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Upstream / Senderichtung - Power Level zu hoch

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Upstream / Senderichtung - Power Level zu hoch

Beitragvon Sever » 11.11.2013, 20:45

Hallo zusammen!

Ich habe ein paar Probleme mit meiner Leitung in Form von Verbindungsabbrüchen (1-2 x am Tag), ab und an laggender Leitung (Online-Games) und einer insgesamt einfach inkonsistenen Leitungsqualität. Ich denke dass dies an dem zu hohen Power Level im Upstream liegt, die Downstream-Werte sind eigentlich okay denke ich.

Frage an euch: Was kann ich hier tun? Am Modem liegt's nicht, wurde bereits getauscht. Es scheint die Leitung zu sein.

Habe die Übersicht der Fritzbox beigefügt, schaut doch mal drauf und schreibt mir eure Meinung bzw. eure Lösungsvorschläge.

Danke und Gruß

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Sever
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Re: Upstream / Senderichtung - Power Level zu hoch

Beitragvon conscience » 11.11.2013, 22:00

Ruf UM an und lass dich beraten - vielleicht brauchst du jemanden um die HVA einzupegeln.
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Re: Upstream / Senderichtung - Power Level zu hoch

Beitragvon Sever » 11.11.2013, 22:02

Na ja gut, auf die Idee bin ich natürlich auch gekommen, dafür brauch ich hier ja nix posten;)

Hatte mehrfach "Techniker" hier. Wer UM kennt, weiß allerdings, dass sowohl Hotline als auch entsandte Techniker extrem schwankend in Sachen Fachkenntnis sind. Daher dachte ich, ich versuch's mal im Forum, da das Problem hier ja nicht unbekannt ist...
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Re: Upstream / Senderichtung - Power Level zu hoch

Beitragvon conscience » 11.11.2013, 22:05

Tja wir können die Werte auch nicht beeinflussen, mental schon gar nicht
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Re: Upstream / Senderichtung - Power Level zu hoch

Beitragvon Sever » 11.11.2013, 22:13

Das ist klar, aber mich interessiert halt, wie das Problem bei anderen gelöst wurde.

Denn wenn ich 3x Techniker hier habe, und die beim einen Mal eine 3er Dose einbauen, dann beim nächsten Mal wieder ne 4er Dose, 2 stunden lang zwischen Keller und Wohnung hin und her rennen und sich nix verbessert, dann sehe ich da fehlende Kenntnis.

Das Problem habe ich ja im Netz nach 1 Minute googlen gefunden, da solte es ja auch bei professionellen Technikern bekannt sein. Mir kam es aber so vor, als würden die Techniker zwar den zu hohen Upstream-dB-Wert sehen, aber keine Idee haben was man da machen kann...
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Re: Upstream / Senderichtung - Power Level zu hoch

Beitragvon Knifte » 12.11.2013, 08:42

Letzlich wird aber nur ein Techniker deine Werte beeinflussen können.
Viele Grüße

Knifte
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Re: Upstream / Senderichtung - Power Level zu hoch

Beitragvon Sever » 12.11.2013, 13:22

Wie gesagt, das ist mir auch klar. Ich würde aber gerne wissen, was in vergleichbaren Fällen von den Technikern getan wurde um das Problem (erfolgreich) zu lösen. Daher meine Frage hier im Forum. Mit solchen Erfahrungswerten könnte ich den (wie oben erwähnt) teilweise wenig kreativen Technikern evtl. einen Vorschlag machen. Ich hatte halt bereits 3x Leute hier, die nix hinbekommen haben...
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Re: Upstream / Senderichtung - Power Level zu hoch

Beitragvon phoenixx4000 » 13.11.2013, 19:13

Dazu müsste man zumindest mal wissen, wie die Antennenanlage in Deinem Fall aufgebaut ist.

1.) Wird ein Haus versorgt oder ist das eine Linienanlage mit einer Mitversorgung über ein Nachbarhaus.
2.) Einfamilien- oder Mehrfamilienhaus mit X Teilnehmern bzw. Antennendosen pro Wohneinheit?
3.) Baum- oder Sternverkabelung
4.) Welcher Hausverstärker?
5.) Wie ist die Leitungsbeschaffenheit des Antennenkabels (altes/neues 1 ; 2 oder 3-fach geschirmtes Kabel?)

Ein zu hoher TX kann zwar viele Ursachen haben, in der Regel sind die drei häufigsten aber

- ein zu hoher TX am ÜP (NE3-Störung)
- oder eine zu hohe Leitungsdämpfung in der Hausverkabelung (NE4 - Störung)
- oder ein falsch eingepegelter Hausverstärker.

In allen drei Fällen kannst Du eigentlich nicht viel machen.
Der Erste ließe sich überprüfen indem man die Fritzbox direkt ohne angeklemmte Hausverteileranlage am ÜP anschließt und den TX Wert dann ermittelt.
Sollte dieser im Bereich 40 (+/- 4dB) liegen ist eigentlich alles OK und der Fehler ist in der Hausverkabelung zu suchen (90% aller Fälle)
Alternativ kann dies auch mit einem Antennenmessgerät, welches eine Rückkanalmessung unterstützt (DSAM oder VE-EX) erledigt werden. (Hat aber OTTO-Normalverbraucher in den seltensten Fällen zur Hand.

Je kleiner die Antennenanlage ab ÜP ist, desto einfacher ist es den Fehler zu finden.
Klassische Fehler in Linienanlagen sind falsch kaskadierte Verstärker.
In der Hausverkabelung führen häufig Wackelkontakte oder unsauber angeklemmte Antennendosen (ggf auch defekte Antennendosen und Verteiler) zu Problemen.
Grundsätzlich kann aber auch ein falsch dimensionierter Verteiler oder Abzweiger oder ein zu klein dimensionierter Verstärker zu solchen Problemen führen.

Faustregel bei einer HSI-Installation ist, das die Dämpfung der Antennenanlage zwischen Verstärkerausgang und dem Ausgang der Multimediadose die auf dem Verstärker angegebenen maximale Rückkanalverstärkung nicht überschreiten sollte. Im Schnitt ca. 25-32dB.
Das heißt: Dämpfung der MMD (4-14dB) + Leitungsdämpfung (ca. 1-2 dB pro 10m Leitung) + Dämpfung Abzweiger/Verteiler = Dämpfung der Verteilung
Wenn dieser Wert > 27 dB ist, dann wird es in der Regel schwierig.
Rechnerisch ist die Dämpfung der HVA nur zu ermitteln, wenn sowohl Pegel der MMD als auch der Pegel des Verstärkers bekannt sind. (Da uns nur der Rückkanal interessiert reicht der S06, da er Messtechnisch ziemlich dicht dran liegt.)
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