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Statische IP = kastrierte Fritzbox???

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Statische IP = kastrierte Fritzbox???

Beitragvon gaschi » 07.10.2013, 13:24

Seit Freitag habe ich meinen Business Anschluss - funktioniert auch alles hervorragend. Jetzt habe ich gerade bei der Hotline angerufen und wollte eine feste IP-Adresse bestellen. Die (sehr freundliche) Dame sagte daraufhin, dass sie mich vorab darauf hinweisen möchte, dass durch die statische IP die Fritzbox um etliche Funktionen (u.a. WLAN) beschnitten wird. Habe jetzt erstmal davon Abstand genommen.

a) Kann mir irgendwer erklären WARUM die Beschneidung von irgendwelchen Funktionen der Fritzbox Voraussetzung für eine statische IP ist? Bin beruflich in Server-Administration tätig und ich zweifel gerade an meinen Kentnissen da ich nicht mal ansatzweise eine Erklärung dafür hätte?

b) Gibt es irgendeinen Workaround um diese Kastrierung zu umgehen?
gaschi
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Re: Statische IP = kastrierte Fritzbox???

Beitragvon SpaceRat » 07.10.2013, 13:45

gaschi hat geschrieben:Seit Freitag habe ich meinen Business Anschluss - funktioniert auch alles hervorragend. Jetzt habe ich gerade bei der Hotline angerufen und wollte eine feste IP-Adresse bestellen. Die (sehr freundliche) Dame sagte daraufhin, dass sie mich vorab darauf hinweisen möchte, dass durch die statische IP die Fritzbox um etliche Funktionen (u.a. WLAN) beschnitten wird. Habe jetzt erstmal davon Abstand genommen.

a) Kann mir irgendwer erklären WARUM die Beschneidung von irgendwelchen Funktionen der Fritzbox Voraussetzung für eine statische IP ist? Bin beruflich in Server-Administration tätig und ich zweifel gerade an meinen Kentnissen da ich nicht mal ansatzweise eine Erklärung dafür hätte?

Die Funktion "statische IP" wird dadurch realisiert, daß die Fritz!Box zur Bridge umkonfiguriert wird. Sie erhält also nicht eine statische IP, sondern sie reicht eine durch (an einen an sie angeschlossenen Router/Server).
Allerdings ist die Aussage der Dame nach meinem Kenntnisstand dann letztendlich nicht so ganz korrekt:
Du erhältst ein /30er Subnetz, also 4 Adressen, davon gehen je eine für Netzwerk- und Broadcast-Adresse ab, eine erhält die Fritz!Box selber und eine reicht sie als Bridge durch. Wenn ich damit nicht falsch liege, trifft somit die Aussage der Hotline-Dame nur auf den gebrückten Anschluß zu, nicht aber auf die Fritz!Box an sich und ggf. nicht-gebrückt angeschlossene Geräte.

gaschi hat geschrieben:b) Gibt es irgendeinen Workaround um diese Kastrierung zu umgehen?

Darüber hinaus gibt es gegen Aufpreis noch ein /29er Subnetz ("5 statische IP-Adressen"), also 8 Adressen, wieder abzgl. Netzwerk- und Broadcastadresse, verbleiben 6, eine ab für die Fritte und wir sind bei 5.

So oder so:
Die Fritz!Box kriegt ein kleines Subnet, aus dem sie auch eine IP für sich selber er- und behält. Die Aussage, daß z.B. Firewall und WLAN-Funktionalität der Fritz!Box nicht nehr wirksam wären, bezieht sich auf die Geräte, die für die verbleibende(n) IP(s) eingerichtet sind.
Receiver/TV:
  • Vu+ Duo² 4xS2 / OpenATV 5.3@Samsung 50" Plasma
  • AX Quadbox HD2400 2xS2 / OpenATV 6.0@Samsung 32" TFT
  • 2xVu+ Solo² / OpenATV 6.0
  • DVBSky S2-Twin PCIe@SyncMaster T240HD (PC)
  • TechniSat SkyStar HD2@17" (2.PC)
Pay-TV: Schwarzfunk, Redlight Elite Mega HD, Brazzers, XXL, HD-, Sky
Fon: VF Komfort-Classic (ISDN), Siemens S79H+S1+Telekom Modula+Siedle DoorCom Analog@F!B 7390
Internet: UM 1play 100 / Cisco EPC3212+Linksys WRT1900ACS / IPv4 (UM) + IPv6 (HE)
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Re: Statische IP = kastrierte Fritzbox???

Beitragvon Robert_L » 13.10.2013, 19:05

Nach 2 Monaten mit DS-Lite und TC7200U Router bin ich kürzlich auf den "Office" Tarif mit FB6360 Router umgestiegen. Erstmals lassen sich so die 50 Mbit annähernd auch realisieren, nicht nur beim Speedtest intern im KabelBW Netzwerk. Vorher war das Ganze eher auf dem Niveau von DSL3000, was ich als Backup noch behalten habe. Selbst Youtube am Samstagabend lädt jetzt verzögerungsfrei und läuft ohne Ruckeln.

Zum Thema:
Im Menü der FB6360 habe ich am LAN4-Port den Bridgemodus aktiviert und dort meinen Draytek Router angeschlossen. Jetzt kann ich wahlweise über den FB6360 Router (LAN1-3/WLAN), oder alternativ über meinen eigenen Router aufs Internet zugreifen, oder auch über beide Router gleichzeitig. Beide Router bekommen jeweils eine dynamische IPv4 Adresse und jeweils ein /56 IPv6 Subnetz zugeteilt (Dual-Stack).
Was würde jetzt konkret passieren, wenn ich auf statische IPv4 Adresse umstellen ließe? Würden dann irgendwelche Funktionen der FB6360 zwangsweise deaktiviert? Eigentlich müsste ja nur der KabelBW Server auf den DHCP-Request meines Routers die zur hinterlegten MAC Adresse passende statische Adresse zurückliefern. Hat jemand praktische Erfahrung damit?

SpaceRat hat geschrieben:Die Funktion "statische IP" wird dadurch realisiert, daß die Fritz!Box zur Bridge umkonfiguriert wird. Sie erhält also nicht eine statische IP, sondern sie reicht eine durch (an einen an sie angeschlossenen Router/Server).
Allerdings ist die Aussage der Dame nach meinem Kenntnisstand dann letztendlich nicht so ganz korrekt:
Du erhältst ein /30er Subnetz, also 4 Adressen, davon gehen je eine für Netzwerk- und Broadcast-Adresse ab, eine erhält die Fritz!Box selber

Da der FB6360 Router und der am Bridgeport angeschlossene Kunden-Router unabhängige DHCP-Requests aussenden, müssten im Rechenzentrum demzufolge die MAC Adressen beider Geräte hinterlegt sein, damit statische IPv4 Adressen aus dem selben /30 Subnetz per DHCP zugewiesen werden. Oder erhält die FB6360 die statische Adresse per Config-File vorkonfiguriert?
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