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WLAN viel zu schwach!

In vielen Netzen von Unitymedia sind Internet und Telefonie bereits verfügbar.
Wichtig:
  • Kunden aus Hessen und Nordrhein-Westfalen können über die Rufnummer 0221 / 466 191 00 Hilfe bei allen Problemen in Anspruch nehmen.
  • Kunden aus Baden-Württemberg können über die Rufnummer 0711 / 54 888 150 Hilfe bei allen Problemen in Anspruch nehmen.

Re: WLAN viel zu schwach!

Beitragvon SpaceRat » 13.09.2013, 20:29

JimMorrison hat geschrieben:Naja, für den Asus RT56U gibts eine sehr gute alternative Firmware die unter anderem Dual Stack bietet.
siehe Change log der letzten Version

- IPv6+IPv4 (dual stack).
- Linux kernel 3.4.60.
- Full build: included "transmission", "minidlna", "openvpn".


Ich schrieb ja auch:
SpaceRat hat geschrieben:Sicherlich, viele Router kann man mit Tomato, DD-WRT, OpenWRT usw. aufpeppen, aber leider muß man das auch früher oder später tun und sich dann mit Linux-Tools rumplagen, für etwas, das man bei einer Fritz!Box ganz leicht über die Oberfläche erreichen könnte.


Wer da Spaß dran hat, sich mit den Niederungen von Linux zu befassen, soll das tun. Sicherlich kann man IPv6-Server im Heimnetz auch erreichbar machen, indem man die ip6tables-Regeln manuell umschreibt ... man kann es aber auch lassen. Natürlich kann man DynDNS-Updates auch wie anno tubac auf jedem Gerät einzeln durchführen lassen ("Einfach" eben inadyn-mt für arm oder sh4 neu kompilieren, ...) ... kann man aber ebenfalls sehr gut sein lassen.

Mir fällt sehr wenig bis gar nichts ein, für das mind. ein normaler bis fortgeschrittener, großteils auch professioneller, Benutzer auf einer Fritz!Box irgend etwas direkt im Linux rumfuchteln müßte oder Freetz bräuchte, für andere Router hingegen zig Sachen.

Beispiel:
Um den Zugang über https und secure shell auf meine Sat-Receiver zu ermöglichen, lege ich einfach jeweils eine MyFRITZ!-Freigabe für diese an (jeweils HTTPS-Server) und ergänze den Port 22 unter den IPv6-Freigaben.
Im Prinzip bin ich damit fertig: Die Receiver haben damit die DynDNS-Adressen ultimo.<kryptische Buchstabenfolge>.myfritz.net und topf.<kryptische Buchstabenfolge>.myfritz.net und sind unter diesen Adressen dauerhaft erreichbar, auch wenn sich das IPv6-Präfix ändern würde (Was es fast immer tut, nämlich nur dann nicht, wenn man einen Tunnel oder NetCologne mit statischer IP benutzt, ansonsten ist IPv6 bei dt. Providern praktisch immer dynamisch, z.B. bei Drosselkom, Unitymedia, KabelBW, Kabel Deutschland, M-Net, NetCologne ohne statische IP, ....).
Bonus: Bei FreeDNS zwei CNAMEs für diese kryptischen Adressen eingetragen und die Geräte sind dauerhaft auch unter diesen einfacheren Adressen erreichbar, z.B. ultimo.mooo.com und topf.mooo.com.
Eine fire&forget-Geschichte ...

Nun machen wir das ganze mal bei einem Router, der diesen "Schnickschnack" alles nicht hat:
ip6tables-Rules anlegen, die sehen in etwa so aus:
Code: Alles auswählen
# First, delete all:
ip6tables -F
ip6tables -X

# Allow anything on the local link
ip6tables -A INPUT  -i lo -j ACCEPT
ip6tables -A OUTPUT -o lo -j ACCEPT

# Allow anything out on the internet
ip6tables -A OUTPUT -o sixxs -j ACCEPT
# Allow established, related packets back in
ip6tables -A INPUT  -i sixxs -m state --state ESTABLISHED,RELATED -j ACCEPT

# Allow the localnet access us:
ip6tables -A INPUT    -i br-lan   -j ACCEPT
ip6tables -A OUTPUT   -o br-lan   -j ACCEPT

# Filter all packets that have RH0 headers:
ip6tables -A INPUT -m rt --rt-type 0 -j DROP
ip6tables -A FORWARD -m rt --rt-type 0 -j DROP
ip6tables -A OUTPUT -m rt --rt-type 0 -j DROP

# Allow Link-Local addresses
ip6tables -A INPUT -s fe80::/10 -j ACCEPT
ip6tables -A OUTPUT -s fe80::/10 -j ACCEPT

# Allow multicast
ip6tables -A INPUT -d ff00::/8 -j ACCEPT
ip6tables -A OUTPUT -d ff00::/8 -j ACCEPT

# Allow ICMPv6 everywhere
ip6tables -I INPUT  -p icmpv6 -j ACCEPT
ip6tables -I OUTPUT -p icmpv6 -j ACCEPT
ip6tables -I FORWARD -p icmpv6 -j ACCEPT

# Allow forwarding
ip6tables -A FORWARD -m state --state NEW -i br-lan -o sixxs -s <subnet-prefix>::/48 -j ACCEPT
ip6tables -A FORWARD -m state --state ESTABLISHED,RELATED -j ACCEPT

# Set the default policy
ip6tables -P INPUT   DROP
ip6tables -P FORWARD DROP
ip6tables -P OUTPUT  DROP

Wirklich ein Klacks für Otto Normaluser.
Jetzt brauchen wir "nur" noch Portfreigaben für die Geräte, die erreichbar sein sollen, die sähen dann etwa so aus:
Code: Alles auswählen
# SSH in
ip6tables -A FORWARD -i sixxs -p tcp -d <subnet-prefix>::5 --dport 22 -j ACCEPT

Bei dynamischem Präfix (s.o.) müssen wir natürlich lediglich beachten, daß die Rules so anzulegen sind, daß hier:
ip6tables -A FORWARD -i sixxs -p tcp -d <subnet-prefix>::5 --dport 22 -j ACCEPT
auch immer das aktuelle Präfix steht. Bei einem statischen Präfix (Tunnel) reicht es natürlich, das statische Präfix hier fest reinzuschreiben.

Et voila ... schon sind die Kisten von außen erreichbar ... wenn man die IPv6 kennt.

Also noch "eben schnell" inadyn-mt auf die Receiver gekloppt (Was nur so lange gut geht, wie man per telnet oder ssh auf das Gerät kommt und dort auch etwas speichern kann), was ja ganz einfach ist. Man stellt einfach zuerst einmal fest, daß inadyn-mt fast nirgendwo in der Paketverwaltung schon vorhanden ist und zieht sich dementsprechend die Quellen, kompiliert das eben mit'm Cross-Compiler für die vom NAS, Receiver, oder oder oder verwendete Architektur neu, kopiert es auf das Gerät, richtet es eben ein und sorgt noch dafür, daß es über die startup-scripts dauerhaft geladen wird oder regelmäßig gestartet wird. Kindergeburtstag.

Den Spaß macht man natürlich für jedes Gerät neu ...

Wieviel kostet nochmal eine Fritz!Box mehr?

Wie gesagt, kauft Euch, was Ihr wollt.
Mir ist jedoch der deutlich erhöhte Komfort einer Fritz!Box die paar Cents Aufpreis wert. Frickeln kann man viel, aber empfehlenswert werden die Alternativen dadurch in meinen Augen trotzdem nicht.
Zuletzt geändert von SpaceRat am 13.09.2013, 20:41, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: WLAN viel zu schwach!

Beitragvon SpaceRat » 13.09.2013, 20:41

impedanza hat geschrieben:Naja, ich kenne mich nicht so wirklich mit Netzwerken und co aus, deshalb habe ich gefragt, da ich auch keine Extras oder sonstiges brauche. Möchte nur dass das WLAN gut funktioniert.

Wenn Du wirklich nur surfen willst und ausschließen kannst, jemals eine komfortable Freigabe auf irgendwas (IP-WebCam, Receiver, einen Web-Server, FTP-Server, ...) oder ein sicheres VPN zu Deinem Heimnetz zu benötigen, dann ist es weitgehend wurscht, welchen Router Du nimmst.
In dem Fall kannst Du mit einem Asus-Router durchaus glücklich werden. Leistungsmäßig (Datendurchsatz und WLAN) sind die ganz weit vorn und IPv6 wird zumindest rudimentär unterstützt.
Receiver/TV:
  • Vu+ Duo² 4xS2 / OpenATV 5.3@Samsung 50" Plasma
  • AX Quadbox HD2400 2xS2 / OpenATV 6.0@Samsung 32" TFT
  • 2xVu+ Solo² / OpenATV 6.0
  • DVBSky S2-Twin PCIe@SyncMaster T240HD (PC)
  • TechniSat SkyStar HD2@17" (2.PC)
Pay-TV: Schwarzfunk, Redlight Elite Mega HD, Brazzers, XXL, HD-, Sky
Fon: VF Komfort-Classic (ISDN), Siemens S79H+S1+Telekom Modula+Siedle DoorCom Analog@F!B 7390
Internet: UM 1play 100 / Cisco EPC3212+Linksys WRT1900ACS / IPv4 (UM) + IPv6 (HE)
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Re: WLAN viel zu schwach!

Beitragvon impedanza » 13.09.2013, 21:33

SpaceRat hat geschrieben:
impedanza hat geschrieben:Naja, ich kenne mich nicht so wirklich mit Netzwerken und co aus, deshalb habe ich gefragt, da ich auch keine Extras oder sonstiges brauche. Möchte nur dass das WLAN gut funktioniert.

Wenn Du wirklich nur surfen willst und ausschließen kannst, jemals eine komfortable Freigabe auf irgendwas (IP-WebCam, Receiver, einen Web-Server, FTP-Server, ...) oder ein sicheres VPN zu Deinem Heimnetz zu benötigen, dann ist es weitgehend wurscht, welchen Router Du nimmst.
In dem Fall kannst Du mit einem Asus-Router durchaus glücklich werden. Leistungsmäßig (Datendurchsatz und WLAN) sind die ganz weit vorn und IPv6 wird zumindest rudimentär unterstützt.


Jap will nur Surfen, also nichts mit FTP-/Server etc. also wäre der "Asus RT56U" gut? oder doch einen anderen? :)
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Re: WLAN viel zu schwach!

Beitragvon hajodele » 14.09.2013, 09:36

In einer Zeit, in der lediglich die Kabelnetzbetreiber IPv6 forcieren und das auch noch ausschließlich mit eigenen Routern anbieten, ist dieses Thema wirklich kein K.O.-Kriterium.
Den Lifecycle eines aktuellen Routers setze ich derzeit auf höchstens 3-4 Jahre an, wenn die anderen Netzwerkkomponenten halbwegs aktuell bleiben.
Deshalb würde ich eher zum oben genannten TP-Link als zum Asus tendieren. Einfach nur, weil er nur die Hälfte kostet.
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Re: WLAN viel zu schwach!

Beitragvon SpaceRat » 14.09.2013, 12:58

hajodele hat geschrieben:In einer Zeit, in der lediglich die Kabelnetzbetreiber IPv6 forcieren und das auch noch ausschließlich mit eigenen Routern anbieten, ist dieses Thema wirklich kein K.O.-Kriterium.

Für mich wäre es ein k.o-Kriterium, wenn ein angeblich aktueller Router nicht in der Lage ist, das ganze Internet erreichbar zu machen.
Auch wenn der Anteil der nur per IPv6 erreichbaren Gegenseiten gering ist, so ist er eben nicht 0 und er wird nur noch steigen, aber nicht mehr fallen. Daran wird auch der Kauf von Kabel Deutschland durch Vodafone (Die noch ein paar IPv4-Adressen in Reserve haben und daher KDG erstmal aushelfen können ...) nichts ändern.

Und da Unitymedia ja nun auch immer noch IPv4-Adressen rausgibt, nämlich an Business-Kunden und an die auch reichlich, werden die sich auch für die privaten IPv4-Bestandskunden noch was Nettes ausdenken, um die auf IPv6 zu switchen.

In den nächsten Wochen gehen übrigens die ersten Glasfaseranschlüsse von Glasfaser Deutschland im Kreis Heinsberg ans Netz ... mit 100/100 oder 200/200 MBit/s und IPv6 (plus DS-lite). Spätestens wenn Du mal von jemandem dort etwas haben willst (Bei den Geschwindigkeiten hostet man auch gerne mal von zuhause aus ...) gucken Du und die Leute, die sich von Dir in die Irre haben führen lassen, doof.

Du kannst auch getrost davon ausgehen, daß das nicht nur die Anschlüsse von Glasfaser Deutschland betrifft, sondern alle aufstrebenden Provider. Das sind die Kabelnetzbetreiber, die nun einmal 100 MBit/s auch dort liefern können, wo bei DSL3072 Fallback Sense ist, das ist aber auch M-Net und das sind eben auch die Glasfaseranbieter.

hajodele hat geschrieben:Den Lifecycle eines aktuellen Routers setze ich derzeit auf höchstens 3-4 Jahre

Eben drum wären mir 20 EUR mehr oder weniger auch schnurzpiep. Auf 4 Jahre betrachtet sind das keine 50 Cent im Monat.
Umgekehrt sind auch 40 EUR noch zu teuer, wenn ich dafür einen Router von vorgestern bekomme. Ich kaufe mir ja auch keinen Holzvergaser mehr ...
Receiver/TV:
  • Vu+ Duo² 4xS2 / OpenATV 5.3@Samsung 50" Plasma
  • AX Quadbox HD2400 2xS2 / OpenATV 6.0@Samsung 32" TFT
  • 2xVu+ Solo² / OpenATV 6.0
  • DVBSky S2-Twin PCIe@SyncMaster T240HD (PC)
  • TechniSat SkyStar HD2@17" (2.PC)
Pay-TV: Schwarzfunk, Redlight Elite Mega HD, Brazzers, XXL, HD-, Sky
Fon: VF Komfort-Classic (ISDN), Siemens S79H+S1+Telekom Modula+Siedle DoorCom Analog@F!B 7390
Internet: UM 1play 100 / Cisco EPC3212+Linksys WRT1900ACS / IPv4 (UM) + IPv6 (HE)
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Re: WLAN viel zu schwach!

Beitragvon Mr-Fly » 17.09.2013, 07:55

Schau mal im Moment im Handel. Die 7390 geht gerade günstiger über den Tisch wegen der 7490. vielleicht dann ein guter Preis.
Ich habe die 7390 am 100 Mbit und die packt im 5ghz volle 100 Mbit über WLAN.
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