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Technicolor TC7200 als reines Modem nutzbar?

In vielen Netzen von Unitymedia sind Internet und Telefonie bereits verfügbar.
Wichtig:
  • Kunden aus Hessen und Nordrhein-Westfalen können über die Rufnummer 0221 / 466 191 00 Hilfe bei allen Problemen in Anspruch nehmen.
  • Kunden aus Baden-Württemberg können über die Rufnummer 0711 / 54 888 150 Hilfe bei allen Problemen in Anspruch nehmen.

Re: Technicolor TC7200 als reines Modem nutzbar?

Beitragvon sxe » 15.08.2014, 17:05

hehe, das ist gerade auf dem Weg zurück und wandert sicher direkt in die Müllpresse. :)
Aber genau das hatte ich einer der Damen am Telefon auch gesagt, ging natürlich auch nicht.

Die erzählen doch alle nur dummes Zeug. Fakt ist es würde gehen, auf verschiedenen Wegen aber sie wollen einfach nicht.
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Re: Technicolor TC7200 als reines Modem nutzbar?

Beitragvon reset » 15.08.2014, 17:10

Notfalls halt hier mal anklopfen: http://www.bundesnetzagentur.de/cln_143 ... -node.html :D

Gruß reset
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Re: Technicolor TC7200 als reines Modem nutzbar?

Beitragvon Theoretiker » 31.08.2014, 15:25

Hallo,

ich bin über diesen Thread auf dieses Forum gestoßen. Seit Januar 2014 bin ich Kunde bei Unitymedia in NRW und habe auch das TC7200 bekommen.

Bei mir sind die Verbindungsabbrüche mehrfach die Woche da, so dass ich vor ein paar Tagen zum dritten Mal einen Techniker da hatte. Dieser hat zwar irgendwie etwas gemacht, aber letztlich besteht das Problem weiterhin. Weil es so häufig auftritt, habe ich meinen Raspberry Pi mit Smokeping darauf eingestellt, dass er die Internetverbindung überwacht. Hier ist gut zu sehen, wie die Verbindung für eine Stunde einfach ausfällt:

Bild

Das Modem ist also noch immer erreichbar, allerdings sind weder die DNS-Server (feste IP) oder die Webserver (fester Hostname) erreichbar. Und das Telefon ist teilweise dabei auch besetzt.

Interessant fand ich diesen Post von „SpaceRat“:

SpaceRat hat geschrieben:
BaNaNaBeck hat geschrieben:Also ich habe das ganze nun so
kaputtgebastelt.

Neben dem vom reset erwähnten Punkt, daß Du nun natürlich immer noch keine IPv4-Portfreigaben machen kannst, hast Du auch noch dafür gesorgt, daß Dein Heimnetz nicht mehr mit IPv6-Konnektivität versorgt wird. Das wiederum bedeutet, daß Du auch auf solche Server per IPv4 zugreifst, die längst IPv6-tauglich sind (Google, Facebook, YouTube, ...).

[…] Trotzdem kann es am DS-lite-Anschluß nur (halbwegs) sinnvoll so betrieben werden, daß es auch selber Router bleibt und der eigene Router zum Access Point degradiert wird. Dann funktionieren wenigstens die ausgehenden IPv6-Verbindungen problemlos.


Also würde es durchaus funktionieren, das Technicolor Modem an den WAN-Port des (noch zu kaufenden) Routers zu hängen und so ein von Unitymedia abgeschottetes Netz zu bekommen, mit dem Haken, dass nur noch IPv4 funktioniert? Die Abschottung hätte ich sehr gerne, allerdings ist es ja bescheuert, ich gegenüber IPv6 selbst auszusperren, oder das zu verschlechtern.

SpaceRat hat geschrieben: Ausnahme: Router mit OpenWRT "Barrier Breaker" und neuer können auch ohne korrekte Prefix Delegation eine IPv6-Verbindung mitnutzen und an angeschlossene Geräte durchreichen, indem sie als Relais zum vorgeschalteten Router (Hier also dem DK7200) arbeiten.


Auf der Liste der von OpenWrt unterstützten Geräte scheint es ja einige zu geben, auf denen der Release Candidate von „Barrier Breaker“ läuft. Damit könnte ich dann also tatsächlich die Abschottung, einen vernünftigen Router (mit USB, evtl. WPA-Enterprise) haben, und trotzdem die von Unitymedia vergebenen IPv6 Adressen bis an meine Endgeräte weitergeben?
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Re: Technicolor TC7200 als reines Modem nutzbar?

Beitragvon lukas243 » 31.08.2014, 21:06

Ich steuere nun auch mal meine Erfahrungen zum TC7200 und Routing bei:

Ich "nutze" das TC7200 seit Ende Oktober 2013. Anfangs gabs ständig Resets und Verbindungsabbrüche, seit dem Firmware-Patch Mitte November sind diese allerdings behoben.

Hinter dem TC7200 steht ein Netgear WNDR4500v2 Router mit AP als Router.

Monatelang waren die IPv4-Subnetze wie folgt konfiguriert:
DSLite <--- 10.0.0.0/8 (Unitymedia) ---> TC7200 <--- 192.168.0.0/24 (TC7200 als DHCP-Server) ---> WNDR <--- 10.0.0.0/8 (WNDR als DHCP-Server etc.) ---> Hausnetz

Das hat ohne und mit IPv6 einwandfrei funktioniert. Aus dem Hausnetz heraus wird das 10.0.0.0/8-Netz von DSLite natürlich "verdeckt" (nicht geroutet da lokal), allerdings gibt es da eh nichts "interessantes" und das TC7200 sieht mein internes Netzwerk nicht und wird nicht beeinflusst.
Vor einigen Monaten habe ich das interne Hausnetz auf den selten verwendeten Raum 172.30.0.0/15 umgestellt (172.30.0.0-172.31.255.255), da sich mein internes Netz sonst mit Netzen von VPN-Endpunkten überschnitt (Universitätsnetz, Firmennetz etc.).


IPv6 funktioniert seit einiger Zeit nun auch im internen Netz. Dazu steht der WNDR bezgl. IPv6 auf "Durchlauf", wodurch sich der WNDR komplett aus IPv6 "raushält" und einfach passieren lässt.
Mit anderen Einstellungen (DHCP) bekommt zwar der WNDR eine IPv6-Adresse, nicht aber die Hosts dahinter.

Im Moment habe ich damit quasi "das Beste aus beiden Welten" und selten Probleme.
Ob ein komplexerer Router (z.B. mit OpenWRT) IPv6 besser händeln oder irgendwie noch was aus dem TC7200 rauskitzeln kann wage ich ganz stark zu bezweifeln, aber die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.

Schönen Abend allerseits. :)
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Re: Technicolor TC7200 als reines Modem nutzbar?

Beitragvon Theoretiker » 31.08.2014, 21:20

lukas243 hat geschrieben:IPv6 funktioniert seit einiger Zeit nun auch im internen Netz. Dazu steht der WNDR bezgl. IPv6 auf "Durchlauf", wodurch sich der WNDR komplett aus IPv6 "raushält" und einfach passieren lässt.
Mit anderen Einstellungen (DHCP) bekommt zwar der WNDR eine IPv6-Adresse, nicht aber die Hosts dahinter.

Im Moment habe ich damit quasi "das Beste aus beiden Welten" und selten Probleme.
Ob ein komplexerer Router (z.B. mit OpenWRT) IPv6 besser händeln oder irgendwie noch was aus dem TC7200 rauskitzeln kann wage ich ganz stark zu bezweifeln, aber die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.


Das klingt wirklich sinnvoll. Vor allem gibt es Hoffnung, dass auch andere Firmware als das aktuellste OpenWrt mit dem IPv6-Durchlassen klar kommen. Allerdings ist dieser Netgear Router ziemlich teuer, für mein Gefühl. Wahrscheinlich brauche ich nicht ganz so viele Funktionen. Die Frage ist, wie man bei einem gegeben Router herausfinden kann, ob das mit IPv6 gut funktioniert. Ich würde ungerne auf funktionierendes IPv6 verzichten, schließlich ist das ja die Zukunft.
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Re: Technicolor TC7200 als reines Modem nutzbar?

Beitragvon SpaceRat » 31.08.2014, 21:22

lukas243 hat geschrieben:Hinter dem TC7200 steht ein Netgear WNDR4500v2 Router mit AP als Router.

Der nutzt m.W. von Haus aus eine Variante von Wrt ...

lukas243 hat geschrieben:IPv6 funktioniert seit einiger Zeit nun auch im internen Netz. Dazu steht der WNDR bezgl. IPv6 auf "Durchlauf", wodurch sich der WNDR komplett aus IPv6 "raushält" und einfach passieren lässt.

Das ist der besagte Relais-Modus.
Faktisch wird der Router damit natürlich doch ein Access Point, denn wenn er IPv6 einfach durchläßt, fällt genau die eine Aufgabe weg, die ihn als Router definiert: Netze zu trennen.

lukas243 hat geschrieben:Im Moment habe ich damit quasi "das Beste aus beiden Welten" und selten Probleme.
Ob ein komplexerer Router (z.B. mit OpenWRT) IPv6 besser händeln oder irgendwie noch was aus dem TC7200 rauskitzeln kann wage ich ganz stark zu bezweifeln, aber die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.

Was interessant zu wissen wäre:
Ist es in diesem Modus möglich, den eigenen Router noch als IPv6-Firewall zu nutzen oder ist er wirklich nur ein reiner Access Point?

In ersterem Falle wären diese Router nämlich für DK7200-Opfer sehr interessant ...
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Re: Technicolor TC7200 als reines Modem nutzbar?

Beitragvon Theoretiker » 31.08.2014, 21:28

SpaceRat hat geschrieben:Der nutzt m.W. von Haus aus eine Variante von Wrt ...


Damit relativiert sich natürlich meine Aussage von gerade, dass auch andere Firmware das kann. lukas243, kannst Du vielleicht mal schauen, welche Firmware auf dem Router läuft?


SpaceRat hat geschrieben:Das ist der besagte Relais-Modus.
Faktisch wird der Router damit natürlich doch ein Access Point, denn wenn er IPv6 einfach durchläßt, fällt genau die eine Aufgabe weg, die ihn als Router definiert: Netze zu trennen.


Heißt, Unitymedia kann dann so tief in mein Heimnetz wie vorher? Dann kann ich mir den zweiten Router ja auch einfach sparen.


SpaceRat hat geschrieben:Was interessant zu wissen wäre:
Ist es in diesem Modus möglich, den eigenen Router noch als IPv6-Firewall zu nutzen oder ist er wirklich nur ein reiner Access Point?

In ersterem Falle wären diese Router nämlich für DK7200-Opfer sehr interessant ...


Wenn man 80 bis 100 € dafür ausgeben muss, kann man auch 16 bis 20 Monate die Option dazubuchen, die einem eine FRITZ!Box liefert. Und da ich „nur“ noch 16 Monate Vertragslaufzeit übrig habe, würde sich das gerade so rechnen. Natürlich unter der Annahme, dass ich bei einem Anbieter ernstere Hardware gestellt bekomme. Wobei bei anderen Anbietern (Telekom oder so) wahrscheinlich auch mehr Fernzugriff möglich ist, als mir lieb ist?
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Re: Technicolor TC7200 als reines Modem nutzbar?

Beitragvon SpaceRat » 31.08.2014, 23:01

Theoretiker hat geschrieben:
SpaceRat hat geschrieben:Das ist der besagte Relais-Modus.
Faktisch wird der Router damit natürlich doch ein Access Point, denn wenn er IPv6 einfach durchläßt, fällt genau die eine Aufgabe weg, die ihn als Router definiert: Netze zu trennen.

Heißt, Unitymedia kann dann so tief in mein Heimnetz wie vorher? Dann kann ich mir den zweiten Router ja auch einfach sparen.

Jain.

Natürlich wäre es schöner, man könnte den eigenen Router auch als solchen betreiben.
Wenn der Router jedoch bei dieser Einstellung noch IPv6-Firewall spielen kann, dann ist das allemal besser als nur das DK7200 oder den eigenen Router zum wirklich reinen AP degradieren zu müssen.

Vom Prinzip her wäre es dann zwar vor und hinter dem (Open)Wrt-Router immer noch ein und das selbe IPv6-Netz, aber durch eine Firewall in einen geschützten und einen ungeschützten Teil unterteilt.
Nicht Fisch, nicht Fleisch, aber besser als eine klare Brühe allemal.

Theoretiker hat geschrieben:Wenn man 80 bis 100 € dafür ausgeben muss, kann man auch 16 bis 20 Monate die Option dazubuchen, die einem eine FRITZ!Box liefert. Und da ich „nur“ noch 16 Monate Vertragslaufzeit übrig habe, würde sich das gerade so rechnen. Natürlich unter der Annahme, dass ich bei einem Anbieter ernstere Hardware gestellt bekomme. Wobei bei anderen Anbietern (Telekom oder so) wahrscheinlich auch mehr Fernzugriff möglich ist, als mir lieb ist?

Naja, ich kalkuliere bei Hardware nicht so wie Du.
Ich stelle mir den Kram hin, den ich haben will.

Die OpenWrt-Lösung wäre demnach auch als erstes was für Leute, die Spaß daran haben, mit OpenWrt rumzumachen. Diese FW bietet schon jede Menge Möglichkeiten, befolgt aber bzgl. des Bedienkomfort wirklich jede Maßgabe dazu, wie man es nicht machen sollte. Dementsprechend werde ich mir auch keinen kaufen, nur um das auszuprobieren. Das Ausprobieren überlasse ich denjenigen, die OpenWrt mögen.

Ich bin mir wohl ziemlich sicher, daß irgendjemand längst einen OpenWrt-Router so wie von mir beschrieben als IPv6-Firewall im Einsatz hat, wenn das so geht.
Anscheinend ist aber nicht jeder so "blöd" wie ich und opfert seine Zeit für andere Menschen, um mal ein How-To aufzusetzen, sonst sollte es auch eines geben und dann wüßten wir zumindestens vorher, ob sich der Einsatz dieser 80-100 EUR lohnt.
Wobei es auch billigere Router gibt, die mit OpenWrt bestückt werden können ...

Ich kann Dir sagen, was ich machen würde:
Wenn ich einen UM-Neuanschluß hätte und auf diesen angewiesen wäre (Also keine Alternative hätte), dann würde ich es vermutlich so wie beschrieben mit OpenWrt austesten.
Receiver/TV:
  • Vu+ Duo² 4xS2 / OpenATV 5.3@Samsung 50" Plasma
  • AX Quadbox HD2400 2xS2 / OpenATV 6.0@Samsung 32" TFT
  • 2xVu+ Solo² / OpenATV 6.0
  • DVBSky S2-Twin PCIe@SyncMaster T240HD (PC)
  • TechniSat SkyStar HD2@17" (2.PC)
Pay-TV: Schwarzfunk, Redlight Elite Mega HD, Brazzers, XXL, HD-, Sky
Fon: VF Komfort-Classic (ISDN), Siemens S79H+S1+Telekom Modula+Siedle DoorCom Analog@F!B 7390
Internet: UM 1play 100 / Cisco EPC3212+Linksys WRT1900ACS / IPv4 (UM) + IPv6 (HE)
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Re: Technicolor TC7200 als reines Modem nutzbar?

Beitragvon Theoretiker » 01.09.2014, 19:26

Ich habe mir jetzt mal einen TP-Link WDR3600 gekauft. Morgen abend schaue ich mal, was die Firmware da so kann und wie sinnvoll ich da OpenWrt draufbekomme, wenn IPv6 nicht anständig durchgereicht wird. Falls das klappt, werde ich daraus eine Anleitung machen und online stellen :-)
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Re: Technicolor TC7200 als reines Modem nutzbar?

Beitragvon lukas243 » 02.09.2014, 05:40

SpaceRat hat geschrieben:
lukas243 hat geschrieben:Hinter dem TC7200 steht ein Netgear WNDR4500v2 Router mit AP als Router.

Der nutzt m.W. von Haus aus eine Variante von Wrt ...

lukas243 hat geschrieben:IPv6 funktioniert seit einiger Zeit nun auch im internen Netz. Dazu steht der WNDR bezgl. IPv6 auf "Durchlauf", wodurch sich der WNDR komplett aus IPv6 "raushält" und einfach passieren lässt.

Das ist der besagte Relais-Modus.
Faktisch wird der Router damit natürlich doch ein Access Point, denn wenn er IPv6 einfach durchläßt, fällt genau die eine Aufgabe weg, die ihn als Router definiert: Netze zu trennen.

lukas243 hat geschrieben:Im Moment habe ich damit quasi "das Beste aus beiden Welten" und selten Probleme.
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Zur Firmware kann ich nicht viel sagen, außer dass die aktuellste Stock-Version 1.0.0.50_1.0.30 ist.

Ich "evaluiere" nun mal (ich würfle also aus), ob ich die DD-WRT Beta-Firmware aufspielen soll oder ob ich mir das erspare.
(ftp://ftp.dd-wrt.com/betas/2014/06-23-2 ... ndr4500v2/)
Meine ersten Versuche an eine Telnet-Shell zu kommen waren bisher leider nicht so erfolgreich.

Tatsächlich ist der WNDR nur bei IPv4 ein Router und sonst nicht viel. Ich kann also davon ausgehen, dass sämtlicher interner IPv6-Broadcast-Verkehr auch beim TC7200 ankommt, der Rest sollte schon durch die Switches im Netzwerk eigentlich gar nicht bis dahin kommen.

Momentan kann der WNDR zwar per DHCP das /64-IPv6-Subnetz vom TC7200 bekommen, allerdings kann er wohl keine Adressen daraus weiter vergeben.
Vllt. fehlt dem Router gänzlich ein DHCPv6-Server?
Was im internen Netz übrig bleibt ist Auto Configuration, intern ist damit alles in Butter, aber nach außen kommt man damit nicht. NATv6 sollte ja eigentlich durch die Masse an Adressen verschwinden, aber so oder so scheint auch kein NATv6 im WNDR implementiert zu sein.

Ich hatte überlegt mir einen kleinen Embedded-Router zuzulegen (z.B. ein Mikrotik RouterBOARD oder PC Engines APU), mal schauen wie sich der WNDR (mit DD_WRT) schlagen wird.
lukas243
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