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Technicolor TC7200 als reines Modem nutzbar?

In vielen Netzen von Unitymedia sind Internet und Telefonie bereits verfügbar.
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Re: Technicolor TC7200 als reines Modem nutzbar?

Beitragvon Dummer Weise » 02.01.2016, 19:47

Scheinanmeldung geht sowieso nicht mehr. Seit dem 1.11.15 musst du innerhalb von 14 Tagen die Vermieterbescheinigung vorlegen. Sie z.B. Artikel bei der FAZ.
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Re: Technicolor TC7200 als reines Modem nutzbar?

Beitragvon Toto99 » 06.01.2016, 21:22

Hallo Forum,

seit ca. 2 Jahren bin ich Kunde bei Unitymedia. Ich nutze eine blaue UM Fritzbox als reines Modem. Diese steht in der Waschküche (bei der Platine) und über Netzwerkdosen habe ich meine private (rote) Fritzbox verbunden. Diese steht im Wohnzimmer, da ich ansonsten einen zu schlechten WLAN Empfang habe. Nun hat mir UM das 2Play 25 Angebot gemacht. Ich bekomme das TC7200 und soll damit die bisherige Konstellation weiter nutzen können. Zumindest sagt dieses Unitymedia.

Ist das so korrekt, oder gibt es einen Haken an der Sache?

Vielen Dank vorab!
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Re: Technicolor TC7200 als reines Modem nutzbar?

Beitragvon Theoretiker » 06.01.2016, 22:13

Angenommen die bekommst das ganze normale TC7200 wie jeder hier auch. Dann ist der Bride-Modus nicht aktivierbar. Das heißt also dass das TC7200 immer als Modem+Router fungiert und nicht als reines Modem fungiert. Leider tut es das schlecht und gibt bei IPv6 nur ein /64 Subnetz raus. Das reicht allerdings nicht damit du dahinter noch sauber IPv6 Adressen verteilen lassen kannst. Das TC7200 müsste eigentlich das Routing Prefix an deine rote FRITZ!Box weitergeben. Nur tut es das eben nicht.

Da Unitymedia DualStack-Lite fährt gibt es auch kein IPv4. Klemmt man einen eigenen Router hinter das TC7200 so kann man das nur noch mit IPv4 nutzen. Rufst du Webseiten auf werden sie dir auf IPv6 antworten. Weil sich das TC7200 dumm stellt weiß es nicht, wie es das zu deinem Endgerät routen soll. Irgendwann gibt der Webserver auf und schickt es über IPv4. Das kommt dann bei dir an. Ich hatte hier bei Google immer eine Wartezeit von mindestens 30 Sekunden bis irgendwas geht. Einige Seiten gingen auch gar nicht. Unbenutzbar.

Ich bezweifle, dass du bei deinem TC7200 dann irgendwas freigeschaltet bekommst was die anderen nicht haben. Am Ende geht das dann wieder technisch nicht und man hat dir etwas unmögliches verkauft. Wenn du es schaffst ein reines Modem ohne Router zu bekommen kannst du mit der roten FRITZ!Box weitermachen. Bekommst du ein TC7200 wie ich es auch hatte kannst du deine FRITZ!Box nur noch als WLAN Access Point nutzen, aber nicht mehr als Router.
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Re: Technicolor TC7200 als reines Modem nutzbar?

Beitragvon Toto99 » 07.01.2016, 17:28

Vielen Dank für die ausführliche Antwort!!! :smile:

Mit anderen Worten, sollte ich lieber bei meiner Konfiguration bleiben? Oder gibt es noch einen Tipp?
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Re: Technicolor TC7200 als reines Modem nutzbar?

Beitragvon Theoretiker » 07.01.2016, 20:50

Das Problem ist dass das TC7200 zwei Aufgaben vereint, die eigentlich getrennt
sein sollten. So darf der Anbieter ruhig das Modem stellen. Das wandelt das
analoge Signal vom Telefon oder Kabel in ein digitales WAN um mit RJ-45 Stecker
am Ende (normales LAN). Da hat man dann eine IP-Adresse und direkten Zugang zum
Internet. Wenn der Anbieter hier ein Gerät stellt und sagt, dass das läuft,
dann ist das vollkommen in Ordnung. Unitymedia kann auch per Fernwartung auf
das Modem zugreifen. Dies empfinde ich als praktisch, dann können sie die
Leitungsqualität überprüfen und derartige Dinge machen.

Nun ist im TC7200 der Router auch noch drin und nicht abschaltbar. Der
Router sorgt dafür dass in deinem Heimnetz alle Geräte IP-Adressen bekommen und
ins Internet kommen. Dort stellt man auch Portfreigaben und derartiges ein.
Hier hat der Netzbetreiber nichts verloren, das ist mein Heimnetz in dem ich
machen möchte, was ich mag. Ein WLAN-AP (Access Point oder Hotspot) möchte man
in der Regel auch haben, der wird einfach nur an den Router geklemmt wie ein
normaler Rechner mit LAN auch. In der Regel ist das schon im Router eingebaut
(beispiel FRITZ!Box oder TC7200).

Nun sind diese Funktionen aber alle drei im TC7200 vereint. Unitymedia
kontrolliert das ganze Ding. Also haben die letztlich einen Brückenkopf in dein
Heimnetzwerk. Dein Internetverkehr geht natürlich durch deren Netz. Aber in
meinem Heimnetz haben sie nichts zu suchen, finde ich. Es ist wohl aber
irgendwie zufällig mal herausgekommen dass Unitymedia per Fernwartung sehen
kann, wer im WLAN hängt. Für extrem unbedarfte Kunden mag das ganz hilfreich
sein wenn der Kundenservice die Einstellungen am Router ändern kann. Ich möchte
das aber ganz sicher nicht. Als ich noch das TC7200 hatte, konnte ich mich
allerdings nicht dagegen wehren.

Unabhängig vom Empfinden der Privatsphäre ist das TC7200 einfach extrem
beschnitten. Die FRITZ!Box bietet hier deutlich mehr Funktionen:

  • Wie beispielsweise ein Gast-WLAN. Meinen Gästen möchte ich gerne WLAN anbieten
    können. Jedoch sollen die nicht in mein Heimnetz rein und mit meinen Rechnern
    kommunizieren können. Das ist einfach Risikominimierung. Wer weiß, was die aus
    Versehen so auf ihren Windowsrechnern herumfliegen haben. Böse Software kann
    sich als DHCP-Server aufspielen und Rechner dazu bringen den infizierten
    Rechner als Gateway zu nutzen. Somit hat man effektiv einen Man-in-the-Middle
    in der eigenen Wohnung.

    Microsoft hat sich als neustes Gimmick ausgedacht dass man WLAN-Passwörter mit
    Freunden teilen kann, damit diese direkt in die Netze reinkönnen. Wenn ich das
    mit dem WLAN-Passwort mache bekommen meine direkten Freunde auf welchem
    sozialen Netzwerk das dann ist Zugriff auf mein WLAN. Das ist ja in Ordnung.
    Wenn ich jetzt allerdings den Schlüssel direkt an einen Freund gebe gibt er den
    ein und dann bekommen auch seine Freunde Zugriff. Mit denen habe ich
    aber vielleicht gar nichts zu tun.

    Hat man einmal den WLAN-Schlüssel kann man den ganzen Verkehr mitschneiden und
    sogar rückwirkend entschlüsseln. Das muss nun wirklich nicht sein. So sehr ich
    meinen Freunden vertraue, aber den WLAN-Schlüssel für meine Angelegenheiten wie
    Onlinebanking sollten nur möglichst wenige Leute haben.

    Das Management des Routers ist von allen Verbundenen Rechnern aufzurufen. Das
    könnten dann auch Gäste machen. Natürlich hat man das Standardpasswort
    geändert. Aber wenn die Leute erst gar nicht drauf zugreifen können ist das
    deutlich besser.

    Mit dem TC7200 ist das vollkommen unmöglich. Mit einem dummen Router kannst du
    dir so ein DMZ oder Gästenetzwerk nur bauen indem du einen zweiten Router mit
    NAT und Firewall an den ersten Router hängst. Das geht allerdings mit dem
    TC7200 gerade nicht weil das IPv6 Routing Prefix nicht weitergegen wird und
    IPv4 gar nicht geht (wie schon geschrieben). Also müssen alle Gäste direkt in
    das eigene Netzwerk. Oder man lässt die Gäste eben ihr LTE nutzen. Wenn sie
    keins haben, Pech.
  • Das TC7200 hat exakt einen Telefonanschluss. Hier kann man seine eigene
    Telefonanlage anschließen, wenn man denn eine hat. Bei der FRITZ!Box bist du in
    der Lage beliebig viele Smartphones mit App als Festnetztelefone zu nutzen. Je
    nach FRITZ!Box kannst du auch direkt DECT Telefone anschließen. Beim TC7200
    musst du dir selbst entweder eine Telefonanlage kaufen oder du kommst mit einem
    Telefon aus.
  • Als Vorstufe zu Heimserver und NAS kann man an die FRITZ!Box einen USB-Stick
    anschließen und den als gemeinsames Netzlaufwerk nutzen. Das ist allerdings
    recht langsam, aber es könnte nützlich sein.

    Das TC7200 hat einen USB-Anschluss. Der wurde aber „werkseitig deaktiviert“.
    Also kann man damit nichts anfangen und man muss sich ein eigenes NAS da
    hinstellen. Wenn man genug Geduld hat kann man sich einen Raspberry Pi dort
    hinstellen. Die Übertragungsrate ist allerdings eher mager (so 5 MB/s).

Dadurch dass du den Router des TC7200 nutzen musst und dieser wenig
Funktionen bietet ist das ziemlich furchtbar. Das ist nur für Leute attraktiv
die rundum sorglos glücklich sind, sobald sie irgendwie WLAN haben. Möchte man
ansatzweise mehr ist man aufgeschmissen.

Wenn der Routerzwang dann tatsächlich weg ist kann man sich seine
selbstgekaufte FRITZ!Box Cable oder so dahinstellen. Dann wird es wieder
interessant. Aber solange dir Unitymedia das TC7200 andrehen möchte würde ich
da einen Bogen drum machen.
2014 Kunde bei Unitymedia NRW, hatte das Technicolor TC7200 U. Jetzt habe ich DSL.
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Re: Technicolor TC7200 als reines Modem nutzbar?

Beitragvon .:Stefan:. » 13.01.2016, 10:10

Moin zusammen,

mein Cisco EPC3212 hat vergangenen Freitag das Zeitliche gesegnet, bzw. hoffentlich nur dessen Netzteil. Habe mir gerade ein passendes Universalnetzteil bei Amazon geordert.

Bei der UM Hotline meldete ich das Modem als defekt, teilte auch mit wieder ein Cisco haben zu wollen. Der MA hat dies sogar im Auftrag vermerkt, dennoch ist nun ein TC7200 unterwegs zu mir. :wut:

Also wieder eben Hotline angerufen... Cisco angeblich nicht lieferbar und auch nicht absehbar ab wann wieder.

Daheim nutze ich einen ASUS RT-N56U Router, an dem all meine Devices angeschlossen sind. Der kann auch IPv6. Besteht dennoch keine Chance "vernünftig" wie bisher das Heimnetzwerk zu betreiben?
Ich nutze aktiv dyndns und brauche das auch weiterhin zwecks Erreichbarkeit des NAS usw. Ebenso Portforwarding.

Auch wenn das Netzteil für das Cisco schon bestellt ist und bald kommen wird - vielleicht ist es ja gar nicht die Ursache. Zudem ist laut Hotline im UM System schon das TC7200 gepaired und nicht mehr mein Cisco. Ergo könnte ich mit dem Cisco sowieso nicht direkt online, da andere MAC. (Kann einem die UM Hotline wieder das alte Modem freischalten? - Ich hoffe doch?!).

Danke euch!

VG
Stefan
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Re: Technicolor TC7200 als reines Modem nutzbar?

Beitragvon Theoretiker » 13.01.2016, 10:40

Ich fühle mich etwas schlecht dafür immer die schlechten Nachrichten zu
schreiben. Aber gut.

Das alte Modem wieder freischalten ist ein Problem. Ich hatte bei mir mal den
Fall, dass ich immer wieder heftige Ausfälle hatte. Die einzige Idee, die die
Techniker immer hatten, war der Austausch des TC7200. Und die hatten dann mal
wieder getauscht. In deren Technikerhotline geben die die neue MAC durch und
das neue wird freigeschaltet. Das hatte jedoch gar nicht funktioniert, der neue
Modemrouter hat kein Provisioning von der Straße bekommen, die Lampen blinkten
alle aber es kam nichts.

Nun stand ich also ganz ohne Internetverbindung da, was gegenüber ständigen
Ausfällen tatsächlich noch eine Verschlechterung ist. Ich habe gefragt, ob die
nicht einfach wieder den alten Modemrouter anklemmen könnten, aber das ginge
wohl gar nicht. Wenn das Teil einmal raus ist, würde das einfach eingestampft.

Ob das so final ist, weiß ich nicht. Vielleicht geht es ja auch.

Cisco angeblich nicht lieferbar und auch nicht absehbar ab wann wieder


Bei solchen Aussagen habe ich echt den Eindruck, dass das einfach eine
schönende Formulierung ist. Sie haben das Teil einfach nicht mehr im Programm
trauen sich das aber nicht so hart zu sagen. Wie wenn man irgendwo nach dem
Geschäftsführer fragt und der immer gerade Mittagessen ist.

Der eigene ASUS Router braucht zum Routen ein entsprechend großes IPv6 Subnetz
(/56 oder so) mit Routing-Prefix. Das TC7200 liefert aber nur ein kleiners
/64-er Subnetz und kein Prefix. Dein ASUS Router wird also vom TC7200 als
ein Gerät mit einer IPv6-Adresse versorgt. Und dann kann das Teil
nichts mehr machen, da es einfach keinen Pool an Adressen für deine Geräte hat.

Das einzige, was der ASUS Router noch machen kann ist allen Geräten IPv4
Adressen zu geben. Davon weiß das TC7200 allerdings nichts. Unitymedia hat
DualStack-Lite und daher hast du gar keine global gültige IPv4 Adresse. DynDNS
wird dann wahrscheinlich an deine global gültige IPv6 Adresse gebunden. Diese
kann allerdings nicht zu deinen Endgeräten, sondern nur bis zum ASUS Router
geroutet werden.

Einen vernünftigen Router hinter das TC7200 zerstört direkten IPv6 Zugang und
du hast nur noch IPv4 über drei NATs (ASUS, TC7200, Unitymedia Carrier Grade
NAT). Die meisten Webseiten versuchen eine Antwort jedoch erstmal über IPv6 und
wenn die ganzen Pakete vom TC7200 verworfen werden, wird umgeschaltet. Das
hatte ich mal 15 Minuten ausprobiert und meinen guten Router wieder in den
Laden zurückgegeben.

Die Pakete werden verworfen weil das TC7200 dem ASUS Router nur eine einzige
IPv6-Adresse gibt, das TC7200 geht ekelhafterweise davon aus, dass alle Geräte
im Netzwerk nur Endgeräte und keine weitere Infrastruktur sind. Wenn sich
hinter einem Gerät noch mehr Geräte verbergen, kommt das damit einfach nicht
klar.

Kurzum: Beschwer dich. Der Routerzwang dürfte für den laufenden Vertrag leider
noch gelten, daher muss man das Teil dann wohl nehmen oder man wird zur
höchsten Not von denen gekündigt.

Wenn DSL im Zweifelsfall verfügbar ist, würde ich es drauf ankommen lassen. Ich
habe inzwischen auch DSL, zahle 50% mehr aber dafür muss ich mich nicht mehr
mit diesem [zensiert] rumärgern. Allerdings scheint die bisherige Leitung eine 100
MBit/s Leitung zu sein. DSL geht wohl nur bis 50 MBit/s. Ich hatte vorher 10
MBit/s und jetzt 16 MBit/s, daher ist das nicht so schlimm.
2014 Kunde bei Unitymedia NRW, hatte das Technicolor TC7200 U. Jetzt habe ich DSL.
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Re: Technicolor TC7200 als reines Modem nutzbar?

Beitragvon .:Stefan:. » 13.01.2016, 11:46

Hi,

danke für die ausführliche Darlegung, wenngleich das nicht unbedingt das ist, was ich hören wollte *g* Aber die Wahrheit ist oft bitter...

Dann kann ich ja in etwa einschätzen was mir blüht.

Mein (immer noch laufender) Vertrag ist von 2010, um 2011 rum habe ich dann auf 100Mbit umgestellt als es verfügbar wurde und hatte ab dann auch das besagte Cisco 3212, mit diesem ASUS Router - bis heute.

Routerzwang kenne ich bisher also nur von Berichten anderer User, für meinen Vertrag hat er aber eigentlich keine Relevanz?! (Kann ich das irgendwo in den AGB einsehen?)

Worauf ich hinaus will: wenn es hart auf hart kommt, würde ich versuchen UM komplett zu kündigen, per Sonderkündigung da plötzlich Routerzwang. Habe mittlerweile parallel auch SAT-TV und bin nicht zwingend auf die angewiesen. Nur leider geht DSL über T-Offline bei mir nur bis 50Mbit... ist mir zu wenig.
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Re: Technicolor TC7200 als reines Modem nutzbar?

Beitragvon Candid » 13.01.2016, 18:47

Hallo,

ich habe kürzlich von Unitymedia 100MBit auf 120MBit umgestellt. Hatte bisher den Cisco und bekam natürlich den Schrotticolor TC7200. Aussage bei Bestellung war, dass der Cisco die Geschwindigkeit nicht könnte und ich dann einen neuen Router mit WLan bekäme. Was ich nicht brauche, da hier noch eine Fritzbox 7390 für die Telefongeschichte und ein ASUS RT-N66U für's interne Netz werkeln.

War mir erstmal egal, da ich nicht wusste worauf ich mich einlasse. Ich ging natürlich davon aus, dass man sich das alles passend konfigurieren kann. Ok, genug der Vorgeschichte.

Heute wurde dann der Schrotti in Betrieb genommen und nach 2 Stunden Konfiguration und vor allem Lesen in diesem Thread habe ich die Hotline bemüht und 1. verlangt, dass mein Cisco wieder aktiviert wird und 2. IPv4 aktiviert bleibt (war komischerweise nicht umgestellt worden). Beides war nach 30 Minuten erledigt. Der Schrotti ist bereits wieder verpackt und wandert zurück. Mit dem habe ich die 120MBit auch nicht erreicht, nichtmal 90MBit, mit dem Cisco kein Problem. Ärgerlicher sind aber die geringen 6MBit UL (ich habe nur eine Internetleitung bei Unitymedia, Telefon bei SipGate und hier gibt es für Privathaushalte momentan maximal 120MBIt DL und 6MBit UL, da ich auf dem Land wohne ist das leider das Maximum über alle Anbieter).

Geht also durchaus und schon bevor ich meine Argumentationskette richtig starten musste sagte die Dame, machen wir, kein Problem. Ich war sehr überrascht. Ich hatte lediglich angemerkt, dass ich gerade die Preiserhöhung für meinen Kabel-TV-Anschluss mit eingeräumtem Sonderkündigungsrecht erhalten habe, aber ob das ausschlaggebend war... keine Ahnung. So kann's für mich nun ruhig erstmal weiterlaufen bis wir endlich Glasfaser haben.

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Re: Technicolor TC7200 als reines Modem nutzbar?

Beitragvon Stiff » 13.01.2016, 22:48

Das ist halt leider die übliche Hotline Lotterie, erwischt man einen mit Erfahrung und Ahnung ist das wie ein 6er im Lotto :zwinker:

Vielleicht sollte man das mal hier irgendwo festpinnen:
-Cisco Modems sind von UM für 200 MBit/s offiziell zugelassen und lassen sich auch nachträglich wieder aktivieren, wenn man sie nicht schon zurückgeschickt hat

-Bestandskunden haben, offiziell bestätigt, wenn sie IPv4 hatten, weiterhin Anspruch auf IPv4

usw. usf.
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