, daß das Netzwerk damit förmlich erschlagen wird. An einem Telekom IPTV-Anschluß (Also Entertain) sollte man also schon darauf achten, daß IGMP Snooping beherrscht wird.

Es wäre auch bei Dir möglich, daß Du ein Gerät hast, welches das Netzwerk mit Multicasts flutet, z.B. die NAS, je nachdem, was da so alles drauf installiert ist.

Die erwähnten Netgear ProSafePlus-Switches sind "ein bißchen administrierbar", von daher wäre es schon möglich, daß die ein bißchen mehr tun, als nur stupide durchzuschalten und damit den Übeltäter entsprechend stoppen.
Bevor Du jetzt mit Kanonen (Administrierbaren Switches, dann aber nicht von TP-Link) auf Spatzen schießt, würde es ich durchaus mal mit denen versuchen.
Zuletzt geändert von SpaceRat am 05.02.2014, 01:56, insgesamt 1-mal geändert.
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