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Kleiner IPv6-Workshop

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Re: Kleiner IPv6-Workshop

Beitragvon Rooby » 18.02.2015, 00:36

Hallo

Ich bräuchte mal eure technische Hilfe.
Ich habe mir den TCP/IP-Workshop - IPv6 und IPv4 reingezogen, bin aber immer noch nicht 100%ig sicher was wie möglich ist. Da ich in den Raum Stuttgart ziehe überlege ich mir einen (kastrierten) Kabel BW Internet Anschluss zu holen. D.h. ich werde vermutlich nur ein DS-lite bekommen da ich die 10Mbit upload möchte. Business mit IPV4 -10Mbit upload ist da viel zu teuer.
Nun zu meinem Problem/Konfig:
Derzeit nutze ich ein modem+Asus Router (VDSL50, RT-AC66U+Asus Merlin Firmware). Der Router meiner Frau und der meiner Eltern (alle gleiche HW aber ADSL und alle nur IPV4) verbinden sich automatisch via OpenVPN mit meine Router und ich kann dann bequem auf alle Geräte (IP Kamera, Solaranlage, NAS, Netzwerksteckdose etc.) zugreifen. Alles wird über OpenVPN getunnelt und hat lokale IPV4 Adressen.
So und jetzt, wenn ich zu Kabel BW und DS-lite wechsle ist die Frage ob ich das überhaupt noch so wieder hinbekomme. Ich bin gerade dabei herauszufinden ob ich hinter meinem Routern alle Geräte generell auf IPV6 umstellen kann. Das muss ich noch klären. Andererseits es bleibt das Problem, dass der internet Anschluss der andren Routern derzeit noch IPV4 haben.
Alle Router möchte ich jedenfalls behalten.
Wie könnte das Setup aussehen damit ich wieder auf mein Geräte und die anderen Router auf meinem OpenVPN Server (im Router) von außen verbinden können. Ich vermute ich brauche einen tunnel provider. Wenn ich ein ubee evw3226 bekomme kann ich dann meinen Router noch irgendwie im routing modus betreiben. Ich möchte den ubee möglichts nur als modem nutzen (brige mode wird ja leider wegkastriert..). Ich trau auch Kabel BW nicht. So wie ich gehört habe, haben die generell remote Zugriff auf den ubee. Deshalb möchte ich alles irgendwie über meinen Router abkapseln.
Vielleicht kann das ja jemand skizzieren wie so ein Setup aussehen könnte oder ob das überhaupt so möglich ist. Konfigurationsdetails kann ich mir selbst erarbeiten. Ich brauche nur eine Übersicht wie so ein Setup aussehen könnte und was man braucht. Ich kann auch auf dem Router Skripte, cron jobs etc laufen lassen um z.B. spezielle DynDNS server zu kontaktieren.
Ich will vermeiden, dass ich dann 2 Jahre lange einen Anschluss habe mit dem ich nicht viel anfangen kann. Und einen Anschluss auf Probe gibts ja leider nicht.

Danke im voraus.
Rooby
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Re: Kleiner IPv6-Workshop

Beitragvon hajodele » 18.02.2015, 00:42

Rooby hat geschrieben:Ich will vermeiden, dass ich dann 2 Jahre lange einen Anschluss habe mit dem ich nicht viel anfangen kann. Und einen Anschluss auf Probe gibts ja leider nicht.

Indirekt gibt es den schon: "Highspeedversprechen" 2 Monate.
hajodele
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Re: Kleiner IPv6-Workshop

Beitragvon SpaceRat » 18.02.2015, 01:16

Rooby hat geschrieben:Derzeit nutze ich ein modem+Asus Router (VDSL50, RT-AC66U+Asus Merlin Firmware). Der Router meiner Frau und der meiner Eltern (alle gleiche HW aber ADSL und alle nur IPV4) verbinden sich automatisch via OpenVPN mit meine Router und ich kann dann bequem auf alle Geräte (IP Kamera, Solaranlage, NAS, Netzwerksteckdose etc.) zugreifen. Alles wird über OpenVPN getunnelt und hat lokale IPV4 Adressen.

Das sind soweit fast die perfekten Voraussetzungen.

Theoretisch genügt es, in den fremden Routern 6in4-Tunnel z.B. von Hurricane Electric/Tunnelbroker einzurichten und OpenVPN in den Dual-Stack-Betrieb zu konfigurieren.
Beides ist kein Hexenwerk:
  • Eine Anleitung für die Tunneleinrichtung unter AsusWrt gibt es hier
    Merlin sollte da nicht gravierend abweichen.
  • OpenVPN umzustellen besteht aus nichts weiter als in den Konfigurationsdateien "tcp-server" bzw. ""tcp-client" in "tcp6-server" bzw. ""tcp6-client" zu ändern (udp geht theoretisch genauso, würde ich aber vermeiden, dazu später mehr).
    Mit diesen Einstellungen steht der Server sowohl per IPv6 als auch per IPv4 zur Verfügung. Clients probieren zuerst IPv6, fallen aber auch auf IPv4 zurück, wenn IPv6 nicht zur Verfügung steht.
    Umgestellt ist damit nur das Trägernetz, innerhalb des VPNs - also bei der Payload - bleibt alles beim Alten.
  • Auf dem OpenVPN-Server brauchst Du natürlich auch eine entsprechende Freigabe des OpenVPN-Ports für IPv6, damit das klappt.

Das solltest Du sogar jetzt schon hinkriegen, indem Du auf allen drei Routern einen solchen 6in4-Tunnel einrichtest.

Jetzt kommen die Aber:
In der Theorie ändert sich dann beim Umzug an den KBW-Anschluß nur, daß IPv6 dann nativ zur Verfügung steht ...
In der Praxis bin mir aber nicht sicher, ob der Asus-Router hinter dem Übel EVIL3226 oder TC7200 ein IPv6-Präfix erhalten wird. Sollte er zwar, aber sicher bin ich mir da nicht.
Außerdem kann es sein, daß er zwar ein Präfix erhält, aber Adressen aus dem an den Asus delegierten Präfix nicht von außen erreichbar sind.

In dem Fall wäre ein Wechsel auf einen Router mit OpenWrt (Am besten das neueste "Chaos Calmer") sinnvoll, da OpenWrt auch ein vorhandenes Präfix eines vorgeschalteten Routers mitbenutzen kann (Bei der IPv6-WAN-Verbindung wird dazu alles, also DHCPv6, NDP, ... auf "Relay" gestellt). Der OpenWrt-Router arbeitet dann als reine IPv6-Firewall (und IPv4-Router).


Rooby hat geschrieben:Wie könnte das Setup aussehen damit ich wieder auf mein Geräte und die anderen Router auf meinem OpenVPN Server (im Router) von außen verbinden können.

tcp -> tcp6
oder
udp -> udp6
Das ist im Prinzip alles, sofern Merlin IPv6-fähige OpenVPN-Binaries enthält.

Du solltest tcp verwenden, weil Du das zusätzlich oder alternativ auch über einen Port-Proxy (z.B. http://www.feste-ip.net) per IPv4 bereitstellen kannst (Um z.B. vom IPv4-only Mobilfunk aus in Dein VPN zu kommen). udp kann man so aber nicht proxien.


Rooby hat geschrieben:Ich vermute ich brauche einen tunnel provider.

Wenn in Merlin IPv6-fähige OpenVPN enthalten sind, wäre das die eleganteste Lösung.
Die Clients kriegen dabei gratis noch Dual Stack oben drauf.

Du kannst aber auch das Konstrukt über den Port-Proxy wählen:
  • Du stellst den Server per IPv6 bereit und suchst Dir einen möglichst abwegigen Port aus.
  • Für den Server legst Du einen IPv6-DynDNS-Hostname an, z.B. ipv6.rooby.chickenkiller.com bei FreeDNS.
  • Dann legst Du auf http://www.feste-ip.net einen Port-Mapper an, der auf besagten Port von ipv6.rooby.chickenkiller.com weiterleitet.
    Dadurch erhältst Du einen Hostname a la rooby.feste-ip.net auf dem man unter - im Idealfall - demselben Port Deinen OpenVPN-Server auch per IPv4 erreichen kann.
    Der Port-Mapper nimmt IPv4-Verbindungen an und leitet sie per IPv6 an den angegebenen Port auf dem angegebenen IPv6-Server weiter.
    Deshalb sollte der Port auch möglichst abwegig gewählt sein, damit ihn nicht schon jemand anderes nutzt und Du einen 1:1 Port-Mapper (= Selber Port auf rooby.feste-ip.net wie auf ipv6.rooby.chickenkiller.com) bekommst.
    Notfalls versuchst Du verschiedene Port-Nummern, bis Du einen oder mehrere 1:1-Mapper hast und paßt dann Deinen OpenVPN-Port darauf an.

Jetzt kommt der Clou:
Nun löst Du einfach den Hostname rooby.feste-ip.net auf eine IPv4-Adresse auf und legst Dir einen eigenen DynDNS-Host ipv4.rooby.chickenkiller.com mit dieser IP an. Da sich diese nicht ändert, braucht dieser Host nicht aktualisiert zu werden.
Dann legst Du einen Host rooby.chickenkiller.com als A-Record mit wieder dieser IPv4 an und noch einmal denselben Host rooby.chickenkiller.com als AAAA-Record mit Deiner aktuellen IPv6.
Aktualisieren mußt Du danach nur ipv6.rooby.chickenkiller.com und den AAAA-Record für rooby.chickenkiller.com.

Im Ergebnis hast Du einen DynDNS-Hostname rooby.chickenkiller.com, der - für die gemappten Ports - von IPv6-only-, IPv4-only- und Dual-Stack-Clients aus gleichermaßen nutzbar ist, ganz so als hättest Du selber auch Dual Stack.
Mittels ipv6.rooby.chickenkiller.com bzw. ipv4.rooby.chickenkiller.com hast Du zusätzlich noch die Möglichkeit, das eine oder das andere Protokoll zu erzwingen.

Im Ergebnis funktioniert dann ein OpenVPN-Client-Profil mit diesen Einstellungen:
Code: Alles auswählen
proto tcp6-client
remote rooby.chickenkiller.com 64279

aus allen Netzen.
IPv6-fähige Clients nutzen IPv6, IPv4-only-Clients IPv4.


Rooby hat geschrieben:Und einen Anschluss auf Probe gibts ja leider nicht.

Es gab da mal einen Monat Rücktrittsrecht, wenn man nicht zufrieden ist.
Receiver/TV:
  • Vu+ Duo² 4xS2 / OpenATV 5.3@Samsung 50" Plasma
  • AX Quadbox HD2400 2xS2 / OpenATV 6.0@Samsung 32" TFT
  • 2xVu+ Solo² / OpenATV 6.0
  • DVBSky S2-Twin PCIe@SyncMaster T240HD (PC)
  • TechniSat SkyStar HD2@17" (2.PC)
Pay-TV: Schwarzfunk, Redlight Elite Mega HD, Brazzers, XXL, HD-, Sky
Fon: VF Komfort-Classic (ISDN), Siemens S79H+S1+Telekom Modula+Siedle DoorCom Analog@F!B 7390
Internet: UM 1play 100 / Cisco EPC3212+Linksys WRT1900ACS / IPv4 (UM) + IPv6 (HE)
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Re: Kleiner IPv6-Workshop

Beitragvon Rooby » 18.02.2015, 01:36

Hallo SpaceRat

man das war aber ein schnelle super Antwort. Vielen Dank!!
Ich muss das alles erstmal sacken lassen. Ich hab zwar dein tutorial gelesen aber ich denke ich muss da nochmal durch um deine Antwort im Detail zu verstehen.
Aber ich nehme mal an das das im Prinzip funktionieren sollte. D.h. ich werde noch etwas brauchen bis ich alles verstanden habe. Könnte ich ich dich dann nochmal direkt kontaktieren falls doch noch Detailfragen offen sind.
D.h. eine habe ich noch. Mein OpenVPN habe ich so konfiguriert, dass auch die clients untereinander kommunizieren.
Ich habe aber nie verstanden wie das geroutet wird. Geht das alles über den server oder kommuniziere die clients dann untereinander?
Geht das dann trotzdem noch? Das ist wichtig, damit ich auch von überall nach überall zugreifen kann.
Rooby
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Re: Kleiner IPv6-Workshop

Beitragvon SpaceRat » 18.02.2015, 01:55

Rooby hat geschrieben:man das war aber ein schnelle super Antwort. Vielen Dank!!

Büdde.


Rooby hat geschrieben:Aber ich nehme mal an das das im Prinzip funktionieren sollte.

Auf jeden Fall.
Der Betrieb von (anständigen) Servern über IPv6 ist überhaupt kein Problem.

Du solltest Dir lieber Sorgen um die anderen Probleme im IPv4-Betrieb machen:
Kein Senden von E-Mails mit Anhang möglich (TC7200)
Uploadfehler u. Timeout


Rooby hat geschrieben:D.h. ich werde noch etwas brauchen bis ich alles verstanden habe. Könnte ich ich dich dann nochmal direkt kontaktieren falls doch noch Detailfragen offen sind.

Detailfragen immer.


Rooby hat geschrieben:D.h. eine habe ich noch. Mein OpenVPN habe ich so konfiguriert, dass auch die clients untereinander kommunizieren.
Ich habe aber nie verstanden wie das geroutet wird. Geht das alles über den server oder kommuniziere die clients dann untereinander?
Geht das dann trotzdem noch? Das ist wichtig, damit ich auch von überall nach überall zugreifen kann.

Innerhalb des VPN ändert sich dadurch wie es äußerlich aufgebaut wird nix.

Im Fernsehen kommt auch immer derselbe Sch31ß, egal ob Du per DVB-S, DVB-T, DVB-C oder IPTV guckst:
"Asis im Brennpunkt", "Der Bätschler" und das "ZZZ-Promi-Camp" kommen da so oder so.
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Fon: VF Komfort-Classic (ISDN), Siemens S79H+S1+Telekom Modula+Siedle DoorCom Analog@F!B 7390
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Re: Kleiner IPv6-Workshop

Beitragvon Rooby » 18.02.2015, 02:09

ok danke nochmal für die Tipps.
Ich muss jetzt erstmal Hausaufgaben machen und mich selbst auf IPV6 upgraden um alles nochmal im Detail zu verstehen.
Und werde mal versuchen OpenVPN schon vorab auf dual stack umzukonfigurieren falls OpenVPN im Router IPV6-fähig ist.
Ich vermute ich werd mich dann in ein paar Tagen nochmal melden.
Rooby
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Re: Kleiner IPv6-Workshop

Beitragvon Conan179 » 18.02.2015, 11:06

@SpaceRat
ich hab da eine winzig kleine frage, zur deiner supper anleitung, wen ich stats feste-ip.net meinen root server nutzten möchte, wie muss ich das machen? er ha feste ipv4undv6.
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Re: Kleiner IPv6-Workshop

Beitragvon Rooby » 18.02.2015, 12:02

@SpaceRat
Ich habe auch gleich noch eine Frage.
Wie verhält sich das mit dem IPV4 fallback.
Da ich clients habe die nur IPV4 können, bekommen die dann automatisch auch eine IPV4 Adresse vom Router DHCP?
Aber Portweiterleitung geht doch nicht. GIbt es dann eine Lösung?
Gibt es ein mapping von einer IPV6 adresse für den client auf IPV4?
Wenn ich den client nur über OpenVPN über lokale IPV4 anspreche kann ich das dann weitehin wie zuvor mit IPV4+port machen?
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Re: Kleiner IPv6-Workshop

Beitragvon SpaceRat » 18.02.2015, 14:37

Conan179 hat geschrieben:@SpaceRat
ich hab da eine winzig kleine frage, zur deiner supper anleitung, wen ich stats feste-ip.net meinen root server nutzten möchte, wie muss ich das machen? er ha feste ipv4undv6.


Dann machst Du es im Prinzip ganz genauso, nur daß Du keine Port-Mapper bei feste-ip.net einrichtest, sondern für jeden weiterzuleitenden Port einmal 6tunnel auf dem Root-Server startest:

Code: Alles auswählen
apt-get install 6tunnel

(Ich hoffe mal für Dich, daß der mit Debian läuft)

und dann
Code: Alles auswählen
6tunnel <Port> <IPv6-Adresse zuhause> <Port>

also z.B.
Code: Alles auswählen
6tunnel 65123 ipv6.conan.chickenkiller.com 65123

um Port 65123 auf dem Root-Server per IPv4 anzunehmen und per IPv6 an den heimischen Rechner mit der Adresse ipv6.conan.chickenkiller.com auf Port 65123 weiterzuleiten.

Um das nicht bei jedem Neustart des Servers neu eingeben zu müssen, kannst Du es auch in die /etc/rc.local eintragen.
Einfach vor "exit 0" für jeden Port eine der o.g. Zeilen einfügen, dann aber mit " &" abschließen", also
Code: Alles auswählen
...
6tunnel 65123 ipv6.conan.chickenkiller.com 65123 &
6tunnel 45123 ipv6.barbar.chickenkiller.com 45123 &
...
... usw. ...
exit 0
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Re: Kleiner IPv6-Workshop

Beitragvon SpaceRat » 18.02.2015, 14:46

Rooby hat geschrieben:Wie verhält sich das mit dem IPV4 fallback.
Da ich clients habe die nur IPV4 können, bekommen die dann automatisch auch eine IPV4 Adresse vom Router DHCP?

Innerhalb des LAN hast Du weiterhin auch IPv4.


Rooby hat geschrieben:Aber Portweiterleitung geht doch nicht. GIbt es dann eine Lösung?
Gibt es ein mapping von einer IPV6 adresse für den client auf IPV4?

Die selbe Art von Proxy wie ich sie eben für den eigenen Root-Server beschrieben habe, kann man auch auf irgendeinem lokalen Linux-Rechner einrichten, dann einfach nur umgekehrt:
Code: Alles auswählen
6tunnel -4 -6 65123 192.168.111.50 65123

würde auf diesem Linux-Rechner IPv6-Verbindungen auf Port 65123 annehmen und per IP4 an den lokal vorhandenen Client 192.168.111.50 auf Port 65123 weiterleiten.

Statt des eigentlichen Ziels (z.B. eine ranzige IP-Cam) gibst Du dann für die Außenwelt diesen Linux-Rechner (z.B. Dein NAS) frei und erst der vermittelt dann zwischen IPv6 und IPv4.
Wenn Du nix dergleichen im LAN hast, kannst Du einen Raspberry Pi für diesen Zweck umrüsten.


Rooby hat geschrieben:Wenn ich den client nur über OpenVPN über lokale IPV4 anspreche kann ich das dann weitehin wie zuvor mit IPV4+port machen?

Nochmal:
Innerhalb des VPN ändert sich dadurch wie es äußerlich aufgebaut wird nix.
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