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Potentialausgleich und weitere Fragen

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Re: Potentialausgleich und weitere Fragen

Beitragvon robbe » 07.11.2013, 18:27

andy45 hat geschrieben:Wenn er kein Gelernter Elektriker ist darf er da auch nicht ran, sonst kommt er in Teufels Küche wenn was passiert .


Er soll da keinen Sicherungskasten aufbauen, sondern einfach nur nen Erdungsdraht ziehen.
Wenn er das nicht kann, hat er in dem Job nichts verloren.
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Re: Potentialausgleich und weitere Fragen

Beitragvon andy45 » 07.11.2013, 18:47

Es geht nicht um die Fähigkeit, er darf es nicht .Wenn du kein Elektriker bist darfst du nicht mal ne Steckdose anschrauben .
Was ist denn wenn was passiert dann ist der Techniker dran .
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Re: Potentialausgleich und weitere Fragen

Beitragvon phoenixx4000 » 07.11.2013, 19:23

Cablemen hat geschrieben:Nein das ist nicht korrekt! UM gibt dies zwar an aber das heißt nicht das es richtig ist. In Gebäuden wo es sogar noch TN-C Netze gibt ist es sogar Pflicht ein galvanisches Trennglied zwischen HÜP und HVA zu installieren da sonst Brummströme in die bestehende Hausanlage fließen können und dies dann Bildstörungen verursacht obwohl messtechnisch alles im Soll ist.


Diese Aussage finde ich gerade etwas Irreführend.
Wenn der HÜP im PA des Hauses eingebunden ist, dann liegt er elektrisch auf dem gleichen Potential, wie die Hausinstallation und dem Verstärkerpunkt von UM .
Es herrscht also technisch ein Spannungsunterschied von 0 Volt.
Die Elektrotechnik setzt aber für die "gerichtete Bewegung von Ladungsträgern in einem Leiter" (Stromfluss) einen Potentialunterschied, also eine Spannung voraus.
Es kann somit nach vorschriftsmäßiger Errichtung des PA eigentlich kein Strom fließen.

TN-C Netze sind auch heute noch sehr weit verbreitet und für sich alleine auch kein Problem, sofern der Hausanschluss lokal geerdet ist, wie es die VDE vorsieht.
Sollte dieser Örtliche PA jedoch nicht vorhanden sein und der PEN des Hausanschlusses ist gleichzeitig die Erdung des Hauses, dann und nur dann denke ich wird es problematisch.

Allerdings kommen wir hier wieder zu dem Punkt, wo sich die Katze, respektive der Techniker in den [zensiert] beißt, sofern er keine Elektrofachkraft ist.
Wie will denn ein Pizzabäcker-Techniker ohne qualifizierten Abschluss beurteilen in welcher Netzform er sich befindet??

Cablemen hat geschrieben: Es ist sogar so das bei einer Linienanlage in jeden Haus die ankommende Leitung galvanisch getrennt wird damit eben kein Potential verschleppt wird.
Daher ist auch die Mängeldefinitionsliste von UM fehlerhaft und es kann sozusagen immer ein Galv. Trennglied verbaut werden. Steht aber auch im Dibkom Handbuch! :zwinker:


Cablemen hat geschrieben:Die Erdung über den Sicherungskasten ist zulässig und UM wird dies auch nicht bemängeln!


Grundsätzlich teile ich diese Auffassung, sofern ein örtlicher PA vorhanden ist.
Aber erklähr das mal gewissen technischen Leitern einschlägig bekannter rechtsrheinischer Installationsbetriebe aus einer Hansestadt.
Diese Arbeiten sollten dann aber bitte auch nur Elektrofachkräfte durchführen.
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Re: Potentialausgleich und weitere Fragen

Beitragvon Cablemen » 07.11.2013, 20:10

andy45 hat geschrieben:Es geht nicht um die Fähigkeit, er darf es nicht .Wenn du kein Elektriker bist darfst du nicht mal ne Steckdose anschrauben .
Was ist denn wenn was passiert dann ist der Techniker dran .


Man muss kein Elektriker sein um einen Erdungsdraht verlegen zu dürfen! Man muss eine Ausbildung in einen Elektrotechnischen oder elektronischen Beruf haben damit man solche Arbeiten ausführen darf.
Aber hier gibt es Unterschiede während der Elektriker den Sicherungskasten öffnen darf sieht das bei den anderen Berufen schon anders aus, diese dürfen den Sicherungskasten nicht öffnen aber müssen bei fehlender Erdung alle leitende Teile sternförmig erden. Wenn dann kein PA im Objekt ist und absolut keine Möglichkeit der Erdung vorhanden ist, dann gibt es eigentlich nur 2 Möglichkeiten.

1. der Auftrag wird storniert da die Sicherheit nicht gewährleistet ist. (Hab ich selber schon vor kurzem gemacht, ohne PA keine Installation)
2. Der PA wird nachgerüstet entweder z.B. von UM oder der oder die Eigentümer kümmern sich vorher darum.

Gruß Cablemen :kafffee:
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Re: Potentialausgleich und weitere Fragen

Beitragvon lool » 08.11.2013, 00:26

Das Speedproblem wird aber wohl eher nichts damit zu tun haben.


danke für die Hilfe, kann mir jemand etwas zu den Werten meiner Fritzbox sagen, sind die so im Normbereich, oder kann man da nix draus erkennen?

http://www.bilder-hosting.info/viewer.p ... 63064f.jpg
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Re: Potentialausgleich und weitere Fragen

Beitragvon phoenixx4000 » 08.11.2013, 19:21

Sehen OK aus.

RX vielleicht nach aktuellen Richtlinien etwas erhöht.

SNR wird bei aktivem GIGABIT-LAN evtl unter 33 fallen.

denke aber mal das ist zu vertreten.
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