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IPv6 via Cisco EPC3208G und Fritz!Box 7390

In vielen Netzen von Unitymedia sind Internet und Telefonie bereits verfügbar.
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IPv6 via Cisco EPC3208G und Fritz!Box 7390

Beitragvon Slashdot » 21.07.2013, 13:56

Hallo,

ich habe einen 50 Mbit/s DS-Lite-Anschluss von Unitymedia.

Den Anschluss betreibe ich, indem ich hinter dem Modem (Cisco EPC3208G) eine Fritz!Box 7390 habe (via LAN1-Port mit dem Modem verbunden).

Der Internet-Zugang an sich funktioniert via IPv4 auch problemlos. Allerdings bereitet mir IPv6 Probleme: Ich bekomme die Fritzbox nicht in den IPv6-Modus versetzt. Entsprechend bekomme ich keine IPv6-Seiten aufgerufen.

Kann mir jemand sagen, was ich in der Fritz!Box unter Internet -> Zugangsdaten -> IPv6 eintragen muss?

Habe schon diverse Optionen durchprobiert, aber im Ergebnis sieht es im Fritzbox-Log immer folgendermaßen oder ähnlich aus:

21.07.13 13:40:59 Internetverbindung IPv6 konnte nicht aufgebaut werden: Keine Antwort vom DHCPv6-Server (SOL)
21.07.13 13:40:42 Internetverbindung wurde erfolgreich hergestellt. IPv4 wird über DS-Lite genutzt. AFTR-Gateway: (2a02:908::4065), IPv4-MTU: (1500).
21.07.13 13:40:42 Internetverbindung IPv6 wurde erfolgreich hergestellt. IP-Adresse: 2a02:908:dc30:.......

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Re: IPv6 via Cisco EPC3208G und Fritz!Box 7390

Beitragvon Slashdot » 23.07.2013, 21:34

Okay, ich habe mittlerweile verstanden, dass das Cisco kein reines Modem ist, sondern bereits einen Router beinhaltet.

Entsprechend benötige ich die Fritzbox wohl nur noch als WLAN Access Client im IP Client Modus.

Eigentlich hätte ich sie jedoch gerne als "echten Router" hinter dem Cisco hängen - eben mit IPv6.

Kann man das irgendwie hinbekommen?

Vielen Dank und Grüße!
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Re: IPv6 via Cisco EPC3208G und Fritz!Box 7390

Beitragvon Knifte » 24.07.2013, 18:51

Theoretisch ja, wenn du die Routerfunktionen im Cisco Modem abstellst.

Da UM das aber durch die Firmware unterbindet praktisch nein.
Viele Grüße

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Re: IPv6 via Cisco EPC3208G und Fritz!Box 7390

Beitragvon Slashdot » 24.07.2013, 19:01

Vielen dank für die Antwort! Schade....
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Re: IPv6 via Cisco EPC3208G und Fritz!Box 7390

Beitragvon SpaceRat » 24.07.2013, 23:07

Knifte hat geschrieben:Theoretisch ja, wenn du die Routerfunktionen im Cisco Modem abstellst.
Da UM das aber durch die Firmware unterbindet praktisch nein.

Die Sinnhaftigkeit dieser Vorgehensweise muß man aber auch sehr mühsam an den Haaren herbeiziehen ...

Was hat Unitymedia davon, ohne Not die Leute von der Nutzung eines eigenen Routers abzuhalten?

In meinen Augen entwertet das die Unitymedia-Anschlüsse total, über 1play mit einem reinen Modem hinaus werden die mir daher auch niemals etwas verkaufen können.
Receiver/TV:
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  • AX Quadbox HD2400 2xS2 / OpenATV 6.0@Samsung 32" TFT
  • 2xVu+ Solo² / OpenATV 6.0
  • DVBSky S2-Twin PCIe@SyncMaster T240HD (PC)
  • TechniSat SkyStar HD2@17" (2.PC)
Pay-TV: Schwarzfunk, Redlight Elite Mega HD, Brazzers, XXL, HD-, Sky
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Internet: UM 1play 100 / Cisco EPC3212+Linksys WRT1900ACS / IPv4 (UM) + IPv6 (HE)
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Re: IPv6 via Cisco EPC3208G und Fritz!Box 7390

Beitragvon koax » 25.07.2013, 06:52

SpaceRat hat geschrieben:Was hat Unitymedia davon, ohne Not die Leute von der Nutzung eines eigenen Routers abzuhalten?

Weniger Support für Leute, die das nicht selbst auf die Reihe kriegen und dann UM dafür verantwortlich machen.
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Re: IPv6 via Cisco EPC3208G und Fritz!Box 7390

Beitragvon Knifte » 25.07.2013, 06:54

@SpaceRat: Den Sinn verstehe ich ja auch nicht. Habe nur wiedergegeben, was man hier so im Forum zu der ursprünglichen Frage lesen kann.

Ich verstehe auch nicht, warum UM die normalerweise recht brauchbare und umfangreiche AVM-Firmware auf den FritzBoxen so umfangreich beschneidet.
Viele Grüße

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Re: IPv6 via Cisco EPC3208G und Fritz!Box 7390

Beitragvon koax » 25.07.2013, 07:00

Knifte hat geschrieben:Ich verstehe auch nicht, warum UM die normalerweise recht brauchbare und umfangreiche AVM-Firmware auf den FritzBoxen so umfangreich beschneidet.

Alles was der Kunde verstellen und ggfls. fehlkonfigurieren kann erhöht den Supportaufwand.
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Re: IPv6 via Cisco EPC3208G und Fritz!Box 7390

Beitragvon Knifte » 25.07.2013, 07:36

Naja, dafür dürften die aber momentan einen erheblichen Mehraufwand im Support haben, weil gewisse Dinge nicht so funktionieren, wie man Sie von den bekannten DSL-Providern kennt.
Viele Grüße

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Re: IPv6 via Cisco EPC3208G und Fritz!Box 7390

Beitragvon SpaceRat » 25.07.2013, 09:08

koax hat geschrieben:
SpaceRat hat geschrieben:Was hat Unitymedia davon, ohne Not die Leute von der Nutzung eines eigenen Routers abzuhalten?
Weniger Support für Leute, die das nicht selbst auf die Reihe kriegen und dann UM dafür verantwortlich machen.
Unitymedia braucht den Betrieb eines eigenen Routers ja nicht zu supporten.
Tun sie ja übrigens schon jetzt nicht, selbst wenn Unitymedia nur ein reines Modem (z.B. Cisco EPC3212) stellt. Sobald Du ein Problem meldest, wirst Du genötigt, das erst mit dem PC direkt hinterm Modem zu testen.

Ich will mich nicht als Maßstab nehmen, aber ich denke schon, daß man einige potentielle Kunden draußen hält, indem man derart schlechte und unflexible Zugangshardware anbietet.
Unitymedia kann ja nicht davon ausgehen, daß z.B. ein Kunde seine 2300 EUR Siedle-Klingel-/-Briefkastenanlage in den Müll tritt, nur weil man weder mit der DoorCom analog noch der DoorCom ISDN irgendwie an den Unitymedia-Rotz drankommt.

Das macht Unitymedia im Moment zum richtigen Asianbieter:
Für den Vollasi im Getto, der eh eine vandalismussichere Vollmetallklingelanlage an der Haustür und eine 2-Zimmer-Butze hat, reicht das. Aber sobald ich auch nur einen gehobenen Wunsch habe (ISDN-Anlage weiterbenutzen, Türklingel anbinden, professionellen Router benutzen, ....), muß ich zu einem "richtigen" Internetanbieter oder es wird richtig kompliziert.
Da war ja selbst das Ersetzen der Alice-Hardware einfach gegen.

Man braucht gar nicht auf User wie mich gucken, die wirklich überdurchschnittlich viel rumbasteln, es reichen tatsächlich kleine Sonderwünsche.

Ein paar Beispiele:
  • ISDN-Telefone
    In Deutschland war ISDN mal richtig weit verbreitet. Ich gehe davon aus, daß ein guter Teil der ISDN-Telefone und -Anlagen noch im Betrieb ist, selbst wenn längst kein ISDN mehr geschaltet ist. Die Geräte waren einfach relativ teuer und liegen halt auch qualitativ über dem Durchschnitt. An einem DSL-Anschluß ist das auch kein Problem, da kann ich ja problemlos eine 7050, 7170, 7270, 7570, 7390, .... weiter betreiben und ISDN-Telefone/-Anlagen weiter nutzen, selbst wenn der Anschluß an sich längst auf analog oder VoIP downgraded wurde.
    Selbst wenn ich nur meine Hardware weiter betreiben will und gar keine zusätzlichen Nummern usw. mehr benötige, bei Unitymedia muß ich "Telefon Plus" gegen extra Gebühr bestellen, um die ISDN-Geräte weiter nutzen zu können. Oder aber, ich klemme die ISDN-taugliche Fritz!Box an den analog-Ausgang der UM-Zugangshardware, muß dann aber auch die Fritte an sich richtig konfigurieren (DHCPD aus, IP-Client, ...), das ist weit umständlicher als nötig.
  • Türsprechanlagenanbindung
    Eine der tollsten Funktionen bei unserem Umbau war die Türsprechanlagenanbindung: Die Zeugen Jehovas, Eismann-, bofrost-, Sky-, Vorwerk-, Telekom-, Vodafone-, o2- und Unitymedia-Vertreter kann man jetzt im Büro sitzend oder im Wohnzimmer liegend bequem vom Telefon aus abwimmeln und muß nicht extra zur Sprechanlage latschen. Arbeit adelt, aber Faulheit stärkt die Glieder!
    Da werde ich nicht drauf verzichten, nur weil ein Internetprovider mir seine miese Hardware aufzwingen will.
    Zur Anbindung benötigt man mind. eine analoge Nebenstelle an einer Telefonanlage, an die auch bestimmte Voraussetzungen gestellt sind: spontane Amtsholung muß deaktivierbar sein und man muß einstellen können, daß das Gerät nicht auf externe Anrufe reagieren soll. Kann sein, daß das in der 6320 auch geht, dokumentiert ist es jedenfalls nicht. Es fehlt dann auch der analoge Anschluß für ein Telefon (Ich habe immer auch ein schnurgebundenes Telefon, der Akku von Handsets geht nämlich immer zur Unzeit zur Neige) oder Fax. Wie das mit dem EPC3208G oder dem neuen TC27000 oder so aussieht, weiß vermutlich auch keiner. Und letztlich könnte Unitymedia die benötigte Funktionalität ja auch jederzeit per Firmware-Update entfernen, die "WLAN-Option" zeigt immerhin, daß Unitymedia keine Probleme damit hat, Hardware-Funktionalität separat als Anschluß-Funktionalität zu verkaufen!
  • WLAN
    WLAN als Option zu verkaufen ist schon dreist. Wenn ich die UM-Hardware wirklich haben will, kann man es ja noch am Rande verstehen, aber UM erwartet doch nicht ernsthaft, daß ich WLAN bei denen bezahle, obwohl ich einen eigenen Dual-WLAN N Router schon habe ...

Und das sind alles recht normale Beispiele, Power-User-Anforderungen wie Dual-WAN-Router (Die Dinger gibt's schon ab 42 EUR!), Profirouter (z.B. weil man als Fachinformatiker o.ä. auch zuhause gerne Profi-Hardware hat, z.B. um in Übung zu bleiben), freetzen der Fritz!Box u.ä. noch gar nicht berücksichtigt.

UM täte gut daran, die Entscheidung, den Betriebsmodus als reines Modem in der Zugangshardware zu unterbinden, zu überdenken.
Receiver/TV:
  • Vu+ Duo² 4xS2 / OpenATV 5.3@Samsung 50" Plasma
  • AX Quadbox HD2400 2xS2 / OpenATV 6.0@Samsung 32" TFT
  • 2xVu+ Solo² / OpenATV 6.0
  • DVBSky S2-Twin PCIe@SyncMaster T240HD (PC)
  • TechniSat SkyStar HD2@17" (2.PC)
Pay-TV: Schwarzfunk, Redlight Elite Mega HD, Brazzers, XXL, HD-, Sky
Fon: VF Komfort-Classic (ISDN), Siemens S79H+S1+Telekom Modula+Siedle DoorCom Analog@F!B 7390
Internet: UM 1play 100 / Cisco EPC3212+Linksys WRT1900ACS / IPv4 (UM) + IPv6 (HE)
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