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Powerline Routing hinter DK/TC7200

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Re: Powerline Routing hinter DK/TC7200

Beitragvon grouper » 28.11.2013, 18:18

@Kyle:
genau das war/ist mein Konstruktionsfehler, damit es so funktionieren könnte wie ich mir das dachte müsste er an beiden hängen, hängt aber nur an einem und zwar dem WAN port (wollte ich ja so wegen Firewall vor dem Server).

Es würde wahrschienlich auch funktionieren wenn ich den NG nun zum Accesspoint "kastrieren" würde und das ganze in einen Lan-Port stöpsel.
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Re: Powerline Routing hinter DK/TC7200

Beitragvon SpaceRat » 28.11.2013, 18:33

grouper hat geschrieben::glück:
Ich glaube die Idee mit dem Bohrhammer ist gar nicht sooo schlecht, zumindest zwischen PC´s und dem Netgear könnte man damit arbeiten, die Zimmer liegen beieinander.

Na also.

Wenn ich den Aufbau richtig im Kopf habe, wäre danach ja alles, was nicht über's WLAN läuft, mit normalem Ethernet-Kabel verbunden, also praktisch alle Geräte direkt oder via Switch am Router.
Die Powerline-Verbindung wäre demnach nur noch zwischen DK7200 und NetGear und da stört sie tatsächlich nicht:
Wenn dort +/- Leitungsgeschwindigkeit der Internet-Anbindung zustande kommt, ist alles erreicht, was zu erreichen ist.

Innerhalb des LAN stört sie allerdings wirklich enorm, wie ich bei einem Bekannten feststellen mußte:
Solange nur der einzige PC durch Powerline vom Router "getrennt" war (um nicht "verbunden" zu sagen), war alles ok, mehr als die Geschwindigkeit der Internet-Anbindung braucht man ja so nicht. Seitdem aber ein NAS direkt am Router hängt, merkt man so richtig, wie Powerline die Verbindung ausbremst. Übertragungen zwischen PC und NAS laufen da langsamer als zwischen dem PC und einer Festplatte mit USB 2.0 ...

grouper hat geschrieben:Werde mir mal ein Eckchen in Fussbodenleistenhöhe suchen, dann ist die Y-Kabelung gelöst.

Wenn das die Lösung sein soll, hier die Details:

Stromleitungen verlaufen nach Norm senkrecht von Schaltern nach oben oder unten. Steckdosen - wenn auf normaler Höhe, also auf 30cm montiert - sind auch waagerecht durchverbunden und zwar im Bereich zwischen 20 und 40cm über dem Fußboden (Nach DIN sogar 15-45cm, in der Praxis eher in einem wesentlich kleineren Bereich von +/- 5cm um die 30cm Höhe herum).
Stromleitungen können auch im Estrich, also durch den Fußboden, verlegt sein, dementsprechend können sowohl von Schaltern als auch von Steckdosen aus Kabel bis auf Fußbodenhöhe senkrecht in der Wand verlaufen.

Daher auch der Kommentar bzgl. besonders hoher Fußleisten:
Die untersten 15cm sind für Fußleisten "reserviert", aber wer hat heutzutage noch solche Monster? Bei realistischen 5cm hohen Fußleisten sind zwischen Oberkante Fußleiste und Unterkante Installationszone mind. 10cm Sicherheitsabstand. Dieselbe Installationszone gibt es auch unterhalb der Decke, also Deckenhöhe minus 15 bis Deckenhöhe minus 45cm. Nachträglich abgehangene Decken können das Maß verfälschen!
Eine weitere Installationszone befindet sich senkrecht zwischen 10 und 30 cm von den seitlichen Enden der Wand. In >15 Jahren Berufspraxis habe ich dort allerdings noch kein einziges Mal eine Leitung verlegt ...
Ansonsten sollte man noch Bohrungen in einer waaagerechten oder senkrechten Linie mit Schaltern und besonders Steckdosen verzichten ...

Zusammengefaßt:
In 5-15cm Höhe über dem Fußboden und max. 10cm aus der Ecke heraus müßte es mit dem Teufel zugehen, wenn man dort eine elektrische Leitung trifft.

grouper hat geschrieben:Bohrhammer muss ich eh mal rauskramen, Gardinenstangen und Bilder wollen ja auch noch an die Wende :hammer:

Unter einem Kölner Brett (Also der klassischen Gardinenleiste) kriegt man so ein Flachkabel übrigens auch toll versteckt ... :)
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Re: Powerline Routing hinter DK/TC7200

Beitragvon kyle » 29.11.2013, 08:53

Das größere Problem in solchen Ecken sind nicht so sehr die Stromleitungen, sondern die Wasserleitungen (insb. Heizung), die gerne mal an allen möglichen und unmöglichen Ecken verlegt werden... :kafffee:

Der Gas/Wasser/Scheisse-Installateur schert sich nämlich einen feuchten Kehricht um die DIN-VDE-0100... :wand:
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Re: Powerline Routing hinter DK/TC7200

Beitragvon grouper » 29.11.2013, 12:56

Wow, danke für das sorlglos Beratungs Paket :-)

G/W/S Installateure machen immer was sie wollen, nie das was sie sollen, daher wird vorher mal mit einem Metalldetektor über die Stelle gegangen.
Habe nun aber eine Rigips-Wand gefunden die ich durchlöchern werde, da brauchen wir nicht mal den Bohrhammer :wand:

Zum finalen Setup, dann schaut es wirklich so aus dass nur der eigentliche Internetzugang vom DK7200 zwei Etagen hochge-powerlined wird, danach intern alles über Kabel bzw. Wlan läuft. Die Powerline Leitung zum TK habe ich mal über Laptops (einen im DK, einen direkt an der Powerline Wanze) getestet, habe 12-13MB/sec rausbekommen, auch weitgehend stabil. Handelt sich um Zyxel 600mbit Powerlines, für eine Leitung durchaus zu empfehlen, aber natürlich weit von der angegeben Kapazität entfernt.

Das DK Problem werde ich übrigens mit einem Businessanschluss (50/5Mbit) überbrücken, ausserdem auf die GroKo hoffen und die Abschaffung der Zwnagsrouter herbeisehnen :-)
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