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katastrophaler W-Lan Empfang

In vielen Netzen von Unitymedia sind Internet und Telefonie bereits verfügbar.
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katastrophaler W-Lan Empfang

Beitragvon Lukazzz » 20.10.2013, 02:24

!Achtung: Der erste Abschnitt ist für meine Frage weniger relevant, aber die Vorgeschichte zu meinem Problem!
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Ich habe nun seit 2 Monaten eine 100.000er Flatrate von Unitymedia. Naja, jedenfalls hätte ich gerne eine, da ich seit zwei Monaten für eine bezahle.
Die Realität sieht leider etwas anders aus: Man schickte mir zuerst die Sachen zur Selbsinstallation, weil man überzeugt war, dass ich das auch alleine einwandfrei einrichten könne.
Als ich es beim besten Willen nicht schaffte das Kabelmodem zu konfigurieren, rief ich die Service Hotline an und erfuhr, dass man mir wohl ein vollkommen firmwarefreies Gerät zugeschickt hatte.
Ich machte also einen Termin mit einem Techniker, der dann auch eine Woche später meinen blinkenden Schrottkasten gegen ein richtiges Gerät austauschte und es an das Kabelnetz anschloss. Den W-Lan Router wollte er ersteinmal nicht konfigurieren, da er zuerst das Signal prüfen wollte. Er teilte mir dann jedoch mit, dass ich wohl ein absolut mangelhaftes Signal bekam und die Qualität das Schlechteste sei, was er bis dato gesehen hatte. Er untersuchte die Leitungen, fand nichts und kam zu dem Schluss, dass es wohl an einer fehlerhaften Verkablung in der obersten Wohneinheit (5. OG) liegen würde. Ich musste also versuchen einen Termin mit einem Techniker und dem Mieter der obersten Wohnung zu machen, was nicht besonders leicht war, weil der Mieter selten da war und ich mehr als einmal bei der Hotline der Technikerfirma nach langem Warten nicht durch kam und man auf meine hinterlassenen Nachrichten nicht antwortete. Nach mehreren Wochen gelang es mir dann doch und der Techniker kam mit Verspätung, weil man wohl entweder mir oder ihm die falsche Zeit gesagt hatte. Er guckte sich kurz die Leitungen an, sah sofort, dass hier wohl ein absoluter Stümper am Werk gewesen war und die Kabel gar nicht dafür gedacht waren eine Breitbandverbindung zu leiten, da sie gar keine Schirmung hatten. Wie man auf die Idee kommen konnte, dass es an der oberen Wohneinheit liegen könnte, war im schleierhaft. Er kam also zu dem Schluss, dass meine einzige Möglichkeit ein Deckendurchbruch wäre und meine vorherigen Bemühungen alle umsonst gewesen waren, was aus der Inkompetenz der Mitarbeiter resultierte. Nachdem ich von meiner Hausverwaltung die Genehmigung für den Durchbruch eingeholt hatte, machte ich einen erneuten Termin, in der Hoffnung, dem Albtraum durch den Deckendurchbruch ein Ende zu setzen und endlich eine gute Internetverbindung, sowie einen konfigurierten W-Lan Router zu haben. Letztendlich ließ ich dafür extra eine Veranstaltung ausfallen, einfach um den, mir von der Firma angebotenen Termin wahrzunehmen, damit es am Ende nicht an mir scheitert. Als der Techniker etwa 45 Minuten, nach der vereinbarten Zeit nicht kam, rief ich wieder bei der Hotline an, um mich über seinen Verbleib zu erkundigen. Dort informierte man mich darüber, dass der Techniker bereits auf dem Weg sei und gleich bei mir sein müsse. Ich war ein wenig verärgert über die Verspätung, da ich wohl mit einem besseren Service gerechnet hatte, nachdem man beim letzten mal doch hatte einräumen müssen, dass mir durch deren Inkompetenz viel Ärger entstanden ist. Etwa 5 Minuten später rief mich der Techniker an: Er wär nicht rechzeitig über den Termin informiert worden und habe deshalb nicht genug Material da, er könne sich nicht erklären, warum mir das niemand mitgeteilt hatte. Ich blieb selbstverständlich freundlich, da es ja nie die Schuld desjenigen war, mit dem ich gerade sprach und etwas derartiges anzudeuten auch eher kontraproduktiv wäre. Einen neuen Termin konnte man mir wohl erst geben, wenn wieder genug Material geliefert worden war und so verschob sich wieder alles um eine Woche. Gestern (am 18.10.) war er dann da und verlegte die neuen Kabel. Ich war schon fast den Tränen nahe, als alles nach Plan zu verlaufen schien. Der Termin war zwischen 14:00 und 18:00 angesetzt worden und ich ging so ca um 17:00 zu einer wichtigen Veranstaltung, die ich nicht verpassen wollte. Mein Mitbewohner war ja da, um alles zu begutachten. Als ich wieder kam, fand ich eine minderwertig angebrachte Kabeldose vor, die mein Mitbewohner einfach mal so hingenommen hatte, weil es ihm nicht auf das Aussehen ankam. Das würde mich jetzt nicht weiter stören, aber den W-Lan Router hatte der Techniker sich garnicht angeguckt.
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Ich habe in meinem Zimmer (max 10m entfernt von der Quelle/ dem Unitymedia Kabelmodem) meist eine sehr gute Verfügbarkeit (zwischen 3/5 und 5/5). Dennoch kommen bei mir nur etwa 600kbyte/sec der 12.900kbyte, die nun am Modem ankommen durch. Würde die Verwendung des D-Link Routers etwas daran ändern?
Zur Info ein paar Testdaten:
Speedtest bei Kabelverbindung mit dem Modem: ~103.000kbit/sec
Speedtest bei W-Lan Verbindung mit dem Empfänger direkt neben dem Modem: ~21.500kbit/sec
Speedtest bei W-Lan Verbindung mit dem Empfänger bei mir im Zimmer: ~5.000kbit/sec

Das muss sich doch ändern lassen, ohne ein Lan Kabel quer durch die Wohnung verlegen zu müssen. Weshalb ist die Verbindung so schlecht, obwohl mein Empfänger von 80% manchmal sogar 100% Verbindungsstärke spricht? o.0

Ich wäre für etwas Hilfe sehr dankbar...sonst hänge ich natürlich am Montag wieder in meiner "geliebten" Service Hotline.

MfG
Lukas Haffer
Lukazzz
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Re: katastrophaler W-Lan Empfang

Beitragvon stevenwort » 20.10.2013, 02:27

Hast vielleicht das gleiche Problem wie ich, das auf den 2,4GHz WLAN Kanälen einfach zu viel los ist.
Mal mit einem Handy geschaut wie die WLAN Frequenzen in deiner Umgebung genutzt werden?
Bild
stevenwort
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Re: katastrophaler W-Lan Empfang

Beitragvon Lukazzz » 20.10.2013, 03:22

Durch Umschalten auf 5GHz veränderten sich die Test wie folgt:
Speedtest bei W-Lan Verbindung mit dem Empfänger in der Nähe des Routers: 102.000kbits/sec
Speedtest bei W-Lan Verbindung mit dem Empfänger in meinem Zimmer: ~20.000kbits/sec

Der Empfänger zeigt 5/5 Balken an. Leider scheint meine onboard Netwerkkarte nicht 5ghz fähig zu sein, also musst ich das mit dem Laptop meines Mitbewohners testen.
Fazit: Die Umstellung auf 5ghz verursacht zwar Probleme (denn mein Ipad kann sich auch nicht mehr mit dem Wlan verbinden) und würde mich zwingen neue Hardware anzuschaffen, aber die Datenrate ist immernoch mangelhaft, trotz voller Verfügbarkeit.
Lukazzz
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Re: katastrophaler W-Lan Empfang

Beitragvon Knifte » 20.10.2013, 10:28

21 MBit/s hört sich für mich so an, als ob da irgendwelche Komponenten im Netz nur 54 MBit/s-WLAN können.

Bei 54 MBit brutto bleiben netto ca. 20-22 MBit über.

Guck mal nach, ob alle Geräte über den n-Standard mit mindestens 300 MBit/s brutto verfügen, besser 450 MBit/s um auch stabile 100 MBit zu bekommen.

Es kann aber auch schlichtweg sein, dass es bei dir zu viele WLANs gibt, die sich untereinander stören, das evtl. nicht mehr möglich ist.

Fakt ist, dass der Fehler irgendwo in deinem Verantwortungsbereich liegen muss, da die 100 MBit übers Kabel ja ei dir ankommen (und mehr hat UM dir ja nicht versprochen).
Viele Grüße

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Re: katastrophaler W-Lan Empfang

Beitragvon Lukazzz » 20.10.2013, 11:41

Ersteres lässt sich ausschließen. Es war das selbe Device, dass neben dem Router 100.000 empfing und in meinem Zimmer nur 20.000. (bei 5ghz)

Wäre es so einfach, dass ich mit einem neuen Wlan Empfänger alles lösen könnte, würde ich mir einfach einen kaufen...

Auf der 5ghz frequenz ist überhaupt kein anderes wlan, der testempfänger ist 5ghz und 300mbit fähig und hat auch bewiesen, dass er die 100.000 neben dem router empfangen kann
und dennoch kommt bei mir, trotz guter verfügbarkeit kaum etwas an.

Fakt ist, dass der Fehler irgendwo in deinem Verantwortungsbereich liegen muss, da die 100 MBit übers Kabel ja ei dir ankommen (und mehr hat UM dir ja nicht versprochen).

UM hatte mir außerdem einen funktionierenden D-Link Router versprochen...ich möchte mich nur erkundigen, ob es etwas an dem Problem ändern könnte, wenn der Router funktionieren würde.

Wie kann es sein, dass ich nach der Umstellung auf 5ghz, trotz vollem, nicht durch andere W-Lans gestörtem Empfang und absolut fähigem Device nicht annähernd an die 100k rankomme?
Würde ein besserer Router etwas daran ändern? Ein anderer Empfänger? Soll ich vielleicht lieber über dlan (das Stromnetz) gehen? Soll ich mir ein Lan-Kabel verlegen und durch ein paar Wände bohren?
Kann man sich eine zusätzliche Kabeldose verlegen lassen?
Lukazzz
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Re: katastrophaler W-Lan Empfang

Beitragvon Knifte » 20.10.2013, 11:55

Das Problem bei WLAN ist ja, dass die genannten 300 MBit/s brutto (was im Endeffekt ca. 40% netto entspricht) unter idealen Bedingungen bei dir ankommen. Das siehst du ja, wenn du direkt neben dem Router bist und dort auch den vollen Empfang hast. Unter idealen Bedingungen würden bei dir also max. 120 MBit/s über WLAN machbar sein.

Wenn die Bedingungen jetzt nicht mehr so optimal sind, weil z.B. mehrere Wände oder sonstige Dinge dazwischen sind, dann bleiben von den 40% schnell nicht mehr viel übrig.

Soweit ich weiss ist gerade das 5 GHz-Band nicht besonders stark, was die Reichweite angeht.

Ich sehe es z.B. bei mir. Mein Router steht im Keller und ich habe im Raum direkt da drüber schon nur relativ geringen WLAN-Empfang. Und da ist nur der Fußboden dazwischen.

Es könnte mit einem anderen Router besser funktionieren. Es kann aber auch sein, das aufgrund der baulichen Gegebenheiten schlicht und ergreifend nicht mehr drin ist bei dir. Alternativen zum LAN-Kabel könnten ja noch DLAN oder WLAN-Extender sein, die dann das Signal nochmal verstärken. Ich schreibe bewusst "könnten", weil DLAN von der Verkabelung deiner Stromkreise abhängig ist und auch der WLAN-Extender an seine Grenzen stoßen könnte.

Ich habe mir wegen fehlender Formatioerung deinen 1. Post nur rudimentär durchgelesen, kann dort aber bisher keinerlei Infos zum verwendeten Modem bzw. zum Router finden.
Viele Grüße

Knifte
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Re: katastrophaler W-Lan Empfang

Beitragvon Lukazzz » 20.10.2013, 12:15

Bei dem Modem handelt es sich um das von UM mitgeliefert Standardmodem...so eine kleine schwarze Box...den genauen Namen kenne ich nicht.
Der Router ist ein Dlink DIR-652 "Wireless N Gigabit Home Router"

Da das Hause schon älter ist und ich vermute, dass hier niemand in den letzten Jahren das Stromnetz ausgetauscht hat, fällt dlan wohl für mich weg...

Nochmal die Frage: Kann man sich eine zweite Kabeldose verlegen lassen und wenn ja, was kostet das? Oder ist es da einfache ein Lankabel an den Wänden entlang zu legen?
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Re: katastrophaler W-Lan Empfang

Beitragvon Lukazzz » 20.10.2013, 12:51

Achja, nachdem ich so ein bisschen im Forum gelesen habe, stelle ich mir immer wieder die Frage, ob Unitymedia nicht vielleicht auf die Internetseite schreiben sollte, dass ihr Kablemodem (das von techincolor) vollkommener Schrott ist und nur Probleme macht. Das würde viele Leute motivieren die Telekom-Komfort Option zu nehmen und UM spart sich viel Geld für die ganzen Technikerbesuche.
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Re: katastrophaler W-Lan Empfang

Beitragvon Wasserbanane » 25.10.2013, 13:03

Meinen Rechner habe ich zum Glück direkt am Kabel hängen.

Bei meinem Handy (HTC One X) schwankt der WLAN Empfang direkt an der Box. (2-4 Meter Entfernung) Aber Gott bewahre ich verlasse das Zimmer.
Das deutsche Fernsehprogramm ist das beste der Welt. Gäbe es sonst die vielen Wiederholungen? Jürgen von der Lippe

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Re: katastrophaler W-Lan Empfang

Beitragvon flakeo » 25.10.2013, 14:11

Dass man nicht damit rechnen kann, per WLAN die vollen 100.000 zu empfangen, sollte eigentlich jedem, der eine solche Bandbreite benötigt, klar sein...
Bauliche Gegebenheiten und fremde WLANs können den Empfang massiv beeinträchtigen. Ich habe meinen Router vor einem halben Jahr um einen Meter verschoben und auf ein Regal gestellt. Das hat den Empfang stark verbessert. Vielleicht hast du auch die Möglichkeit, den Router an verschiedenen Orten zu testen. Bei mir lag es wohl daran, dass am vorherigen Ort die Gastherme in direkter Luftlinie war...
flakeo
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