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IP Adresse wechselt nach Router Reboot

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Re: AW: IP Adresse wechselt nach Router Reboot

Beitragvon Joerg » 14.05.2013, 18:44

Tatsächlich bekommt man das alles auch mit DynDNS hin; zwar ist der "echte" Name dann sowas wie blabla.homeip.net, man kann aber problemlos einen entsprechenden CNAME wie "home.meinedomain.de" einrichten, der dann auf die homeip.net-Adresse verweist. Dafür kann man sich dann auch ein SSL-Zertifikat holen.

Jörg
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Re: AW: IP Adresse wechselt nach Router Reboot

Beitragvon ralfk » 15.05.2013, 09:43

Joerg hat geschrieben:Tatsächlich bekommt man das alles auch mit DynDNS hin; zwar ist der "echte" Name dann sowas wie blabla.homeip.net, man kann aber problemlos einen entsprechenden CNAME wie "home.meinedomain.de" einrichten, der dann auf die homeip.net-Adresse verweist.
Jörg


Eine durchaus gute Idee, denn der DNS-Cache würde dann in der Tat nur die kurze TTL des DynDNS-Records halten, so dass automatische Änderungen im DnyDNS sich in gleicher Weise auf die IP hinter dem CNAME auswirken würden.

Leider hat diese Lösung jedoch ein paar zusätzliche Probleme:
- Nicht jeder DNS-Provider erlaubt das Setzen von CNAME, die meisten aber wohl.
- Wenn man einen CNAME setzt, dann darf man gemäß RFC keine weiteren Records setzen, z.B. keinen MX-Record. Die meisten DNS-Server unterstützen das auch nicht. Siehe http://serverfault.com/questions/18000/ ... nd-a-cname
- Bei 1&1 z.B. wird darauf hingewiesen, dass bei Setzen eines CNAMEs für die 2nd-Level Domain alle anderen Einträge (wie MX) verloren gehen. Ohne weitere Konfig verliert man so seine übliche Mailkonnektivität für die eigene Domain!!
- Wenn ich also für "meinedomain.de" einen CNAME einrichte nach "home.dyndns.org", dann kommen Mails an "@meinedomain.de" nicht mehr ohne weiteres an, was ziemlich fatal wäre. Denn der DNS-Resolver wird nun den MX-Eintrag des Alias (CNAMEs) auflösen. Wenn dieser beim DynDNS-Provider nicht gesetzt ist, dann wird versucht, die Mails an Deinen Host zu Hause zu senden, was i.d.R. unerwünscht ist ;-)
- Das Setzten eines CNAMEs für z.B. "www.meinedomain.de" wäre jedoch diesbezüglich nicht "mailschädlich".
- Ich muss also, wenn ich die IPs für "meinedomain.de" UND "www.meinedomain.de" schnell über DynDNS aktualisieren will, einen MX-Record beim DynDNS-Host setzen zu meinem üblichen Mailprovider (z.B. 1&1). Insgesamt ist dieses Konstrukt fehleranfälliger und komplizierter in der Konfig. Eigentlich nur für Experten zu empfehlen.
- Wenn ich nur "www.meinedomain.de" mit einem CNAME versehe, müsste ich die IP für "meinedomain.de" weiterhin manuell ändern.

Fazit: Für einfache Fälle (einzelne Hosteinträge) eine gute Lösung, aber für die komplette eigene Domain komplex und fehleranfälliger.
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