- Anzeige -

Bestehende Telefonverkablung weiterhin nutzbar? Hilfe!

In vielen Netzen von Unitymedia sind Internet und Telefonie bereits verfügbar.
Wichtig:
  • Kunden aus Hessen und Nordrhein-Westfalen können über die Rufnummer 0221 / 466 191 00 Hilfe bei allen Problemen in Anspruch nehmen.
  • Kunden aus Baden-Württemberg können über die Rufnummer 0711 / 54 888 150 Hilfe bei allen Problemen in Anspruch nehmen.

Bestehende Telefonverkablung weiterhin nutzbar? Hilfe!

Beitragvon neeQo » 05.06.2013, 23:29

Hallo liebe Kabelgemeinde,

ich bin ein ziemlicher neuling auf dem Kabelgebiet.. das schonmal vorweg.
Ich wohne in einem Familienhaushalt mit 4 Personen und nutzen derzeit noch einen DSL3000 Anschluss der Telekom.
Kabelfernsehen haben wir schon seit einigen Jahren schon von UM. Jetzt soll noch Telefon und Internet dazu kommen. Laut UM soll das auch gehen. Bin aber etwas skeptisch.
Bisher wird das Telefonsignal (ISDN) unten im Keller in das Haus eingespeist. Im EG haben wir 2 Telefone und ein Faxgerät. Im OG haben wir 2 Telefone und den DSL-Router.
Am DSL-Router hängt mein PC und ein Stromnetzwerkadapter damit in den Restlichen Räumen des Hauses der Internetzugang gewährleistet ist. So sieht es momentan aus.

Jetzt die Fragen:
1. Kann die bestehende Telefonverkablung im Haus auch weiterhin mit 4 Telefonen + Faxgerät genutzt werden?
2. Kann das Fax weiterhin genutzt werden? (steht im Büro und dort ist keine Kabelbuchse sondern nur eine Telefonbuchse)
3. Kann die Fritzbox im OG durch den DSL-Router einfach ausgetauscht werden oder muss die wo anders stehen damit das o.g. auch funktioniert? Kabelbuchse ist dort vorhanden!
4. Das Kabelmodem müsste doch im Keller verbaut werden.. richtig? Könnte man dort einfach die Telefonverkablung fürs Haus mit dem Modem verbinden und hätte dann den jetzigen Zustand? Würde das Fax dann auch funktionieren?

also nochmal zusammengefasst:
momentan befindet sich die gesamte technik (kabelanschluss, splitter, telefonanalge, usw..) alles im keller. nur der dsl-router befindet sich ganz oben im haus. faxgerät (mit extra faxnummer) befindet sich im EG und die 4 telefone sind im haus verteilt. wie bekommt man das nun alles unter einen hut damit alles über kabel funktioniert?

Ich hoffe ich habe es relativ verständlich erklärt.. ich habe schon viel im internet nach der lösung gesucht aber konnte bis jetzt leider nichts hilfreiches finden.

PS: Kann ich vor Vertragsabschluss bei UM einen Techniker beauftragen der sich den Sachverhalt bei uns im Haus anschaut? Würde das was kosten?

Vielen Dank schonmal!
neeQo
Kabelneuling
 
Beiträge: 15
Registriert: 05.06.2013, 22:29

Re: Bestehende Telefonverkablung weiterhin nutzbar? Hilfe!

Beitragvon hajodele » 06.06.2013, 00:53

Für deine Anforderung bekommst du eine Fritzbox 6360.
Diese ist für deine Anforderung schon die Telefonanlage. Du musst nur das ISDN-Kabel, das bisher vom NTBA zu deinen Telefonen führt, mit der Fritzbox verbinden.
Wenn da noch eine Telefonanlage dazwischenhängt, wird einfach diese mit der Fritzbox verbunden. Die Kabelei bis einschl. Splitter verschwindet.
Wenn sich dein Hausübergabepunkt auch dort befindet, macht es am meisten Sinn, dort auch die Fritzbox unterzubringen.

Ich kann mir kaum vorstellen, dass UM vorab einen Techniker vorbeischickt.
Dafür hast du ja auch ein Rücktrittsrecht, wenn das so nicht geht, wie du dir das vorstellst.
hajodele
Kabelkopfstation
 
Beiträge: 3953
Registriert: 10.04.2013, 14:19
Wohnort: Kabelbw-Land

Re: Bestehende Telefonverkablung weiterhin nutzbar? Hilfe!

Beitragvon neeQo » 06.06.2013, 07:25

Vielen Dank schonmal!
Also der Hausübergabepunkt befindet sich auch im Keller. Um genau zu sein genau am selben Ort wo sich jetzt auch die notwendige DSL-Technik (Splitter, Telefonverkablung, usw) befindet. Das heißt dann also es müsste das Kabelmodel und die Fritzbox auch dort untergebracht werden.. richtig? Nur wie bekomme ich dann eine Netzwerkverbindung (RJ45) aus dem Keller bis ins OG? Mittels Stromnetzwerkadapter vielleicht? Müsste eigendlich theorethisch funktionieren. Ok, dann wäre schonmal das Internet lauffähig. Jetzt kommen wir zur Telefongeschichte.. das jetzige Telefonkabel für das Haus müsste dann also mit der Fritzbox verbunden werden und man könnte im gesamten Haus an jeder Telefonbuchse telefonieren können.. richtig? So schön so gut.. aber wie sieht das dann mit dem Faxgerät aus? Kann dann auch das Faxgerät gesondert angewählt werden (hat eine eigene Rufnummer)? Eigendlich müsste das doch dann am FON2 von der Fritzbox angesteckt werden.. oder funktioniert alles über FON1 und kann getrennt angesteuert / konfiguriert werden?! Wenn es wirklich am FON2 angesteckt werden müsste hieße das: entweder Fax in Keller stellen oder ein seperates Telefonkabel legen. liege ich da richtig?
neeQo
Kabelneuling
 
Beiträge: 15
Registriert: 05.06.2013, 22:29

Re: Bestehende Telefonverkablung weiterhin nutzbar? Hilfe!

Beitragvon JimMorrison » 06.06.2013, 07:59

Nein, es muß nicht im Keller stehen, hast du in der WOhnung schon eine Kabeldose?
Wenn dann kannst du die Fritzbox oder das Modem dort anschließen. Wenn du die Dose wo anders in der Wohnung hin haben möchtest, wird dir sicher der Techniker diese auch dort hin legen.
BildBild
JimMorrison
fehlerhafte E-Mail-Adresse!
 
Beiträge: 168
Registriert: 28.05.2008, 06:34

Re: Bestehende Telefonverkablung weiterhin nutzbar? Hilfe!

Beitragvon Fleischer » 06.06.2013, 08:00

Eigendlich müsste das doch dann am FON2 von der Fritzbox angesteckt werden.. oder funktioniert alles über FON1 und kann getrennt angesteuert / konfiguriert werden?! Wenn es wirklich am FON2 angesteckt werden müsste hieße das: entweder Fax in Keller stellen oder ein seperates Telefonkabel legen. liege ich da richtig?


Nein,
da liegst du nicht richtig.
In deinem Eingangsposting schreibst du, daß du eine (ISDN)Telefonanlage benutzt.
Diese ist vermutlich im Moment mit einem Kabel mit der NTBA verbunden.
Dieses Kabel ziehst du aus der NTBA heraus und steckst es an der Fritz!Box in den Port S0-Bus.
Die Verkabelung deiner Telefondosen sollte ja durchgängig an die Telefonanlage gehen.
Nun solltest du lediglich noch in der Fritz!Box einstellen, das eben eine ISDN-Telefonanlage angeschlossen ist und du kannst wieder telefonieren ;-)
Fleischer
Kabelexperte
 
Beiträge: 241
Registriert: 02.08.2012, 17:51

Re: Bestehende Telefonverkablung weiterhin nutzbar? Hilfe!

Beitragvon Fleischer » 06.06.2013, 08:06

Du kannst die Fritz!Box, wie JimMorrison schreibt, natürlich auch in die Wohnung installieren lassen.
Dann bekommst du aber vermutlich ein Problem mit deiner Telefonverkabelung.
Das wäre allerdings auch lösbar, wenn du in der Nähe der Fritz!Box eine NICHT benötigte Telefondose hast.
Dann könntest du diese Leitung (4 Adern) benutzen um den S0-Bus von der Fritz!Box in den Keller an die Telefonanlage zu leiten.
Dazu wären dann aber Umklemmarbeiten nötig, keine Ahnung ob du dir das zutraust oder einen Elektriker beauftragen würdest.
Diese Leitung sollte dann am besten auch ohne Umweg über weitere Dosen direkt im Keller ankommen.

Gruß
der Fleischer
Fleischer
Kabelexperte
 
Beiträge: 241
Registriert: 02.08.2012, 17:51

Re: Bestehende Telefonverkablung weiterhin nutzbar? Hilfe!

Beitragvon hajodele » 06.06.2013, 10:10

Ich glaube, das Faxgerät ist ein Analoggerät, das jetzt mit dem Router direkt verbunden ist. Richtig?
Je nach Router-Type kannst du diesen Später als Access-Point verwenden. Dann geht eine Dlanverbindung vom Keller ins OG zum alten Router, der jetzt AP ist.
Dort ist dann wie gehabt das Faxgerät angeschlossen.

Es kann dir übrigens niemand gewährleisten, dass das alte Gerät tatsächlich funktioniert. Dazu habe ich schon viel zu viel Meldungen gehabt: "es tut net".
Eine für mich viel schönere Alternative ist der Einsatz von Fritz!Fax als Eingangsfax auf der 6360. Diese sendet dir die Faxe als PDF auf deinen Emailaccount oder speichert sie auf einem USB-Gerät in der Fritzbox. Für den Faxausgang kannst du eine Software installieren, die es bei AVM kostenlos gibt. Vorteil: Es funktioniert von jedem PC, der das Programm installiert hat. Diesen Weg nutze ich schon seit vielen Jahren.

Noch was anderes: Mit DLAN wirst du kaum an 100 Mbit netto herankommen. So wird wohl ein 50 Mbit Vertrag genug sein.
Wenn du mehr willst, mußt du wirklich LAN-Kabel ziehen.
hajodele
Kabelkopfstation
 
Beiträge: 3953
Registriert: 10.04.2013, 14:19
Wohnort: Kabelbw-Land

Re: Bestehende Telefonverkablung weiterhin nutzbar? Hilfe!

Beitragvon neeQo » 06.06.2013, 11:49

hajodele hat geschrieben:Ich glaube, das Faxgerät ist ein Analoggerät, das jetzt mit dem Router direkt verbunden ist. Richtig?
Je nach Router-Type kannst du diesen Später als Access-Point verwenden. Dann geht eine Dlanverbindung vom Keller ins OG zum alten Router, der jetzt AP ist.
Dort ist dann wie gehabt das Faxgerät angeschlossen.

Es kann dir übrigens niemand gewährleisten, dass das alte Gerät tatsächlich funktioniert. Dazu habe ich schon viel zu viel Meldungen gehabt: "es tut net".
Eine für mich viel schönere Alternative ist der Einsatz von Fritz!Fax als Eingangsfax auf der 6360. Diese sendet dir die Faxe als PDF auf deinen Emailaccount oder speichert sie auf einem USB-Gerät in der Fritzbox. Für den Faxausgang kannst du eine Software installieren, die es bei AVM kostenlos gibt. Vorteil: Es funktioniert von jedem PC, der das Programm installiert hat. Diesen Weg nutze ich schon seit vielen Jahren.

Noch was anderes: Mit DLAN wirst du kaum an 100 Mbit netto herankommen. So wird wohl ein 50 Mbit Vertrag genug sein.
Wenn du mehr willst, mußt du wirklich LAN-Kabel ziehen.


Also das Faxgerät steht im EG und hängt an der Telefonbuchse.. so wie auch jedes andere Telefon im Haus.
Das jetzige DLAN soll bis zu 200mbit (brutto) packen. ich werde mal testweise einen Adapter im Keller anbringen und dann die Geschwindigkeit testen. Mal sehen was dann noch im OG ankommt.
Vielen Dank für Antworten!
neeQo
Kabelneuling
 
Beiträge: 15
Registriert: 05.06.2013, 22:29

Re: Bestehende Telefonverkablung weiterhin nutzbar? Hilfe!

Beitragvon neeQo » 06.06.2013, 14:52

hast recht hajodele, es kommen ~55Mbit an. Außerdem schwankt es ziemlich. Es bewegt sich zwischen 30 und 55Mbit.
Gut, dann hätten wir das schonmal geklärt. Somit könnte die 50er Leitung von UM funktionieren.

Fleischer hat geschrieben:Du kannst die Fritz!Box, wie JimMorrison schreibt, natürlich auch in die Wohnung installieren lassen.
Dann bekommst du aber vermutlich ein Problem mit deiner Telefonverkabelung.
Das wäre allerdings auch lösbar, wenn du in der Nähe der Fritz!Box eine NICHT benötigte Telefondose hast.
Dann könntest du diese Leitung (4 Adern) benutzen um den S0-Bus von der Fritz!Box in den Keller an die Telefonanlage zu leiten.
Dazu wären dann aber Umklemmarbeiten nötig, keine Ahnung ob du dir das zutraust oder einen Elektriker beauftragen würdest.
Diese Leitung sollte dann am besten auch ohne Umweg über weitere Dosen direkt im Keller ankommen.

Gruß
der Fleischer


Im OG steht der DSL-Router der an einer ISDN-Buchse drannhängt. Die ISDN-Buchse hängt vermutlich an einem ungeschirmten Cat3 Kabel. Vielleicht könnte man die ISDN-Buchse anders belegen damit ein Netzwerk zwischen zwei Geräten realisierbar ist.. also zwischen Keller und OG. Habe in manchen Foren gelesen das es möglich sei. Wenn das funktioniert könnte das Kabel-Modem und die Fritzbox im Keller stehen. Dort müsste dann noch eine ISDN-Buchse angebracht werden damit die Netzwerkverbindung im OG zustande kommt. Das Telefonsignal könnte man dann sicherlich auch noch irgendwie ins Haus bekommen. Die ISDN-Buchse im OG könnte ich dann mit einem Switch verbinden. Vom Switch könnte ich dann auch wieder eine Verbindung ins Stromnetz schicken damit die Mitbewohner auch Internet haben. Außerdem hätte ich dann vom Switch eine direkte Netzwerkkabelverbindung zu meinem PC und somit auch theorethisch 100Mbit. Was haltet ihr davon? Morgen kommt nen bekannter vorbei.. der ist Elektriker. Mal sehen was der dazu sagt.
Danke schonmal soweit! ;)
neeQo
Kabelneuling
 
Beiträge: 15
Registriert: 05.06.2013, 22:29

Re: Bestehende Telefonverkablung weiterhin nutzbar? Hilfe!

Beitragvon Fleischer » 06.06.2013, 16:31

Hmm,
ich glaub hier geht grade so einiges durcheinander......

Aber ich versuchs nochmal so praktisch wie möglich aufzuzeigen:

1. Du bekommst NUR die Fritz!BOx, in der ist das Modem mit drin.
2. Deine Telefone laufen im Moment an eine Telefonanlage (ISDN)
3. Wenn die neue Fritzbox "oben" steht hast du da deine LAN-Ports und auch das WLan der Fritz!Box

Nun zur Verkabelung:
Die neue Fritz!Box wird NUR an die Fernsehdose (MMD) angeschlossen, nicht mehr an den alten Telekomanschluß.
Du lässt dir also die neue Fritz!Box am besten an den Platz stellen, an dem im Moment dein DSL_Router steht.
Somit hast du in deiner Wohnung schon mal dein Internet.
Wenn du nun die vorhandene Buchse nimmst an die dein DSL-Router angeschlossen ist (das ist KEINE ISDN-Buchse, macht aber nichts ;-) ) kann dein Elektriker über diese Kabelverbindung das Telefonsignal von der Fritz!Box in den Keller an deine Telefonanlage leiten.

Und genau jetzt sollte alles so funktionieren wie du es gerne hättest - auch ohne DLAN-Adapter.
Fleischer
Kabelexperte
 
Beiträge: 241
Registriert: 02.08.2012, 17:51

Nächste

Zurück zu Internet und Telefon über das TV-Kabelnetz

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: Yahoo [Bot] und 11 Gäste