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Kurze Übersicht IPv6 und UM - was geht, was geht nicht?

In vielen Netzen von Unitymedia sind Internet und Telefonie bereits verfügbar.
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Kurze Übersicht IPv6 und UM - was geht, was geht nicht?

Beitragvon EVA-01 » 27.06.2013, 11:18

Hallo,

da ENDLICH nächste Woche meine Wohnung einen Kabelanschluss bekommt, hab ich jetzt auch (dieses Mal hoffentlich wirklich) die Möglichkeit Internet zu bestellen. Jetzt würd mich nur noch interessieren, wie die IPv6 Problematik mittlerweile aussieht. Ich mache:

- ab und zu Torrent
- Online Games (Steam: Civ 5, Wargame; Origin: Battlefield 3, möglicherweise Battlefield 4)
- Teamspeak3
- normales Surfen

VLAN und dergleichen derzeit überhaupt nicht. Wo hätte ich jetzt Einschränkungen zu befürchten? :)


P.S.
Hier baut die Telekom auch derzeit VDSL50 aus. Der nächste O-DSLAM ist 200 Meter weg. Q1/Q2 2014 soll der Kram fertig sein. Durch bspw. Congstar wäre dann 50/10 mit 1 Monat MVLZ möglich. UM bietet ja idiotischerweise nur noch 24 Monate. Eigentlich würden die deswegen direkt rausfliegen, aber nun meinte der Kundenberater, dass für 40 € 100 Mbit/s + TV HD-Paket - 5 Euro Rabatt (durch Vertrag des Vermieters) drin wären. DAS hat mich schon nachdenklich gemacht. HD+ wäre geil, aber bis jetzt hatte ich eigentlich keine Lust, die 50 Euro pro Monat zu bezahlen. Während hingegen ich das Zeugs so für das selbe Geld eines anderen (DSL-)Internetanschlusses dazu kriegen würde.
Ich weiß, dass niemand für mich entscheiden kann. Aber was würdet ihr machen? Auf VDSL50 warten, oder die Pille mit den 24 Monaten MVLZ schlucken?
Die 5/10 Mbit/s Upload sind für mich relativ egal da ich die eh nie nutze. Entscheidend sind nur MVLZ und Quality of Service. Bis jetzt hab ich eigentlich gehört, dass UM nicht drosselt (im Gegensatz zur T-Com ab 2016) und auch im Gegensatz zu KD keine Speed-Probleme zu Stoßzeiten hat. Stimmt das?
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Re: Kurze Übersicht IPv6 und UM - was geht, was geht nicht?

Beitragvon Knifte » 27.06.2013, 11:32

Zu der IPv6-Problematik ist hier schon sehr viel geschrieben worden. Da wird dir hier wohl keiner das (zumindest teilweise) Lesen der entsprechenden Threads ersparen können.

Grundsätzlich ist es aber so, dass alles, wo du nach aussen auf einen Server zugreifst, funktionieren sollte. Versuchst du selber einen Server zur Verfügung zu stellen wird dieser nur per IPv6 zu erreichen sein.

Sprich:

Online zocken sollte funktionieren, solange du nicht der Host bist. Gleiches gilt für TS.

Das normale Surfen sollte normalerweise auch ohne Beeinträchtigungen möglich sein (wenn hier auch manche berichten, dass es gewisee Seiten gibt, bei denen es zu Problemen kommt.

Mit Torrent kenn ich mich so gar nicht aus, meine aber zu wissen, dass du da ja auch als "Server" fungierst. Keine Ahnug, welche Auswirkungen das hat und ob das dann funktioniert.

Bzgl. der Geschwindigkeitsthematik: Ich habe hier bei mir eigentlich zu jeder Tages- und Nachtzeit die 100 MBit anliegen, bin also vollends zufrieden.Manche Dienste laufen aber trotzdem nicht so schnell, wie man es gerne hätte, weil es ggf. ein sehr "kreatives" Routing etc. gibt. Und auch dazu gibt es hier schon etliche Threads, die du dr dann mal durchlesen solltest. Aber wie gesagt, ich bin zufrieden. Vergleich mit KD kann ich nicht machen, da ich deren Angebot nicht kenne und nie genutzt habe, so dass ich da nix beurteilen kann.
Viele Grüße

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Re: Kurze Übersicht IPv6 und UM - was geht, was geht nicht?

Beitragvon EVA-01 » 27.06.2013, 17:07

Mkay, da les ich mich gerade schon durch.

Dort wird ja oft unterschieden zwischen Cisco 3208 und 3208G. Was ist da denn für ein großer Unterschied? Das G soll ja schlechter sein, aber wieso? ;)

Außerdem gibt's bis 30.06. den WLAN-Router umsonst... was isn das fürn Teil bzw. lohnt sich das? Vorneweg: WLAN brauch ich nicht. Wenn's das Ding eh kostenlos gibt nehm ich das einfach mit. Aber wenn's nur so ein 100 Mbit/s Fast Ethernet Billigteil ist, kommt's eh nur in die Ecke und weicht einem vernünftigen Gigabit-LAN-Router...
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Re: Kurze Übersicht IPv6 und UM - was geht, was geht nicht?

Beitragvon Knifte » 27.06.2013, 18:22

Das Cisco 3208 ist ebenso wie das Cisco 3208G ein Kabelmodem. Der Unterschied ist, dass das 3208G IPv6 kann (bzw. bei UM im DS-lite Betrieb läuft) und auch gleichzeitig ein Router ist. Also quasi Modem und 'Router in einem. Ein Router dahinter kann eigentlich nur als Access Point betrieben werden, weil du die Routerfunktionen im 3208G nicht abschalten kannst. Hier reicht eigentlich auch ein Switch zum Anschliessen mehrerer Geräte hinter dem 3208G.

Das Cisco 3208 kann wohl auch IPv6, es wird aber bei UM, soweit ich weiss, als reines IPv4-Modem eingesetzt. Hier gibt es keine Routerfunktionen, weshalb du dahinter einen eigenen Router betreiben solltest.

Wenn du die WLAN-Funktion buchst, bekommst du meines Wissens eine FritzBox 6320. Es kann aber auch sein, dass du die bekommst, wenn du die WLAN-Funktion nicht buchst, dann ist WLAN halt firmwareseitig deaktiviert (und nicht durch dich aktivierbar).

Kurz gesagt: Du bekommst als Neukunde also entweder das 3208G oder eine FritzBox 6320 (oder ne 6360, wenn du Telefon Komfort buchst) und, meines Wissens, gibt es bei allen 3en den NAchteil, dass du einen nachgeschalteten Router nur als Access-Point betreiben kannst, da sich die Routerfunktionen in den Geräten, wenn überhaupt, nur teilweise abschalten lassen.
Viele Grüße

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Re: Kurze Übersicht IPv6 und UM - was geht, was geht nicht?

Beitragvon EVA-01 » 28.06.2013, 00:06

Das wäre für mich eigentlich sogar noch komfortabler... ich brauch ja nur irgendwas, was das Signal an alle Endgeräte weiterleitet:

1) PC
2) Laptop
3) VoIP-Telefon
4) TV
5) BD-Player
6) AVR
7) XBox-360
8) Vielleicht mal irgendwann ein NAS...

D.h. ich muss erst mal abwarten und seh dann was ich für ein Endgerät kaufen müsste? Bzw. die Chance wäre 90% dass ich die 3208G oder 6320 kriege und so oder so (wegen meinen vielen Geräten) einen Gigabit-Switch brauche?
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Re: Kurze Übersicht IPv6 und UM - was geht, was geht nicht?

Beitragvon Knifte » 28.06.2013, 08:12

Hängt halt davon ab, wieviele der Geräte du per LAN-Kabel anschliessen willst.

Das 3208G hat, auch wenn es ein Router ist, nur 1 LAN-Port. Bei der FritzBox weiss ich es nicht, aber die hat vermutlich 4 LAN-Ports (bin grad zu faul nachzugucken).

Du könntest auf jeden Fall einen Router (vielleicht brauchst du ja dochmal WLAN) dahinter konfigurieren und dann ggf. noch um einen Switch erweitern. Aber die GBIT-Switches sind ja auch nicht so teuer. Ich habe bei mir z.B. die von TP-Link im Einsatz. Kosten nicht viel und erfüllen Ihren Zweck (auch wenn man ab und zu mal liest, dass die nicht so gut sein sollen).
Viele Grüße

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Re: Kurze Übersicht IPv6 und UM - was geht, was geht nicht?

Beitragvon EVA-01 » 28.06.2013, 08:27

Die 6320 hat auch nur einen LAN-Port.

Atm hab ich einen 4-Port Modemrouter und einen 8er Switch, beides aber nur Fast Ethernet. Gigabit bräuchte ich eigentlich eh nur für den PC, den Laptop und das NAS. Für den Rest tut's auch der aktuelle Switch.

WLAN werde ich mit Sicherheit nicht brauchen. Hab ich in den letzten vier Jahren auch nicht gebraucht. Und wenn doch, hier gibt's tausende WLANs in Reichweite, einige sogar offen. :D
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Re: Kurze Übersicht IPv6 und UM - was geht, was geht nicht?

Beitragvon Knifte » 28.06.2013, 08:31

Naja, wenn du beim Modemrouter das interne Modem abschalten kannst, dann kannst du den eigentlich weiter nutzen.

Ich möchte das GBit-LAN nicht mehr missen. Wenn man im NEtz Daten mit max. 12 MB/s kopiert, dauert es ja teilweise schon recht lang. Aber ich stimme dir zu, dass wohl erst interessant wird, wenn du dann auch ein NAS etc. hast.
Viele Grüße

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Re: Kurze Übersicht IPv6 und UM - was geht, was geht nicht?

Beitragvon EVA-01 » 28.06.2013, 08:56

Knifte hat geschrieben:Naja, wenn du beim Modemrouter das interne Modem abschalten kannst, dann kannst du den eigentlich weiter nutzen.


Hat ja auch nur 100 Mbit/s. Für's hin- und herkopieren wäre Gigabit halt interessant und wenn ich schon 100 Mbit/s hab, dann will ich die zumindest theoretisch voll ausfahren können. Mit 100 Mbit/s LAN geht das ziemlich sicher nicht...
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Re: Kurze Übersicht IPv6 und UM - was geht, was geht nicht?

Beitragvon Knifte » 28.06.2013, 09:17

Naja, mit 100 MBit-Lan kommst du aber auf ungefähr 95 MBit/s. Die Nettodatenrate ist im LAN deutlich höher als im WLAN. Bei WLAN liegt der tatsächlich erreichbare Wert eher bei ca. 40% (bis vielleicht 45%) der angegebenen Bruttowerte - selbst unter Idealbedingungen.
Viele Grüße

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